Die Kunst der halbgedrückten Taste
Lange erwartet, nun eingetroffen: Expressive E Osmose 61 erweitert das MPE-Konzept Osmose von der kleinen französischen Firma um eine zusätzliche Oktave und kombiniert diese hochdynamische 3D-Tastatur außerdem mit der internen EaganMatrix-Engine.
- Spielgefühl & Qualität: Hochwertige Fullsize-Tastatur mit exzellenter Dynamik und sehr gutem Spielgefühl.
- Sound-Engine: EaganMatrix liefert vielseitige, ausdrucksstarke Klänge und 500 Presets.
- MPE & Kompatibilität: Perfekt für MPE-Plug-ins und klassische Spielweise, vielseitig einsetzbar.
- Bedienung & Workflow: Übersichtliche Bedienoberfläche, aber Encoder etwas schwergängig und Preset-Wechsel verzögert.
- Fazit: Sinnvolle Erweiterung für Pianisten, Komponisten und Live-Performer, die Ausdruck und Innovation suchen.
Inhaltsverzeichnis
Expressive E Osmose 61 MPE Keyboard
Für Pianisten, Performer und Sounddesigner, die mehr Reichweite und zweihändiges Spiel wollen, ist das 61er-Format ein klarer Gewinn. Wer bereits mit dem 49-Tasten-Osmose gearbeitet hat, findet hier dieselbe ausgereifte Spielmechanik und klangliche Tiefe in einem größeren, bühnentauglichen Format. Preislich bleibt das Expressive E Osmose 61 MPE Keyboard auf dem Niveau der bisherigen Produktstrategie.
Über die grundlegenden Eigenschaften des Osmose mit 49 Tasten habe ich bereits hier berichtet. Dieser Test versteht sich als Fortsetzung – gewissermaßen Teil 2 – für den größeren Bruder mit 61 Tasten. Zur EaganMatrix Engine wurde bereits viel auf AMAZONA geschrieben. Einen Testbericht dazu findet ihr zum Beispiel hier.
Erste Eindrücke
Der erste Kontakt mit dem neuen Expressive E Osmose 61 MPE Keyboard bestätigt sofort, was das Konzept verspricht: Die Osmose-Mechanik fühlt sich wie eine natürliche Verlängerung der Hände an. Die Tasten sind in voller Größe ausgeführt, präzise verarbeitet und besitzen eine leicht raue Oberfläche, die an Elfenbein oder Taran erinnert. Auch bei schwitzigen Fingern bleibt die Kontrolle erhalten.
Die Tastatur bietet die bekannten 3D-Kontrollachsen:
- Tap
- Velocity
- Press
- Poly Aftertouch
- seitliches Pitch
- Pressure Glide
- Note Off
- Expressive Arpeggiator
Die nach links (also in den Bassbereich) verlängerte Tastatur verändert das Spielgefühl nicht grundlegend, schafft aber deutlich mehr Komfort – besonders bei komplexen Akkorden, beim gleichzeitigen Spiel von Bass und Melodie sowie bei freien Performance-Arrangements.
Verarbeitung und Gewicht wirken solide und bühnentauglich. Ein kleiner Wermutstropfen: Die äußersten Tasten lassen sich beim Spielen leicht versehentlich anschlagen.

Expressive E Osmose 61 MPE Keyboard: seitliche Anschlüsse für MIDI In, MIDI Out, Pedals 1 und 2, Master Out L/R, USB, Netzteil
Das Gerät verfügt über zwei „pseudo-symmetrische“ Ausgänge – das bedeutet, dass sowohl unsymmetrische als auch symmetrische Audiokabel problemlos verwendet werden können. Diese Flexibilität ist besonders im Studio- und Live-Betrieb von Vorteil.
Zusätzlich lassen sich zwei Fuß-Controller anschließen, die der Yamaha-Polung folgen (Tip = Signal, Ring = +V, Sleeve = Masse). Diese Option ist sehr empfehlenswert, da sie die Ausdrucksmöglichkeiten beim Spielen deutlich erweitert – etwa für Sustain, Expression oder frei zuweisbare Parameter.
