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Test: Electro-Voice Eviva 18SP, aktiver Subwoofer

Viel Wumms für kleines Budget

12. März 2026
Electro-Voice Eviva 18SP (Quelle: Electro-Voice)

Test: Electro-Voice Eviva 18SP, aktiver Subwoofer (Quelle: Electro-Voice)

Der Electro-Voice Eviva 18SP ist ein aktiver 18-Zoll-Subwoofer für aufstrebende Musiker, DJs und kleinere Veranstaltungsorte. Mit 1000 W Verstärkerleistung, einem maximalen Schalldruckpegel von 132 dB und einem Gewicht von nur 30,7 kg richtet er sich an mobile Anwender, die einen kraftvollen Bass ohne eine komplizierte Einrichtung benötigen.

Kurz & knapp
Worum geht es? Der Electro-Voice Eviva 18SP ist ein aktiver 18-Zoll-Subwoofer für Musiker, DJs und kleinere Venues mit begrenztem Budget.
  • Leistung: 18-Zoll-Treiber mit bis zu 132 dB Schalldruck und Tiefgang bis 38 Hz.
  • Mobilität: Mit rund 30,7 kg vergleichsweise leicht und notfalls von einer Person transportierbar.
  • Ausstattung: Überschaubares, praxisnahes Bedienfeld inklusive Cardioid-Option bei Doppelbetrieb.
  • Kritik: Ungeschützte Bedienelemente, optionale Schutzhülle dringend empfohlen.
  • Fazit: Sinnvolle Lösung für den semiprofessionellen Einsatz mit gutem Gegenwert zum Preis.
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Electro-Voice Eviva 18SP

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Vorgezogenes Fazit zum Electro-Voice Eviva 18SP

Wer sich ernsthaft fragt, ob man sich mit knapp 800,- Euro wirklich einen vollwertigen 18-Zoller ins Rack stellen kann, der ohne größere Kompromisse seinen Dienst verrichtet, dem sei gesagt: Ja, man kann. Der Electro-Voice Eviva 18SP ist primär für die semiprofessionelle Käuferschicht konzipiert.

Also für Musiker und DJs, die mit begrenztem Budget arbeiten, aber dennoch nicht auf den satten Tieftonbereich verzichten möchten, den nur ein 18-Zoller liefern kann. Mit seinem maximalen Schalldruckpegel von 132 dB und der Fähigkeit, untenherum bis zu 38 Hz zu arbeiten, erfüllt das Gerät die Erwartungen, die die Produktbeschreibung weckt.

Die Verarbeitung ist solide, wenngleich nicht auf dem Niveau der hochpreisigen Konkurrenz. Das Feature-Set ist spartanisch, erweist sich in der Praxis jedoch als zweckmäßig. Wer bei der äußeren Ausführung und bei der Ausstattung leichte Abstriche akzeptiert und körperlich noch belastbar ist, erhält ein brauchbares Werkzeug für den mobilen Einsatz.

Electro-Voice Eviva 18SP: Konzeption und Zielgruppe

Die EVIVA-Serie von EV positioniert sich bewusst als Einstieg in die Markenwelt des traditionsreichen Herstellers. Man könnte sie auch als Angebot für jene verstehen, die später zu höherpreisigen Serien greifen möchten. Der Electrovoice Eviva 18SP ist als Tieftonergänzung zu den 12P- und 15P-Fullrange-Satelliten gedacht, lässt sich jedoch ebenso mit Produkten anderer Hersteller kombinieren.

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Die zugrunde liegende Produktphilosophie zeigt sich bereits an der Ausstattung: Alle Komponenten sind auf einen zügigen Aufbau durch eine einzelne Person ausgelegt. Der Fokus liegt auf Mobilität und einer möglichst unkomplizierten Handhabung.

