Test: Elektron Analog Rytm, Drumcomputer

19. Juli 2014

Die schwedische Antwort auf AIRA.

Bevor wir zum Elektron Analog Rytm kommen, vielleicht doch kurz eine kleiner Rückblick auf Elektrons Historie in Sachen Drumcomputer:

Es war zu Beginn des neuen Jahrtausends, als die damals noch junge schwedische Firma Elektron mit ihrer ersten Machinedrum SPS-1 um die Ecke kam. Sie verfügte über einen überaus fetten Sound, der mit Lauflichtprogrammierung und Drehreglern einzustellen war. Sie war vergleichsweise teuer und hat sich dennoch blendend verkauft. Die Szene war begeistert, das Instrument hatte sofort viele Fans, aber auch Kritiker, da die Bedienung wohl einiges an Einfühlungsvermögen verlangte. Zuvor galten die Korg ElecTribe und die Roland MC-Serie, BOSS SP/DR-Serie und Yamaha RM1x Geräte als Maß der Dinge. Elektron scheint sich sehr darum zu bemühen, alte Konzepte aufzugreifen und zu optimieren.

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Man fühlt sich an alles erinnert, was in der Welt der Drumcomputer zu Ruhm und Ehre gelangt ist: Emu SP12, Roland TR-808/909/606/707, LinnDrum, Korg KPR-77, Sequential DrumTraks, Sequential Circuits Studio 440, Oberheim DMX, E-mu Drumulator, Akai MPC60. Elektron begann vor nicht allzu langer Zeit mit der Analog 4 eine neu entwickelte Maschine auf den Markt zu bringen. Die Idee war, eine analoge Klangerzeugung mit digitaler Technik zu kontrollieren. Die Elektron Analog Rytm bietet hingegen acht Stimmen, MPC-mäßige Sampler-Funktionen mit Gummitastern, eine ausgereifte Sequencer-Sektion, viele Klangvariationen und vor allem, um es sogleich vorweg zu nehmen, einen Grundsound, der das Dach jedes Clubs zu sprengen vermag und das schreibe ich hier nicht des schönen Bildes wegen. Einzig die Jomox Xbase 09 könnte hier in puncto Klang mithalten.

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Die Elektron Analog Rytm ist ein achtstimmiger, analoger Drumcomputer mit 12 Sequencer-Spuren. Jede Spur hat ihren eigenen Ausgang. Es gibt einen analogen Kompressor und Distortion am Master-Out. Für jeden der 12 Tracks, die durch die 12 Gummitaster direkt spielbar sind, steht eine auf das jeweilige Instrument zugeschnittene analoge Synthesizersektion zur Verfügung. Hinzu kommt pro Track ein Sampler, analoges Multimode-Filter, Overdrive und LFO. Die acht Stimmen werden auf die 12 Tracks so verteilt, dass man beispielsweise nicht die Open- und Closed-Hihat oder Cymbal und Cowbell gemeinsam spielen kann. Bass- und Snaredrum können natürlich immer gemeinsam erklingen. Der Sequencer ist darauf ausgelegt, schnell und einfach die Klänge zu steuern. Über USB können Samples in das Gerät vom PC aus geladen werden. MIDI In/Out/Thru ist ebenso obligatorisch.

Die analogen Schlagzeugsounds können über die linksseitigen, sehr griffigen Gummitaster anschlagdynamisch gespielt werden und gleichzeitig mit den Drehreglern in üblichen Synthesizer-Parametern wie Cutoff, Resonanz, Decay, Pitchglide etc. editiert werden. Ferner besteht die Möglichkeit, die Sounds mit anderen, auch eigenen Samples zu layern oder einfach nur Samples abzuspielen. Schon bei diesem ersten Anspielen zeigt das analoge Multimodefilter und die ebenso analoge Verzerrung, was das Instrument zu leisten in der Lage ist. Die gesamte Klangerzeugung ist in Analogtechnik ausgeführt und das hört man. Allein das oberflächliche Abspielen der Demos lassen den gewaltigen Punch des Vorschlaghammers, den ich hier auf dem Tisch stehen hab, erahnen.

