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Test: Event, 20/20 BAS V3, aktiver Studio Nahfeld Monitor


Klang
Grundsätzlich erinnert die BAS V3 aus dem Gedächtnis klanglich an den passiven Urahnen Event 20/20. Die Höhen sind nicht überbetont, dafür präsentiert sich aber ein für die Größe der Box wirklich dicker Bass. Die Mitten treten weniger in den Vordergrund. Alles in allem klingt die Event 20/20 BAS V3 im Rahmen eines Studiomonitors eher gefällig als analytisch, was für längere Hörsessions sehr angenehm ist.
Der beworbene Big Ass Sound äußert sich in einem fulminanten Tiefbass-Bereich, der vor allem bei Dance-Produktionen schon etwas zu viel des Guten sein kann. Ich habe daher Gebrauch des Tiefen-EQ gemacht und die Bässe etwas abgesenkt.

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Der Höhenbereich ist dank der Seidenkalotte als unaufdringlich zu bezeichnen und in der Mittenstellung der EQs sehr ausgewogen gepegelt. Mit dem Hi-Shelf Filter können die Höhen zudem noch gut an den eigenen Geschmack angepasst werden.

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Der Sweetspot, also der Bereich in dem man den Kopf bewegen kann, ohne dass sich das Klangbild unangenehm verfälscht, ist bei den Event 20/20 BAS V3 erfreulich groß.

Wo Licht ist, ist bekanntermaßen auch Schatten: Der Mittenbereich der Event 20/20 BAS V3 steht im direkten Vergleich zu den Yamaha HS80M etwas zurück. Zwar bettet er sich dem Klangcharakter der 20/20-Serie zwischen Höhen und Bässen ein, bietet jedoch  etwas weniger Auflösungsvermögen. So werden Phantomschallquellen und Gesang vergleichsweise weniger präzise dargestellt, und Hallräume treten leicht in den Hintergrund. Dieses Phänomen ist mir allerdings schon bei vielen Nahfeldmonitoren in diesem Preisbereich aufgefallen und untermauert den Preisunterschied zu den Event Opal oder noch teureren Boxen.

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Fazit

Wer einen soliden und hochwertigen Nahfeldmonitor sucht, macht mit dem Erwerb der Event 20/20 BAS V3 kaum etwas falsch. Die 20/20 sind ein gut klingendes System mit kleinen Schwächen im Mittenbereich und Stärken im Bass- und Hochtonbereich. Somit eigenen sich die Event 20/20 BAS V3 unserer Meinung besonders gut für elektronisch produzierte Musik.

Plus

  • hochwertige Verarbeitung
  • fulminanter Bassbereich
  • sehr gut eingearbeiteter Höhenbereich

Minus

  • Auflösungsvermögen im Mittenbereich

Preis

  • UVP: 449,- Euro pro Stück
  • Straßenpreis: 333,- Euro pro Stück
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Forum
  1. Profilbild
    Markus Galla  RED

    Ich besitze die passive „Ur“-Version und kann die Testergebnisse bestätigen. Nach all den Jahren bin ich immer noch begeistert. Ein für das Geld super Monitor und in der aktiven neuen Variante sicher noch attraktiver als damals.

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