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Test: Fluid Audio FC10S, Subwoofer

26. November 2021

Großer Sound zum kleinen Preis

fluid audio fc10s subwoofer test

Fluid Audio FC10S, Subwoofer

Als ich vor einigen Jahren auf der Suche nach aktiven Studiomonitoren war, fiel mir der Hersteller Fluid Audio leider nur am Rande auf. Während viele mit ihren verschiedenen Materialien und Konstruktionen punkten wollen, bleibt Fluid Audio eher klassisch: herkömmliche Papierverbundmembranen in vinylbeschichteten MDF-Gehäusen. Ich entschied mich allerdings anders und so hatte ich bislang nicht die Gelegenheit, Lautsprecher des Herstellers zu hören. Mit dem brandneuen Fluid Audio FC10S hat sich dies nun geändert, denn der Studio-Subwoofer mit zehn Zoll messendem Treiber aus der Fader Series hat sich bei mir eingefunden und muss zeigen, was in ihm steckt. Mit 389,- Euro ist er sogar recht günstig und wer etwas weniger möchte, zahlt für das Modell mit acht Zoll knapp unter 329,- Euro und bekommt ein Low-End von 30 anstatt 20 Hz geboten, den Fluid Audio F8S haben wir übrigens bereits hier getestet. Auf diese theoretischen Daten gebe ich allerdings wenig, denn schlussendlich entscheidet der Sound. Soviel sei aber vorweg verraten: Die Ausstattung kann sich sehen lassen, aber nicht ganz der Tiefgang.

Überblick Fluid Audio

Gegründet wurde Fluid Audio von Kevin Zuccaro im Jahr 2010, dessen Karriere bereits Anfang der 90er bei JBL als Lautsprecher-Entwickler begann und der später unter anderem Station bei M-Audio machte. Wenn ich die englische Unternehmensgeschichte auf der Website richtig verstehe, legt er großen Wert auf geringste Verzerrungen, hohe Impulsgenauigkeit und auch die Übergangsfrequenz spielt dabei eine tragende Rolle, weniger jedoch die technischen Umschreibungen. Und alles das auf klassische Bauweise.

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Im Ergebnis finde ich ein gut sortiertes und günstiges Portfolio an Lautsprechern, Zubehör und Monitorcontroller/Audiointerfaces, das durchaus Lust auf mehr macht.

Der Fluid Audio FC10S – Mein erster Eindruck

Sicher verpackt erreicht mich der Subwoofer, der mit 12,4 kg sogar noch zu den leichteren Vertretern seiner Klasse gehört. Nicht unbedingt selbstverständlich ist der neben dem Netzkabel und Anleitung beiliegende Fußschalter für die Bypass-Funktion, um den Fluid Audio FC10S auch mal schnell aus dem Signalweg zu nehmen. Beim rückseitigen Einschalter ist das auch nötig, ansonsten müsste man krabbeln. Ich hatte zwar schon günstige Subwoofer mit Bypass-Schalteranschluss bei mir, aber der Bodentreter war häufig optional. Dabei macht der solide Kunststofftaster mit seinem lauten Knackschalter einen wertigen Eindruck, das gilt auch für die grundsätzliche Verarbeitung des Subwoofers.

fluid audio fc10s test

Solidität ist heutzutage selbst im günstigen Preisbereich zwar nicht unüblich, aber irgendwie habe ich den Fluid Audio FC10S direkt ins Herz geschlossen. Vor allem weil man an Kleinigkeiten gedacht hat, die man in dieser Preisklasse kaum findet. Im Handbuch stehen viele Tipps zur Anschlussbelegung und Aufstellung, außerdem wird darauf hingewiesen, dass sich zwei Eingänge gleichzeitig nutzen lassen. Die stufenlos verstellbare Phasenlage findet man beispielsweise eher im gehobenen Preisbereich, über diese Ausstattung verfügt der Fluid Audio F8S ebenfalls.

Weiter geht es bei den gummierten und auf Wunsch abnehmbaren Standfüßen. Manchen Herstellern reicht eine Klebefolie aus oder sie werden direkt ohne irgendwas geliefert, so dass man das Gerät auf den Gehäuseboden stellen oder sich selbst um eine Unterlage kümmern muss. Bei den kleinen Genelec-Subwoofern hat das zwar nicht für unerwünschte Übertragungen gesorgt, aber wenigstens Filzgleiter hätte man ihnen beilegen können.