Spielgefühl und MPE-Vorteile
Wie schon beim kleineren Modell begeistert mich die direkte Verbindung zwischen Fingerbewegung und Klanggestaltung. Für klassisch ausgebildete Spieler ist das vertraute Tastendesign ein echter Vorteil: Es erspart die oft mühsame Umstellung auf MPE-Alternativen mit Gummitasten, Noppen oder Neoprenoberflächen. Bei solchen Oberflächen musste ich mir irgendwann eingestehen, dass ich – trotz intensiver Übung – nie zuverlässig Akkorde treffen konnte. Mit dem Osmose gelingt das intuitiv und präzise.
Dieses Pressefoto vermittelt bereits einen Eindruck davon, dass hier mehr geboten wird als bei einer herkömmlichen MIDI-Tastatur. Die rosafarbenen Silikonelemente allein stehen für jahrelange Entwicklungsarbeit und tiefgreifendes Know-how – sie sind das sichtbare Ergebnis eines ausgeklügelten Designs, das weit über Standardlösungen hinausgeht.
Klang, EaganMatrix‑Presets
Die EaganMatrix-Engine bleibt das klangliche Herzstück des Osmose. Sie vereint physikalisches Modeling, FM-Synthese und subtraktive Elemente zu einem System, das äußerst nuancierte und organisch reagierende Klänge ermöglicht. Dank tief integrierter Gestenparameter wie Vibrato, Pressure Glide oder Strum entstehen Klangflächen, die live atmen und sich dynamisch weiterentwickeln.
Die mitgelieferten Preset-Bänke bieten 500 Sounds – von atmosphärischen Pads über streicherähnliche Soli bis hin zu schwebenden Leads und experimentellen Sounds. Für meinen Geschmack sind zu viele „analoge“ und sich wiederholende Klangfarben vertreten, während das wirklich Unkonventionelle noch Raum zur Entfaltung lässt. Wer hier tiefer eintauchen möchte, wird sich früher oder später mit dem Haken-Editor beschäftigen wollen.
In Kürze erscheint eine neue Reihe spezialisierter EaganMatrix-Editoren von Expressive E. Sie sollen das Modifizieren komplexer Matrix-Patch-Strukturen deutlich vereinfachen und sind ideal für alle, die ohne tiefgehende Einarbeitung direkt in die kreative Klanggestaltung einsteigen möchten.
Benutzeroberfläche und Bedienung
Die Oberfläche des Osmose 61 bleibt praxisnah und bühnentauglich: Ein Farb-Display, sechs Encoder, ein Pitch/Mod-Slider sowie klar beschriftete Oktav- und Preset-Tasten ermöglichen schnelle Eingriffe im Live-Betrieb. Der Pitchbend-Controller wirkt hingegen wie ein Relikt aus der Vor-MPE-Ära – leider lässt er sich nicht für alternative Modulationen umfunktionieren.
Die sechs Encoder sind etwas schwergängig und verfügen weiterhin über keinen Beschleunigungsalgorithmus. Eine Drehbewegung erfasst etwa zehn Werte – bei Skalen bis 100 muss man entsprechend oft „nudeln“, was die Bedienung verlangsamen kann.
Preset-Verwaltung und Speicherstruktur
Das neuere Preset-Management ist durchdacht: Bis zu 2048 Speicherplätze lassen sich über drei Kategorien (Banks, Types, Characters) oder Playlists für Live-Sets und Studio-Bänke organisieren. Seit Version 2 wird der Preset-Speicher nicht mehr vom EaganMatrix-Prozessor, sondern direkt auf der Hauptplatine des Osmose verwaltet. Das schafft mehr Platz, bringt aber auch eine kleine Einschränkung mit sich: Der Wechsel zwischen Presets dauert nun etwa zwei Sekunden – ein Verhalten, das in Version 1 nicht auffiel.
Diese Umstellung wirkt sich auch auf die Arbeit mit dem Haken Editor aus. Neu erstellte Presets können nur direkt am Expressive E Osmose 61 benannt und gespeichert werden, was den Workflow etwas umständlicher macht. Sollte genügend Interesse bestehen, wäre ein kleines Tutorial zum Editor auf AMAZONA.de denkbar.
Einschaltverhalten und Kalibrierung
Neu ist auch die Einschaltprozedur: Nach dem Einschalten kalibriert sich die Tastatursensorik automatisch. Während dieser etwa 30 Sekunden langen Phase sollte das Instrument nicht berührt werden, um eine fehlerfreie Kalibrierung zu gewährleisten.
