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Test: EastWest PRODrummer, Composer Cloud, Soundlibrary

Alltagstest

Ich habe ein Demo komponiert und dem EastWest PRODrummer auf Herz und Nieren geprüft. Wie bereits erwähnt, gefiel mir sehr gut, dass ich einzelne Elemente des Kits durchtauschen konnte. Auch war der Mixer sehr hilfreich, was die Proportionen anbelangt. Zum Durchtauschen gibt es bei Snare und Kick nur 2-3 Optionen. Ich weiß nicht, an was das liegt. Wäre cool, wenn man in einem späteren Update mehr Auswahl bekäme.

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Das Kit, das ich benutzte, heißt „MixSuite LA Tracking Room“, Mike Stent Kit 1 Dry. Hall kommt von „Spaces“, ebenso von EastWest. Ich hätte auch das interne Convolution Reverb des ProDrummers benützen können. Da aber Spaces schon in als Insert-FX geladen war, blieb ich dabei. Die Drums sind hier im Verhältnis natürlich viel zu laut, was jedoch für diesen Test beabsichtigt war.

So klingt ProDrummer ohne Anspruch auf Vollkommenheit:

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Abschließend gibt es noch zu sagen, dass man natürlich Dutzende 99,- Euro Drums auf dem Markt findet. Das ist auch völlig in Ordnung, wenn man verschiedene Stilistiken benötigt, vor allem wenn man nicht viel eingreifen will in den Sound und Mix. Die Konkurrenz, wie etwa EZ Drummer, liefert zwei Kits. ProDrummer hingegen bietet allein im ersten Volume über 60 Kits. Mit dem nicht zu unterschätzenden Plug-in „Ohmicide“, dessen kleine Kostproben ihr weiter vorne hören könnt, bietet PD eine wichtige Ergänzung, um den aktuellen EDM-Produktionen (Electronic Dance Music) gerecht zu werden.

Es gibt natürlich Drum-Plugs, die einiges fix und fertig liefern. Jedoch alle erfolgreichen Produzenten, die ich kenne, schrauben und basteln an ihren Sounds grundsätzlich selbst. Um solche Custom-made-Sounds zu kreieren, braucht man daher ein wenig mehr als eine Preset-Schleuder, die alle verwenden. ProDrummer ist daher eine gute Investition und wird sicherlich ein langjähriger Begleiter.

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Fazit

Nichts widerspiegelt unseren Zeitgeist so sehr wie Drums. Ein Klavier ist fast immer ein Klavier. Tauschst du aber die Drums aus, klingt der Track entweder nach Elvis, Metallica, Bruno Mars oder nach EDM. Ein stilistischer Bogen eines halben Jahrhunderts. Daher gibt es eine unglaubliche Auswahl an Plug-ins, Loops und natürlich Drumcomputer, mit denen man den Zeitgeist von Lounge bis Dubstep alles groovy einfärben kann. Was allerdings nicht so schnell aussterben wird, sind – abgesehen von realen Drummern – echte Drumsounds, wie man sie in ProDrummer findet.

Die Qualität der Library ist hervorragend und das Preis-Leistungs-Verhältnis ist gemessen am Umfang mehr als fair. Es kann, wenn man sich intensiv damit beschäftigt und  durchgehört hat, ein zeitloser Begleiter werden. Empfehlenswert für alle, die auf keinen echten Drummer zurückgreifen können oder aus Budget-Gründen nicht dürfen.

Plus

  • zeitlose Drumsound-Qualität
  • Quantität der Library (60+40GB)
  • Composer Cloud (optional)
  • Preis/Leistung
  • Play Engine Stabilität
  • Solid State Plug-in
  • Ohmicide

Preis

  • ProDrummer Volume 1 Intropreis: 179,- Euro, Listenpreis, später: 230,- Euro (Download)
  • ProDrummer Volume 2 Intropreis: 179,- Euro, Listenpreis später: 230,- Euro (Download)
  • Volume1+2 Bundle Intropreis 319,- Euro, Listenpreis später: 460,- Euro (Download)
  • Auf Anfrage auch auf Festplatte verfügbar.
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Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    changeling  AHU

    Das erste Demofile ist aber arg verhallt. Schwer sich darüber ein Urteil zu bilden, der Rest klingt mir zu Elektronik-lastig. Die Dynamik kommt insgesamt zu kurz, sowas bekommt man mit jedem 08/15 Rompler hin, gerade die lebendigere Dynamik macht ja diese GB-Gräber aus.

    • Profilbild
      Selcuk Torun  AHU

      So arg verhallt ist das nicht. Das täuscht wegen der sehr langen Ridebecken-Figur, die durchgeht. Folge dem Link des Herstellers. Dort hörst du auf der Demoseite genug andere Tracks. Prinzipiell hat das ganze hier nichts mit Elektronik zu tun. Und für die Dynamik sorgt letztlich deine eigene Programmierung. Die Librarie ist astrein aufgenommen!

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