Jede Menge Ein- und Ausgänge für große analoge Setups
Die Audiowandler des deutschen Herstellers Ferrofish sollten dem regelmäßigen Leser von AMAZONA.de bekannt sein. So hatten wir unlängst sowohl den Ferrofish Pulse 8 AE als auch den Ferrofish A32pro hier für euch getestet. Beide haben damals hervorragende Qualität und einen vernünftigen Preis kombiniert. Umso neugieriger sind wir natürlich, ob der heute zum Test stehende Wandler Ferrofish Pulse 16 AE diesem Ruf gerecht werden kann.
- Klangqualität: herausragend transparente Wandlung ohne hörbare Färbung, ideal für Mixing und Mastering
- Ausstattung: 16 analoge Ein- und Ausgänge, vier ADAT-Paare, WordClock, Kopfhörerausgang und RemoteFish-Steuerung
- Bedienung: intuitive Kontrolle über TFT-Displays, Regler oder Software – flexibel im Studioalltag einsetzbar
- Preis-Leistung: exzellente Qualität zu einem Preis um 1.000,- Euro, klare Empfehlung für professionelle Anwender
Inhaltsverzeichnis
Von der Nomenklatur her ist direkt ersichtlich, dass sich der heutige Testkandidat zwischen den beiden zuvor genannten Wandlern einfügt, sowohl was die Anschlüsse als auch den Preis betrifft. Die beiden bisher erhältlichen 16er-, sprich der Pulse 16 MX (mit MADI-Anschluss) und Pulse 16 DX (mit MADI- & DANTE-Anschluss), sind weiter erhältlich. Der Pulse 16 AE ergänzt diese und bietet unter anderem 32 Bit statt 24 Bit wie seine Vorgänger. Dafür fehlen dann eben MADI bzw. Dante.
Anschlüsse und Features des Ferrofish Pulse 16 AE
Der Ferrofish Pulse 16 AE bietet dem Anwender die Wandlung von 16 analogen Signalen ins Digitale und den umgekehrten Weg, sprich er kann gleichzeitig auch 16 digitale Signale auf analog wandeln. Dazu stehen auf der Rückseite, wie wir später sehen werden, 16 symmetrische Klinken-Ein‑ bzw. Ausgangsbuchsen zur Verfügung. Mit dem Computer verbunden werden können diese Signale über 4 ADAT-Pärchen. Auch dazu später mehr.
Beginnen wir zunächst auf der Frontseite. Hier haben wir eine große Ähnlichkeit zum vor Kurzem getesteten Ferrofish Pulse 8 AE, deshalb hier nur im Schnelldurchlauf. Ganz links finden wir einen Kopfhörerausgang. Dieser verfügt über einen eigenen Wandler und ist extrem hochwertig ausgeführt. Wie auch schon beim Test des Pulse 8 AE erwähnt, hatte ich zu keinem Zeitpunkt Bedenken, diesen auch für kritische Mixing- und Mastering-Applikationen zu nutzen.
Außerdem, und das wird in der Praxis sicherlich häufiger vorkommen, kann man ihn nutzen, um mal eben schnell in ein bestimmtes Signal reinzuhören, wenn man etwa ein komplexeres Routing überprüfen möchte. Das wiederum geht mithilfe der beiden farbigen TFT-Screens und des Drehreglers und der zwei Taster weiter rechts. Die beiden farbigen TFT-Displays können zudem sehr akkurat die Ein- und Ausgangspegel der 16 Kanäle darstellen. Das ist sicherlich der häufigste Anwendungsbereich.
Alternativ lassen sich aber auch viele weitere Einstellungen des Gerätes via Display schnell und einfach vornehmen. Dazu zählen die Einstellung der Clock, das Routing des schon erwähnten Kopfhörerverstärkers (welches Signal hier also zu hören sein soll), die Sample-Rate und die Pegel der Ein- und Ausgänge (separat pro Kanal möglich). Zudem kann hier auch das komplette Routing überwacht und gegebenenfalls eingestellt werden.
Natürlich ist das komfortabler via Bildschirm und der beigelegten RemoteFish-Software zu erledigen, aber, und das empfinde ich als großen Vorteil, es ist einfach auch unkompliziert hier möglich, wenn man mal eben am Rack sitzt und schnell etwas checken oder ändern möchte.
