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Test: EFNOTE PRO 500X, E-Drums

Kompaktes E-Drum-Set mit Profi-Features

12. Dezember 2025
efnote pro 500x test edrums

EFNOTE PRO 500X, E-Drums

Im April 2025 stellte EFNOTE mit dem EFNOTE PRO 500X ein weiteres Set aus der PRO Serie vor. Bereits vor längerer Zeit hatten wir von EFNOTE das PRO 703 Power Set im Test. Zudem ist nun für das PRO Module das Update auf Version 2.0 verfügbar. Schauen wir uns daher den „kleineren“ Neuzugang der PRO Line und das Update des PRO Moduls einmal genauer an.

Kurz & knapp
Was ist es? EFNOTE PRO 500X, E-Drum-Kit der PRO-Serie mit kompakten Kesseln und erweitertem Funktionsumfang.
  • Kompakte Kessel: Leicht und transportfreundlich, bieten aber dennoch ein vollwertiges Spielgefühl.
  • Umfangreiches Blech: Neben Standard-Becken auch FX- und China-Cymbal für flexible Setups.
  • PRO-Modul: Viele Anschlüsse, hochwertige Sounds und starke Recording-Optionen.
  • Update V2.0: Import eigener Audiofiles und Zusatz-Instrumente; starke Erweiterung, aber hoher Setpreis.

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Welche Trommeln umfasst das EFNOTE PRO 500X?

Das EFNOTE PRO 500X Drumset kommt mit nur vier Kesseln als kleines, übersichtliches und kompaktes Kessel-Set daher. Das verwundert mich nicht nur aufgrund des Preises, sondern auch aufgrund der weiteren Komponenten. Offenbar möchte EFNOTE hiermit eine PRO-Alternative zu den PRO-Modellen der 7xx-Serie mit größeren Kesseln anbieten.

efnote pro 500x

Beauty in Black – das EFNOTE PRO 500X

Das schwarze Finish namens Black Oak sieht aus der Ferne mattschwarz aus. Beim näheren Betrachten wird die Holzmaserung sichtbar und wirkt elegant. Die Kessel bestehen aus 6-lagiger Birke und sind nicht nahtlos gezogen. Da sie primär für die Optik entworfen worden, und nicht für den akustischen Einsatz gedacht sind, ist das auch nicht weiter schlimm.

efnote pro 500x

Kompakte Maße beim Kesselsatz des EFNOTE PRO 500X

Das Kessel-Set besteht aus einer 14“x5,5“ Snare (EFD-S1455), einem 10“ Tom (EFD-T1070), einem kompakten Stand Tom mit 13“ x 13“ (EFD-T1313) sowie einer kleinen Bassdrum in 16“x12“ (EFD-K1612). Alle Kessel sind aufgrund ihrer Größe wunderbar leicht und somit auch ideal für den Transport bzw. den Einsatz bei einem Club-Gig geeignet, denn sie ermöglichen eine kleinere Aufbaufläche.

Das 10“ Rack Tom besitzt einen flachen Rim, was den Höhenunterschied zwischen Mesh Head und gummiertem Rim tatsächlich sehr gering ausfallen lässt. Somit kann man es unabhängig von der Neigung quasi immer tadellos anspielen. Und unbeabsichtigte Kantenschläge gehören damit wohl der Vergangenheit an. Dennoch sind Rim-Sounds dank zwei Zonen möglich, hier sollte man dann aber recht gezielt vorgehen.

Beim Stand Tom ist dieser Abstand klassisch ausgeführt, denn Schläge in senkrechter Ausführung tangieren den Rim ja erfahrungsgemäß weniger. Es steht mit seinen drei Beinen stabil und bietet durch die kompakte, quadratische Größe auch den Vorteil, dass man je ein weiteres Rack Tom oder Stand Tom problemlos hinzuplatzieren kann.

efnote pro 500x

Snare und Rack Tom beim EFNOTE PRO 500X

Auch die Bass Drum nimmt mit 16“ x 12“ wenig Platz ein. Dies erlaubt somit auch den Beckenständern viel Beinfreiheit um die Kick-Drum herum. Der Platzbedarf für alle Komponenten soll lauf Hersteller nicht mehr als 160 x 100 cm umfassen. Ich habe es nicht ganz auf diese Maße geschafft, ragten doch zwei Füße der Beckenständer etwas über diese Fläche hinaus.

