Test: ESP E-II Eclipse FM STBLK, E-Gitarre

1. September 2015

Japanisches Sägebrett

Die japanische Firma ESP stellt zweifellos eine feste Größe im Gitarrenmarkt dar. Und das traditionell vorwiegend im härteren Bereich, was ein Blick auf die Liste der populären Endorser der Firma nur bestätigt. Auch die ESP E-II Eclipse FM STBLK lässt bereits auf den ersten Blick gar keine Missverständnis diesbezüglich aufkommen – Form, Farbe und die Ausstattung, mit den zwei Humbuckern unter ihren polierten Blechkappen, sprechen hier eine eindeutige Sprache, noch bevor überhaupt der erste Ton erklingt. Wie die ESP E-II Eclipse FM STBLK klingt und was sie sonst noch zu bieten hat, das erfahren wir im nun folgenden Artikel.

Front

— ESP E-II Eclipse FM STBLK —

Facts & Features

Unsere E-II Eclipse FM STBLK wird in einem hochwertigen Case geliefert, ganz wie es sich für ein Instrument in dieser Preisklasse gehört. Die Basis der Gitarre bildet ein Singlecut-Korpus aus Mahagoni, auf den eine geflammte Ahorndecke aufgeleimt wurde. Versiegelt wurde das gesamte Instrument mit einer Klarlackschicht, das betrifft auch die Rückseite des Mahagoni-Halses, der in den Body eingeleimt wurde. Das dunkle Finish bezeichnet der Hersteller übrigens als „See through Black“, was die Sache ziemlich genau trifft.

Schon beim Herausnehmen aus dem Case fällt das überraschend geringe Gewicht der Gitarre auf, was auf die Verwendung von ausreichend abgelagerten Tonhölzern schließen lässt – Spielern von Les Paul Gitarren dürften hier vermutlich die Tränen in die Augen schießen. Dabei besitzt die ESP E-II Eclipse FM STBLK mit ihrer aktiven Elektronik (inklusive Batterie) und dem Steg samt Tailpiece noch nicht einmal weniger Hardware als Gibsons Klassiker. Fairerweise muss man aber auch sagen, dass der Korpus der E-II Eclipse insgesamt deutlich schmaler als der der Paula ausfällt, also deutlich weniger Masse ins Rennen schickt.

Body

— Ein weißes Binding sorgt für den letzten Schliff —

Dafür besitzt er aber auf der Rückseite ein angenehmes Shaping und auch das Cutaway biete deutlich mehr Freiheiten, als es die Fräsung des klassischen Les Paul Korpus erlaubt. Ein Übergreifen, um die letzten der 24 vorhandenen Bünde zu erreichen, ist hier selbst für „Schlosserpranken“ nicht nötig.

Klangbeispiele
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