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Konstruktion und Verarbeitung des Electro-Voice Eviva 18SP

Das Gehäuse besteht aus 15 mm starkem Sperrholz, statt aus Verbundmaterial, wie man es in dieser Preisklasse durchaus erwarten könnte. Die schwarze Lackierung ist strukturiert und macht einen robusten Eindruck, wenngleich sie vermutlich nicht die Lebensdauer eines polyurethanbasierten Coatings erreicht. Das pulverbeschichtete Frontgitter schützt den 18-Zoll-Treiber vor gröberen Missgeschicken.

Die Metallgriffe an den Seiten sind ausreichend dimensioniert und fest montiert. Vier Stapelvertiefungen ermöglichen das Übereinanderstapeln mehrerer Exemplare. Eine simple, aber effektive Lösung, die deutlich eleganter ist als die üblichen Spanngurt-Konstruktionen, mit denen manche Konkurrenten ihre Türme sichern. Die M20-Gewindeaufnahme auf der Oberseite erlaubt die Montage eines Satelliten auf einem Distanzrohr.

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Gewicht als Fluch und Segen

Mit seinen knapp 30,7 kg bewegt sich der EV Eviva 18SP in einem Bereich, den man tatsächlich noch als „tragbar“ bezeichnen kann, sofern eine gewisse Grundfitness und eine intakte Wirbelsäule vorhanden sind. Ein kräftiger Mann mit entsprechender Rückenmuskulatur kann den Subwoofer durchaus alleine bewegen. Die beiden Tragegriffe sind so positioniert, dass sich das Gehäuse mit einem kräftigen Schwung auf die Oberkörperhöhe anheben lässt.

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Wer allerdings bereits Erfahrungen mit Bandscheibenproblemen gemacht hat, sollte davon absehen und sich eine zweite Person zum Tragen organisieren. Der reguläre Transport sollte ohnehin von zwei Personen übernommen werden. Das dient nicht nur der Rückengesundheit. Auch das Risiko, die Kontrolle zu verlieren, etwa beim Transport über Treppen, wird so reduziert.

Verglichen mit älteren 18-Zollern, die durchaus auch einmal 45 bis 50 kg auf die Waage bringen, ist der EV Eviva 18SP im wahrsten Sinne des Wortes tatsächlich eine Erleichterung. Dass dieses reduzierte Gewicht jedoch nicht ohne Kompromisse bei der Gehäusekonstruktion zu realisieren ist, liegt nahe. Die Wandstärke und die interne Versteifung erreichen nicht das Niveau deutlich teurerer Referenzprodukte. Bei hohen Pegeln könnten sich daher in Einzelfällen dezente Gehäuseresonanzen bemerkbar machen.

Electro-Voice Eviva 18SP (Quelle: Electro-Voice)

Seitlicher Eingriff am Electro-Voice Eviva 18SP (Quelle: Electro-Voice)

Ausstattung und Bedienung des Electro-Voice Eviva 18SP

Die Rückseite des Subwoofers präsentiert sich aufgeräumt: Zwei XLR/TRS-Kombibuchsen dienen als Eingänge, hinzu kommen zwei XLR-Ausgänge zum Durchschleifen des Signals, ein IEC-Netzanschluss mit Weitbereichsnetzteil von 100 bis 240 V sowie das Bedienpanel. Dieses ist übersichtlich gestaltet: Es gibt einen Pegelregler, einen Schalter für die Modi MUSIC und LIVE, einen Wahlschalter für das Tiefpassfilter bei 100 Hz oder 150 Hz sowie einen Polaritätsumschalter. Ergänzt wird das Ganze durch LED-Anzeigen für Signal und Clipping.

Dass der Electro-Voice Eviva 18SP primär für den Betrieb mit den hauseigenen 12P- und 15P-Boxen konzipiert ist, zeigt sich bei den wählbaren Tiefpassfrequenzen. 100 Hz sind für die Kombination mit den EVIVA-Satelliten vorgesehen, 150 Hz stehen als alternative Einstellung zur Verfügung. Die 100-Hz-Option ist dabei vergleichsweise tief angesetzt.