Eine Einschränkung beim Drum Pedal hinsichtlich des geringeren Felldurchmessers ist nicht zu befürchten. Hier kann man problemlos ein herkömmliches Pedal einsetzen und benötigt auch keinen kürzeren Beater.

Beachtet jedoch: entgegen mancher Abbildungen des Herstellers verfügt das EFNOTE 500X über kein Drum Pedal und keine Hi-Hat-Maschine. Die PRO-Zielgruppe nutzt hier erfahrungsgemäß ihre eigene vorhandene Ausstattung.

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efnote pro 500x

Kompakte Größe – die Kick-Drum beim EFNOTE PRO 500X

Welche Becken umfasst das EFNOTE PRO 500X?

Als weitere Komponenten gibt es vergleichsweise viel Blech beim EFNOTE PRO 500X. Neben Hi Hat, Splash, Crash und Ride, was für das kompakte Kessel-Set durchaus ausreichend erscheint, gibt es noch ein FX-Cymbal (EFD-C17FX) sowie ein China (EFD-C18CH) dazu. Die beiden letztgenannten, entsprechend ihrer Bezeichnung, auch in passend optischer Umsetzung: das 17“ FX-Crash mit acht großen Löchern und deutlicher Kuppe sowie das 18“ China in klassisch, invertierter Formung nach innen.

Im Vergleich zu den traditionellen hellgrauen Becken fällt die Farbgebung beim FX und China noch einmal besonders dunkel aus. Für mich wäre es auch in hellgrauer Ausführung ein Hingucker, aber über Geschmack lässt sich bekannterweise streiten.

efnote pro 500x

Oberflächen bei FX und China Pads des EFNOTE PRO 500X

Schade ist, dass es beim FX-Cymbal kein Anschluss für den Cup gibt. Denn somit hätte man dieses auch mit einem Glockensound nutzen können. Aufgrund des Stereoanschlusses mit einem Stereo-Kabel bleibt es daher bei einem 2-Zonen-Cymbal.

Ebenso fällt auch die Konfiguration beim China aus. Hier könnte ich es noch eher akzeptieren, nur das 17“ FX hat eine schöne Kuppe und die wäre doch auch ideal als 3-Zonen-Variante nutzbar wie etwa bei den Crash-Cymbals und bei der Nutzung entsprechender Sounds. Grund hierfür wird der denkbare Einsatz als Stack sein, denn beiden Becken liegt jeweils ein Stack-Adapter bei, um andere Becken on top zu platzieren. Und dann wäre die dritte Zone nicht mehr nutzbar bzw. würde wohl auch gerne durch das „on top-Becken“ getriggert.

efnote pro 500x

Das 17″ FX kann mittels Adapter auch mit anderen Cymbal Pads „gestackt“ werden

Apropos „Stacken“, ich habe es getestet. Das Stacken von Becken ist beim EFNOTE PRO 500X mit dem beigefügten Adapter durchaus möglich. Das Kabel wird hierbei vor dem Montieren der Becken auf dem Ständer angeschlossen. Im Folgenden ein Bild dazu.efnote 500x stacking

Die Beckengrößen der herkömmlichen Varianten sind mit 14“ bei der Hi-Hat (EFD-H14), einem 8“ Splash (EFD-C08), einem 16“ Crash (EFD-C16) und einem 20“ Ride (EFD-C20) typische Vertreter der akustischen Pendants. Gerade das 20“ Ride wirkt mit einer mächtigen Ausführung beim Spiel wie eine klassische Version davon.Das Splash biete zwei Zonen (= 1 Stereo-Kabel), das Crash und das Ride jeweils drei Zonen (mit 2 Stereo-Kabeln), bieten somit einen definierten Glockensound. Aufgrund dieser identischen Voraussetzung kann ich beispielsweise auch das 16“ Crash als Ride einsetzen – auch eine schöne Option bei einem kompakten Setup.

Welche Hardware umfasst das EFNOTE PRO 500X?

