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Test: Excite Audio Evolve Elastic Synthesizer Plug-in

Kreatives Sounddesign neu gedacht

11. Februar 2026
Test: Excite Audio Evolve Elastic Synthesizer Plug-in

Test: Excite Audio Evolve Elastic Synthesizer Plug-in

Viele Songs leben heutzutage von Sounds, die sich bewegen, statt statisch zu bleiben. Genau hier setzt das Excite Audio Evolve Elastic Synthesizer Plug-in an und möchte mit einer übersichtlichen Oberfläche und intuitiver Bedienung zum Sounddesign einladen, das sich abseits klassischer Synthesizer bewegt. Statt sich in technischen Details zu verlieren, lädt das Plug-in vielmehr dazu ein, Sounds intuitiv zu formen und musikalisch zu bewegen. Das dürfte vor allem die Musiker und Produzenten neugierig machen, die nach neuen Texturen und charakterstarken Sounds suchen. Deshalb schauen wir uns den Excite Audio Evolve Elastic nun im Detail an.

Kurz & knapp
Was ist es? Excite Audio Evolve Elastic ist ein modernes Synthesizer-Plug-in mit Fokus auf Texturen, Bewegung und intuitivem Sounddesign.
  • Kreatives Konzept: Das Layer-System, X/Y-Pad und Makros ermöglichen schnellen Zugang zu komplexen, lebendigen Sounds.
  • Moderne Klangästhetik: Besonders geeignet für bewegte Keys, Pads und atmosphärische Texturen.
  • Einfacher Workflow: Intuitive Bedienung ohne tiefes Eintauchen in Menüs oder komplizierte Einstellungen.
  • Inspiration inklusive: Ideal für Sounddesigner, die kreativ arbeiten und eigene Samples einbinden möchten.

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Excite Audio Evolve Elastic

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Excite Audio Evolve Elastic Synthesizer

Der Excite Audio Evolve Elastic ist kein Synthesizer im klassischen Sinn, sondern vielmehr ein modernes Klangwerkzeug, das auf Texturen und Bewegung ausgelegt ist, denn der Fokus des Herstellers Excite Audio liegt klar auf kreativer Sound-Gestaltung statt auf technischer Synthese. Die Oberfläche des Plug-ins ist meiner Meinung nach übersichtlich und logisch aufgebaut, sodass man sich schnell orientieren und herumprobieren kann. Wir werfen nun einen genauen Blick auf die einzelnen Bestandteile.

Excite Audio Evolve Elastic in der Ansicht.

Excite Audio Evolve Elastic Bedienoberfläche

Sound-Layer

Das Plug-in arbeitet mit vier Sound-Layern (Sound A–D), die unabhängig voneinander genutzt werden können. Jedes Layer lässt sich separat aktivieren, verstimmen sowie in Lautstärke und Panorama einstellen. Diese Struktur erlaubt es, sowohl einfache Sounds als auch komplexere Klangkombinationen zu erstellen. Pro Layer stehen zwei Varianten zur Verfügung:

Sample-Engine

Im Sample-Modus greift Excite Audio Evolve Elastic auf eine interne Sample-Sammlung zurück, die eigens für atmosphärische und bewegte Sounds erstellt wurde. Mit verschiedenen Parametern,  beispielsweise Tonhöhe in Halbton- und Cent-Schritten, Stimmung und Velocity-Intensität, lässt sich das gewählte Sample präzise formen und den eigenen Anforderungen anpassen. Auch das Rückwärtsabspielen von Samples ist möglich und erweitert dadurch die klanglichen Optionen deutlich.

Geladenes Preset im Sample-Modus des Excite Audio Evolve Elastic.

Geladenes Preset im Sample-Modus des Excite Audio Evolve Elastic

Synth-Engine

Alternativ kann jedes Layer im Excite Audio Evolve Elastic als Synthesizer betrieben werden, wobei die Synth-Engine auf einen klassischen Oszillator mit mehreren grundlegenden Schwingungsformen setzt, beispielsweise Sinus, Dreieck und Sägezahn. Zusätzlich zu den Reglern der Sample Engine kommt bei der Synth-Engine ein Detune-Regler hinzu, der durch Verstimmungen breitere und dichtere Sounds ermöglicht. Durch die Kombination aus Synth-Layern und Sample-Layern entstehen dynamische Klänge, die sowohl klar definiert als auch organisch wirken können.