Das deutet darauf hin, dass man bei Electrovoice bewusst eine gewisse Überlappung zwischen Subwoofer und Satelliten in Kauf nimmt, um Lücken im Frequenzgang zu vermeiden. Beim Einsatz mit Fremdprodukten würde ein stufenlos regelbarer Drehregler mehr Flexibilität bieten. Das würde jedoch die Produktionskosten erhöhen und genau das soll in dieser Preisklasse vermieden werden.

Der MUSIC-Modus liefert, wie zu erwarten, einen etwas tieferen und runderen Bass. Der LIVE-Modus strafft den Frequenzgang und betont den Mittenbereich stärker. Welche Einstellung im konkreten Einsatz besser funktioniert, hängt stark vom musikalischen Material und von der jeweiligen Raumakustik ab.

Cardioid-Betrieb als unerwartetes Feature

Trotz des günstigen Ladenpreises verzichtet Electrovoice nicht auf eine Funktion, die in höheren Preisklassen häufig selbstverständlich, in dieser Kategorie jedoch nur selten anzutreffen ist. Gemeint ist die Möglichkeit zum Cardioid-Betrieb. Über den Polaritätsumschalter lässt sich der Subwoofer beim Doppelbetrieb für eine gezielte Phasenauslöschung im Bassbereich entsprechend umpolen.

Die Wiedergabe der Bässe bleibt dabei in Richtung des Publikums erhalten, während die Bühne von einem Großteil der Bassenergie entlastet wird. Für die Musiker bedeutet dies, dass sie nicht im Tieftonbereich untergehen, sondern weiterhin hören können, was sie spielen. Dass diese Option in der Preisklasse überhaupt vorhanden ist, verdient einen Pluspunkt.

Electro-Voice Eviva 18SP im Einsatz auf Teppichboden

Frontansicht des Electro-Voice Eviva 18SP

Die Schwachstelle: Regler ohne Konterung

Kommen wir nun zu einem Punkt, der durchaus kritikwürdig ist und den man bereits von den EVIVA-Satelliten 12P und 15P kennt: Der Gesamtlautstärkeregler besitzt keinerlei Konterung an der Gehäuseplatte und kann zudem durch äußere mechanische Einwirkung relativ leicht abbrechen. Das stellt einen Konstruktionsfehler dar, der sich spätestens dann rächen dürfte, wenn der Subwoofer unsanft abgestellt wird oder etwas beim Transport dagegen stößt.

Electro-Voice Eviva 18SP (Quelle: Electro-Voice)

Die Rückseite des Electro-Voice Eviva 18SP (Quelle: Electro-Voice)

Dass Electro-Voice hier keine konstruktive Abhilfe geschaffen hat, sondern stattdessen eine optionale Schutzhülle anbietet, ist bezeichnend. Die Regler hätten versenkt oder zumindest mit einem schützenden Metallring versehen werden können. Beides wären Lösungen gewesen, die kaum Mehrkosten verursacht hätten. In der vorliegenden Ausführung kann man nur dringend zum Kauf der Schutzhülle raten, sowohl aus technischen als auch aus optischen Gründen.

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Electro-Voice Eviva 18SP: Klangliche Performance

Der 18-Zoll-Treiber liefert in Kombination mit dem großzügig dimensionierten Slot-Port einen druckvollen und kontrollierten Bass, der bei einem Abfall von 10 dB bis hinunter zu 38 Hz reicht. Bei Live-Einsätzen mit elektronischer Musik oder bei DJ-Sets macht der Electrovoice Eviva 18SP eine gute Figur.

Der maximale Schalldruckpegel von 132 dB ist in dieser Preisklasse respektabel und reicht für kleinere bis mittlere Veranstaltungsorte vollkommen aus. Bei größeren Open-Air-Veranstaltungen oder in weitläufigen Hallen werden allerdings mehrere Exemplare benötigt. Das ist bei einem 18-Zoll-Subwoofer in diesem Preisbereich jedoch zu erwarten.