MPE-Kompatibilität und Plugin-Support
Auch wenn die interne EaganMatrix-Engine bereits ein mächtiges Werkzeug für Sounddesign über Jahrzehnte darstellt, lässt sich das Expressive E Osmose 61 Keyboard als vollwertige MPE-Tastatur hervorragend mit externen Plug-ins nutzen. Expressive E war in den letzten Jahren sehr aktiv und hat zahlreiche Kooperationen mit Plug-in-Herstellern initiiert – viele davon erwähnen die Osmose explizit oder bewerben sie sogar gezielt.
Beispiele sind:
- Expressive E Soliste
- Lounge Lizard ExpressiveSuite mit 100 MPE-Presets für AAS’ legendäres virtuelles E-Piano
Weitere Spezialisten sind bereits angekündigt. Auch viele etablierte Softsynths wurden inzwischen auf MPE umgestellt und profitieren direkt von der Osmose als Masterkeyboard, darunter:
- Arturia Pigments
- UVI Falcon
- Spectrasonics Omnisphere
- Dawesome Myth
Produktion in Polen
Der Produktionsumzug von einem chinesischen Dienstleister zu einer eigenen Produktionsstätte in Polen ist für Expressive E ein strategisch sinnvoller Schritt. Durch das Corona-Fiasko und die ausgelagerte Fertigung in China gab es intern immer wieder heftige Rückschläge mit dem Lieferanten. Fertigung in Europa verspricht einen engeren Qualitäts- und Entwicklungszyklus, kürzere Lieferketten und bessere Kontrolle über Materialien. Praktisch bedeutet das: konsistentere Builds, schnellere Revisionszyklen und potenziell höhere Fertigungsstandards als bei ausgelagerter Produktion. Für Käufer in Europa ist das ein Pluspunkt in Sachen Support und Kulanz bei Servicefällen.
Der Preis wirkt auf den ersten Blick hoch – doch ein genauerer Blick ins Innere relativiert diesen Eindruck. Im Herzen des Instruments arbeitet eine von Haken Audio lizenzierte Sound-Engine, die auf mehreren Sharc-DSPs basiert. Allein diese hochwertige DSP-Infrastruktur dürfte einen erheblichen Teil der Produktionskosten ausmachen – vermutlich rund 50 % des Gesamtpreises. Damit wird deutlich: Hier zahlt man nicht nur für die Hardware, sondern für ein leistungsstarkes, tief integriertes Klangerzeugungssystem, das weit über typische MIDI-Controller hinausgeht.
Vergleich zum Vorgänger Osmose 49
Für wen ist 61 sinnvoll?
| Osmose 49 | Osmose 61 | |
|---|---|---|
| Reichweite | kompakt; ideal für Pads/Lead | +1 Oktave; besser für zwei Hände |
| Gewicht | 8,4 kg | 9,5 kg |
| Stage‑Tauglichkeit | sehr gut | besser für Klavier‑artige Parts |
| Mobilität | höher | immer noch gut, etwas größer |
| Kosten | 1.769,- Euro | 1.999,- Euro |
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Mit 61 Tasten ist ja nett. Aber die Meisten warten eher auf ein Controller-Keyboard ohne die unnötig verkomplizierte Eagan Matrix.
@Mac Abre Wobei ich die Preisdifferenz von 230 € zwischen 49T und 61T wirklich angemessen finde. Andere verlangen diesen Unterschied schon für eine neue Farbe. Aber ja, ich persönlich bräuchte auch keinen ausdrucksstarken „Firlefanz“ durch die EaganMatrix. Als reines Masterkeyboard wäre es endlich einmal eines mit hochwertiger Tastatur, etwas, das bei diesen Keys generell Mangelware ist. Bei mir liegt es allerdings eher daran, dass meine Musik keine ausdrucksstarken Töne hat (im übertragenen Sinne). Und wenn doch, dann mache ich das über die Effektsektion, mit Vibrato und Co. Aber alles in allem ist es eine kleine, aber feine Weiterentwicklung des Osmose. Ich finde das Teil wirklich nicht schlecht. Mein Hauptgegenargument ist allerdings der Natural Sound (typisches Flöten,-Holzbläserzeugs). Ich kann vieles gebrauchen – aber ausgerechnet so etwas nicht. Die Tastatur wäre aber mega und die Leute wären IMO bereit dafür auch zu bezahlen.