Ganz rechts befindet sich ein Netzschalter, mit dem das Gerät in Betrieb genommen wird. Den dafür nötigen Strom erhält das Gerät über ein rückwärtig angebrachtes externes Netzteil, das dankenswerterweise mit dem Gehäuse verschraubt wird und die nötigen 12 Volt liefert.
Analoge und digitale Anschlüsse des Ferrofish Pulse 16 AE
Wenn wir schon auf der Rückseite sind, hier noch eben schnell die restlichen Anschlussmöglichkeiten. Der Pulse 16 AE verfügt über einen Word-Clock Ein- und Ausgang in Form je einer BNC-Buchse (75 Ohm). Seine Clock bezieht der Pulse 16 AE wahlweise darüber oder über einen der ADAT-Ports.
Es stehen insgesamt 4 ADAT-Ports zur Verfügung, wodurch das Gerät auch bei Samplingraten höher als 48 kHz noch sinnvoll genutzt werden kann. Auch hier ergibt sich das gleiche Rechenspiel wie schon beim Pulse 8 AE. Die ADAT-Spezifikation ist konzipiert für die Übertragung von maximal 48 kHz.
Möchte man höhere Samplingraten nutzen, halbiert sich die Anzahl der möglichen Kanäle bei jeder Verdopplung der Sampling-Frequenz. Bei 96 kHz kann ein ADAT-Port also noch vier und bei 192 kHz nur noch zwei Kanäle übertragen. Deswegen gibt es direkt vier Ports, damit man auch bei höheren Samplingraten noch eine entsprechende Anzahl von Wandlungen vornehmen kann.
Lediglich bei 192 kHz kommt der Pulse 16 AE an seine Grenzen und man hat nur noch 8 Kanäle zur Verfügung. Das ist aber kein Makel unseres Testkandidaten, sondern den Eigenheiten des ADAT-Protokolls geschuldet. Nur dafür weitere ADAT-Buchsen zu verbauen, hätte den Preis sicherlich nicht unbedeutend in die Höhe getrieben.
Man sollte beim Kauf nur darauf achten, dass das eigene Interface eine entsprechende Anzahl von ADAT-Ports bereitstellt, um auch alle Möglichkeiten des Pulse 16 AE nutzen zu können.
Weitere Anschlüsse auf der Rückseite finden sich in Form eines USB-C-Anschlusses. Dieser kann MIDI-Controller-Daten übertragen und das Gerät mit Software-Updates versorgen. Außerdem dient dieser Port dazu, das Gerät mit der RemoteFish Software extern vom Bildschirm aus zu steuern. Auch wenn es verwirrend erscheinen mag, dieser USB-Port ist nicht dazu gedacht, Audiodaten zu übertragen. Pulse 16 AE ist eben ein reiner Wandler und kein Audiointerface.
Direkt daneben finden wir zwei Mini-Klinkenbuchsen, mit In und Out beschriftet. Diese dienen mittels zusätzlich erhältlicher Adapter zur Übertragung von MIDI-Daten, mit denen das Gerät ferngesteuert werden kann, etwa wenn man es in größere Setups integriert und für bestimmte Szenarien, Presets, Samplingraten etc. wechseln möchte.

Mit der RemoteFish-App können alle Einstellungen des Ferrofish Puls, 16 AE bequem am Bildschirm vorgenommen werden
Zu guter Letzt hat der Pulse 16 AE noch einen DSP-Stick-Schacht. Dieser ist momentan ohne Funktion und für zukünftige Erweiterungen vorgesehen. Lassen wir uns überraschen, was Ferrofish hier in der Zukunft plant. Generell ist das Vorhandensein eines solchen Schachts aber eine vielversprechende Option, da man davon ausgehen kann, dass das Gerät auch in der Zukunft mit neuen Funktionen versorgt wird.
Technische Daten des Ferrofish Pulse 16 AE
Im Gegensatz zu seinen Vorgängern Pulse 16 MX bzw. DX arbeitet der Pulse 16 AE mit 32 Bit statt mit 24 Bit, verspricht also eine deutlich erhöhte Dynamik. Möglich wird das mit Hilfe hochwertiger ES- bzw. ESS-Wandler.
Die In- und Outputs bestehen aus je 16 symmetrischen Klinkenbuchsen mit einem Output- bzw. Input-Level von je +20 dBu. Der Signal-Rausch-Abstand liegt bei den Ausgängen bei 120 und bei den Eingängen bei 112 dB. Die Verzerrungswerte liegen bei -115 bzw. 108 dB und bewegen sich damit auf dem gleichen Niveau wie die des Pulse 8 AE.