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Die Features

  • analoge Klangerzeugung und Sample Playback
  • 8 Drum-Klangerzeuger inkl. analog Percussion Generator
  • Sample Playback
  • analog Multimode und analog Distortion
  • 12 beleuchtete, anschlag- und druckempfindliche Pads
  • 8 Drehregler plus Level und Mastervolume
  • analoger Mastercompressor und Distortion
  • Sendeffekte: Reverb und Delay
  • Elektron Step-Sequencer
  • Modus für Chromatic
  • Performance und Scene
  • analoger Ausgang pro Instrument (per Y-Kabel, Tip-Ring)
  • MIDI In/Out/Thru
  • USB-Anschluss für Updates

Praxis

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Zu jedem der 12 Tracks des Sequencers gehört eine eigene Klangerzeugung, die aus einem achtstimmigen analogen Teil und einem Sampler besteht. Der Synth lässt sich mit dem Sampler layern und beide einzeln mit dem Filter und dem Overdrive durch den Wolf drehen. Schaut man sich die ersten vier Engines etwas genauer an, fällt auf, dass diese eine etwas andere Klangerzeugung aufweisen. Sie ist um einige Features erweitert. Zum Beispiel gibt es einen Transientselector, der verschiedene Anschlagsgeräusche bereitstellt.

Bassdrum

Beginnen wir mit dem Fundament. Schon der Default-Sound zerrt an den Nerven. Man kann die Bassdrum in Tonhöhe, Sweeptime, Decay, SnapAmt, Hold und Filtercuttoff, Resonanz verändern und eine Grundschwingungsform auswählen. Der Grundklang kann am ehesten mit der 808 verglichen werden. Bei der Elektron kann man zusätzliche Layers auswählen und mit Hilfe eines sehr langen Decays eine Art Basslinie gestalten.

Snare

Die Klangerzeugung des Elektron Analog Rytm besteht aus einem Rauschgenerator und einer Schwingungsform mit Pitchglide. Auch hier kann ein Sample zusätzlich gelayert werden und es stehen verschiedene Grundsounds zur Verfügung. Die einstellbare Range aller Parameter ist sehr breit und führt immer zu einem Ergebnis. Aus der Snare kann man einen Click wie auch eine völlig neuartige Bassdrum machen und beides klingt verwendbar. Intuitiv und einfach gelangt man über das Menü in das Sample Auswahlmenü. In der Grundstellung 0 ist kein Sample aktiviert. Ab Position 1 geht es los. Doch halt, ich höre nichts, also noch mal eine Ebene zurück und Level aufdrehen – jetzt funktioniert es. Man muss sich ein wenig an die Maschine gewöhnen, aber man kommt fast ohne Bedienungsanleitung aus.

Filter

Pro gelayertem Sound steht ein Filter zur Verfügung. Es handelt sich um ein analoges Filter. Beide Signale liegen hier gleichzeitig an. Es stehen zwei Arten von Tiefpass, Bandpass, Peak und zwei Arten von Highpass zur Verfügung. Es ist dasselbe Filter, das bereits im Analog 4 und im Analogkeys verbaut wurde.

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Overdrive

Im Menü der ADSR-Hüllkurvensektion steht ein schöner Overdrive bereit, der gerade auf der Bassdrum einen sehr lebendigen klang produzieren kann.

LFO

Hier können allerlei Ziele moduliert werden, die auch bei anderen Synthesizern üblich sind: Alle Hüllkurvenparameter und Filterparameter etc. können ausgewählt werden. Es gibt verschiedene Schwingungsformen wir Sinus, Dreieck, Rechteck und Intensität, Level und vieles mehr.

Effekte

In der Amp-Sektion jedes Sounds kann der Send und Return für alle gewählten Effekte gemeinsam geregelt werden. Hier drehe ich etwas auf und drücke den Effekttaster oben links. Der Reverb kann von realistisch bis zum Gated-80er-Powerstation-Sound editiert werden. Schön ist auch, dass der Decay des Halls bis zur Unendlichkeit verlängert werden kann.

Das Delay ist immer zum jeweiligen Tempo-synchronisiert und lässt sich in gewohnter Weise einstellen: Time, Decay, Hochpassfilter stehen hier zur intensiven Nutzung bereit. Alle Parameter, die man editieren kann, lassen sich in einer laufenden Sequenz aufnehmen, abspeichern und wiedergeben.

