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Test: Elgato Stream Deck+ XL, USB-Controller

Mehr Kontrolle im Workflow: Stream Deck+ XL

24. April 2026
Elgato Stream Deck+ XL controller test

Elgato Stream Deck+ XL, USB-Controller

Der Elgato Stream Deck+ XL ist ein USB-Controller, der sich in erster Linie an Streamer, Podcaster und Content Creator richtet, jedoch auch für andere Zwecke sehr hilfreich sein kann. Mit ihm als zentrale Schnittstelle lässt sich die Steuerung vieler verschiedener Apps vereinfachen. Mit dem Konzept lassen sich Arbeitsabläufe individuell gestalten und effizient an die eigenen Anforderungen anpassen.

Kurz & knapp

Was ist es? Elgato Stream Deck+ XL, USB-Controller zur Steuerung von Apps, Workflows und Audio-Routing

  • Konzept: Flexibler USB-Controller mit LCD-Tasten, Touchleiste und Push-Encodern zur individuellen Workflow-Steuerung.
  • Bedienung: Intuitive Einrichtung, automatische Profilwechsel und umfangreiche Personalisierung über die Stream-Deck-App.
  • Funktionen: Multi-Aktionen, Makros, MIDI-Steuerung und Integration zahlreicher Apps über Plug-ins.
  • Audio: Wave Link als leistungsfähiger virtueller Mixer mit Routing, Effekten und mehreren Mixbussen.
  • Einschätzung: Ideal für komplexe Setups und Content Creation, für einfache DAW-Steuerung oft überdimensioniert.
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Elgato Stream Deck + XL

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Was genau ist ein Stream Deck?

Ein Stream Deck ist ein USB-Controller, ursprünglich nur mit LCD-Tasten ausgelegt, um das Arbeiten mit verschiedenen Apps zu erleichtern und nach persönlichen Vorlieben zu personalisieren. Wer beispielsweise viel an einem Bildschirm arbeitet, nutzt vermutlich häufig mehrere Programme parallel oder muss häufig zwischen einigen hin- und herwechseln. Der Anwenderbereich ist dabei recht breit gefächert und ein Stream Deck verschafft Übersicht, schnellen Zugriff und vereinfacht den Umgang mit Shortcuts.

Außerdem gibt es mit Wave Link eine zusätzliche kostenlose Audio-Software, die sich voll und ganz auf Content-Creator konzentriert. Ohne komplexe Einrichtung erhält man hier leistungsfähige Routing-Optionen und Effekte. Hierfür gibt es neben praktischen Tools wie Equalizer, De-Esser, Kompressor und Reverb, auch verschiedene Stimmen-Effekte sowie diverse Effekte von Drittanbietern.

Spezifikationen

Nach den Modellen Stream Deck (Classic, Mini, Neo und XL), Stream Deck + und Stream Deck Studio folgt nun das Elgato Stream Deck+ XL. Die Modelle ohne + im Namen besitzen keine Push-Encoder und das Stream Deck+ hatte dafür weniger LCD-Tasten. Mit dem neuen Stream Deck+ XL bekommt man nun die volle Bandbreite an Funktionen geliefert:

  • 36 personalisierbare LCD-Tasten
  • LCD-Touchleiste
  • 6 Endlos-Push-Encoder

Darüber hinaus gibt es noch die Stream-Deck-Module für DIY-Enthusiasten, ein Pedal zur Steuerung und sogar eine Tastatur mit integriertem Stream Deck. Zusätzlich gibt es übrigens auch noch eine Netzwerk-Dockingstation, um Stream-Deck-Modelle über Ethernet und PoE netzwerkfähig zu machen. Somit könnte man das Gerät auch über PoE (Power over Ethernet) mit Strom versorgen.

Die unterstützten Betriebssysteme sind Windows 10 (64 Bit) oder höher und macOS 10.15 Catalina oder höher.

Lieferumfang des Elgato Stream Deck+ XL

Im Lieferumfang enthalten sind neben dem Gerät selbst ein Ständer und ein USB-C-Kabel. Der Ständer war in meinem Fall bereits vormontiert. Das USB-C-Kabel fühlt sich sehr robust an und sollte mit einer Länge von 1,5 m für die meisten Arbeitsplätze völlig ausreichen. Ein Handbuch gibt es nur online, das allerdings auch nur einem Quick-Guide entspricht.