Sinuswelle im Synth-Modus. Excite Audio Evolve Elastic

Sinusschwingung im Synth-Modus

Import eigener Samples

Neben der internen Library lassen sich im Excite Audio Evolve Elastic auch eigene Samples direkt in das Plug-in laden, der Import erfolgt dabei ganz unkompliziert per Drag-and-drop. Nach dem Laden können Root-Note und Name des Samples angepasst werden, damit es sich sauber spielen und auch in bestehende Presets integrieren lässt. Dadurch ist Excite Audio Evolve Elastic auch für individuelles Sounddesign sehr interessant.

Übersichtliche Preset-Auswahl im Sample-Modus. Excite Audio Evolve Elastic

Übersichtliche Preset-Auswahl im Sample-Modus

X/Y-Pad

Das X/Y-Pad ist das Zentrum des Plug-ins, das für einen guten Workflow im Excite Audio Evolve Elastic verantwortlich ist: Im Sounds-Modus dient es dazu, zwischen den vier Sound-Layern zu überblenden, im FX-Modus steuert es mehrere Effektparameter. Bewegungen auf dem Pad lassen sich manuell ausführen, aber auch modulieren, wodurch sehr lebendige Übergänge und kontinuierliche Klangveränderungen entstehen können.

Das Zentrum des Plugins ist das intuitiv bedienbare XY Pad. Excite Audio Evolve Elastic

Das Zentrum des Plug-ins ist das intuitiv bedienbare X/Y Pad

Makros

Vier fest zugewiesene Makros verbinden im Excite Audio Evolve Elastic jeweils mehrere Prozesse der Klangformung und sind direkt unter dem X/Y-Pad zu finden. Mit einem einzigen Regler lassen sich in dieser Sektion komplexe Veränderungen vornehmen. Die Makros eignen sich sowohl für dezente Akzente als auch für deutlich hörbare Eingriffe. Zur Auswahl stehen „Melt“ für Sättigung, „Bounce“ für ein Delay, „Stretch“ für eine Kombination aus Flanger und Phaser sowie „Gloss“ für einen komprimierteren und höhenreicheren Klang.

Kleine Regler mit großer Wirkung: Die Makros. Excite Audio Evolve Elastic

Kleine Regler mit großer Wirkung: Die Makros

Filter

Zur weiteren Klangformung stehen zwei Filter zur Verfügung, die sich flexibel verschalten lassen. Sie können einzelnen Layern zugewiesen oder wahlweise parallel beziehungsweise in Reihe betrieben werden. Im Excite Audio Evolve Elastic stehen vier verschiedene Filtertypen sowie ein Drive-Regler bereit. Diese Zusatzeinstellungen lassen sich über den „Edit“-Button aufrufen.

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Effekte

Ein wesentlicher Bestandteil des Excite Audio Evolve Elastic ist die umfangreiche Effektsektion: Sie reicht von Verzerrung, Delay und Reverb über Modulationseffekte bis hin zu Pitch-Effekten und einem abschließenden Limiter. Es stehen drei Effekt-Slots zur Verfügung, die Effekte können dabei frei in der Signalkette angeordnet werden. Das Plug-in funktioniert dadurch nicht nur als Klangerzeuger, sondern auch als eigenständiges Werkzeug für Sounddesign.

Im Excite Audio Evolve Elastic stehen drei Effektslots zur Verfügung.

Im Excite Audio Evolve Elastic stehen drei Effekt-Slots zur Verfügung

Hüllkurven

Für jedes Sound-Layer steht unter der Filter- und Effektsektion eine eigene Hüllkurve zur Verfügung, die sich klassisch in Attack, Decay, Sustain und Release einstellen lässt. Diese Einstellung kann sowohl über die entsprechenden Regler als auch über die grafische Darstellung der jeweiligen Hüllkurve erfolgen.

Detail-Einstellungen vom Excite Audio Evolve Elastic.

Detail-Einstellungen vom Excite Audio Evolve Elastic

Modulation

Das Modulationssystem des Excite Audio Evolve Elastic kann über einne Schaltfläche im oberen Bereich des Plug-ins geöffnet werden. Hier lassen sich Parameter recht schnell mit beispielsweise Hüllkurven, Anschlagsstärke, dem Modwheel oder dem X/Y-Pad verknüpfen, wobei sich die Intensität der Modulation stets fein abstimmen lässt. Das ermöglicht sowohl kontrollierte Bewegungen als auch komplexere, sich entwickelnde Klänge.

Frei belegbare Mod-Matrix im Excite Audio Evolve Elastic.