Der Kopfhörerausgang verfügt über einen eigenen separaten ESS Digital-zu-Analog-Wandler und kann per digitalem Regler in 1-dB-Schritten in der Lautstärke angepasst werden.
Das Gerät wiegt knapp 2 kg und passt auf eine Höheneinheit im Rack, nimmt also nicht viel Platz weg. Der Hersteller weist allerdings darauf hin, dass das Gerät Wärme entwickeln kann. Man sollte also gegebenenfalls etwas Platz nach oben zum nächsten Gerät lassen, damit diese Wärme gut abgeleitet werden kann.
Der Ferrofish Pulse 16 AE in der Tonstudio-Praxis
Kommen wir zum praktischen Einsatz des Pulse 16 AE. Typische Anwendungsmöglichkeiten wären etwa, wenn man seine Mixe gern über ein externes analoges Mischpult mischt oder eben dieses Pult zur Aufnahme einer ganzen Band oder eines klassischen Ensembles nutzen möchte. Andere Anwendungsmöglichkeiten sehe ich in der Integration mehrerer Drumcomputer und/oder Synthesizer.
Wie auch immer das Szenario aussehen mag, die Verbindung zum Computer und zum eigenen Audiointerface erfolgt in jedem Fall über die erwähnten ADAT-Ports. Je nachdem, mit welcher Samplingrate man arbeiten möchte, werden diese dann entsprechend kombiniert, um auch höhere Samplingraten zu ermöglichen. Das Ganze funktioniert nach wie vor mit den bereits bekannten und seit Jahrzehnten bewährten ADAT-Lichtleiterkabeln.
Danach muss nur noch die Clock gewählt werden. Das kann entweder die interne Clock des Pulse 16 AE selbst sein oder extern via WordClock oder ADAT bezogen werden. Ist das einmal gemacht, kann man den Pulse 16 AE über die 16 Ein- und Ausgänge in das heimische Setup integrieren und fortan problemlos nutzen.
Zur Klangqualität kann ich eigentlich nur wiederholen, was ich schon zum Pulse 8 AE geschrieben habe. Man hört die Wandlung schlicht nicht und das ist das beste Qualitätsurteil, das man einem Wandler meiner Meinung nach geben kann. Alles, was hereinkommt oder herausgeht, wird mit nahezu unhörbarer Präzision gewandelt und steht dann digital in der eigenen DAW zur Verfügung beziehungsweise kann auf externe Geräte geroutet werden. Es spricht also auch nichts dagegen, externe Dynamik-Werkzeuge oder Equalizer in einen digitalen Mix einzubinden. Die zusätzliche Wandlung ist nicht hörbar und dank der 32 Bit hat man auch eine sehr hohe Aussteuerungsreserve.
Preis-Leistungs-Verhältnis des Ferrofish Pulse 16 AE
Nimmt man die hier gebotene Qualität und setzt das ins Verhältnis zum Preis von knapp über 1.000,- Euro, so muss man wirklich fast von einem Schnäppchen sprechen. Ich sehe den Ferrofish Pulse 16 AE vor allem bei Tontechnikern und Musikproduzenten, die viel externes Audio-Equipment einbinden möchten und/oder noch klassisch über ein analoges Mischpult arbeiten und den Computer und die DAW lediglich als Bandmaschine nutzen. Aber auch elektronische Musikproduzenten, die mit vielen analogen Klangerzeugern arbeiten, dürfen ihre helle Freude am Pulse 16 AE haben.
Für alle, denen auch weniger Ein- und Ausgänge reichen, gibt es ja immer noch den Pulse 8 AE mit dann nur acht Ein- und Ausgängen. Und wer das ganz große Besteck auffahren möchte, wird bei Ferrofish auch fündig, mit dem eingangs erwähnten A32pro-Wandler mit 32 Ein- und Ausgängen.




































Sicher ein nettes Teil, aber was mich von der Lektüre etwas ablenkt ist der konsequente Verzicht auf geschlechtergerechte Formulierungen.