Das Hardware-Pack des EFNOTE PRO 500X enthält insgesamt vier Beckenständer des eigenen Modells (EFD-CS 5). Dieser ist typischerweise als Kombi-Variante ausgelegt. So ist dieser senkrecht und durch den integrierten Auslegearm, der sich in das obere Rohr versenken lässt, auch wahlweise seitlich positionierbar. Das ist durchaus von Vorteil, wenn hier bei allen großen Becken auch ein Versatz der Beckenposition zum Fuß des Stativs möglich ist, um so die Platzierung hoch über dem Set als auch mittels Ausleger zur Seite aufzustellen.

Einen seitlichen Versatz hat auch der als Doppel-L ausgeführte Halter für das Splash-Cymbal am Rack Tom. Als Besonderheit liegt eine weitere Halterung, in größerer Ausführung dem Set bei. Somit kann das Splash-Becken auch an einem Beckenständer oder gar der Hi-Hat montiert werden. Auch eine sinnvolle Option die verschiedene Set-Konfigurationen ermöglicht.

efnote pro 500x

Alternative Splash-Halterungen – oben für die Hi Hat, unten für das Rack Tom

Die Hardware des EFNOTE PRO 500X ist durchgängig doppelstrebig ausgelegt und funktioniert sowohl für tiefe als auch hohe Spielpositionen. Abgerundet wird das Hardware-Set mit einem doppelstrebigen Snare Stativ (EFD-SS14), das allerdings recht kurze Beine hat und somit recht weit gespreizt aufzustellen ist. Im Test stand es dennoch stabil, egal ob bei niedriger oder hoher Snare-Position. Auch die 14“ Variante nimmt auf Wunsch ein 12“ Snare Pad / Kessel auf. Die Einstellung der Neigung ist mittels Rasterung möglich.

Für das Hi-Hat-Stativ liegt ein Rod mit Halteklammer bei, mit dem das Touch- und Steuerpad des EFNOTE PRO Moduls montierbar ist. Ergänzend gibt es eine weiche Ablage für ein Smartphone, das ebenso daran befestigt werden kann.

efnote pro 500x Hardware

Stabil und zuverlässig – die Stative für die Becken und die Snare

Das EFNOTE PRO 500X Drummodul

Das EFNOTE PRO Modul (EFD-PRO) besteht aus einem bodenseitigen hochkant aufgestellten Cube und dem Touchpad an der Hi Hat. Die Positionierung in nächster Nähe übereinander macht Sinn, da das Touchpad auf der Unterseite eine LED-Beleuchtung für die Oberseite des unbeleuchteten Cube aufweist. Somit kann dies bei Bedarf ausgeleuchtet werden. Auch wieder eine clevere Idee.

Alle Anschlüsse zu den Set-Komponenten befinden sich auf der Oberseite des Cubes. Bei den mehreren Reihen an Anschlussbuchsen kann es beim Einstecken der Verbindungskabel nebeneinander auch mal etwas unübersichtlich werden. EFNOTE hat aber mitgedacht und für die „Köpfe“ der abgewinkelten Klinkenstecker passende Aufkleber zur Kennzeichnung beigelegt. Der Cube ermöglicht eine enorme Vielfalt an Anschlüssen als auch Ausgängen.

efnote pro 500x

Das Pro Modul des EFNOTE PRO 500X besteht aus Touchpad, Cube und Smartphone Holder.

In der oberen Hälfte des Anschlussfeldes befinden sich alle 23 Eingänge für jede Menge unterschiedlicher Komponenten. Im zweiten mittleren Abschnitt befinden sich 12 XLR-Ausgänge, wovon 10 auf sinnvolle Gruppen vorbelegt sind, sowie zwei frei belegbare. So können über die Bus-Ausgänge die Trommeln und Becken mit Einzelausgängen optimal fürs Recording genutzt werden.

Zudem gibt es XLR-Stereopärchen als Monitor Input, zwei 6,3 mm-Klinkenbuchsen als Line In sowie ein Pärchen Klinkenbuchsen als Ausgang. Zwei Kopfhörerausgänge im 6,3 mm- und 3,5 mm–Format runden die Sektion ab.