Die 1000-W-Endstufe mit einer Dauerleistung von 700 W RMS arbeitet zuverlässig und bringt den Treiber auch bei höheren Pegeln nicht in Bedrängnis. Dass die Verstärkerleistung nicht nur eine Marketing-Angabe ist, zeigt sich spätestens dann, wenn man den Pegelregler aufdreht und sich der Raum mit Bassenergie füllt. Die digitale Signalverarbeitung sorgt für einen sauberen und verzerrungsarmen Betrieb. Die LED-Anzeigen warnen rechtzeitig, wenn man sich dem Grenzbereich nähert.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Hier liegt eine der großen Stärken des Electro-Voice Eviva 18SP: Für einen Straßenpreis von knapp 800,- Euro erhält man einen vollwertigen aktiven 18-Zoll-Subwoofer mit ordentlicher Leistung und brauchbarer Verarbeitung. Wer das Doppelte oder Dreifache investiert, bekommt entsprechend mehr Leistung, etwa hochwertigere Komponenten, solidere Gehäuse und aufwendigere DSP-Lösungen. Für Musiker und DJs mit begrenztem Budget, die dennoch nicht auf einen satten Tieftonbereich verzichten möchten, ist der Electro-Voice Eviva 18SP jedoch eine attraktive Option.

Man sollte sich allerdings darüber im Klaren sein, dass es sich nicht um ein Produkt der Oberklasse handelt. Die Verarbeitung ist solide, erreicht jedoch kein Referenzniveau. Die Ausstattung ist zweckmäßig, aber nicht umfangreich. Auch die Frage der Langlebigkeit wird sich erst in einigen Jahren beantworten lassen, wenn die ersten Exemplare intensive Tourbedingungen hinter sich haben.

Electro-Voice Eviva 18SP Profil 02 im Einsatz

Der Electro-Voice Eviva 18SP während des Tests

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Fazit

Der Electro-Voice Eviva 18SP ist ein ehrliches Produkt für eine eindeutig definierte Zielgruppe. Wer einen mobilen 18-Zoll-Subwoofer sucht, der das Budget nicht sprengt und dennoch zuverlässig arbeitet, wird hier fündig. Die Performance ist in dieser Preisklasse von knapp 800,- Euro beachtlich, die Ausstattung zweckmäßig und das Gewicht fällt so moderat aus, dass ein Transport durch eine einzelne Person im Notfall möglich ist. Die unzureichende Absicherung der Bedienelemente ist hingegen ärgerlich und hätte mit geringem Aufwand vermieden werden können. Hier empfiehlt sich der Griff zur optionalen Schutzhülle.

Wer bereits höherwertige Subwoofer kennt und regelmäßig mit Oberklasse-Equipment arbeitet, wird beim EV Eviva 18SP die eine oder andere Kompromisslösung feststellen. Für den semiprofessionellen Einsatz und für Einsteiger, die sich schrittweise an professionelles Equipment herantasten, ist dieser Subwoofer jedoch eine sinnvolle Investition.

Plus

  • herausragendes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • hohe Endlautstärke (132 dB SPL)
  • Cardioid-Betrieb möglich
  • kann im Notfall von einer Person transportiert werden
  • ordentlicher Tiefgang bis zu 38 Hz
  • universelles Weitbereichsnetzteil für weltweiten Einsatz

Minus

  • Regler ohne Konterung am Gehäuse
  • kein echter Schutz der Regler vor äußeren Einwirkungen ohne optionale Hülle
  • nur zwei fest definierte Tiefpassfrequenzen statt eines stufenlosen Reglers

Preis

  • 798,- Euro
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Über den Autor
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Axel Ritt RED

Axel Ritt studierte Musik + Architektur und arbeitet(e) seit nunmehr 40 Jahren als professioneller Musiker und Tonmeister für die Bands JÄST, GRAVE DIGGER, HELLRYDER, DOMAIN und MONSTERGROOVE.

