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Test: Eventide H9, Effektgerät für Gitarre

(ID: 68930)

Ein PRESETS Button dient zur Anwahl eines der 99 Werkspresets, welche mit dem Jog Wheel angewählt und je nach Lust und Laune verändert und gespeichert werden können. Wie bereits erwähnt, bietet der H9 einen Querschnitt der Sounds der bisher erhältlichen Eventide-Pedalflotte, also Reverb-, Modulations-, Delay- und Harmonizer-Effekte. Das Editieren und Organisieren dieser Sounds kann vollständig am Gerät geschehen, wesentlich komfortabler gestaltet sich das Ganze aber mit der erhältlichen „H9 Control Software“, welche von der Eventide Website kostenlos geladen werden kann. Die Möglichkeiten, welche durch den Einsatz dieses Editors entstehen zu beschreiben, würde den Rahmen des Artikels sicher sprengen. Für diejenigen, die sich tiefer in die Materie einarbeiten wollen, sei daher ein Blick in das mitgelieferte Handbuch zu empfehlen. Schön, dass es dies auch auf Deutsch gibt.

H9 Presets

— Editieren bis ins kleinste Detail mit der H9 Control Software —

Die Verbindung vom Computer zum H9 findet mittels eines Mini-USB-Ports an der Stirnseite des Gerätes statt. Dort finden sich auch die stereo Ein- und Ausgänge sowie ein 6,3 mm Klinkenanschluss für ein Expression-Pedal, um vorausgewählte Parameter in Echtzeit mit dem Fuß zu steuern.

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Seinen professionellen Anspruch unterstreicht der Eventide H9 durch die Anwesenheit eines MIDI Duos, welches seitlich am Gehäuse untergebracht wurde. Doch auch der Neuzeit verschließt sich das Gerät keineswegs, denn neben dem USB-Port verfügt der H9 auch über eine Bluetooth-Funktion, was das Pedal somit auch mit einem iOS-Gerät kompatibel macht: Die entsprechende App zur Steuerung des Gerätes findet man im AppStore. Genauso wie weitere Effektalgorithmen, welche für unter 20,- Euro in den Speicher des H9 wandern könnten – somit zeigt sich Eventide H9 trotz seines ohnehin schon enormen Effektangebots darüber hinaus sehr flexibel, was die Erweiterbarkeit mit Sounds (nach den persönlichen Vorlieben des Benutzers) betrifft!

MIDI Ports

— Nicht tot zu kriegen: die MIDI Schnittstelle —

Ein helles LED-Display mit roter Schrift informiert so gut es geht über sämtliche Einstellungen des Gerätes, ein grafikfähiges wäre aber sicher schicker gewesen. Doch die Möglichkeit, das Gerät mit dem Editor und/oder der App zu steuern, entschädigen darüber locker hinweg.

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Innerhalb des Displays informieren zudem kleine LEDs über weitere Betriebszustände, wie etwa aktiviertes Bluetooth, Signalstärke, Signal Clipping oder darüber, ob am momentan ausgewählten Preset rumgeschraubt wurde. Zwei weitere, aber wesentlich größere LEDs sitzen über den beiden Metallschaltern und informieren über die Aktivierung des H9 sowie über die Geschwindigkeit der Modulationsquellen (Chorus-LFO oder Delayverzögerung beispielsweise), welche sich mit dem rechten der beiden Schalter per Fußtritten eingeben lässt. Selbstverständlich lassen sich mit diesen beiden Metallswitches auch die Programme durchschalten, bei Betätigung der Knöpfe gleichzeitig erscheint im Display zudem ein Tuner.

Das Konzept des H9 ist stimmig, die Benutzerführung wurde „so einfach wie möglich, wie sinnvoll“ gehalten und auch der Konstruktion des weißen Kästchens mit seinem Lichtring und dem scharfen, klar konturierten LED-Display kann man eine gewisse Haptik nicht absprechen. Schade nur, dass das Gerät keinen Netzschalter besitzt, aktiviert wird das H9 mittels Einstecken des mitgelieferten Netzteils. Ein Batteriebetrieb ist nicht vorgesehen.

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Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    Cribber

    Sieht ja mal vielversprechend aus, vorallem in der neuen und günstigeren H9 Core Version ohne die vorinstallierten Algorithmen..

  2. Profilbild
    Gerd Lentz

    Hi Stephan,
    geiles Ding, aber warum ist das Teil so schweineteuer?
    Gibt’s da nix Vergleichbares?

    Gruß Gerd ehem. Nachbar

    • Profilbild
      Stephan Güte RED

      @Gerd Lentz Hey Gerd ;)

      seit der NAMM gibt´s auch eine abgespecktere Version, das „H9 Core“. Ist bestimmt im Laufe des Jahres dann auch hier bei uns zu bekommen!

      Viele Grüße,

      Stephan

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