Frei belegbare Mod-Matrix im Excite Audio Evolve Elastic

Globale Einstellungen

Natürlich gibt es auch globale Einstellungen, in denen Parameter wie Polyphonie, Legato-Modus, Glide-Zeit und der Pitchbend-Bereich angepasst werden können. Außerdem lässt sich dort der Eco-Modus aktivieren, um die CPU-Last des Excite Audio Evolve Elastic zu verringern.

Auch einige globale Einstellungen dürfen im Excite Audio Evolve Elastic nicht fehlen.

Auch einige globale Einstellungen dürfen im Excite Audio Evolve Elastic nicht fehlen

Besonders praktisch zum Herumprobieren und Finden neuer Sound-Kombinationen: Über die Randomise-Funktion können Parameter wie Layer-Zuweisungen und Effekte zufällig ausgewählt werden. Dabei lässt sich sowohl die Intensität der Veränderungen einstellen als auch festlegen, welche Parameter ausgeschlossen werden sollen.

Randomise-Funktion für zufällige Einstellungen. Excite Audio Evolve Elastic

Randomise-Funktion für zufällige Einstellungen

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Mehr Informationen

Sound-Erstellung

Im Folgenden soll kurz gezeigt werden, wie sich aus dem Init-Preset des Excite Audio Evolve Elastic ein praxisnaher Key-Sound entwickeln lässt:

Der Grundsound

Zunächst wird Sound-Layer A aktiviert und von Sample auf Synth umgeschaltet, wobei sich die Dreieckschwingung für einen etwas weicheren Charakter anbietet. Sowohl die Tonhöhe als auch die übrigen Parameter bleiben unverändert.

 

Der Ausgangspunkt: Das Init Preset vom Excite Audio Evolve Elastic.

Der Ausgangspunkt: Das Init Preset vom Excite Audio Evolve Elastic

Hüllkurve

Im zweiten Schritt wird die Hüllkurve von Sound-Layer A angepasst: Eine kurze Attack-Zeit sorgt für ein direktes Ansprechverhalten, der Decay-Regler wird auf zwei Sekunden eingestellt, Sustain leicht auf -16 dB reduziert und die Release-Zeit mit knapp 230 ms eher kurz gehalten. Dadurch entsteht ein recht definierter Anschlag mit einem kontrollierten Ausklang, der sich besonders gut für Akkorde und rhythmische Klänge eignet.

Zweites Layer

Anschließend wird Sound-Layer B aktiviert und ebenfalls im Synth-Modus betrieben. Hier wird die Sinusschwingung gewählt, um dem Sound mehr Fundament zu verleihen. Dieses Layer wird etwas leiser zugemischt und dezent verstimmt, was für zusätzliche Tiefe sorgt.

Filter

Nun werden die beiden erstellten Layer A und B einem gemeinsamen Lowpass-Filter zugwiesen, bei dem der Cutoff-Wert auf etwa 2 kHz eingestellt wird, sodass die Höhen minimal beschnitten werden, der Sound aber weiterhin präsent bleibt. Ein leichtes Anheben des Resonanzwertes hilft dabei, den Klang zu betonen und mit etwas Drive lässt sich zusätzlich ein wenig Wärme hinzufügen.

Modulation

Um den Sound etwas lebendiger zu gestalten, wird eine sanfte Modulation eingesetzt: Ein langsam schwingender LFO moduliert den Filter-Cutoff minimal. Diese Bewegung bleibt dezent, sorgt aber dafür, dass der Klang nicht zu statisch wirkt.

Drittes Layer

Im nächsten Schritt wird ein E-Gitarren-Sample in das dritten Layer geladen und um eine Oktave nach unten transponiert. Hier der Sound des dritten Layers einzeln:

Und so klingt das bisherige Gesamtergebnis:

Vierters Layer

Das vierte Layer kommt ebenfalls im Sample-Modus hinzu und spielt ein E-Piano-Sample ab, das allerdings rückwärts abgespielt wird. Dadurch besitzt der Sound im vierten Layer kaum Attack und verleiht dem Gesamtklang mehr Tiefe. So klingt das vierte Layer einzeln:

So klingt der Gesamt-Sound bisher:

X/Y-Pad

Das X/Y-Pad stelle ich so ein, dass die Layer B (Sinusschwingung) und D (invertiertes E-Piano) am deutlichsten hervorstechen, wobei der Regler minimal näher zu Layer D zeigt. Dank des X/Y-Pads kann ich hier sehr intuitiv ausprobieren, welcher Sound mir am besten gefällt.

