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Test: EBS, Classic 450 Bass Head + EBS 410CL Box, Bassverstärker

Über den ersten Tastschalter kann man wählen, ob das D.I.-Signal vor oder nach dem Durchlaufen der Klangsektion serviert werden soll. Der zweite unterdrückt evtl. vorkommendes Brummen, ist also der Ground Lift.

Die Lautsprecherausgänge sind mit „4 Ohm“ beschriftet, allerdings ist laut Beschreibung jede Boxenkombination von einer 4-Ohm bis zu vier 8-Ohm-Boxen möglich und wird toleriert, sofern das Ergebnis 2 Ohm nicht unterschreitet. Seine angegebenen 450 Watt spendet die Endstufe an diese 2 Ohm, bei 4 Ohm sollen es aber auch noch 400 sein.

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-- Anschlussplatte mit Tweeter-Regler --

— Anschlussplatte mit Tweeter-Regler —

Entsprechend ist die Lautsprecherbox designed, indem sie nämlich 4-ohmig ausgelegt ist, dabei fette 500 Watt verträgt. Natürlich gibt es auch hier die Speakon-Anschlüsse, aber auch zwei Klinkenbuchsen stehen zur Verfügung. Über ein Poti kann stufenlos der integrierte Hochtöner hinzugeregelt werden.

Sound

Ui! Dieses Teil ist laut und tief. Das wird ganz schnell beim vorsichtigen Antesten klar. Deshalb werden die vielfältigen Möglichkeiten zum Verstellen des Sounds auch zunächst ausführlich per D.I. in Ohrenschein genommen, um die Nachbarn zu schonen und erst dann beim Test im Proberaum die körperliche Erfahrung gemacht.

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Und da erzeugte diese Kombination nicht nur beachtliche Lautstärkepegel und Bässe, sondern eben deshalb auch erstaunte Gesichter.

Geht man nicht zu extrem mit den Klangreglern um, dann werden bis in wirklich sehr laute Regionen auch sehr bassstarke Sounds noch wirklich sauber übertragen. Die gute Wiedergabe ganz tiefer Bässe durch die 4×10“-Box ist überraschend. Natürlich kann man die Lautsprecher auch überfordern.

Mit eingeschaltetem Character-Schalter, aufgedrehtem Bassregler und einem aktiven Instrument, wo auch die Bässe hinzugefügt werden, kommt der Schallwandler nicht zurecht. Es zerrt und matscht, aber das würde mit den meisten Cabinets so sein.

 

-- Das volle half stack --

— Das volle half stack —

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Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    sir stony

    Gerade erst gesehen: Caroline Rippy, aka Lucy la Loca, die Bassistin von Tito&Tarantula, hat diesen Amp mit der passenden 810er Box im Gepäck. Gehört beim Gig in München, und ich muss sagen, aus einem 4 Saiter (na gut, Les Paul Bass, aber trotzdem…) kann ich mich nicht erinnern schon mal so einen fundamental tiefen Lifesound mit soviel Definition gehört zu haben. Scheint mir wirklich eine großartige Kiste zu sein, in Händen die etwas vom guten Einsatz der Klangregler verstehen – was leider erfahrungsgemäß nicht immer der Fall ist. Die klangliche Ausdehnung von EBS in den Bereich von Blues Sounds ist damit jedenfalls oberamtlich beglaubigt. :)
    Ok, ich weiß natürlich nicht, wie sehr da noch an der FoH herumgepfuscht wurde, aber im Vergleich klangen die drei Bands davor bestenfalls durchschnittlich. Würde ich gerne mal im Studio hören.

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