@Maffez im ernst?
das ist furchtbar im deutschsprachigen Raum.
klingt alles scheiße, Hauptsache man ist politisch korrekt.
schade, hatte dich für dein Wissen geschätzt
@Numitron Du gehst aber hat ins Gericht mit Maffez.
Ist es so, dass wir alle unterschiedlich getatktet sein dürfen?
@CDRowell Natürlich dürfen wir alle unterschiedlich getaktet sein.
– Moritz darf einen Artikel ohne geschlechtergerechte Formulierung schreiben
– Maffez darf sich darüber aufregen
– Numitron darf sich über Maffez aufregen (wobei man vielleicht den Tonfall kritisieren könnte)
– Du darfst über das erste Stöckchen springen, was man Dir hinhält
– Ich darf über die ganze Ereigniskette meinen Kopf schütteln
Ich würde es vielleicht einfach mal mit etwas „mehr Mücke“ und „weniger Elefant“ versuchen.
(Wahrscheinlich darf man diesen Spruch aber auch nicht mehr anbringen wegen der kulturellen Aneignung der großen, graufarbenen Rüsseltiere)
Oder wie mein Vater zu sagen pflegte (lebt noch, versucht aber nicht mehr mich zu erziehen): „Jeder blamiert sich selbst so gut er eben kann.“
@m-ex 😂👍❤️
@Numitron Danke für den Ausdruck der Wertschätzung. Du wirst dann auch sicher das generierte Wissen zu Teilhabeabestrukturen in der Musikproduktion mit einbeziehen, und wissen, daß es hier nicht um diffuse Korrektheit geht, sondern wie Sprache Realität strukturiert und sich Leute für Diversität aus unterschiedlichen Motivationen heraus einsetzen können. Sorry für Moritz, das ist sicher auch redaktionell bedingt; hier fiel es mir nur gerade mal wieder auf.
@Maffez Das kann tatsächlich jeder Autor:in handhaben, wie er oder sie möchte. Ich muss gestehen, in dem Fall habe ich einfach nicht dran gedacht. Normalerweise finde ich es aber richtig zu gendern. Finde es nur schade, dass man hier so hart dafür angegangen wird, wenn man für sich so etwas eigentlich selbstverständliches einsetzt. Danke danke noch mal für deinen Hinweis.
@Moritz Maier Hi Moritz, auf AMAZONA gendern wir nicht. Das wurde schon vor sehr langer Zeit beschlossen und beibehalten. Dafür gibt es zahlreiche Gründe, die ich aber nicht hier diskutieren möchte. Du hast also nichts falsch gemacht.
@Markus Galla Das finde ich sehr gut.
Ich hatte mal einen Job, schlechte Nachrichten über IT-Störungen an die betroffenen Kunden zu übermitteln. Obwohl intern gegendert wurde, konnte man mein Argument nachvollziehen, dass technische Informationen knapp und übersichtlich formuliert sein müssen – ganz besonders zur leichten und guten Verständlichkeit auch für Nicht-Muttersprachler.
Gendern ist mitnichten inklusiv, wie einige Leute behaupten, sondern erschwert Nicht-Muttersprachlern und Menschen mit Leseschwäche das Erfassen der Texte. Gendern grenzt also aus.
Für mich persönlich halte ich es so: Wenn jemand etwas von mir will, und sei es nur meine Aufmerksamkeit, sollte er mich nicht mit Genderei belästigen, sonst kriegt er halt nicht, was er will. Ich habe zwei Zeitschriftenabonnements wegen unverbesserlicher Genderei gekündigt.
@bluebell Die Auffassung, geschlechtergerechte Sprache grenze aus, ist nicht wissenschaftlich belegt. Es gibt genug Studien (zu leicher sprache und zu l2 Erwerb), wie auch praktische Handreichungen, die die Vereinbarkeit beider Aspekte belegen und klar darstellen. Einfache Sprache und geschlechtergerechte Sprache vefolgen dieselben Ziele. Laut Braunewell/Schütze (2025, frei zugänglich) ziehen Deutschlernende zum Beispiel geschlechtslose Bezeichnungen wie Musikmachende etc. vor; von daher kann auch wenig von unbotmäßigen Vorschriften ausgegangen werden.
Kann man mögen, muss man aber nicht. Alkein Aussagen zu ‚Verdummung durch Gendern‘ oder einem pseudo-faschistoiden Geflecht an ‚Genderideologien‘ (nicht deine Rede), kann man klar in bestimnten Diskursen verankern, zu denen Judith Butler (Wer hat Angst vor Gender?) sehr redlich gearbeitet hat.