@Filterpad Hattest du nicht mal geschrieben, dass du nicht mal Velocity benutzt? Wenn ja, wäre das hier der völlig falsche Ansatz. Ich hoffe, ich habe dich nicht verwechselt 😎
@Tai ja, alles richtig. Quasi die Tastatur ohne Dynamik finde ich cool. Ausschließlich die Tasten. Aber wegen der Natural Sounds und der Dynamik ist der „Osmi“ verhältnismäßig nichts für mich.
@Filterpad Grundsätzlich finde ich die Entwicklung auch gut. Weiterentwicklung ist immer positiv. Der Preis geht in Ordnung, finde ich auch. Die Tastatur ist eben der Hammer. Ohne den Synth zu einem angemessenen Preis, also ein zurecht eher teures Controller-Keyboard wäre relativ schnell meins.
Ich teste MPE-Keys immer mit Baker Street. Wenn das Saxophon mit einem Keybaord gespielt werden kann, ohne, dass ich zusätzliche Hardware wie Mod-Wheels oder Expression-Pedale benötige, dann ist der Controller etwas für mich. Mit dem Seaboard geht das, sogar auch ohne MPE.
@Mac Abre Baker Street Spiel ich mit der melodica.
Kostenpunkt 50€. 😁
@Numitron Lol, ja, das geht natürlich auch. Ich muss mir vielleicht doch mal wieder eine kaufen, auch wenn es immernoch keine MIDI-Melokica in Serie gibt.
@Mac Abre stimmt. wäre cool mit Midi 😎
Ich finde alle MPE Ansätze interessant. Aber die angedeutete Bevorzugung einer Klaviatur gegen die Gummitastatur z.B. von Roli kann ich nicht nachvollziehen, Robert. Ich finde Rolis Ansatz sehr gut und habe mich gut darin eingearbeitet. Akkorde treffe ich sicher. Abgesehen davon sehe ich meine Rolis nicht als Tastaturen für alles. Für vieles verwende ich konventionelle Tastaturen. Darin sehe ich keinen Nachteil, eher einen Vorteil.
Osmose habe ich nur mal kurz angespielt, kein guter Punkt, um das korrekt beurteilen zu können. Aber der erste Eindruck war nicht optimal. Ich weiss auch gar nicht, wie da die 5 Parameter der Rolis umgesetzt werden. Velo, Aftertouch, Release ist alles easy. Wie geht Glide? Wird die vertikale Bewegung gut erfasst? Und ob das bei der horizontalen Bewegung genau so gut funktioniert, kann ich mir auch nicht vorstellen.
Aber das kann ich mir beim Hakan auch nicht vorstellen. Aber ich denke, dass eine ausreichende Beschäftigung mit jedem dieser Controller sicher sinnvoll und eine Voraussetzung ist,
Ach so, ein Punkt hat mich amüsiert: du hast Pianisten als Zielgruppe genannt. Sind das nicht die Musiker, die bei einer Forderung nach Wheels oder sogar Aftertouch (Gott bewahre) nur ungläubiges Erstaunen bis Entsetzen zum Ausdruck bringen? 🤪
@Tai Neeee neeee, Pianisten mögen in der Regel alles, was den Ausdruck des eigenen Spiels erhöht. Denk an Herbie Hancock oder Kenny Kirkland.
@calvato Ich sag jetzt mal frech, wenige. Ich muss mir nur die hohe Zahl von Pianos ansehen, die mit prima Tastatur, aber ohne jegliche Modulationsoption auf den Markt kommen. Als gäbe es als Klangauswahl nur Klavier, E-Piano, Cembalo und Vibraphon. Schon der Akustikbass leidet daunter. Und ein Instrument nur für 5 Klänge zu bauen, für andere ein weiteres, ist alles andere als nachhaltig.
@Tai Naja, es gibt Pianisten und Pianisten. Also, Leute, die klassisch Klavier lernen/spielen, wofür man eben diese Digitalpianos benötigt, und Menschen, die etwas anderes spielen ;)
@Tai also was ich so sehe ist MPE ist nach wie vor eine Nische die von wenigen bedient wird,
aftertouch sieht man jetzt aber öfters mal.
btw. wenn man velocity auf decay routet lassen sich damit auch drums ordentlich spielen, wenn ich fester drauf haue wird der sound länger und …,
immer und ewig wird man mit taste gedrückt halten belästigt. wer hat sich das ausgedacht? was n Achtzigerjahre quatsch.
kein wunder das es unnatürlich klingt. 🙄
@calvato ich glaub nach polyphonem Fingervibrato hat niemand wirklich verlangt. ;) 😂
wer soll das spielen?
ein Alien mit Gummifingern?
mir scheint man ist da über das ziel hinausgeschossen. 🤭
@plumperquatsch Ähm, doch, ich!!!
