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Test: Fender SQ VM Baritone Jazzmaster, E-Gitarre

Spielgefühl und Sound

Der Linde unterstellt man gewöhnlich ein gutes Schwingungsverhalten, das Holz ist deutlich weicher, weniger dicht, günstiger als Esche oder Erle und angenehm leicht. Eine Baritongitarre könnte unter Verwendung von dichteren Hölzern auch gerne mal zu schwer sein, deswegen scheint mir diese Wahl durchaus berechtigt. Am Sound der Linde gibt es erst mal nichts zu beanstanden.

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Der Hals besitzt ein sehr angenehm zu bespielendes C-Profil, das Griffbrett hat einen Radius von 241 mm, was 9,5 Zoll entspricht. Die Sattelbreite ist mit gerade mal 41 mm eher als schmal zu bezeichnen und trifft damit genau meine persönliche Vorliebe. Auch die gekonnt und sauber eingesetzten 21 Medium Jumbo Bünde tragen zu einer hervorragenden Bespielbarkeit bei. Die dickeren Saiten machen das Saitenziehen nicht unbedingt einfacher, aber auch bei weitem nicht unmöglich. Der Kraftaufwand im Vergleich zur Standardmensur mit Standardbesaitung ist nur unerheblich größer. Aber wahrscheinlich wird man eine Bariton Gitarre wohl nicht unbedingt als einzige Gitarre zum Gig mitnehmen, sondern vorzugsweise im Studio oder auch live gezielt für spezielle Aufgaben heranziehen.

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Jazzmaster VM

— Abgefahrenes Design —

Es macht viel Spaß, auch mal so zu tun, als sei die Squier VM Baritone Jazzmaster eine standardmäßig gestimmte Gitarre, da gerade Akkorde eine neue Tiefe und dunkle Soundqualität bekommen. Auch die drahtigen, eiskalten „Edgar Wallace“ und „Der Kommissar“ Krimi Sounds der 60er Jahre sind mühelos realisierbar. Hervorragend einsetzbar ist sie unter anderem auch, wenn man ein paar tiefe, böse Quinten für die Metal Abteilung benötigt. Die hohen Lagen klingen durch die fetten Saiten etwas wärmer und voluminöser.

Die Jazzmaster Tonabnehmer klingen ähnlich dem P 90, jedoch minimal höhenreicher. Sie klingen sehr lebendig, dynamisch und direkt, wie man das von Pickups des Typs P 90 erwarten darf. Die vier Schrauben der Tonabnehmer erlauben die Justage des Saitenabstands, damit kann man den Klang, auch wahlweise durch Kippen, den persönlichen Vorlieben anpassen. Einspulige Tonabnehmer haben naturgemäß die Eigenschaft zu brummen, die eingebauten Duncan Designed Single Coils machen da leider selbstverständlich keine Ausnahme.

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