@Maffez Die Ausgrenzung von Nicht-Muttersprachlern und Menschen mit Leseschwäche durch Gendern und die damit verbundene Verkomplizierung der Sprache ist deshalb nicht wissenschaftlich belegt, weil ich keine Wissenschaftler dafür bezahlt habe, und weil – sollte es solche Studien geben – sie dasselbe Schicksal erlitten haben wie so viele Studien, die nicht dem gewünschen Narrativ entsprechen. Das könnte sich bald ändern, aber vermutlich wird das Interesse am Gendern einfach nachlassen, sodass es still und leise verschwinden und vielleicht künftig als Kuriosität dieser Epoche gelten wird.
Drei grammatikalische Geschlechter sind natürlich schwieriger zu erlernen, als wenn es nur eins gibt wie im Englischen. Aber es gibt bereits eine Vereinfachung, nämlich das generische Maskulinum. Das hat sich bewährt. Die Abschaffung grammatischer Geschlechter macht vieles leichter, bedeutet aber für eine Sprache mit drei Geschlechtern de facto die Zerstörung dieser Sprache.
Vorsicht an der Bahnsteigkante mit dem Begriff faschistisch oder faschistoid. Der Kern des Faschismus ist eine Gleichschaltung von Regierung, Medien, Lehre und Wirtschaft, was in der Hochzeit der Verbreitung des Genderns deutlich zu beobachten war. Übriggeblieben ist außerhalb betont linker Milieus nur noch eine milde Form des Genderns als missbrauchte und oft sachlich falsche Verlaufsform (Mitarbeiter im Urlaub sind keine Mitarbeitenden). Aber auch davon haben viele Leute schon genug und geben diese Form durch Übertreibung der Lächerlichkeit preis („Polizeiende“, „Politikende“).
Meine Meinung:
Wenn du merkst, dass du ein totes Pferd reitest, steig ab.
@bluebell Ich möchte nochmal daran erinnern, dass wir ein Musikmagazin sind. Bleibt thematisch bitte beim Artikel und dem Audiowandler und nicht bei sprachlichen Diskussionen.
@Gereon Gwosdek Da hättest du früher eingreifen müssen, nämlich gleich am Anfang, als Herr Maffez das Thema auf sich und seine politischen Ansichten gelenkt hat, nach denen keiner gefragt hat.
@Markus Galla 😃👍
@Markus Galla +1000
@Moritz Maier Danke für deine nette Antwort und es sieht ja so aus, als hast das zur Sprache bringen nicht als ‚Aufregen‘ oder Kritik gelesen, was super ist. Insofern sorry für das ‚off topic’. Danke auch der Beobachtung, was verschiedene Reaktionen darauf angeht.
@Maffez Man (er/sie/es) muß ja nun echt nicht immer und überall moralinsauer den Zeigefinder (er/sie/es) heben. Ist irgendwie genauso öde wie bei Veganern (er/sie/es), Feministinnen (sie/er/es), AfDlern (er/sie/es) – mußt garnicht fragen, weil Du’s gefühlt spätestens mit dem dritten Satz (er/sie/es) reingewürgt bekommst.
Falls jemand in diesem Kommentar Ironie, Sarkasmus o. Ä. finden sollte: Keep it. 😘 🌈
p.s.: Und ja, Sprache formt Realität – einerseits. Andererseits sind Sprachregelungen häufig einfach nur Symbolpolititk; man betreibt virtue signaling, indem man die angesagten korrekten Formulierungen benutzt, ändert aber nix an der besch… eidenen Situation der Betroffenen. Da ist mir genderfrei reden, aber inklusiv bzw. Teilhabe ermöglichend handeln irgendwie lieber.
@Maffez Genderei macht Texte schwerer lesbar und grenzt insbesondere Nicht-Muttersprachler und Menschen mit Leseschwäche aus.
Auch aus ästhetischen Gründen ist Genderei ein Griff ins Klo.