Den Fluid Audio FC10S kann man einfach so aufstellen und er ist gut entkoppelt, der Bodenabstand freut auch die frontseitige Bassreflexöffnung. Diese ist schlitzförmig, zeigt schräg nach unten und reicht über fast die gesamte Gehäusebreite hinweg, Staub verfängt sich darin jedenfalls nicht. Das Gehäusedesign soll für eine homogene Bassabstrahlung sorgen und möglichst wenig Eigenvibrationen und Störungen bei der Wiedergabe erzeugen.

Bei der Front geht es weiter: Hier hätte man die Status-LED vielleicht etwas oberhalb der Schräge platzieren können. Sie leuchtet blau im Betrieb und zumindest für mich ist das Erkennen von vorne schwierig, dafür blendet sie wenigstens nicht. Der Treiber ist hinter einem soliden Metallgitter geschützt, das nahezu bündig an der Gehäusefront aufliegt. Oben links noch das Herstellerlogo, das war’s.

fluid audio fc10s test

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Rückseitig finden wir das Anschlussterminal, Kaltgerätebuchse mit Feinsicherung und Kippschalter sowie symmetrische und unsymmetrische Buchsen, selbst XLR- und Klinkenverbindungen lassen sich auf Wunsch unsymmetrisch verkabeln. Interessant dabei ist, dass es zwar RCA-Eingänge, aber keine RCA-Ausgänge gibt, man wird den Sound vermutlich eh an Studiomonitore mit symmetrischen Eingängen weiterreichen. Darüber hinaus finde ich drei kleine Drehregler, die man auch versehentlich nicht verstellen kann. Sie regeln Grenzfrequenz, Phase und Gain, zwei Kippschalter werden für Groundlift und den Sound benötigt.

Hier bietet der Fluid Audio FC10S nämlich auch eine Besonderheit: Die Charakteristik kann von Flat in Punch umgestellt werden. Bei Flat klingt alles etwas weicher und konturierter, im Punch-Modus machen Kickdrums mehr Spaß und klingen straffer, in der Dynamik jedoch etwas komprimiert. Möglich macht das ein Boost bei 80 Hz, der den Sound etwas überpräsent macht. Der Unterschied ist schon deutlich und was besser klingt, hängt von Musikrichtung und Geschmack ab, somit alles eine Frage der Einstellung in doppeltem Sinne.

fluid audio fc10s subwoofer test

Überdies gibt es auch eine automatische Abschaltung, die nach 15 Minuten Inaktivität greift. Das freut die Umwelt, deaktivieren lässt sie sich nicht. Wie ich es schon öfters bei günstigen Lautsprechern gesehen habe, liegt auch hier die Spannungsumschaltung auf 110 Volt offen, die man tunlichst nicht verstellen sollte.

Ansonsten ist die Inbetriebnahme schnell erledigt. Unerfahrenen Anwendern hilft wie erwähnt das Handbuch. Der Groundlift kann Brummschleifen vermeiden und die angeschlossenen Monitore durchlaufen ein Hochpassfilter von 80 Hz, das erleichtert vor allem die Abstimmung bei größeren Lautsprechern.

Technische Spezifikationen des Fluid Audio FC10S

Das für Lautsprecher typische MDF-Gehäuse ist mit rauem Vinyl furniert, sehr sauber verarbeitet und gibt keinen Anlass zur Kritik. Die Abmessungen betragen in der Höhe 39,4 cm, die Breite beträgt 38,7 cm und das Ganze ist dann noch 31,7 cm tief, an der Unterkante aufgrund der Schrägung etwas weniger. Ebenso gut verarbeitet sind die Buchsen und Regler. Letztere sind recht schwergängig, das stört allerdings nicht wirklich und man muss sie aber schon zwischen den Fingerspitzen drehen. Vom Handling sind große Potikappen im Vorteil, verdrehen sich mitunter aber auch leichter.