Sampler

Auch für die Sampler-Sektion stehen einige Effekte im Elektron Analog Rytm wie Bit-Reduction und Hüllkurve bereit. Zusätzlich kann man einen Start- und Endpunkt definieren. Ferner steht eine Loop-Funktion bereit. Man kann beispielsweise ein Gitarrensample bis 3 min Länge laden und am Gerät bearbeiten. Oder man nimmt eine einzige lange Datei mit einzelnen Drumsounds auf und wählt sie pro Track über die Start- und Endpunkte aus. Hierzu steht 1 GB Speicher bereit. Für jedes Projekt sind 64 MB RAM und 120 Slots für 16 Bit, 48 kHz-Samples vorgesehen. Lädt man die Samples extern über USB, werden diese automatisch in 16 Bit, 48 kHz umgewandelt, egal was am Eingang ankommt. Ob das wirklich egal ist, habe ich nicht geprüft, schon allein da man nicht schon beim Musizieren mit MP3s arbeiten sollte, meiner bescheidenen Meinung nach. Hat man sich erstmal an das Display und den Menüaufbau gewöhnt, klappt die Bedienung schnell und einfach. Dafür braucht man noch kein Hnadbuch. Eine Schwingungsformdarstellung gibt es nur beim Octatrack, nicht beim analogRytm. Elektron nennt es bei letzterem Sample-Support, da es sich nicht um einen Sampler handelt wie beim Octatrack. Die Sampler-Funktion ist daher als Zusatz zu verstehen, um die Synthesizerklänge anzureichern.

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Verbindungen

Auf der Rückseite finden wir eine Kopfhörerbuchse und zwei Buchsen Left/Right-Stereo, die leider nicht getrennt regelbar sind. Sie teilen sich ebenso einen analogen Kompressor, der am Ende der Signalkette liegt. Daneben ist ein Stereoeingang und vier Stereoklinkenbuchsen, die zwölf Tracks gleichzeitig ausgeben. Auf jeder Buchse liegen zwei bzw. vier Tracks an. Die offene und geschlossene HiHat teilen sich beispielsweise einen Ausgang. Sie können nicht gleichzeitig angeschlagen werden. Für Bass- und Snaredrum gilt das natürlich nicht, diese haben einen echten Einzelausgang.
Anders ist es, wenn man die VST-Erweiterung nutzt, die in Kürze erhältlich sein soll. Das Gerät erscheint als fernbedienbares VST-Instrument am Rechner. Alle Einzelausgänge können den Spuren im Sequencer-Programm zugeordnet werden. Mit dem analogen Eingang wird das Gerät zu einer Soundkarte.

Sequencing

Zur Aufnahme eines Patterns gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten. Im GRID RECORDING MODE wählt man über die Gummitaster ein Instrument. Dieses kann nun über die Taster über dem Lauflicht pro Schlag ein- oder ausgeschaltet werden: die klassische Lauflichtprogrammierung. Hält man den Taster und drückt gleichzeitig eine Pfeiltaste, erscheint im Display ein Menü, in dem das Timing innerhalb des Taktschlags verändert werden kann.

Im LIVE RECORDING MODE, der durch gleichzeitigen Druck von RECORD und PLAY aktiviert wird, können die Gummitaster gespielt und aufgenommen werden. Das passiert zunächst unquantisiert, völlig frei. Das Timing kann später im TRIG SETUP angepasst oder in der SEQUENCER CONFIGURATION im GLOBAL-Menü eingestellt werden. Mit NO/RELOAD und der entsprechenden Gummitaste kann das Aufgenommene wieder gelöscht werden. Das muss man wissen und erfordert einen Blick ins Handbuch, da es sich nicht sofort erschließt.

Ferner gibt noch viele weitere Features wie den CHROMATIC MODE, der es erlaubt, ein Sample in verschiedenen Tonhöhen auf den Gummitastern zu spielen.

Fazit

Bisher kannte ich noch kein neueres Instrument, das so unfassbar druckvoll klingt wie die Elektron Analog Rytm. Unser Moog oder MS-10, beides Geräte, die in puncto Durchschlagskraft ihres Gleichen suchen, haben in der Analogrythm einen Partner, der zumindest auf Augenhöhe ist. Schaut man sich die Parameter wie die Transientenauswahl oder die Effektsektion an oder hört sich einfach durch die verschiedenen Sets durch, so wird klar, worauf es den Konstrukteuren ankam: Ein Musikinstrument mit einer starken Persönlichkeit zu bauen, das um eindeutige Ansagen nicht verlegen ist. Stylistisch ist jede Musik möglich, die mit Drummachines gemacht wird und wurde: Von Kraftwerk, Modern Soul, 80s Pop, EBM,Italo, Elektro, Techno, Acid, House usw. Es wurde  immer viel über die Bedienbarkeit der Elektron-Geräte geschimpft. Klar, hier handelt es sich nicht um eine Roland. Der ein oder andere Blick in die Anleitung empfiehlt sich hier und da. Aber das Gerät stellt einen nicht vor unüberwindbare Hindernisse. Im Gegenteil: Es tun sich immer weitere neue Möglichkeiten auf, je weiter man vordringt. Das Gerät hat ein tolles Konzept und macht sehr, sehr viel Freude, wenn man sich darauf einlässt. Fight the german angst: Die Angst zu wollen.