Forum
  1. Profilbild
    Spartakus

    Ich wollte mir für mein Homerecording Studio ein Mischpult mit 2 Aktivmonitoren kaufen. Jetzt dachte ich, zusätzlich einen Subwoofer unter dem Tisch aufzustellen, ist vielleicht eine gute Idee.
    Ich habe mir gerade ein Mischpult angesehen. Das besitzt überhaupt keinen Eingang für einen Subwoofer. Wie integrieren Tonstudios Subwoofer in ihre Abhöre ?

  2. Profilbild
    Nvelope AHU

    ‚Eingang für Subwoofer‘ am Mischpult ?
    Du meinst wohl einen separaten AUSgang für einen Subwoofer …
    Solche Mischpulte gab es früher mitunter (z.B. BEHRNGER), aber das waren in der Regel mittlere oder größere Mischpulte, die in komplexeren Beschallungsanlagen genutzt werden konnten.
    Idealerweise solltest du eine Frequenzweiche in die Mixerausgänge ’schalten‘, welche die Bässe (z.B. unterhalb von etwa 100 Hz) für den Subwoofer bereitstellt und GLECHZETIG den Frequenzen ÜBER dieser Trennfrequenz die Tiefen entzieht.
    Somit lassen sich die Tops – durch ‚Entzug‘ bzw. Unterdrückung der tiefsten Bässe – etwas höher belasten und sie klingen mangels der für tiefe Bässe notwendigen großen Auslenkungen deutlich ’sauberer‘. Solche Weichen arbeiten in der Regel mit Linkwitz-Riley-Filtern und 24 dB/Okt Flankensteilheit.
    Nochmals zu den früher mitunter erhältlichen Mixer MIT einem Subwoofer-Ausgang: deren Flankensteilheit wurde meistens nicht vom Hersteller ausgewiesen (sollte aber nicht unterhalb von 18-24 dB/Okt. legen!) – und die Top-Ausgänge wurden meiner Kenntnis nach NIE von den Bässen befreit, die ja nun vom Sub-Ausgang ausgegeben wurde.
    Eine in den Mixer-Spezifikationen so ausgewiesene ‚Weiche‘ dieser Art (also NUR im Sub-Ausgang) ist keine vollwertige Weiche, weil dann die kleineren Top-Lautsprecher ja dennoch alle Bässe mit abbekommen, deswegen sehr schnell in den Grenzbereich Ihrer Belastbarkeit getrieben werden und der Sound dadurch weit weg von optimal ist – TROTZ des zusätzlichen Subwoofers.

  3. Profilbild
    moinho AHU

    Mhmm…
    Der Test sagt „bis 38Hz“.
    Die verlinkte Thomannseite sagt 45Hz/-3dB (also nurnoch zwei Drittel).
    Was stimmt jetzt? Ganz unwichtig sind die paar Hz aus der Rockersicht ja nicht.

    • Profilbild
      Nvelope AHU

      @moinho Laut Datenblatt des Herstellers liegt der ‚-3 dB‘-Punkt bei 45 Hz – und der ‚-10 dB‘-Punkt bei 38 Hz … somit sind beide Angaben von EV selbst ordentlich dokumentiert.
      Der Autor des Tests hätte bei seiner im Testbericht benutzten Angabe ’38 Hz‘ folglich das zugehörige Detail ‚-10 db‘-Punkt zusätzlich nennen sollen.

      Lobenswert finde ich aber Axels klare Beschreibung der ungekonterten Reglerachse des Verstärkerblocks samt der auch anderen ungeschützten Bedienungsorgane auf der Sub-Rückseite … einschließlich der wg. dieses Punktes erfolgten relativen Abwertung des ansonsten ja recht gut bewerteten Produktes zu diesem Preis.