D̶͎̦̪͂ā̶̮̄̍̈́n̸̹͑̔͆͊̌n̸̡̧͉̮̬͍̍̓̓̍̽ ̸̠͈͌̆̋͋̕͝d̶̰͍͇̞̯̫̋̆̋̏̉͝ȍ̵̻̆̕c̸̠̰̍͌̊̕̚ͅḥ̷̫̭̳͎͊̀ ̶̨̳̲̻̹͑̉͝ͅl̵̮̈́͒̽̓ī̸̛̘̝̠̫̟ͅè̷͓̙͓̗̆͠͝͝b̷͙͎͇̄͜e̵̯̟̔̇̓͑͒̕ṙ̵͚͓̼̮͜ ̶̞̺͉̦̃̍̒Z̵̧͕̜̱̞͓̒̓͆̋̿Â̴̳̭̹̰̩L̷̡̮̭̺̲͑̌̌̒͊̚Ġ̶̰̋̇̌͝Ȯ̷̥̍́̈́̈!̴̡̥̳̐́ 😎
@bluebell Es grenzt auch Menschen aus, die gelernt haben, kritisch zu denken.
@Apfelstern Sollen Texte für Tiere lesbar gemacht werden?!🫣
@CDRowell Es würde mich nicht wundern, wenn es eine mit deutschem Steuergeld geförderte NGO irgendwo auf der Welt gäbe, die daran forscht, Wölfe geschlechtergerecht heulen zu lassen.
@bluebell Ja, inzwischen ist ein Regulationswahn ziemlich in Mode, jedoch intuitionsbefreit!
Sprache entwickelt sich, weil Menschen sich verändern.
Wer Sprache „ein für alle Mal“ festschreiben will, kämpft gegen den natürlichen Gebrauch – und verliert meist.
Es gibt sooo viele krank wirkende Vorgaben die elitäre Ausgrenzung voran treiben. Gut, dass nicht alle Lebewesen sich davon beeindrucken lassen.
Sonst wären Fabeln noch ein Ausweg.
@Maffez Falls Ich das richtig verstehe, daß Du wünscht/forderst, daß der/die/das Redakteur*ens „gendern“ solle, empfehle ich Dir die Lektüre von Orwell und Huxley.
@Apfelstern Ich glaube, du hast beide Autoren nicht richtig verstanden. Bei Orwell beispielsweise geht es um die extreme Vereinfachung der Sprache, damit man nichts unliebsames mehr denken kann. Da wäre man dann aber wieder bei der Behauptung, daß gerade gegenderte Texte schwerer verständlich wären. Ganz andere Zielsetzung!
Inklusive Sprache hat eine ganz andere Bedeutung.
Also, WAS denn nun?
@mort76 Die Zensierung von Sprache ist Steuerung des Denkens. Das ist bei der fraglichen Maßnahme nach meiner Einschätzung der Fall.
@Apfelstern Welcher Maßnahme? Mal davon ab, dass „Zensierung“ die Vergabe von Schulnoten bedeutet und du vermutlich „Zensur“ meintest, sehe ich hier keine.
@Maffez Soll es etwa Audiowandler*in und Testkandidat*in heißen ? 😂😂😂😂😂
Der obige Text entspricht zu 100% den deutschen Grammatikregeln und dem Duden und ist somit optimal lesbar. Und das ist auch gut so. Die Vergewaltigung der deutschen Sprache durch eine Minderheit könne wir ruhig den entsprechenden linksgrünen Medien überlassen.
@WOK Um mal ein niederschwelliges Angebot zu machen: Was wäre aus Sicht der feministischen Sprachkritik an deinem Beitrag auszusetzen?
@Maffez Genau dies empfand ich beim lesen auch „eher leicht störend“.
Mindestens einmal hätte „Mann“ schon Musikerin oder Technikerin schreiben dürfen – das hat nichts mit gendern zu tun, nach meinem Verständniss.
Ich würde auf Amazona sowieso ganz klar lieber mehr Kommentare von Frauen lesen, als die Kommentare gestandener Männer die sich gegenseitig den Bauch bepinseln.
Gruss masterBlasterFX
Mich hätte interessiert, wie genau der Wandler mit der 32bit Wortbreite umgeht. Aussteuerungsreserven nimmt jeder gern mit, aber das ADAT-Protokoll lässt nun mal nur 24bit zu, daran kommt man nicht vorbei.
Im Unterschied zum Pulse 16 sind hier also die 32bit Technik und bessere/aktuellere ESS Wandler als Hauptpunkte zu nennen? Nebenbei, optisch aber wieder b(l)ack to the roots… Ich bin mit dem Pulse 16 sehr zufrieden und finde die Preisgestaltung bei Ferrofish absolut überzeugend. Der DSP Port wird wahrscheinlich für eine optionale MADI / Dante Schnittstelle nutzbar sein – top inklusiv!