Fluid Audio FC10S Front

Der Class-D-Verstärker wird mit 200 Watt Leistung angegeben und befeuert den Konuswoofer aus Papierverbundmaterial mit 20,3 cm Durchmesser. Dieser ist mit einem dämpfenden Gummiring zur Dämpfung von hohen Frequenzen eingefasst und wird von einer speziellen Hochtemperaturspule angetrieben. Im Zusammenspiel mit Subsonic-Filter und Schutzschaltungen kann da eigentlich nichts kaputt gehen. Der Frequenzbereich wird mit typischen 20 Hz bis 200 Hz benannt und der Rauschabstand mit über 100 dB.

Bei der Eingangsempfindlichkeit führt ein anliegendes rosa Rauschen mit einer Spannung von 85 mV bei maximalem Gain zu einem Schalldruck von 97 dBA bei 1 m Abstand. Geregelt werden kann der Gain von -30 bis +6 dB, der Regler rastet bei Nullstellung ein, die Übergangsfrequenz lässt sich zwischen 50 und 200 Hz festlegen.

Noch ein Wörtchen zur Phasenanpassung: Während bei einem Kippschalter einfach die Laufrichtung der Membran umgekehrt wird, so dass diese zunächst nach hinten auslenkt und sich damit Auslöscheffekte schnell erkennen lassen, kann so ein Drehregler dies so nicht realisieren. Die Phasenlage wird also durch eine kurze Verzögerung ausgeglichen, was im Effekt ein anderes Wirkungsmuster ist. Stellt man den Fluid Audio FC10S unter den Tisch inmitten der Abhörmonitore, besteht möglicherweise kein Problem, aber in der Ecke kann sich das anders auswirken. Somit kann es ein fummeliges Geduldspiel werden, bis man hier die richtige Einstellung gefunden hat. Auf der anderen Seite bieten Kippschalter in der Regel nur zwei Positionen, bei Genelec lässt sich immerhin zwischen vier Phasenlagen umschalten, so dass man bei Fluid Audio sogar noch mehr Flexibilität bekommt. Immerhin sind die Anschläge 0 und 180 Grad, so dass man quasi auch hier zwei Extremwerte angeboten bekommt.

fluid audio fc10s subwoofer test

Wie klingt der Fluid Audio FC10S im Tonstudio?

Mit seinem Preis von 389,- Euro kann man den Fluid Audio FC10S durchaus in der Einstiegsklasse verorten, auch wenn der Hersteller überzeugt von seiner Leistung ist und Referenzniveau verspricht. Demnach war ich von seinen ersten Tönen doch ziemlich beeindruckt, obwohl der die auf dem Papier angegebenen 20 Hz weder mit Zudrücken aller Augen und Ohren, noch mit besonderen Tricks erreicht. Vielleicht hätte das Gehäuse einfach noch etwas größer sein müssen, um mehr Resonanzraum zu bieten. Alles oberhalb von rund 26 Hz kann der Fluid Audio FC10S dafür ziemlich gut und transparent abbilden, auch wenn er im Punch-Modus leicht und etwas gewollt ins Dröhnen verfällt.

Mein Sweep mit Frequenzansage bescheinigt, dass erst unter 30 Hz ein steiler Abfall hörbar ist, unter 26 Hz kommt faktisch außer Wind akustisch kaum noch was, auch keine nervenden Strömungsgeräusche. Darüber zeigt sich ein konturierter und straffer Bass, wobei auch das Tiefpassfilter gut eingreift und Frequenzen oberhalb der festgelegten Grenze gut unterdrückt. Beim Soundtrack „Blade Runner 2049“ von Hans Zimmer mit brachialem Infraschall zeigt sich ein runder und knackiger Bass, wobei mir beim Hören gar nicht mehr bewusst war, dass bei 30 Hz Schluss ist. Das galt für alle Teststücke, sogar den furchtbaren Wobble bei „Limit to Your Love“ von James Blake konnte er recht gut abbilden.

In der Praxis hat mir am Tiefgang nichts gefehlt, zumal normalgroße HiFi-Standlautsprecher selten die 40 Hz unterschreiten und das oft bei -10 dB Abweichung. Kurzum, das Bassfundament reicht eigentlich in der Praxis aus, wenn man nicht auf die Darstellung extrem tiefer Frequenzen angewiesen ist, wie beispielsweise beim Filmton. Freunde elektronischer Musik kommen mit Punch voll auf ihre Kosten, er kann aber auch sanftmütig.

