Test: EVE Audio SC203, Desktop Monitore

Anschlüsse

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Alle wesentlichen Anschlüsse befinden sich am rechten Lautsprecher: Unsymmetrische Cinch-Eingänge (L/R), Subwoofer Ausgang, USB, optischer Digitaleingang, Verbindung zum linken Lautsprecher sowie ein Stromanschluss.

Außerdem gibt es DIP-Schalter zur Wahl der Eingangsempfindlichkeit (+8 dBu oder +22 dBu), zur Aktivierung eines Filters für tiefe Frequenzen (falls ein Subwoofer vorhanden ist) sowie zur Wahl des Standby-Modus.

Der -3 dB Punkt des Frequenzgangs liegt bei für eine Box dieser Größe sehr beachtlichen 62 Hz.

Die SC 203 bietet weitere Einstellmöglichkeiten, die über den vorne an der rechten Box gelegenen Drehencoder realisiert werden. Orangefarbige LEDs mit angenehm gedimmter (und einstellbarer) Helligkeit zeigen Lautstärke und einzustellende Funktion an. Im Einzelnen sind diese:

  • Ein zuschaltbarer 80-Hz-Hochpass über DIP-Schalter für den Betrieb mit einem Subwoofer. Verfügt man über einen Subwoofer, lässt sich so ein 2.1 System realisieren. In diesem Fall ist es sinnvoll, die ganz tiefen Frequenzen zur Entlastung der SC203 ausschließlich vom Subwoofer erzeugen zu lassen.
  • Je ein Kuhschwanzfilter für Bass und Höhen zur Klangkorrektur. Je nach Beschaffenheit des Abhörraumes oder Entfernung vom Ohr macht es ggf. Sinn, die Bässe oder Höhen abzusenken oder zu verstärken.
  • Drei Voreinstellungen für Aufstellung über Mischpult, frei oder auf einem Tisch. Die Reflexionen bei der Aufstellung in der Nähe von Flächen verändern den Frequenzgang, die eingebaute automatische Korrektur dient dazu, dies wieder gerade zu rücken.
  • Panoramaposition (links-rechts Balance). Falls ein Lautsprecher weiter von der Abhörposition aufgestellt werden muss als der andere bzw. Reflexionen die Lautstärke einseitig verändern.
  • Lautstärke
  • Verschiedene LED-Modi ermöglichen in mehreren Stufen zwischen einem Maximum bzw. Minimum an Beleuchtung zu wählen.

Klang

Volume

Jetzt aber zum wichtigsten Punkt. Beim ersten Umschalten vom relativ audiophilen passiven 3-Wege Studiosystem auf die SC203 (ca. 0,5 m von der Abhörposition) musste ich mich erst mal vergewissern, dass tatsächlich die Eve Audio Monitore an waren, weil der Klangeindruck sich zumindest beim gerade laufenden Kino-Soundtrack kaum veränderte

In meiner Erinnerung klingen Bändchenhochtöner meist etwas hart und anstrengend. Das ist hier zum Glück kaum ein Thema, die Höhen der SC203 sind angenehm detailliert und fein aufgelöst. Erst im Vergleich mit aufwendigeren und teureren Wandler-Verstärker-Lautsprecher-Kombinationen hört man eine gewisse Körnigkeit in den Höhen. Aber das ist bei Mitbewerbern in dieser (und auch teils deutlich höheren) Preisklasse(n) auch nicht besser.

Forum
  1. Profilbild
    pytrel  

    Naja denen dem Minus: Netzteil, würde ich auch den Kaufpreis addieren. Ik multimedia zeigt das es auch mit „down to earth“ preis gehen kann.

    Schöner Test auf jeden fall

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