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Test: Fender PM-3 Limited Adirondack RW, Akustikgitarre

Der Preamp der Fender PM-3 Limited Adirondack RW

Der eingebaute „Paramount“ Preamp entstand in Zusammenarbeit von Fender mit den Spezialisten von Fishman. Beim Design des Bedienpanels hat man sich ganz besonders Mühe gegeben, denn statt den Preamp einfach nur wie üblich in den oberen Zargen einzulassen, wurden die Regler und das Display getrennt voneinander eingesetzt. Das sieht zum einen verdammt schick aus, zum anderen wird die Zarge durch ein üblicherweise großes Loch nicht unnötig in ihrer Stabilität geschwächt. Interessant erscheint in diesem Zusammenhang, dass der Grundsound des Preamps an die spezielle Korpusform der Fender PM-3 Limited Adirondack RW angepasst wurde.

tuner

— Fender/Fishman Paramount Preamp —

Der „Paramount“ Preamp verfügt über eine Zweiband-Klangregelung mit den zwei kleineren Reglern für Bass und Treble, das große Poti in der Mitte dient zum Einstellen der Gesamtlautstärke. Das Display dient nicht nur zum Anzeigen der Stimmung, sondern auch zum Anschalten des Stimmgeräts und der Phasenumkehrschaltung, hierzu genügt ein sanfter Druck rechts bzw. links auf den Rand der Anzeige. Eine sehr elegante Lösung! Versorgt wird der Vorverstärker über einen 9-Volt-Block, der am Boden der Gitarre zusammen mit der Klinkenbuchse in einem separaten Kunststoffschlitten sitzt.

Zwischenzeugnis

Würde der Sticker im Innern des Schalllochs die chinesische Fertigung nicht verraten – man könnte glatt meinen, die Fender PM-3 Limited Adirondack RW käme aus der US-Produktion von Fender, dermaßen gut ist die Verarbeitung gelungen. Neben den vielen feinen Details, wie etwa das verschnörkelte Binding oder die Mother-of-Pearl-Inlays auf dem tiefschwarzen Ebenholzgriffbrett, stellt das Bedienpanel des Preamps ein echtes Novum dar. Nicht nur dessen Optik ist eine sehr elegante Lösung, auch die Bedienung stellt sich dank der griffigen Potis als sehr intuitiv dar. Nichts gibt es zu meckern bis hierhin, deshalb nun rüber zum Soundcheck!

Klangbeispiele
Forum
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    gaffer  AHU

    „Zugegeben, beim Namen Fender denken wir zunächst an die elektrischen Legenden des wohl bekanntesten Instrumentenherstellers der Welt.“

    Wow! Das ist ein Wort. Aber mir kommt da der Gedanke, dass es noch andere Instrumente als Gitarren und E Pianos gibt. Nur auf E Gitarren bezogen würde ich das auch sagen aber alle Instrumente? Yamaha….?

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      Stephan Güte  RED

      „Aber mir kommt da der Gedanke, dass es noch andere Instrumente als Gitarren und E Pianos gibt…“

      Genau, von Fender gibt es auch E-Bässe, PA-Anlagen, Effektgeräte, Mischpulte, Boxen, Kopfhörer etc ;)

  2. Profilbild
    Woody  

    In der Tat eine Gitarre, die neugierig macht, aber beim Test ist wohl etwas mit den Modellen der Paramount-Serie durcheinander geraten; entweder stimmt der Preis oder die Test-Gitarre nicht. Das Modell mit der Adirondack-Fichte-Decke auf Palisander-Body ist ein „Limited-Modell“ und kostet 1169,- € bei Thomann.

    Wäre spannend, zu erfahren, welche Gitarre denn in Wirklichkeit getestet wurde und wie groß der Sound-Unterschied zwischen „Decke: Fichte, massiv“ und „Decke: AA Adirondack Fichte, massiv“ ist – bei einer Preisdifferenz von immerhin 419,- €!?

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      Stephan Güte  RED

      Vielen Dank für den Hinweis, da war tatsächlich etwas durcheinandergeraten! Der Artikel wurde entsprechend korrigiert, es handelt sich natürlich um das Limited Modell :)

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