Fluid Audio F8S im Betrieb

Während vergleichbare Modelle bei hohem Pegel zu komprimieren beginnen, geht dem Fluid Audio FC10S erstaunlich spät die Puste aus. Der kann schon was und mir sind zu keiner Zeit störende Strömungsgeräusche oder Clipping aufgefallen. Natürlich hat mich interessiert, ob und wie sich die Klangeinstellungen Flat und Punch im Vergleich auswirken. Aktuelle Tanzmusik eignet sich da gut zum Test.

Hier hat mich erstaunt, dass man den Unterschied recht deutlich hören kann, bei Kicks sogar spüren. Die Strömung war im Punch-Modus deutlich kürzer zu fühlen und Kicks haben in der Tat mehr Wumms. Hingegen eignet sich bei Jazz der Flat-Modus besser, weil hier mehr Klangkörper durch die neutralere Abstimmung abgebildet wird und der Fluid Audio FC10S dadurch etwas mehr an Musikalität gewinnt. Ich kann das schwer beschreiben, er klingt nicht mulmig oder träge, aber im Vergleich beim Hin- und Herschalten ist der Unterschied recht deutlich. Da ist es fast schade, dass dieser Schalter an der Rückseite sitzt, in meinem Fall würde ich ihn vermutlich öfters benutzen.

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Fazit

Der Fluid Audio FC10S ist ein Subwoofer, der sich sehen und hören lassen kann. Class-D-Endstufe mit 200 Watt, Papierverbundmembran mit zehn Zoll, 20 bis 200 Hz, stufenlos regelbare Phasenschaltung, Fußschalter für die Bypass-Funktion im Lieferumfang, stabile Gummifüße und ein Schutzgitter hat er ebenfalls. Sicher kann ich mit Fug und Recht behaupten, dass mir dieser Subwoofer von allen mir getesteten in diesem Preisbereich am besten gefällt. Wer es etwas weniger tief mag, kauft den Fluid Audio F8S, der im Wesentlichen über ähnliche Eigenschaften verfügt und ein Low-End von 30 Hz bietet. Alles richtig gemacht, möchte ich meinen, vor allem zu diesem Preis.

Plus

  • gute Ausstattung
  • wählbarer und druckvoller Sound
  • stufenlose Phasenanpassung
  • solide Verarbeitung
  • günstiger Preis

Preis

  • 389,- Euro
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Forum
  1. Profilbild
    0gravity  

    Für mich ist das gerade der, ausführliche und passende Test zur richtigen Zeit.
    Vielen Dank dafür.
    Ich hatte bisher die Adam 10TS, Presonus Tremblor T10 und KRK S10G4 in der engeren Auswahl.
    Der Fluid Audio F10S klingt fast wie mein idealer Kandidat. Dass es keine RCA Ausgänge gibt hat mich allerdings auch gewundert (ist bei Presonus auch so), vor allem wenn man den Sub auch mal zusammen mit einer normalen Stereoanlage verwenden möchte.
    Aber möglicherweise gibt es für solche Zwecke passende Adapterkabel.

    • Profilbild
      Stephan Merk  RED

      Moin, den KRK S8G4 hatte ich auch hier, ich würde sagen, sie gehen vom Tiefgang ähnlich runter, der Fluid Audio FC10S noch etwas tiefer, da wäre jetzt spannend, wie sich der KRK S10G4 schlagen würde. Ich glaube, dem liegt auch der Fußschalter bei und sie dürften preislich ähnlich positioniert sein. Für den Fluid Audio spricht der geschützte Treiber, gegen den KRK diese Klebefolie, die zwar ausreichend, aber je nach Untergrund nicht so gut entkoppelt. Klanglich ist das aber am Ende Geschmackssache und auch sehr von der Aufstellung abhängig, vielleicht gefällt er Dir ja auch.

      • Profilbild
        0gravity  

        Danke für Deine Einschätzung.
        Tatsächlich halte ich so ein Gitter für sehr sinnvoll, vor allem, wenn, wie bei mir, der Sub unter der „Werkbank“ stehen soll und da nicht so viel Platz für die Füße ist.

