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Test: Fender AM STD HSS Strat Shaw RW 3TS, E-Gitarre

28. Juli 2015

Turbo für die Strat

Die Stratocaster, das wandelbare Wesen. Unzählige Variationen sind über die Jahrzehnte entstanden und viele Tonabnehmer durften auf dem leicht zu wechselnden Pickguard bereits Platz nehmen. Manchmal waren es Fender-eigene, manchmal auch welche von Drittanbietern – mal mehr, mal weniger erfolgreich mit dem Instrument harmonisierend. Und wer sich mit der Strat beschäftigt, der wird auch schnell die Erfahrung machen müssen, dass sich die Standard-Ausstattung mit den drei Singlecoil-Tonabnehmern nur sehr bedingt für „härtere“ Musikstile eignet. Zu stark sind oft die Nebengeräusche bei Overdrive-Sounds, zu undifferenziert, ja manchmal geradezu verwaschen das dabei abgegebene Klangbild.

Auch wenn eine Strat aus dem Hause Fender mit Humbucker in Stegposition an sich nichts Neues ist, so birgt die Fender AM STD HSS Strat Shaw RW 3TS doch eine Neuheit in Form eines mit Shawbucker bezeichneten Humbuckers in der Stegposition. Dieser Doppelspuler wurde von Tim Shaw entwickelt, der auch schon beim Erzrivalen Gibson für die Entwicklung derer Pickups in Lohn und Brot stand. Doch nicht nur der Shawbucker an Bord der Fender AM STD HSS Strat Shaw RW 3TS selbst ist Teil der Neuheit, auch die Schaltung wurde durch ein 250K/500K Volume-Poti so angepasst, dass der Klang und die Power des Humbuckers auch beim Benutzen der Singlecoils hör- und spürbar bleibt. Also mehr Druck und Durchsetzungskraft auf allen Kanälen? Betrachten wir uns die Shaw-Strat mal genauer!

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Front

— Fender AM STD HSS Strat Shaw RW 3TS —

Facts & Features

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Ausgeliefert wird die Fender AM STD HSS Strat Shaw RW 3TS inklusive eines hochwertigen Hartschalenkoffers. Unsere Teststrat ist im Prinzip eine ganz normale US-Stratocaster, also mit allen Annehmlichkeiten, die eine Strat so mit sich bringt. Da wäre zunächst einmal der Korpus aus Erle, der dem Instrument eine angenehme Leichtigkeit verpasst und an den bekannten Stellen mit Shapings versehen wurde, die wir alle über die Jahre so lieb gewonnen haben. Unser Testinstrument besitzt ein intensives, dunkel gebeiztes Dreiton-Sunburst-Finish, erhältlich ist die „Strat mit dem Shawbucker am Steg“, aber auch in vielen anderen Farben, genauer gesagt stehen noch neun weitere Modelle auf der Typenliste von Fender. Diese besitzen allerdings zum Teil komplette Ahornhälse und nicht wie unser Modell einen mit aufgeleimtem Rosewood-Griffbrett.

HS

— Rosewood-Griffbrett und Headstock —

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Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    bagotrix

    Also damit hast Du Dich vergaloppiert: „…auch die Schaltung wurde durch ein 250K/500K Volume-Poti so angepasst, dass der Klang und die Power des Humbuckers auch beim Benutzen der Singlecoils hör- und spürbar bleibt.“

    Keineswegs. Sind die Singlecoils eingeschaltet, ist der Shawbucker komplett außen vor, er „boostet“ diese auch nicht. Beim Doppelpoti sind die beiden „Stockwerke“ elektrisch völlig getrennt, sie werden nur von der gleichen Achse gedreht.

    So werden die Einspuler vom üblichen 250 KOhm-Teil geregelt, während der Humbucker am 500 KOhm-Poti hängt und nicht so dumpf klingt, wie es beim Standardwert für Strats der Fall wäre. Ich verstehe den Aufwand allerdings nicht ganz, da es eigentlich gereicht hätte, ein 500 Kohm-Standardpoti zu nehmen und in den Singlecoil-Schaltstellungen einen 500 KOhm-Widerstand parallel zu diesem zu schalten.

    Dass Fender es nicht fertig bringt, das Tremolo ab Werk stimmstabil einzustellen, ist echt ein dickes Minus. Das liegt aber vermutlich weniger an den Mechaniken (wobei ich Dir recht gebe, dass es zu diesem Preis schon Locking Tuner sein dürften) als an einem nachlässig gekerbten Sattel. Nachdem ich das auch schon deutlich besser vorgefunden habe, gehe ich davon aus, dass man das nachbessern könnte. Sollte bei dem Preis aber eben nicht nötig sein.

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