Bei soviel Formatvielfalt im Audiobereich ist doch die sprachliche Mitnahme von lediglich 2 Hauptformaten (neben mehreren, eher seltenen) mittels schlichten Schnittstellenzeichen doch eine leichte Übung ;-)
@m:o Wenn Wandler und Routingengine schon da sind, frage ich mich schon, wieso da kein USB2 im Budget gewesen sein soll, um aus dem Gerät ein vollwertiges Audio-Interface zu machen.
@bluebell Die Grundidee bei Ferrofish sind AD/DA Wandler (und ein Orgelexpander :)), keine Audiointerfaces. Was hier technisch möglich und wie aufwendig/kostenintesiv das wäre, ist daher wohl eher zweitrangig. Wäre mit einer Mail mal zu erfragen oder in einem Interview hier?!
Ich bin dankbar für den Test. Bislang hatte ich den Hersteller als preislich sehr gehoben eingeordnet. Das ist offenbar jedoch ein Irrtum.
Gibt’s eigentlich ADAT Multicore Kabel? 4×2 +1xWordclock ist dann doch schon ziemlich nervig – und es gibt auch nur sehr wenige interfaces die Überhaupt so viele ADAT I/Is haben. Deswegen würde ich mir bei Wandlern dieser Kanalzahl eigentlich unbedingt schon eine moderne Mehrkanal-Schnittstelle erwarten.
@j.keys ADAT Multicore gibt es nicht….das wäre MADI von der Grundidee. Lichtleiter und bis zu 64 kanäle in einem Kabel. Die optionale Schnittstelle hier (hinten kleiner „DSP Stick“ Port) lässt MADI zum Nachrüsten aber zu. So ist es bei den Pulse Wandlern von Ferrofish auch. Zur nötigen ADAT Peripherie würde ich bei RME schauen – Digiface USB oder Raydat. BTW sowohl Ferrofish als auch RME sind Made in Germany. Vielleicht auch für den Ein oder Anderen relevant.
@m:o , das ist nicht ganz richtig, es gab mal den Appsys ADAT Multicore Extender, ADX-16, ADX-32 und ADX-64. Das optische ADAT Signal wurde in ein elektrisches Signal gewandelt und konnte via Cat5 verteilt werden. Damit konnte man auch Daisychainen, wenn man am FoH Platz parallel zum Mix multitracken wollte. Vereinzelt findest du in TV, Radio, etc. noch das ASV- 4422, mit digitaler Stagebox DSB-2408. Dieses System konnte man auch via LAN und WLAN steuern. Beide Systeme konnten auch MIDI übertragen. Nachteil, diese Systeme sind reine Point to Point Systeme. Vorteil, Niedrigere Latenz als Dante und AVB. Ebenso ist das Setup einfacher, die Einrichtung des Mixers mal aussen vor.
@j.keys Bei mir wohnen die acht ADAT Kabel meiner RayDat in einer Spiralhülle aus dem Baumarkt, zählt das auch? 😂 Das wäre dann sogar ein Multi-Multicorekabel, wenn man es so sehen möchte.
@swellkoerper , 🤟🏻, bei mir sind das 4x Tascam TDIF Kabel. Die Kabelspirale aus dem Baumarkt hab ich auch für die restlichen ADAT Strippen.
Lässt sich dieser Wandler in irgendeiner Form in ein Linux System einbinden?
@swift Das sollte easy möglich sein. Die hier schon erwähnte RME Raydat lässt sich gut unter Linux einsetzen. Die grösseren class compliant USB Interfaces wie Behringer UMC oder Focusrite Scarlett 1820 sollten auch problemlos funktionieren (letzteres kann ich bestätigen).
@swellkoerper Das 18i20 in aktueller Gen4-Version mit aktualisierter/aktueller Firmware sollte für Linuxer eine sichere Bank sein. Nicht nur ist alsa-scarlett-gui zur Verwaltung mindestens so gut wie die für Windows und MacOs verfügbare Konfigurationssoftware, das 18i20 Gen4 kann 2x 8 Kanäle per ADAT anbinden und wäre somit ideal für den hier beschriebenen Wandler.