Seit ich mit 10 angefangen habe Tasteninstrumente zu spielen, hat mir das Fingervibrato IMMER gefehlt, genau wie eine Möglichkeit, den Ton differenziert nach dem Anschlagen zu formen oder zu benden und nicht mit den albernen Mod-Rädern, die viel zu grob und eben monofon sind.
@calvato mono macht das für mich sinn,
mit 2 Händen gleichzeitig kann ich das aber nicht spielen ohne das miau rauskommt. 🤷🏻♂️
@plumperquatsch Naja, wenn du es nicht hinbekommst macht es natürlich auch generell keinen Sinn ;)
Ich würde mich freuen, einzelnen Tönen innerhalb eines Akkords mehr Ausdruck verleihen zu können. Und das auch gern mit zwei Händen.
Wenn du das Gerät nicht gebrauchen kannst, ist es doch OK, bei mir sieht es eben anders aus. Die einen wollen Autos mit Alufelgen und vielen PS, den anderen (wie mir) sind solche Dinge völlig egal.
@calvato Mit den Vibrato Geschichten verwandelte sich die Klaviatur in ein völlig anderes Instrument.
Da hat nicht jeder Bock drauf. ;)
Alle anderen Bewegungsrichtungen machen das nicht, sie sind nur eine „Verlängerung“ der Möglichkeiten.
Wenn es Slide gäbe hätt ich es gekauft und würd das pitchgewackel einfach abschalten.
Roli ist mir zu Puddingartig zu spielen, 🤷🏻♂️
und hier gibts keinen Slide. 🤷🏻♂️
der nächste bitte. 🙏🏻
@plumperquatsch vangelis würde das anders sehen😁🤘
Bendings mit Tasten direkt ohne wheels fände ich auch sehr interessant auch monophon. finde den Pitch Bender ziemlich unterschätzt 😎und selten sehr gut eingesetzt.
@Numitron es ist wirklich ganz absurd und unergonomisch so spielen zu wollen, ich bezweifele das sich das durchsetzen wird. 🤷🏻♂️
nur ein Akademiker in seinem Elfenbeinturm kann auf die Idee gekommen sein man könne doch gleichzeitig unterschiedlich mit den fingern der Hände nach links und rechts wackeln. ;) 🙄
wenn man das abschaltet, lässt sich darauf hübsch spielen.
selbstverständlich hab ich keinen Bock für features die ich nicht nutze zu zahlen. ;)
der mist macht die tasten unnötig teuer.
@plumperquatsch OK, dann ist es für mich eh uninteressant 😃
das hätte mich interessiert.
@Numitron slide (gibts hier nicht) auf den tasten hoch und runter rutschen ist ganz toll und einfach zu spielen :)
dieses links rechts Gewackel ist ein haufen Blödsinn von dem mir die flossen wehtun. 😖
@Numitron wenn mir anschließend die Flossen wehtun ist das einfach kein geiles interface 🤷🏻♂️
@Numitron Vangelis hatte 30 volume & expressionpedale unter seinem Keyboard 🤔😂
das macht aber auch nur sinn wenn vangelis ist?
das war viel „Mischpult mit den füßen bedienen.“ dazu expressionpedale und midisplits.
heute macht das jede Homeorgel?
@plumperquatsch stimmt! hab gestaunt als ich seine Pedale sah! wirklich custom wortwörtlich 😎
@plumperquatsch Nimm ein ganz einfaches Beispiel: ein Sound auf der PolyAT Tastatur. Linke Hand ein Akkord, die rechte spielt eine Melodie. Jetzt möchte ich das Vibrato NUR auf der Melodielinie. Geht mit meinem Seaboard super. Bei 99% aller Tastaturen eiert der Akkord mit, grausam.
@plumperquatsch Oh doch. Am Klavier, Synth, Keyboard habe ich schon immer ganz intuitiv den Finger hin und her bewegt wenn ich mir ein Vibrato vorgestellt hatte, obwohl das natürlich ohne jede Wirkung blieb. Dass es heute Instrumente und Controller gibt, die das Unterstützen ist ein wahrer Segen. Auf dem Seaboard nutze ich das Fingervibrato intensiv.