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Größe, Gewicht und Haptik

Zusammen mit dem Ständer misst das Elgato Stream Deck+ XL 182 × 112 × 34 mm und ist 410 g schwer. Trotz des verhältnismäßig geringen Gewichts macht das Gerät auf mich einen hochwertigen Eindruck. Vor allem die Push-Encoder liegen gut in der Hand und sehen auch schick aus. Im Shop kann man auf Wunsch auch andersfarbige Push-Encoder erwerben.

Auf dem LC-Display ist alles gut zu abzulesen und auch auf den LCD-Tasten sollte es kein Problem sein, alles gut zu erkennen, vorausgesetzt, die Bezeichnungen sind nicht zu lang. Der Ständer erfüllt seinen Zweck und lässt das Stream Deck+ XL stabil platzieren, lässt sich jedoch nicht im Winkel neigen.

Die LCD-Tasten des Controllers dienen jedoch nicht nur der Beschriftung, sondern fungieren gleichzeitig als visuelles Feedback-System. Je nach Belegung können sie Statusinformationen wie aktive oder deaktivierte Funktionen anzeigen, etwa ob ein Mikrofon stummgeschaltet ist oder eine Aufnahme läuft. Auch dynamische Inhalte wie wechselnde Icons oder Animationen sind möglich, was die Orientierung im Workflow zusätzlich erleichtert.

Einrichtung & Personalisierung des Stream Decks

Einrichtung

Zur Einrichtung des Elgato Stream Deck+ XL benötigt es nur wenige Schritte. Nachdem man die Stream Deck App auf seinen PC oder Laptop installiert hat, kann man direkt loslegen und seine gewünschten Apps konfigurieren und personalisieren. Das Gerät wird sofort erkannt und automatisch mit der App verbunden.

Der Marketplace

Über die App gelangt man auch direkt zum Marketplace. Hier lassen sich zahlreiche Plug-ins und Profil-Templates herunterladen und installieren, die eine direkte Integration in gängige Anwendungen ermöglichen.

Personalisierung

Viele Nutzer möchte aber sicherlich eigene, personalisierte Profile einrichten. Dies geschieht relativ intuitiv über die App. Die jeweiligen Programme, Dateien oder Websites, die man sich auf die Tasten verteilt, werden in der Regel immer sofort mit ihren entsprechenden Icons angezeigt. Sollte diesmal nicht der Fall sein, so lassen sich auch zahlreiche vorinstallierte oder auch eigene Icons nutzen.

Besonders praktisch ist die Möglichkeit, mehrere Profile anzulegen und diese automatisch je nach aktiver Anwendung wechseln zu lassen. Nutzt man beispielsweise eine beliebige Software, kann ein speziell dafür eingerichtetes Layout geladen werden, während beim Wechsel in eine andere Software automatisch ein anderes Profil aktiv wird. Das sorgt für einen deutlich flüssigeren Workflow und reduziert die Notwendigkeit, manuell zwischen Seiten oder Setups zu wechseln.

Oft verwendete Funktionen und Befehle können verknüpft und per Knopfdruck ausgelöst werden. Zur Steuerung von Bedienelementen oder zur Navigation können die Push-Encoder herangezogen werden. Dabei lassen sich auch mehrere Funktionen auf eine Taste legen und verschachtelte Ordnerstrukturen erstellen.

Besonders die Endlos-Encoder erweitern das Bedienkonzept deutlich, da sie neben einfachen Schaltfunktionen auch kontinuierliche Steuerungen ermöglichen. So lassen sich beispielsweise Lautstärken regeln, Parameter feinjustieren oder durch Timelines navigieren. Durch die zusätzliche Druckfunktion können zudem weitere Befehle ausgelöst werden.

Es lassen sich folgende Aktionen (erweiterbar) einrichten:

  • Multi-Aktion: Eine Taste löst mehrere Aktionen aus (mehrere Optionen)
  • Navigation: Ordner erstellen, Profil wechseln, Seiten wechseln
  • Soundboard: Audio abspielen/stoppen
  • Stream Deck: Timer, Helligkeit, Ruhezustand, Ein-/Ausblenden der App
  • System: Website, Hotkeys, Dateien/Programme öffnen, schließen, Text, Multimedia
  • Weather: aktuelles Wetter, Vorhersage

Wem die Einrichtung seiner DAW zu mühselig ist, kann auch spezifische Templates im Marketplace erwerben. Alle gängigen DAWs sind allerdings (noch) nicht erhältlich und es ist auch fraglich, inwieweit solch ein Template den eigenen Anforderungen entspricht.