      Ich kann die renommierte Firma EV (in deutscher Hand, soweit ich weiß) da auch wirklich nicht verstehen: sie haben jahrzehntelange Erfahrung auf dem Toplevel der Beschallungstechnik … stellen auch deutlich kleinere Produkte hoher bis höchster Qualität her – und schlampen hier bei der Sicherung der Bedienungselemente einer sonst ja professionellen und gut transportablen Lautsprecherbox – fast so, als ob ein Schaden dort den Nutzer dazu bewegen soll, einen neuen Amp-Block als Ersatzteil nachzukaufen oder gar neu Box zu kaufen.

      Auch eine Schutzhülle verhindert nicht unbedingt ein Beschädigung; da gäbe es kreative und deutlich verlässlichere Lösungen, um dem Gerät die vom Käufer erwartete Langlebigkeit zu spendieren.

      EV sollte da dringendst andere und strikt kundenfreundliche Kriterien ansetzen, die praktisch nichts kosten – aber viele viele neue Freunde machen können … !

      • Profilbild
        Tai AHU

        @Nvelope „Ich kann die renommierte Firma EV (in deutscher Hand, soweit ich weiß) da auch wirklich nicht verstehen“

        Electro-Voice (kurz EV) ist ein US-amerikanischer Hersteller von Beschallungsanlagen, Lautsprechern und Mikrofonen. Ab 2006 gehörte Electrovoice zur Robert Bosch GmbH, die das entsprechende Produktgeschäft 2025 an Triton Partners verkaufte, das seitdem unter Keenfinity Group firmiert. (Wiki)

        Die Triton Partners Limited ist eine deutsch-schwedische Private-Equity-Gesellschaft mit steuertaktischem Sitz in Saint Helier auf der Kanalinsel Jersey. (Wiki)

        • Profilbild
          Nvelope AHU

          @Tai Oh – danke für diese Details!
          Das mit Bosch wusste ich (trotz langjähriger Auslandsabwesenheit) noch – doch den im letzten Jahr erfolgte Wechsel zu Triton bekam ich wohl nicht mit . . .
          Dennoch bündelt sich in dieser Marke jahrzehntelange Erfahrung im professionellen Segment – und jedwedem heutigen oder zukünftigen Besitzer dieser Marke ‚EV‘ sollte diese Reputation es wert sein, hochgradig kundenfreundliche und langlebige Produkte auf den Markt zu bringen, die solche Schnitzer einfach NICHT aufweisen!

          • Profilbild
            Tai AHU

            @Nvelope Ich wusste es nicht, dass EV vor über 20 Jahren an Bosch verkauft wurde. Bei solchen Übernahmen hofft man dann, dass wenigstens einige Experten mit in die eigentlich fachfremde Umgebung mitgenommen wurden. Beim letzten Verkauf denke ich bei dem Namen auch eher an Heuschrecken, als an seriöse Audiowerkler. Aber das ist überhaupt keine fundierte Meinung, denn diese Firma sagt mir nichts. Nur kommt es mir so vor, als hätte eine Anwaltskanzlei eine Metzgerei gekauft.

      • Profilbild
        Markus Galla RED

        @Nvelope Hast du vermutlich überlesen, aber Axel erwähnt den -10 dB-Punkt hier:

        „Electro-Voice Eviva 18SP: Klangliche Performance

        Der 18-Zoll-Treiber liefert in Kombination mit dem großzügig dimensionierten Slot-Port einen druckvollen und kontrollierten Bass, der bei einem Abfall von 10 dB bis hinunter zu 38 Hz reicht. Bei Live-Einsätzen mit elektronischer Musik oder bei DJ-Sets macht der Electrovoice Eviva 18SP eine gute Figur.“

        • Profilbild
          moinho AHU

          @Markus Galla Danke, Markus. Irgendwie hatten wir beide (@Nvelope und ich) das überlesen. -10 ist so knapp ein Drittel…

          • Profilbild
            Markus Galla RED

            @moinho Die meisten Hersteller geben übrigens den -10 dB-Punkt an. Viele schreiben das in ihrer Dokumentation der technischen Daten nicht dabei. Sieht halt besser aus. Gerade bei der unteren Grenzfrequenz ist ein -3 dB-Punkt als Angabe eher selten. Es ist also durchaus löblich, dass EV -3 dB und -10 dB-Punkte beim Frequenzgang angibt. Viele seriöse Hersteller wie Seeburg geben z. B. den -6 dB-Punkt an.

