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Test: Fluid Audio F4, F8S, Studiomonitore

Fluid Audio F8S

Fluid Audio_F8s Front n Back Mirror

Fluid Audio F8S Front- und Rückseite

Als Basserweiterung stand mir der Subwoofer Fluid Audio F8S zum Test bereit. Anschlussseitig gibt es keinen Grund zur Klage, denn für die Eingänge stehen symmetrische XLR- und Klinkenanschlüsse bereit. Ausgangsseitig finden wir neben den Klinken- und XLR-Ausgängen auch noch Cinch-Anschlüsse. Ansonsten birgt die Rückseite neben dem An/Aus-Schalter zwei recht fummelige Drehregler für den Hi-Cut Filter und die Phasenlage sowie einen mit „Punchy Bass“ betitelten Kippschalter. Bei dem Phasen-Regler werde ich sofort stutzig, denn sonst bin ich eher Schalter zur Phasen-Umkehr gewohnt. Hier kann die Phase aber per Drehregler zwischen 0 und 180 Grad verändert werden. Die Funktionsweise ist anders als bei der Phasenumkehr, wo einfach die Polarität der anliegenden Schallquelle getauscht wird, so dass der Tieftöner bei einem Bassdrumschlag z.B. erst nach hinten statt nach vorne schwingt.

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Fluid Audio_F8S_back_mirror

Fluid F8S – Bedien- und Anschlussfeld

Ein variabler Phasenregler lässt sich analog nur per Allpass-Filter und einer einstellbaren Verzögerung realisieren. Eine Phasenumkehr und ein variabler Phasenregler sind technisch gesehen also zwei verschiedene Paar Schuhe und auch in der Praxis ist das Resultat nicht identisch, da die Phasenverschiebung beim variablen Phasenregler frequenzabhängig ist, während die Phasenumkehr alle abgestrahlten Frequenzen betrifft.

Während man beim Umkehren der Phase des Subwoofers sofort hört, ob es passt oder nicht, sieht das beim Fluid F8S anders aus. Die passende Einstellung habe ich schließlich nicht per Gehör, sondern per Frequenzgangmessung ausfindig gemacht.

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Der Fluid F8S besitzt einen 8 Zoll großen Tieftöner in Langhub-Bauweise und eine Bassreflexöffnung an der Front. Das abgerundete Gehäuse besteht aus MDF und ist im Inneren verstrebt. An der Front befindet sich auch hier der charakteristische Fader zur Lautstärkeregelung. Zur Klangverstärkung arbeitet im Fluid F8S eine 200 Watt Class-D Endstufe. Als besonderen Zusatz besitzt der Subwoofer einen Fußschaltereingang zur Stummschaltung. Ein passender Fußschalter wird mitgeliefert, doch auch ein Keyboard-Sustain-Fußschalter funktioniert problemlos.

 

Fluid F8S - Fußschalter

Fluid F8S – Fußschalter

 

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Forum
  1. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Schöner Test aber…. Kein Monitor konnte bisher bei mir gleichzeitig Hörvergnügen erzeugen und war ebenso fürs Mixen geeignet. Solche „Grenzgänger“ suche ich als Hobbymensch und die Fluid sind es höchstwahrscheinlich wieder nicht. Seit 3 Jahren habe ich nun KEF Q300 und bin davon sehr angetan. Nubert (nuJubilee 35) hatte ich davor, die waren aber fürs EQing gänzlich ungeeignet. Die KEF sind da meine persönliche günstige Empfehlung, würde aber gerne mal andere Meinungen darüber hören. Wer mixt noch hobbymäßig auf HiFi oder nutzt solche als testabhöre?

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      donsilakis

      Ich mixe hobbymäßig auf den Adam A5X (manchmal schalte ich noch einen Sub hinzu) und komme zu ganz guten Ergebnissen. Außerdem höre ich auf denen auch sehr genüsslich Musik aus allen Genres. Kann diese also absolut sowohl also Monitore, als auch fürs Hörvergnügen empfehlen!

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      WackyJacky  

      Welche Musik machst du denn? hm gehen die KEF Q300 denn überhaupt lauter? Nutzt du dafür eine aktive Frequenzweiche und 2 Verstärker fürs BiAmping? Eventuell auch einen Limiter? Hätte bei HifiBoxen Angst wegen der Belastbarkeit, sind ja für fertige ausgewogene Musik-Produkte gedacht und nicht zum Rumschrauben an elektronischen Signalen.