Mit einer SCSI-Buchse wird das Touchpad mit dem Cube verbunden, und eine USB-Konnektivität ermöglicht digitale Ausgänge. Die Stromversorgung ist leider extern ausgeführt, das wäre bei dem mächtigen Cube sicherlich auch intern möglich gewesen.

efnote pro 500x

Noch jede Menge Platz frei – wenngleich sich die Anschlusskabel ziemlich „drängen“

Eine weitere sinnvolle Sache ist, dass sich das EFNOTE PRO Modul nur über das Touchpad ein- und ausschalten, sowie zusätzlich über einen Taster am Cube ausschalten lässt. „2 Sekunden Drücken beziehungsweise 5 Sekunden Halten“ verhindert wohl auch einen unbeabsichtigten Shutdown.

Der Cube wird am Drum Set hochkant eingesetzt. Zur Verwendung das Cubes samt Touchpad als Soundquelle im Studio kann dieser um 90 Grad gedreht als Tischgerät genutzt werden. Damit die LED-Beleuchtung dann nicht stört kann diese deaktiviert werden.

Das EFNOTE PRO Modul mit Cube gibt es auch in der größeren 70x-er Reihe des Herstellers, und zwar in identischer Form.

Was bringt das Update V2.0 des EFNOTE PRO Moduls?

Vor kurzem hat EFNOTE das Update V2.0 für das PRO Modul veröffentlicht. Dies umfasst zwei neue Funktionen. Dazu benötigt man die neu entwickelte EFNOTE Desktop Tools-App (sie steht sowohl für Windows- als auch Apple-Computer zum Download bereit), mit der dann vom Rechner mittels USB-Kabel die Update-Files an den Cube übertragen werden.

Mit der neuen Funktion UT (= User Tones) kann man nun die vorhandenen EFNOTE Drum-Sounds mit Audiofiles kombinieren. Im Pro Modul lassen sich maximal 110 Sekunden (mono) speichern und es dürfen maximal 80 Samples mit maximal vier Layern sein. Unterstützt wird das WAV-Format in 44,1 oder 48 kHz mit 16 oder 24 Bit.

Die Dateinamen dürfen bis zu 30 Zeichen lang sein und können beim Import angepasst werden. Die Belegung des internen Speichers wird in Prozent angezeigt. Das Zuweisen zu einem Pad erfolgt über die Overlay-Funktion: Kit Edit > Zone > Overlay Tone, dort auf den Sound klicken und dort mit dem Anklicken der Kategorie „Overlay“ auf UT-User umschalten.

efnote pro 500x

Import von Audiofiles mit der EFNOTE Desktop Tools App

Mit der neuen Funktion IX (= Instrument Expansions) bekommt man dazu Zugriff auf eine Online- Sammlung von verfügbaren Add on-Drum-Instrumenten. Fünf Slots stehen dafür im Pro Modul zur Verfügung und zum Zeitpunkt des Tests gab es online sechs Sounds zur Auswahl. Ich habe mich für zwei Snares und einen Tom-Satz entschieden.

Das Herunterladen und die Installation nahm pro Sound etwa 3 bis 4 Minuten in Anspruch. Die Belegung erscheint als ausgefüllte Icons im Menü – in meinen Fall also 3 von 5 Slots. Auswählen lassen sich die Sounds in der jeweiligen Instrumentengruppe. Sie sind dort in die Liste der vorhandenen Sounds (sie erscheinen in weißer Schrift) angefügt worden und erscheinen dort nun in schwach violetter Schriftfarbe. Wichtig: die neuen Sounds lassen sich nur auf die Mesh Pads legen, nicht auf die Cymbals; also demnach auf Kick Pad, Tom Pad und Snare Pad.

Die beiden Ansichten zur Belegung finden sich nicht nur in der Desktop App, sondern auch auf dem Touchpad in analoger Form über den Menüpunkt „Inst Exp User Tone“. Ein Löschen der Sounds ist auch dort möglich, die Neuinstallation jedoch nur über die USB-Verbindung mit dem Computer.

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Import von Instant Expressions mit der EFNOTE Desktop Tools App

Wie spielt sich das EFNOTE PRO 500X?