Makros

Den Melt-Regler drehe ich um etwa 20 % auf, um dem Sound insgesamt etwas mehr Sättigung zu verleihen, was ihn zugleich leicht komprimiert klingen lässt. Der Gloss-Regler bekommt eine ähnliche Einstellung und sorgt dafür, dass die vier Layer klanglich geschlossener wirken. Der Stretch-Regler wird mit einem minimalen Anteil eingesetzt und verleiht dem Key-Sound ein leichtes Flattern, was ihm sofort einen LoFi-Charakter gibt.

Delay

In der Effektsektion wird zunächst ein Delay geladen, das recht dezent arbeitet, dem Sound aber etwas mehr Räumlichkeit verleiht.

Hall

Als Nächstes kommt ein Hall hinzu, der mit einem recht niedrigen Mix-Anteil ebenfalls dezent arbeitet, dem erstellten Sound aber mehr Breite und räumliche Tiefe verleiht.

Sättigung und Gesamtergebnis

Im letzten Schritt wird in den dritten Effekt-Slot ein Saturator geladen, der mit 25 % Drive-Anteil mehr klangliche Färbung hinzufügt und den Key-Sound abrundet.

 

Das Ergebnis des kurzen Sounddesigns im Excite Audio Evolve Elastic.

Das Ergebnis des kurzen Sounddesigns im Excite Audio Evolve Elastic

Alternativen zum Excite Audio Evolve Elastic

Arturia Pigments 6

Arturia Pigments 6 ist ein Allround-Synthesizer, der mehrere Syntheseformen in einem Plug-in vereint, im Vergleich zum Excite Audio Evolve Elastic deutlich klassischer arbeitet und sehr detaillierte Kontrolle über Oszillatoren, Modulationen und den Signalfluss bietet. Während Arturia Pigments 6 vor allem für präzises Sounddesign und vielseitige Synthesizer-Klänge steht, ist der Excite Audio Evolve Elastic stärker auf Texturen, Bewegung und einen übersichtlicheren Workflow ausgelegt. Hier geht es zum AMAZONA-Test von Arturia Pigments 6.

Output Portal

Output Portal ist ein Granular-Effekt-Plug-in, das sich auf kreative Klangmanipulation spezialisiert hat. Anders als Excite Audio Evolve Elastic erzeugt Output Portal keine eigenen Sounds, sondern verarbeitet vorhandenes Audiomaterial. Für experimentelle Texturen und stark bewegte Effekte ist Output Portal extrem leistungsfähig, bietet aber nicht die strukturelle Tiefe eines Instruments mit Layern, Synthese und eigenständiger Klangarchitektur, wie es beim Excite Audio Evolve Elastic der Fall ist. Hier geht es zum AMAZONA-Test von Output Portal.

Spectrasonics Omnisphere

Spectrasonics Omnisphere ist ein sehr umfangreiches Software-Instrument mit einer riesigen Soundbibliothek und einem vielseitigen Einsatzbereich. Im direkten Vergleich wirkt Spectrasonics Omnisphere deutlich universeller, aber auch komplexer als der Excite Audio Evolve Elastic. Während Spectrasonics Omnisphere nahezu Klänge aus jedem Genre abdeckt, überzeugt Excite Audio Evolve Elastic eher durch einen schnellen Workflow und eine klare Ausrichtung auf modernes und bewegtes Sounddesign. Hier geht es zum AMAZONA-Test von Spectrasonics Omnisphere.

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Klangbeispiele
Fazit

Der Excite Audio Evolve Elastic hinterlässt im Test einen sehr stimmigen Gesamteindruck. Besonders positiv fällt auf, wie schnell man zu eigenen, lebendigen Sounds kommt, ohne sich lange durch Menüs klicken zu müssen. Das sehr übersichtliche Layer-Konzept, das X/Y-Pad und die Makros greifen gut ineinander und laden definitiv dazu ein, kreativ zu experimentieren. Klanglich wirkt der Excite Audio Evolve Elastic angenehm modern und kommt vor allem bei bewegten Keys und Pads optimal zur Geltung. Für klassische Standardsounds ist er weniger gedacht – dafür liefert er jede Menge Inspiration. Wer Sounddesign als kreatives Arbeiten versteht, findet hier ein überzeugendes Werkzeug.