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        AMAZONA Archiv

        Na hauptsache elektronische Musik. Ich nutze einen guten alten Denon AVR-1910 ohne Bi-Amp in Stereo-Konfiguration. Wer richtig laut hören will für den sind die KEF ohnehin nix. Limiter ist unnötig weil mieser Wirkungsgrad und es lange vorher anfängt zu zerren. Leisere bis mittlere Abhörsituationen sind hingegen exzellent und ermüdungsfrei machbar. Neutral und präzise bis zum abwinken. Da hört man jede kleinste Änderung auch ohne Ausbildung zum Toningenieur. Wollte auch mal die LS50 oder die neuen X300 am office PC ausprobieren.

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          r.biernat  RED

          Ich kenne die KEF Q300 zwar nicht, aber es scheinen ja ganz ordentliche Koaxial-Boxen zu sein. Ich selbst mische und höre auch auf Koaxial-Boxen, den Tannoy Ellipse 10 und da finde ich elektronische und akustische Musik sehr ausgewogen klingend, während verzerrte E-Gitarren unter Umständen etwas anstrengend klingen können, wobei man aber wieder Störfrequenzen in den oberen Mitten gut raushören kann.
          Ich habe mich aber an sie gewöhnt und höre den Lautsprecher ansich nicht mehr wirklich, sondern konzentriere mich auf die Musik. Doch die Eingewöhnung auf einen Lautsprecher dauert bei mir auch recht lang.

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      FloH

      Vielleicht bin ich ja nicht ganz normal, aber ich höre am liebsten auf Studiomonitoren Musik. Hab zu Hause eigentlich JBL LX300 HiFi-Lautsprecher – aber die dienen mir mittlerweile nur mehr als Lautsprecherständer für meine kleinen Genelec 6010er, die eigentlich als Abhöre für einen Schnittplatz gedacht waren. An einem meiner Arbeitsplätze hab ich Genelec 8020er und am anderen Adam P11 mit Sub – mit beiden Systemen macht es mir großen Spaß Musik zu hören.

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      r.biernat  RED

      Welche Lautsprecher mich beim Testhören im Music-Store sofort überzeugt haben, sind die Neumann KH120 und KH310. Sehr ausgewogen, niemals nervig und damit auch gut zum Musik-Genießen, außer das Musikmaterial ist von bescheidener Qualität.

  2. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Neumann und Genelec fand ich damals als die neu waren auch gut und leider auch im Vergleich teuer. Habe gerade mal nachgeschaut. Genelec hat mit der 8351 auch eine Koax im „Angebot“. 2999€ sind natürlich kein Hobbybereich. Ich hoffe das neben KEF ein paar weitere Hersteller einen langen Atem beweisen und diese m.M.n. überlegene Technik günstig perfektionieren. Eine simple Avatone bleibt eine Option für solche die den Wechsel von der alten Abhöre sich nicht trauen. Noch ein Wort zu Nubert weil im meinen Bekanntenkreis viele darauf schwören. Ich finde die sind vollkommen überkomprimiert und für alte ungeschulte Ohren gemacht. Nur weil man plötzlich die zweite Reihe Geiger husten hört ist eine Box noch lange keine Referenz. Das gilt auch für Monitore.

    • Profilbild
      Vati  

      Na dann doch lieber Genelec für „junge , geschulte Ohren“. Reicht denn zum hören ein guter Tonmeisterabschluß ?
      Mit dem Angebot an Monitorboxen ist es wie mit den Ohren: Es gibt zu viele. Hätten wir nur ein Ohr , es wäre für die Hersteller vieles einfacher zu realisieren. Zu Nubert: Diese Firma stellt ja auch passive Boxen her. Da ist die eine oder andre durchaus als Abhöre zu gebrauchen. Leider ist der Markt für passive Abhörmonitore relativ überschaubar geworden. Grüße von Vati

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        r.biernat  RED

        Ich glaube zum Hören reichen ein paar Lauscher, im Zweifelsfall reicht auch ein Ohr, zumindest kenne ich zwei Menschen, die in Mono auch ganz gut durchs Leben kommen. Aber mal ehrlich, was ein zweites Ohr so alles möglich macht ist schon klasse. Zum Testen könnte man mit einem einzelnen Ohrstöpsel im linken Ohr auf eine belebte Party gehen. Da lernt man den Cocktail-Party Effekt kennen, bzw. man vermisst ihn. Denn nur mit zwei Ohren kann sich das Gehirn auf eine Stimme in einer Menschenmenge konzentrieren und den Rest ausblenden. Mit nur einem Ohr wird das sehr anstrengend.
        Zum Thema passive Lautsprecher muss ich zustimmen, die Auswahl ist recht knapp geworden, ebenso wie Verstärker fürs Studio… leider.

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          earl75  

          Zum Antrieb passiver Systeme bekommt ja die PAS Audio 2002PCA recht gute Bewertungen. Und das anscheinend nachhaltig seit Jahren.

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