Möchte man allerdings etwas tiefer gehen und beispielsweise einen Push-Encoder so einrichten, dass sich mit ihm gezielt die Lautstärke eines ausgewählten Tracks regulieren lässt, kann man das Stream Deck+ XL als MIDI-Controller nutzen und ihm entsprechende MIDI-CC-Befehle zuweisen. Dafür ist in der Regel ein zusätzliches Plug-in erforderlich. Das gilt ebenso für Anwendungen außerhalb des Audiobereichs, sofern sie sich über MIDI oder vergleichbare Schnittstellen steuern lassen.

Wave Link ist eine eigenständige Software und dient quasi als virtueller Mixer. Es lassen sich Mikrofone und Audioquellen hinzufügen, Effekte und Plug-ins nutzen und Audiosignale auf verschiedene Kanäle aufteilen. Nach der Konfiguration lassen sich Audiopegel für jede App oder jedes Mikrofon individuell anpassen und verschiedene Mixbusse anlegen.

Das Routing ist laut Hersteller theoretisch unbegrenzt und nachdem man alle seine Audioquellen, von Browser über Streaming App bis hin zur DAW, eingepflegt hat, lassen sich bis zu fünf Mixbusse erstellen.

Wichtige Spezifikationen von Wave Link:

  • Software- oder Audio-Input-Kanäle: bis zu 8
  • Wave-Geräte-Inputs: bis zu 4
  • App-/Software-Inputs pro Kanal: unbegrenzt
  • Hardware-Audio-Inputs: Elgato Wave Geräte, Inputs von Drittanbietern (Mikrofone, Interfaces), Capture Cards
  • Virtuelle Mixbusse: bis zu 5
  • Mix-Outputs: unbegrenzt
  • Abtastrate: 48 kHz
  • Auflösung: 24 Bit
  • Format: Stereo (Mono-Inputs werden zu Stereo konvertiert)
  • Plugin-Formate: VST3, AU (unbegrenzte Anzahl)

Eine Elgato-Hardware ist nicht zwingend notwendig, erhöht jedoch den Funktionsumfang.

Elgato Stream Deck+ XL in der Praxis

Von der Einrichtung bis zur Nutzung ist das Elgato Stream Deck+ XL eine gute Lösung für verschiedene Anwendungszwecke. Besonders bei komplexen Workflows mit Streaming-Software, Audio- und Videokonferenz-Tools, spart man deutlich Zeit. Dank LCD-Tasten, Push-Encodern und automatischem Profilwechsel hat man alles im Griff, ohne ständig zwischen Programmen wechseln zu müssen.

Ein typisches Praxisbeispiel für das Elgato Stream Deck+ XL wäre etwa eine Video-Podcast-Situation: Per Tastendruck lassen sich Audiodateien starten, Mikrofone stummschalten und Kameraperspektiven wechseln. Solche kombinierten Abläufe zeigen die Stärke des Stream Decks im praktischen Einsatz. Der Stream Deck reagiert in der Regel sofort auf einen Tastendruck, auch bei komplexen Multi-Aktionen.

Für reine DAW-Steuerung ist das Elgato Stream Deck+ XL eher ein Makro-Controller. Als Erweiterung für einzelne oder kombinierte Tastaturbefehle empfand ich das Stream Deck als wirklich hilfreich. Hierfür sind meiner Meinung nach allerdings eher die kleineren Stream-Deck-Varianten sinnvoll. Für alle, die mehrere Anwendungen parallel steuern, ist die XL-Version aber eine echte Arbeitserleichterung.

Im Vergleich zu klassischen MIDI- oder DAW-Controllern liegt der Fokus des Stream Deck+ XL weniger auf direkter, haptischer Parametersteuerung, sondern auf der flexiblen Steuerung ganzer Funktionsketten. Für präzises Mixing ersetzt es keinen dedizierten Controller, ergänzt diesen aber sinnvoll im Workflow.

