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Test: Elysia xfilter – HighEnd EQ in der 19″-Version

Die folgenden Bilder stammen aus dem Handbuch des xfilters, weil unsere Metering-Software und unser Audiointerface bei Frequenzen über 22 kHz nicht mehr messen konnten.

xf-HiCut

 

 

xf-HiShelf

Das einzige Manko, das wir bei der Bedienung hier feststellen konnten, war der recht kleine Aufdruck der Bezeichnungen auf der Frontplatte. Da muss man schon sehr nahe hin mit der Nase und gut ausgeleuchtet sollte der Standort auch sein. Das könnte aber auch Elysias Hinweis darauf sein, dass Hören besser als Messen ist.

Passive Massage

Der sechste Schalter aktiviert eine passiven Equalizer-Schaltkreis mit der vielversprechenden Bezeichnung „Passive Massage“, der keine weiteren Parameter zum Einstellen hat. Seine Center-Frequenz liegt bei ca. 12 kHz mit einer Verstärkung von ca. 3 dB/Okt., wenn keine weiteren Frequenzbänder den Schaltkreis beeinflussen. Diese Passive LC-Schaltung kann dem Audiosignal die gewisse Luftigkeit und Silbrigkeit verleihen, die bei passiven EQs immer so geschätzt wird.

xf-LC-AIR

Klang

Der xfilter ist alles andere als zurückhaltend. Damit ist nicht gemeint, dass er unkontrollierbar ist, im Gegenteil. Durch die gesteppten Potis lassen sich Einstellungen exakt reproduzieren. Im Handbuch und im Netz sind dafür Kopiervorlagen bereitgestellt, um eigene Einstellungen ordentlich zu dokumentieren und archivieren zu können. Auch mit einer Rasterung von 40 Schritten, das sind beim 16 dB Gain ca. 0,25 dB pro Schritt, lässt sich fein genug arbeiten. Nein, gemeint ist, dass man mit dem xfilter derart drastisch ins Klangbild eingreifen kann, dass er zu weit mehr fähig ist als „nur“ Mastering. Klangdesign ist mit diesem EQ kein Problem und wenn er das Audiomaterial färben sollte, was wir beim Test nicht wirklich belegen konnte, dann nur in der angenehmsten und subtilsten Art und Weise.

Zu den Audiodemos: Die erste 10 Sekunden ist der xfilter auf Bypass, die nächsten 10 Sekunden ist der xfilter aktiviert, aber mit 0 dB Einstellungen der Lautstärke und die Bänder sind auf ihren Maximalwerten. Danach wird der Gain auf Maximum gefahren und das Frequenzband von Maximal- nach Minimalwert durchfahren. Dann wird der Gain auf Minimum gefahren und das Frequenzband wieder aufsteigend durchfahren. Zum Schluss wird der xfilter direkt wieder aus dem Signalweg genommen. Dieser Vorgang wird für jedes Frequenzband wiederholt. Die reine LC-Option wird anhand von Rauschen demonstriert, um die generelle Wirkweise bei 0dB Gain festzuhalten.

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