Grund zur Kritik gibt es natürlich auch. Da man hier kompromisslos alles in die Klangerzeugung investiert hat, müssen leider Abstriche gemacht werden: Der Sequencer gibt seine Daten nicht über MIDI aus, bei japanischen Maschinen undenkbar. Wäre die MIDI-Implementation vollständig, könnte man den PC ausschalten, vor dem man eh den ganzen Tag sitzt, und nur mit dem internen Sequencer arbeiten. Ich bin mir sicher, dass eine komplette MIDI-Implementation nach japanischem Vorbild mit der eingebauten Engine ganz einfach softwareseitig zu machen ist. Elektron würde damit aber dem Octatrack das Wasser abgraben. Das wird sicher die Überlegung gewesen sein, sich dagegen zu entscheiden. Ferner finde ich das Display ein wenig klein. Die dargestellte Schriftart versprüht den Charme früher Spielekonsolen. Das ist cool, geht aber auf Kosten der Lesbarkeit. Der Preis ist hochklassig, das Instrument aber auch. Gute Instrumente kosten gutes Geld. So gesehen geht der Preis in Ordnung. Die meisten alten Kisten, wie die SP1200, MPC etc., waren damals auch teuer.

Da der Sound aber so dermaßen auf die 12 knallt, dass es einem die Eingeweide umzukrempeln vermag, ist jegliche Kritik im Keim erstickt. Leider kann man das nur am eigenen Leib erfahren. MP3 und die Videos im Netz können den Klang leider nicht annähernd wiedergeben. Besser ist es, den nächsten Fachhändler aufzusuchen. Aber verzeiht eurem örtlichen Blockflötenverkäufer, dass er nicht in der Lage sein wird, euch das Gerät angemessen vorzuführen. Lasst euch nicht von der Bedienung abschrecken. Ich hatte trotz großer Ungeduld keine Probleme.

Plus

  • Bassdrum
  • Snare
  • Cowbell
  • Soundauswahl
  • Workflow
  • Qualitätsanmutung der Hardware

Minus

  • MIDI-Implementation nicht komplett
  • kleines Display

Preis

  • Straßenpreis: 1429,- Euro
Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    martin stimming  

    jupp, der grundsound ist wirklich gut, druckvoll hoch zehn und dabei auf eine sehr moderne art „roh“, „kalt“ und „dreckig“ – aber nicht zwangsläufig. der compressor ist von der überaus harten gangart, ich vermute dass sie ihn bewusst dazu befähigt haben heftigst zu pumpen und schmutz nach oben zu holen – find ich eigentlich super! eigentlich – dadurch ist es schwierig, mehrere patterns gleich klingen zu lassen, weil er einfach schwierig einzustellen ist.

    was du bei dem test unterschlagen hast (und was ein absolutes KILLERFEATURE ist) – die neue „scene“ und „performance“ funktion: pro pattern kann man damit bis zu 12 variationen via parameterlock einspeichern, statisch per scene und anschlagdynamisch per performance. mein tip: einfach mal ein sample endpunkt und „loop an“ per performance belegen, dazu noch hall – da gehts richtig ab!
    (scene mode aktivieren, function + zB erstes pad drücken, dann mit gedrücktem pad die paramter locks einstellen)
    so kann man seine grooves innerhalb eines (!) patterns komplett woanders hinbauen, zum beispiel um verschiedene parts im song zu bauen. gewissermaßen das gegenteil von der mute funktion, „alles an“ ist nicht mehr 100% sondern auf der rytm gehts dann erst richtig los. so ein feature kenne ich von keiner anderen drummachine.

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      hutab

      Über die geniale Bedienung von dem Teil könnte man noch ne ganze Menge mehr erzählen!

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      AntoineRB

      Hi Stimming, ich selber habe noch nie ein Elektron Gerät besessen und es würde mich interessieren ob z.B. der RYTM auch im Studio eine gute Figur macht oder eher für das Live spielen gedacht ist? Nutz Du ihn selbst zum produzieren?

      Gruß
      Antoine

  2. Profilbild
    StevenHachel

    Hey,

    kann man eigtl. die Controllerdaten per Midi an einen Softwaresequence senden und auch von diesem wieder empfangen? Wie schauts mit Midiclock aus? Werden diese ebenso gesenden, zu einem externen Sequencer etc.?

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      m.muenster  AHU

      Hallo Steven,

      alle Drehknoepfe und Pads, Programmchanges etc. können via MIDI senden und empfangen. MIDI Synchronisation, Songposition können ebenso gesendet und empfangen werden. Wenn Du einen Softwaresequenzer als Slave benutzt könnte das schwierig werden. Cubase zum Beispiel kann nicht als MIDISLAVE synchronisiert werden, das ist nicht vorgesehen und auch nicht zu empfehlen.