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Mehr Informationen

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Fazit

Vor allem für Streamer und Podcaster kann das Stream Deck+ XL eine komfortable Lösung sein, speziell wenn man sich mit komplexen Audio-Setups nicht auskennt, sie aber dennoch benötigt. Um nur seine DAW anzusteuern und ein paar Multimedia-Anwendungen zu integrieren, reicht ein kleineres Modell meiner Meinung nach vollkommen aus. Hierfür wirkt der Funktionsumfang sonst schnell etwas überdimensioniert.

Mit dem Elgato Stream Deck+ XL werden Anwender mit verhältnismäßig großen Setups für eine tägliche Anwendung angesprochen. Generell sind die Stream Decks für die genannten Zwecke ein sehr gut durchdachtes Konzept.

Plus

  • flexible Steuerung ganzer Funktionsketten
  • schnelle Einrichtung und Bedienung
  • hilfreich für moderne Broadcast-Setups (Podcast, Streaming, etc.)
  • Wave Link ist kostenlos

Minus

  • für umfangreiche DAW-Zwecke eignet sich eher ein MIDI-Controller

Preis

  • 349,- Euro
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Über den Autor
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Jens Hecht RED

Irgendwo zwischen Electronica, Dub, Ambient und UK Bass. Freiberuflicher Produzent, Sound Designer und Dozent mit einer Vorliebe für Synthesizer und Eurorack.

Forum
  1. Profilbild
    janschneider AHU

    6 Encoder machen den Eindruck, als wenn das jemand designt hätte, der nichts mit DAWs und Audio zu tun hat, dort ist ja 8 eine feste Größe…

    Aber Danke, lieber Autor, für “LC-Display”, da freut sich der Pedant in mir 😁

    • Profilbild
      Tai AHU

      @janschneider „Aber Danke, lieber Autor, für “LC-Display”“

      🤣🤣🤣

      Mein Problem: dadurch dass Elgato schlicht für jeden Bedarf einen eigenen Controller rausbringt, habe ich den Eindruck, es gibt 24 Stück davon, die ich alle nicht auseinanderhalten kann. Klar, ich könnte auf deren Homepage gehen und nachsehen.

    • Profilbild
      Markus Galla RED

      @janschneider Die Elgato Stream Decks sind auch nicht in erster Linie als spezialisierte DAW-Controller gedacht, sondern als universell einsetzbare Controller zur Steuerung von Programm- und Betriebssystemfunktionen.

      Wir haben hier zwei der neuen Elgato Stream Deck Nano und schaut man sich die Plug-ins, Anpassungen und so weiter an, fällt auf, dass hier in erster Linie an Content Creator gedacht wurde (deshalb auch der Produktname), auch wenn man natürlich eine DAW damit steuern kann.

      Richtig genial finde ich es, damit alles zu steuern, was gerade nicht im Vordergrund ist. Oder auch Betriebssystemfunktionen. Gerade dann, wenn man die DAW auf mehreren Monitoren offen hat, ist es sehr praktisch, einige Funktionen des Betriebssystems oder von Programmen, die im Hintergrund laufen, über das Stream Deck steuern zu können. Dazu gehört zum Beispiel auch die Control App für das Audio Interface mit ihren diversen Funktionen. Sehr praktisch.

      Von Yamaha kommt übrigens ein DAW Controller mit integriertem Stream Deck. Wenn man Stream Deck wirklich für die DAW nutzen möchte, würde ich mir den Yamaha CC1 Controller kaufen: https://www.thomann.de/de/yamaha_cc1.htm

      Wenn man mehr Fader möchte, bietet der Icon P1-M Stream Deck-ähnliche und genauso universell belegbare Felder sowie Motorfader, Transportsektion und vieles mehr. Auch der ist eher auf die DAW zugeschnitten.

      https://www.thomann.de/de/icon_p1_m_579523.htm

    • Profilbild
      mort76 AHU

      @janschneider „…als wenn das jemand designt hätte, der nichts mit DAWs und Audio zu tun hat…“
      ———-
      Da steht ja auch: „…der sich in erster Linie an Streamer, Podcaster und Content Creator richtet…“

      Ansonsten hätte es mit 8 Encodern halt bedeutet: Kleinere Drehknöpfe, oder weniger Abstand zwichen diesen. Das wäre dann AUCH wieder nicht so toll.