            Bei Studiomonitoren wird übrigens immer stark getrickst: Da geht dann der Frequenzgang bei 8″-Membranen angeblich bis 35 Hz runter. Selbst bei Nobelherstellern findet man solche Angaben. Dass noch nicht einmal eine 18″-Membran in einem großzügig dimensionierten Gehäuse die 35 Hz ohne deutlichen Leistungsabfall schafft, ignorieren Hersteller wie Kunden dann einfach.

            Insofern ist es immer gut, technische Daten auch mal mit dem gesunden Menschenverstand zu überprüfen und nicht allem zu glauben, was Hersteller aus Werbezwecken den Kunden auftischen.

            • Profilbild
              Nvelope AHU

              @Markus Galla Na ja – da gibt es schon spezielle und auch wirklich ‚hochgezüchtete‘ 8“er (20 cm Durchmesser), die das schaffen … zumindest in exakt darauf abgestimmten Gehäusen.
              Und es gibt auch spezielle 18“er (46 cm Durchmesser), die das schaffen, wenn die Gehäuse genau auf deren ‚Thiele-Small-Parameter‘ hin abgestimmt werden.

              Durch an die 50 Jahre Erfahrung im Lautsprecherbau (sehr nützliche Bücher und dann auch Zeitschriften wie ‚hobby hifi‘ & ‚Klang & Ton‘ über Lautsprecherselbstbau gibt es seit mehr als 20 Jahren) sehe ich die durchaus erfolgreiche Entwicklung der letzten vielleicht 30 Jahre, aufgrund mehr und mehr gewonnener Erkenntnisse nun ganz gezielte Thiele-Small-Parameter bei Chassis vorab zu planen und somit Lautsprecherchassis zu konzipieren, die die gewünschten bzw. vorgegebenen Parameter zu erreichen.

              Ob nun alle Lautsprecherbauer aus der PA-Welt solche Kriterien strikt an- und dann auch umsetzen, wenn sie ihre Boxen konzipieren, weiß ich nicht – aber es hat sich in den letzten 50 Jahren wirklich enorm was getan in der Entwicklung guter und hervorragender PA-Lautsprecherchassis, die einen ganz anderen Sound ermöglichen als ich dies aus meiner frühen Jugend kenne . . .

        • Profilbild
          Nvelope AHU

          @Markus Galla Nett, dass ‚moinho‘ sich auch für mich entschuldigt – doch das muss ich natürlich auch selbst tun:
          Sorry Axel … ich habe dies aufgrund der schon vorher erfolgten mehrfachen Nennung (allerdings ohne diesen Zusatz ‚-10 dB‘) dann schlichtweg überlesen und nicht erfasst.
          Danke an Markus für die Rückmeldung zu diesem Punkt!

          • Profilbild
            Markus Galla RED

            @Nvelope Kein Problem, ich musste es auch beim zweiten Mal suchen, war mir aber sicher, beim ersten Lesen die Angabe gesehen zu haben.

  4. Profilbild
    Moodsmusik

    Sicherlich ein toller Sub aus einem renommierten Hause.
    Allerdings fehlt mir hier wirklich irgendwie der eigentliche Test, dass Geschriebene liest sich eher wie aus der Produktbeschreibung und dem Datenblatt abgeschrieben.
    Das Thema Sound gibts nur sehr wenig Worte, klingt eher nach einem „Wohnzimmer“ Test.

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