Test: EastWest StormDrum 3, Soundlibrary

Was ich nicht so ganz verstehe, sind die vereinzelten Loops, die man in manchen Patches vorfindet. Hier synchronisiert sich weder das Tempo, noch gibt es Angaben über das eigentliche Tempo. Es sind lediglich fertige Percussionaufnahmen, die man auf irgendeine Taste draufgepackt hat. Merkwürdig!? Vor allem schade, weil teils unglaublich coole Grooves dabei sind. Beispiele:

Sound: Hier ein offizielles Demo

Klingt in meinen Ohren sehr schön und ist es auch in der Tat. Dank der Akustik der EastWest Studios klingen die Aufnahmen sehr warm und homogen mit einem natürlichen, subtilen Hall des Studio 1.

Edit: Stormdrum 3 bietet fünf steuerbare Mikrophoneinstellungen für jedes Instrument. Ausser bei den Grooveloops natürlich.

screenshot_SD3_2

Zudem hat man nun einen Mixer, mit dem man nicht nur die Proportionen und Presets mischen und verteilen kann.

Mit jedem Kanal gibt es nun auch einen SSL FX-Channel:

screenshot_SD3_3

Hier kann man Filter, EQ, Hall, Compressor auf die gute alte englische Art einstellen. Auf der Player-Oberfläche findet man zudem Delay, Tuning, Reverb mit neuem True Stereo Preset.

Zum Abschluss noch ein sehr schönes Demo, das den Klang am besten beschreibt:

Fazit

Ich liebe diese Library! Sie klingt genau so, wie eine Percussionsammlung vom Feinsten einfach klingen muss. Vor allem liebe ich den sehr warmen, direkten Sound, den EastWest eingefangen hat. Auch hat man sie nicht zu Tode editiert. Die Ladezeiten sind zudem sehr moderat und somit auch kaum der Rede wert.

Gut, sie gehört jetzt nicht zu den billigsten Librarys. Man ist aber bei einer Investition für die nächsten Jahre sehr gut bedient im Bereich Percussion und Big Drums.

Ein weiteres Plus ist die kostenlose Beigabe Engine Play 4, die man im Gegensatz zu manch anderen Herstellern nicht zusätzlich bezahlen muss.

BITTE IMMER AKTUELLE UPDATES FÜR LIBRARY UND ENGINE CHECKEN!!! Im Menü der Engine geht der Update-Check sehr schnell.

Plus

  • Soundqualität und Vielfalt
  • Temposnyc Loops
  • neue Engine Play 4
  • Handling

Preis

  • 349,- Euro
Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    Tyrell  RED 11

    Im Vorgänger gab es zusätzlich MidiFiles und entsprechende Multi-Set-Ups um wirklich schnell und einfach zu Hollywood-reifen, spektakulären Percussion-Parts zu kommen. Fehlt das in StormDrum 3? Wenn ja, wäre das ein echter Minuspunkt :-(

  2. Profilbild
    Selcuk Torun  RED

    Nein die gibt es hier nicht mehr.
    Statt dessen gibt es nun hervorragend aufgenommene
    Loops von Mickey Hart, die sich über Host Tempo syncen.

    • Profilbild
      randomhippie

      Hi,

      gestern für rund 157 € zugegriffen… ein klarer Deal :-)

      Dieses Angebot (insgesamt 60% Abschlag) ist noch bis Rosenmontag (16.02.2015, Mitternacht) gültig.

      Zu den Loops: Die Midis aus Stormdrum 2 vermisse ich im Vergleich zu den Loops von Mickey Hart & Co. auf keinen Fall. Sehr inspirierend auf jeden Fall:

      Zu den vereinzelten Loops bei den Einzelinstrumenten: Als „trockenes“ Audio exportieren und dann über die Timestretching Funktion in der DAW nach eigenem Gusto anpassen. Alternativ über ein Tool wie dem Melodyne Editor. Ist ein bisschen umständlich – funktioniert abe gut.

      VIele Grüße aus dem karnevalverseuchten Köln

    • Profilbild
      Selcuk Torun  RED

      Ich hoffe diese Frage ist keine Satire ;o)
      also…
      Eine Engine ist -in diesem Falle- ein VST PlugIn. Eine Software, die man wiederum in einer Software wie Cubase oder Logic öffnet. Mit dieser Engine werden virtuelle Instrumente angesteuert.
      Der Hersteller EastWest hat seine eigene Engine entwickelt und sie „Play“ getauft. Und in diese Play-Software lädt man dann eine Soundlibrary, wie eben die hier getestete StormDrum 3. Aktuell in der Version 4. Daher auch die 4.
      Alles beantwortet soweit? :o)

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