Die Aufbau des EFNOTE PRO 500X gelingt leicht. Die Komponenten sind alle sehr stabil und sinnvoll ausgeführt. Leider nimmt das Verkabeln doch einige Zeit auf sich, denn alle Komponenten müssen mit Einzelkabeln mit dem Cube zu verbunden werden. Und dies bedeutet beim Crash- und Ride-Cymbal mitunter zwei einzelne Kabel, die zu verbinden sind. Dank der zwei mitgelieferten Kabelbinder pro Kabel ist man schon mal eine Weile beschäftigt.

Vorteil davon: Man ist äußerst flexibel hinsichtlich der Konnektivität. Möchte ich etwa das vorhandene Rack Tom nicht als Tom 1 nutzen, sondern den Sound von Tom 2 oder das FX-Becken lieber als Crash 2, stecke ich es einfach um – adé lange Umprogrammierung.

Die Reproduktion des Spiels ist ausgezeichnet. Die Lautstärken der einzelnen Sounds sind über den Bus Mixer komfortabel einstellbar. Nur die HiHat und die Kick-Drum habe ich für meinen Geschmack von der Lautstärke her im Gesamtmix angehoben – alle anderen Pad-Lautstärken ließ ich unverändert.

efnote pro 500x

EFNOTE PRO 500X

Wie klingt das EFNOTE PRO 500X?

Beginnen wir bei den Audiobeispielen des EFNOTE PRO 500X mit dem „Grand Vintage 60s“, das auch als erstes Kit im Soundmodul anliegt. Zu hören sind hierbei eine „LW Black70s HighS 14 x 5“ als Snare, eine „RG Hol60s Coated K20x14“ als Kick, „RGHol60s Coated T13x9“ als Rack Tom und ein „RG Hole60s Coated T16x16“ als Stand Tom. Bei der HiHat eine „SA ARockH14“, ein „ZD KLSSizzleR20“ als Ride, ein „ML BzJzThin C16“, ein „IB AGTrashC14“ als FX, ein „KD 53 SplashC08“ und beim China ein „ZDChinaC14“.

Danach folgt ein Beispiel des Power Maple Kit, bestehend aus dem Trommelsatz „OC PowerMaple“ mit einer Kick-Drum in 22×20, den Toms in 10×10 und 18×18 sowie einer „KT TitanS 14×3,5“ als Snare. Als Blech sind zu hören: das „Pl NvChinaC18“, ein „ZD Dry TrashC21“ und das „KD 53 SplashC08“ sowie ein „Pl SignFastC15“, das „PlDryC20“ und eine „Pl F60H14“.

Es folgt das Audiobeispiel „muffle it!“ Kit mit gedämpften („muted“) Sounds. Hier sind folgende Instrumente zu hören: als Floor Tom ein „LW Classic60s Coated 14×13“ sowie ein Rack Tom „LW Classic60s 10×07“, dazu eine „LW Maho 60S 14×5,5“ Snare und eine „YM MapleK18x14“. Als Becken eine „ZD BeatH14“, ein „ZD DryR22“, ein „SA StudioC16“, ein „ZD DryTrashC21“, ein „ML C08“ Splash sowie ein „SAHoleChina17“. Die Kick-Drum und die Snare-Drum sind im Menüpunkt „Muffling“ zu 100%, das Rack Tom zu ca. 30% und das Floor Tom zu etwa 20% gedämpft.

Im darauf folgenden Beispiel sind die importierten Sounds aus dem IX-Repertoire zu hören – zu Beginn die Kombination aus NE Goat Skin Maple Snare in 14“x6“ und den NC Maple Toms A in 14×12 und 16×14 (mit der vorhandenen Kick-Drum „DC MapleK 22×18“) und danach ab 0:38 dann die Kombination aus der 12“x6,5“ Maple Snare sowie die NC Maple Toms A in 10×9 und 14×12 – ebenso mit der Kick.

Im folgenden Player findet ihr wieder zwei Audiobeispiele. Das erste zeigt die Sensitivität beim Cymbal Pad sowie im zweiten Audiotrack die gute Abbildung der Becken-Sounds bei Hi-Hat (halboffene und geschlossene Spielweise), Crash-Schlägen, Ride-Pattern, Splash- und China-Akzenten mit Abstoppen vom Crash sowie Cup-Schlägen auf Splash und Ride und einem Anschwellen-Lassen des Ride-Cymbals.