Plus

  • übersichtliche und intuitive Oberfläche
  • kreatives Layer-Konzept
  • X/Y-Pad und Makros laden zum Experimentieren ein
  • starker Fokus auf bewegte und moderne Sounds
  • integration eigener Samples
  • solide interne Effekte

Preis

  • 38,68 Euro
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Über den Autor
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Gereon Gwosdek RED

Leidenschaft für Tasten und Technik, Musikschulinhaber und Bandleader im Bereich von christlicher Musik.

Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    Filterpad AHU

    Ein sehr modern klingender Softwaresynthesizer, je nachdem was man unter „modern“ versteht. Aber ich persönlich fand den Klang ziemlich frisch im Vergleich zu dem dutzendsten TranceEDMsaw und MoogscheLadderbass. Wäre es denkbar das Hr. Gwosdek ein Freund von dem Movie-Franchise The Fast & the Furious ist? Frage für einen Nachbar. xD Der Preis von aufgerundet 39€ ist günstig für einen vollwertigen Softwaresynthesizer. Das erlebt man ansonsten nur bei den Kirschen (Cherry Audio) und beim Portal dè là Wucher namens Plugin-Alliance, wenn diese gerade einen sale anbieten, so wie 12 mal im Jahr. Somit sind wir auch schon beim Thema. Ich mag keinen einzelnen Account anlegen wegen einem Softwaresynthesizer. Daher kommt dieser erst mal leider nicht in Frage. „Leider“ muss man sagen weil frische Klänge und bezahlbare Plugins braucht das Land, bzw. der Rechner. Analog-Bass und Trancesaw, so wie auch teure aber sinnfreie Software hat man zu genüge. – Cooles Teil, besonders mit den 4 Layermöglichkeiten.

      • Profilbild
        Filterpad AHU

        @Viertelnote Aktuell ein Focusrite Scarlett 4i4 / 4 Gen. Aber sollte ich noch einen neuen Hardwaresynthesizer kaufen, wie zum Beispiel den neuen Leviasynth, dann bräuchte ich das 6i6 für einen weiteren Stereoeingang hinten. Ich könnte die beiden Monoeingänge der Front benutzen, aber hier hängt schon das Mic und der Rumble of Ancient Times dran. Aber ich werde mir garantiert keine große Synthburg anschaffen. Dafür haben die Softwaresynthesizer zu viele Vorteile: Preis, Platz und die enorme Klangvielfalt. Aber einer oder gar zwei Hardwaresynthis dürfen es noch gerne sein. Natürlich was vernünftiges. Vernünftig heißt allerdings auch nicht der Analogue Solutions Colossus Double. 🤣

        • Profilbild
          Viertelnote AHU

          @Filterpad Danke für Deine Antwort.
          Ich frage deshalb, weil ich habe auch das Focusrite 3th Gen.
          Du bist ja Softwaresepecialist, also Synthesizer via PC.
          Das Audiointerface habe ich sonst nur für das Bouncing, Recording.
          Habe testweise jetzt mal das Arturia Synclavier als Demo angespielt.
          Jetzt meine Frage: Gegenklang habe ich das Babyface, was ja einige Euros teurer
          ist.
          Wie hört man da Unterschiede? Ich meine, Synthesizerprocessing versus Recording.
          Ernst gemeinte Frage an Dich.Hoffe das es verständlich ist🙂

          • Profilbild
            Filterpad AHU

            @Viertelnote Gute Frage und ich habe wirklich keine Ahnung Thirza. Ich denke am besten ist es zwei Spuren zu erstellen: Einmal Softwaresynthesizer und einmal Hardware und dann einige Zeit Abwechselnd gegenzuhören über die selbige Abhöre. Ich denke somit bekommt man den ehrlichsten Eindruck. 🎹 Ich denke sogar das Hardware klanglich immer noch einen ticken überlegen ist, besonders bei den Filtern. Aber Preis, Platz und Workflow sind halt nicht unwesentliche Argumente für Software. Wenn man bedenkt was gute Hardware alias Prophet 5 oder ein Oberheim kostet! Kein Mensch fragt beim fertigen Song nach, woher dieser Klang stammt.

          • Profilbild
            GH57c0d3r47

            @Viertelnote VST Synthesizer? Gar kein unterschied! Das Audio wird durch deine CPU berechnet. Alles klingt so wie die Synth Engine das generiert. Recording gibts 100% audio unterschiede weil da Hardware, mindestens die wandler des audio interfaces eine rolle spielen.

