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Test: ESI uniK 05 plus, Nahfeld Monitor

Ja und da wäre dann noch der Aufhänger des Systems, die Höhenwiedergabe des Hochtöners. Der Klang wird meines Erachtens die Interessenten in zwei Lager spaltet, einmal mehr wird dieser Hochtöner Typ für nicht endende Diskussionen sorgen. Erwartungsgemäß zeichnet sich der Hochtöner durch extreme Schnelligkeit in der Wiedergabe aus und zeichnet auch in großem Maß für die sehr gute Stereoortung verantwortlich.

Im Gegenzug klingt der Hochtöner deutlich schärfer als der durchschnittliche Dome Tweeter, was den Hörer vergleichsweise schnell zum Hochmittenregler greifen lässt und zudem etwas die Ermüdung während des Abhörens fördert. Eine nicht unerhebliche Einhörungszeit ist von Nöten, um sich an die Frequenzkurve des Systems zu gewöhnen. Leider sind es nicht die „säuselnden“ Höhen oberhalb der 10 kHz, die eventuell zu einem Übermaß an Flirren führen würden, sondern vielmehr die „beißenden“ Hochmitten oberhalb der 4 kHz Grenze, bei denen das menschliche Gehör ohnehin eine Überempfindlichkeit aufweist.

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Ist man sich jedoch dieser Punkte bewusst und hat man sein Gehör entsprechend eingepegelt, kann man mit der ESI uniK 05 plus sehr praxisnah arbeiten. Die Pluspunkte überwiegen deutlich und machen aus dem System eine gute Zweit-/Drittabhöre oder aber eine hochwertige Erstabhöre am DAW-Platz im Projektstudio.

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Fazit

Mit der ESI uniK 05 plus erfährt das System ein hochwertiges Upgrade zu seinem Vorgänger. Eine üppige Klangregelung in Kombination mit mehreren gut durchdachten Detaillösungen macht die optisch anspruchsvolle Box zu einem echten Gewinn im Projektstudio.

Ob man den Klang des Hochtöners mag, muss jeder für sich selber entscheiden, aber der vergleichsweise harschen Hochtonwiedergabe steht eine extreme Impulstreue und eine hervorragende Stereoortung zu Seite. Definitiv ein persönliches Antesten wert!

Plus

  • Impulstreue
  • Verarbeitung
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Tiefenstaffelung

Minus

  • -

Preis

  • Ladenpreis: 189,- Euro (Stück)
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Forum
  1. Profilbild
    Filterspiel  AHU

    Da werde ich sicher mal genauer hinhören, wenn mir diese Monitore mal unterkommen werden, da mit der Bändchenklang von meinen Apogee Centaur Minor doch selbst nach zwanzig Jahren noch sehr zusagt. Vielleicht führt die Weichheit des Musical Fidelity A1X, der sie antreibt zu diesem ausgeglichenen Bild?

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