      Hoffe die Info hilft dir.

      Beste Grüße,

      M.

      • Profilbild
        StevenHachel

        Hey m.,

        vielen Dank für die Info. :) Wenn, dann wollte ich eh von Cubase aus alles steuern bzw. die Midiclock nutzen. Eher letzteres und n paar Parameter um nicht alles manuell steuern zu müssen. :)

        viele Grüße und Danke nochmal
        Steven

          • Profilbild
            StevenHachel

            Hallo :),

            da wäre noch die Frage; können einzelne Parts per Midi stumm geschaltet bzw. selektiert gespielt werden?

            viele Grüße :)

          • Profilbild
            Atarkid  AHU

            Schwer nachvollziehbare Design-Entscheidung… Die können ja nicht davon ausgehen, dass ich aufgrund dieses Mankos andere Elektron-Produkte kaufe um das zu kompensieren. Aber Spaß macht die Maschine trotzdem ungemein…

  3. Profilbild
    barkingdog  

    Sound gut, sequencer mist!
    Was leider nicht geht und unglaublich nervig ist:
    Songs sind in einem project organisiert, und laden wirklich schnell. Der nachteil ist daß das tempo nur pro project speicherbar ist, nicht pro song oder (wies gehören würde) pro pattern. Was soll das? Jetzt kann ich für jeden tempowechsel ein neues projekt erstellen, incl. Nerviger ladezeiten. Mann! Im bandcontext und live der absolute mist. Ich will eigentlich auch nicht bloß für meine tempokontrolle die mpc mitschleppen. Bin schon keyboarder ;)

  4. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Tempowechsel müssten sich ja von einer DAW steuern lasssen oder von sowas wie die Arturia Controller, alles, was ne cklock ausgibt.
    Hab jett seit zwei monaten eine Rytm, finde die Sounds super (Kick von meiner Jomox XBase09ist aber fetter) und das Menü eigentlich nicht so kompliziert. Leider komme ich aus Zeitgründen nur einmal pro Woche dazu, mich damit zu beschäftigen. Da das Ding soviele komplexe Möglichkeiten hat, habe ich das meiste in der Zwischenzeit dann wieder vergessen und muss quasi von vorne anfangen – das ist etwas frustrierend!
    Kann jedem, der es kaufen will nur raten, nimm dir einen Monat frei und sitz jeden Tag ein paar Stunden dran, dann läufts!

    • Profilbild
      AMAZONA Archiv

      „Wenn man etwas besser machen will, muss man es anders machen.“ — Aber keine Sorge, die Funktionsweise der Elektron-Geräte ist extrem gut durchdacht, konsistent über alle Geräte, und wird zunehmend zum Vorbild für andere Hersteller. Ich habe mit dem AnalogFour angefangen und geflucht. Als der Knoten platze konnte ich Funktionen aufrufen ohne das Handbuch zu nutzen — einfach in dem ich die typischen Elektron-Handgriffe machte.
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      Dann kam ein Octatrack. Simpel! Ich wusste vom vom AnalogFour wie Elektron geht. Das bedeutet, ich musste nur noch die speziellen Funktionen für das Sampeln kennen lernen.
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      Heute kommt der AnalogRytm. Ich habe mir die Tutorials angesehen. Alles schon bekannt. Nur eben auf einen Drumcomputer umgelegt.
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      Es lohnt sich Elektron-Geräte zu erforschen. Einmal kennengelernt kennst Du gleich die ganze Familie. Und das ist wirklich cool.
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      Ach ja, einen Nachteil will ich nicht verschweigen. An Geräten anderer Hersteller wirst Du dich manchmal fragen warum die das nicht so intuitiv wie bei Elektron machen. Tja, die Welt ist nicht vollkommen … :-)

  5. Profilbild
    chain  AHU

    wurde der Beitrag des ESC (14.4.2016 ARD) mittels Analog Rytm geproggt? Klang irgendwie alles sehr nach ELEKTRON. Der Rest war eh Schiebung. :)

  6. Profilbild
    Tom3d

    Der Sequencer im Octatrack ist viel
    Umfangreicher und ausgefeilter.
    Ansteuern externer Synts auf 8 Midi Spuren.
    So kann der Octatrack den Rechner als Sequencer vollständig ersetzen.
    Unterschiedliche Spurtempo auf jeder Spur.
    Das ist beim A4 und AR nicht möglich.

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