@calvato Oder all die anderen, die präparierte Flügel spielen. Das Instrument wurde ja nicht aus Langeweile geschaffen.
@Tai Bei „Pianisten“ gibt es natürlich eine enorme Bandbreite. Im Grunde meine ich alle, die mal klassischen Unterricht hatten und mit 10 Fingern spielen. Auch wenn ein Großteil klassischer Pianisten keinen Synthesizer anfassen (weil die Beherrschung eines Flügels schon kompliziert genug ist), so gibt es doch jene, die das doch tun und auch alle Möglichkeiten nutzen. Diese setzen auch Pitch Bending ohne Entsetzen ein :-)
Glide wird übrigens bei Osmose beim Übergang von zwei Tasten, also das langsame Loslassen der einen und Runterdrücken der anderen Taste gemacht. Der maximale Intervall ist einstellbar.
Außerdem gibt‘s noch den Tap, der etwas getrennt auslösen kann. Der ist so fein einstellbar, dass man auf dem hinteren schwarzen Bereich chromatisch tippen oder Glissandi spielen kann.
Ich finde das Ding soooooo geil! Endlich mal ein Keyboard, auf dem sich ausdrucksvoll spielen lässt. Die Rolis fühlen sich für mich komisch an, sind mir zu weit weg vom „normalen“ Keyboard.
Und ich mag die Sounds auch sehr, erinnern mich ein bissl an das Absynth-VST.
Was mich als Live-Spieler etwas stutzig macht ist, dass die Tastatur so merkwürdig heraus ragt, das sieht schon recht fragil aus. Das wäre für mich kaum livetauglich, ich bin leider niemand der gerne Rücksicht auf sein Equipment nimmt. Und nur für zuhause…. hmmhhhh… naja, mal sehen, wenn ich im Lotto gewinne vielleicht
Die Öffnung der Plattform auf andere Hersteller ist ein logischer Schritt. Die Eaganmatrix ist eine großartige Engine aber für Otto Normalmusiker unbedienbar. Das hat Haken Audio wohl zuletzt auch selbst eingesehen und angefangen Overlays als übergestülpte Bedienoberlächen einzuführen. Diese sind nun ansatzweise für den Osmose verfügbar, aber das alles geht halt viel zu langsam. Aus Sicht von Expressive ist es daher nachvollziehbar, das die Ihre Plattform verbreitern und andere Anbieter von Sounds bzw. Soundengines ins Boot holen. Das heutige Video von Nick Batts auf Sonic State bestätigt meinen Eindruck
@toneup Synapse Audio wäre so ein Beispiel.
Also, hier wäre schon einmal der erste Interessent für ein Tutorial zur Eagan-Matrix. Die Anleitungen von Richard Kram aus YouTube sind mir -ehrlich gesagt- zu langatmig und zu schwierig zu verfolgen.
Ich könnte mir das als schriftlichen Workshop hier auf amazona.de viel viel besser vorstellen.
BTW: der Prophet 12, den ich Dir vor Jahren abgekauft habe, ist immer noch in meinem Besitz – und bleibt es auch! ;-)
@ckort Dann haben wir ja schon mal einen Leser für das Tutorial. :-)
Ah, der Prophet12 ist bei dir, schönes Gerät. Fast schon den Verkauf bereut, aber alles, was ich über ein Jahr nicht benutze, kommt weg…
das Vibrato interessiert mich überhaupt nicht. 🤷🏻♂️
2 MPE Spielarten fehlen hier
Slide & release velocity 🤷🏻♂️
das letzte wort scheint bei mpe keyboards scheint noch nicht gesprochen worden zu sein. 🤷🏻♂️
ich find alles an MPE geil.
Nur das Pitchbend/vibrato Zeugs interessiert mich überhaupt nicht. 🤷🏻♂️
das scheint kein Hersteller zu verstehen. 😬
die denken alle pitch wäre hier die Attraktion. 🙄
@plumperquatsch was interessiert dich am meisten?
@Numitron polyaftertouch, slide, release velocity :)
alles was nix mit (mpe) pitchbend zutun hat.
ich will nur eine ausdrucksstärkere Klaviatur, hell yes
– kein neues instrument. hell no
@Numitron ich will alle möglichen andere ziele mit meinem spiel modulieren.
vibrato/pitchbend ist für mich die langweiligste sound option. 😴🤷🏻♂️