          • Profilbild
            plumperquatsch AHU

            @Viertelnote kommt drauf an was du mit deinem interface und setup so anstellst
            normal brauch man die preamps für synths ja nicht,
            (ich mach Ringelpiez mit computer audio, analogen synths und filtern und stompboxen, da brauch ich die preamps schon.
            die preamps machen schon klang auch wenn die alle auf „neutral“ getrimmt sind …

            die Wandler sind heute relativ wurst das klingt alles relativ gleich, da brauch man sich keine Gedanken mehr drum zu machen

            selbst in dem günstigen motu m4 sind die gleichen Wandler drin wie in deren x tausend € Interfaces …

            ich weiß nicht ob du analoge hardware und cv (Steuerspannung) benutzt.
            wenn das interface CV ausspucken soll muss das interface DC coupled sein. das können nicht alle. (motu kann das)

            wenn du einfach nur line in – line raus mit dem interface machst ist das alles wurst ;)

          • Profilbild
            plumperquatsch AHU

            @Viertelnote wenn du viel processing im computer machen willst sind hohe samplingraten ein thema,
            ich lass grundsätzlich alles auf 88.2 kHz laufen (der analoge kram kann Frequenzen jenseits von gut und böse ausspucken), ich pitche im computer gerne mal ein paar Oktaven runter, dann ist man über jede ehemalig hohe Frequenz froh die noch da ist …

          • Profilbild
            plumperquatsch AHU

            @Viertelnote wenn du deinen jetzigen Wandlern nicht traust,
            dann Stöpsel den ausgang in den Eingang, lass irgendwas laufen und nimm auf

            mach das 10x hintereinander mit dem jeweiligen audio aus dem vorherigen durchlauf

            wenn du keinen unterschied hörst ist alles ok ;)

  2. Profilbild
    Tai AHU

    Ich bin ja ein großer Fan von Sounddesign IN der DAW. Mit deren Tools. Wenn ich viele erfolgreiche Sounds betrachte, sind das sehr oft Layerpatchs. Sounds verschiedener Charakteristik und Hüllkurve werden übereinandergelegt. Sind dadurch nicht statisch und können überraschende Kombinationen erzeugen. Klar, da muss ich mir Mühe machen. Ein PlugIn wie dieses hier für schlappe 40€ nimmt mir das ab. Ist daher auf jeden Fall überlegenswert.

    Ich habe vor Jahrzehnten aufgehört Einzelsounds zu machen, verwende fast ausschliesslich Presets, die höchstens im Detail noch angepasst werden. Aber vier Spuren mit verschiedenen PlugIns oder Sounds gleichzeitig anzusteuern, das macht mir Spaß. Einige Stock PlugIns, wie in meinem Fall Alchemy, decken alleine schon die Möglichkeiten dieses PlugIns ab.

  3. Profilbild
    Viertelnote AHU

    hm … es mag an mir liegen, nur 2 K1 gestackt klingt ähnlich.
    Das Layering läßt mich etwas emotionslos zurück.
    Oder ich erwarte da etwas anderes.🤔

    • Profilbild
      plumperquatsch AHU

      @Viertelnote layer mal
      -ein Sägezahn pad
      -mit einem Chor sample
      -und irgendwelchen fieldrecordings

      da geht schnell die sonne auf ;)
      nur dadurch das alles im sampler gleichzeitig gepitched wird kommt da schon „ungewöhnliches“ Zeugs raus

      mit der nummer haben Korg und Roland in ihren romplern viel Geld verdient …

  4. Profilbild
    Viertelnote AHU

    Emotions und Liebe kann KI, wie man sagt, vorspielen. Einfach tot.
    Das kommt aber so nie an bei mir, ich besiege mit Gegenliebe.
    Aber das Du, ich vermute, daß jetzt nicht meinst, in Technic
    und Computer, ja, das kann verwirren und mich in Zweifel
    bringen. Da gebe ich Dir recht.
    Sehr schade… weil KI (kann) Menschenleben retten oder ein solches
    auch zerstören. Meist sind es die Gefühle. Dazwischen ist nicht viel, auch
    das nur die Meinung von mir ist, kein wie man sagt pauschal oder Generealverdacht.

    einen wunderschönen Sonnentag an alle, auch wenn es regnet🔥

  5. Profilbild
    plumperquatsch AHU

    hm ich find diese art demo zu machen nicht gut
    (ich zeig dir stufenweise wie ich einen klang aufbaue und es gibt diese und jene Effekte).
    das ist recht langatmig und am ende hat man dann nur einen sound gehört.
    lieber mal ein paar sounds kurz angespielt

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