  2. Profilbild
    MusicChest

    Der Controller ist NUR stehend verwendbar. Ein abnehmen des Ständers ist nicht vorgesehen. Was für eine dumme Entscheidung…

    • Profilbild
      Markus Galla RED

      @MusicChest Das hat sicherlich mit dem eigentlichen Anwendungsbereich zu tun und auch der Tatsache, dass sich die Beschriftung der Buttons in Liegen deutlich schlechter ablesen ließe. Davon abgesehen ist der USB-Anschluss auf der Rückseite.

  3. Profilbild
    NONAME

    Stream Deck wird immer größer und immer komplexer, für mich ist es, meine Tastatur macht es genau so gut. Stream Deck würde mich nur verwirren. Beim kleinsten Version könnte ich mir vielleicht einen Vorteil herbei zaubern, aber für mich sind eigentlich alle kontroller unnötig. Ich komme mit Tastatur und Maus am besten zurecht. Ich spiele eher auf dem Instrument anstatt mit dem Rechner.

    • Profilbild
      CC

      @NONAME Verwirren wird es dich nicht. Du belegst und labelst es ja selbst so wie du es brauchst. Insofern kannst du für Komplexität selbst gestalten.

      Ich selbst nutze die Software companion von bitfocus, das Prinzip bleibt aber erhalten. Habe schon über 30 Seiten meines 8×4 streamdecks belegt und es bleibt immer alles übersichtlich und logisch. ich bin fanboy.

    • Profilbild
      janschneider AHU

      @NONAME So ein bisschen ist das ja auch immer meine Befürchtung. Das Konzept sieht auf den ersten Blick wirklich verlockend aus, um damit zB Funktionen ofer Makros in der DAW aufzurufen, die man zB nicht so oft benutzt und man sich die Key commands nicht merken kann, aber ich frage mich, ob es dann nicht doch im Endeffekt langsamer ist, die Hand von Tastatur oder Maus zu nehmen, den Blick vom Bildschirm und sich dann auf dem Stream Deck neu zu orientieren und die richtige Taste zu finden, um dann wieder zum Computer zurückzukehren. Hab ich in der Zeit das ganze im Ernstfall nicht schneller via Maus gemacht, ohne kognitiven Kontextswitch?
      Vielleicht überdenke ich das aber auch einfach und stelle es mir komplizierter vor, als es ist und man muss sich einfach nur dran gewöhnen…

      • Profilbild
        Jens Hecht RED

        @janschneider „Vielleicht überdenke ich das aber auch einfach und stelle es mir komplizierter vor, als es ist und man muss sich einfach nur dran gewöhnen…“ Das ging mir zu Beginn tatsächlich ähnlich, aber es kann vieles vereinfachen und man kann sich richtig kreativ fühlen bei der Einrichtung:)

  4. Profilbild
    AK-DeMus

    Ich verwende mein Streamdeck XL hauptsächlich mit Dorico und habe mich sehr an den Workflow gewöhnt.
    Eine Hand auf der MIDI-Tastatur zum Eingeben der Noten und die andere an der PC-Tastatur oder eben am Streamdeck (beide stehen nebeneinander.
    Insbesondere nicht so oft genutzte Key Commands oder solche mit Sondertasten habe ich nun sofort im Blick und kann sie mit einem Tastendruck auslösen, ohne die andere Hand vom MIDI-Keyboard zu nehmen.
    Für Dorico kann ich auch das kostenlose Plugin von Trevliga Spel empfehlen, dass direkt auf das Dorico API zugreift, man muss dafür also keine Tastaturshortcuts oder MIDI-Befehle einrichten.
    Das wichtigste Streamdeck-Plugin ist für mich das MIDI-Plugin vom selben Hersteller. Das kann Dank der integrierten Script-Engine wesentlich mehr als nur MIDI-Befehle senden und empfangen.

    Eine weitere für mich unverzichtbare Anwendung des Stremdecks ist die Steuerung der virtuellen Orgelsoftware Organteq von Modartt. Dafür habe ich ein eigenes umfangreiches Profil erstellt, das ich vor allem live nutze.

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