Für das Audiobeispiel „FX Stack mit Splash“ habe ich das Splash-Pad auf das FX-Pad gestackt. Zuerst sind jeweils die beiden cleanen Sounds der Becken-Samples hörbar, danach auch der gemeinsame Hit auf beide Pad-Kanten – hier sind je nach Stickposition auch das Abstoppen beider Pads oder das Abstoppen eines und das Ausklingen des anderen Pads möglich.

Im Audiobeispiel „Sforzando mit Overlay Sounds“ habe ich diverse Sounds vom EFNOTE aufgenommen und diese mit einer Audiosoftware mit Effekten bearbeitet, diese dann als Mono-Sample mit der Desktop-App ins PRO Module eingespielt und dort dann mit der UT-Funktion als Layer verschiedenen Pads zugewiesen. Als Basis dient das „Szforando Kit“ mit den Toms „GR Maple80Coated“ in 08×08 und 14×14, eine „CC MapleS14x5,5“ mit einer „NC MapleK22x18“, eine „SA ARockH14“, „BP Anv20 R22“, ein „PlSigFastC18“, ein „ZD FXC18, ein „SA RadSplC08“ und ein „ZDChinaC14“.

So erklingt beim der Snare als Overlay noch ein verzerrter Reserve-Sound eines Rimclicks, beim Rack Tom ein Crash mit Phaser-Effekt, beim Stand Tom ein Sample eines Crashs mit Wahwah-Effekt und beim Rimclick ein Knack-Sound. Das Ansteuern der Samples kann in der Overlay-Funktion in puncto Lautstärke und Ansprache in Abhängigkeit der Schlagstärke definiert werden. Leider können bei den Cymbal-Pads nur die internen Sounds als Overlays zugewiesen werden, jedoch nicht die über die User Tones importierten Sounds. Das ist etwas schade. Im Test erfolgte die Soundausgabe tadellos und analog zum Spielverhalten. Zuerst werden die puren Trommel Sounds angeschlagen, danach sind die Trommel Sounds mit den Overlays zu hören.

Weitere Audiobeispiele mit den Sounds des PRO Moduls finden sich auch im Test zum EFNOTE PRO 703 Power Set.

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Fazit

Mit dem EFNOTE PRO 500X hat EFNOTE ein weiteres „kleineres“ Kit mit dem PRO Modul im Programm. Die Kessel sind kompakter als bei der bisherigen 700x Serie, dafür gibt es jedoch jede Menge „Blech“ – wie beim 703 Power Set umfasst das Kit neben einem Standard-Beckensatz in typischen Maßen noch ein FX- und ein China Cymbal. Die Qualität der Komponenten sowie der Anspruch sind unverändert hoch und das PRO Modul bietet jede Menge Anschlussmöglichkeiten an Pads als auch eine große Zahl an Outputs. Die Soundqualität der Natursounds ist unverändert erstklassig – auf E-Drum-Sounds wird bei EFNOTE bekannterweise verzichtet.

Das Update auf V2.0 beim PRO Modul bringt zwei willkommene Optionen mit sich: so können nicht nur weitere Sounds von der Website des Herstellers importiert, sondern auch eigene Audiofiles als Layer den Pads zugewiesen werden. Gerade die zweitere Neuerung ermöglicht nun das Abspielen oder Triggern von Samples, welches seitens der Wettbewerber mitunter schon bei günstigeren Sets möglich ist. Auch wenn dieses neue Feature durchaus willkommen ist, so ist leider auch der Preis beim EFNOTE PRO 500X vergleichsweise unverändert hoch.

 

Plus

  • saubere Reproduktion der Spielweise auf Becken und Pads
  • hochwertige Natur-Drumsounds
  • sehr gute Verarbeitungsqualität
  • gute Hardware
  • neue Optionen durch das V2.0 Update des Pro Moduls

Minus

  • Auslegearm bei Beckenständer mit Mindestwinkel
  • hoher Preis
  • User Tones nur auf den Tom Pads als Overlay möglich

Preis

  • 6.149,- Euro
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