  2. Profilbild
    webmob

    Hallo
    Vielen Dank für den gut geschriebenen Test.
    Ist das Signal das an die Satellit weiter geleitet wird sauber (nicht Klang einschränkend)?
    Das finde ich bei so günstigen Subwoofern eine wichtige Information.
    In einem früheren Test eines Fluid Sub’s von Euch haben die da nicht gut abgeschnitten, was für mich ein Ko-Kriterium ist.
    Grüße und nochmals Danke
    Robert

    • Profilbild
      Stephan Merk  RED

      Moin Robert, ein spannender Punkt und hier dürfen wir uns nichts vormachen, je weniger diskret die Kette ist, sind Veränderungen des Signals alleine durch den Hochpassfilter gegeben. Auch sind natürlich mehr Treiber in verschiedenen Gehäusen an unterschiedlichen Positionen im Raum tendenziell weniger optimal, weshalb ich persönlich auch kein großer Freund von Subwoofern bin. Daher ist mir einzig und alleine wichtig, ob das Signal gestört wird oder unsauber klingt. Hier habe ich festgestellt, dass dies inzwischen auch bei günstigen Geräten immer seltener der Fall ist, weil die Konkurrenz schläft ja nicht. Im Fall des FC10S kann ich Dich aber beruhigen, mir ist nichts negativ aufgefallen und der Sound war stets druckvoll und sauber. Im Zweifel lässt sich ein Subwoofer auch an einem separaten Ausgang betreiben, das wäre sicher stets der bessere Weg, als durchzuschleifen und man hat Gewissheit, dass keine Störungen beispielsweise durch schlechten Potentialausgleich entstehen. Der Groundlift ist dabei ein hilfreiches Werkzeug.

  3. Profilbild
    Kadi

    Hallo und Servus miteinander!

    Aufgrund des Tests hier hatte ich mich entschieden, mir den FC10S vom freundlichen T. als B-Ware zukommen zu lassen, um meine Abhöre im Low-End zu erweitern. Ich benutze ein SPL Crimson 3 und die HEDD 07 mk1 – also alles glasklar und sauber, vong Sound her…

    Der Woofer kam, gleich mal per XLR zwischen Crimson und Boxen gehängt, alle Einstellungen gingen Easy von der Hand, das weitergeleitete Stereosignal gefiel auch – so weit, so gut.

    Manko: wenn keine Musik aus meiner Soundkarte kommt, dann hört man definitiv ein störendes, nervendes Rauschen auf den HEDD‘s – und das ziemlich präsent.
    Und wenn ich die HEDD‘s direkt an‘s Crimson hänge (also ohne den FC10s dazwischen), dann hört man einfach nix – nur das ganz leise, Bauart bedingte, hochfrequente Surren des HEDD Hochtöners. Also so wie es sein soll.

    Deshalb ging der FC10S auch wieder zurück.

    Ich hoffe euch hilft meine Erfahrung.

    Ich spare dann mal weiter für ein teureres Wooferlein.

  4. Profilbild
    Stephan Merk  RED

    Das muss überhaupt nicht am Woofer gelegen haben, sondern an einem nicht optimalen Potentialausgleich. Verschiedene Netzteile im Verbund können Störungen verursachen, die man im einfachsten Fall durch die Nutzung derselben Stromversorgung und Ausrichtung auf die Phase vermeiden kann, aber auch durch Trennübertrager oder Netzfilter. Es ist gut möglich, dass ein teurer Subwoofer dieselben Probleme verursacht. In meinem Fall gab es diese nicht und das Signal blieb sauber. Okay, als Funkamateur habe ich da vielleicht auch einige Vorteile und weiß, worauf ich achten muss.

    • Profilbild
      Kadi

      Ich bin selbst Nachrichtenelektroniker, deshalb habe ich einige Szenarien ausprobiert…

      Hab es an 3 verschiedenen Stromkreisen ausprobiert. Mal an der selben Phase, mal an verschiedenen. Dann an einer USV. Dann mit verschiedenen Cordial XLR Ground-Liftern. Dann von XLR mittels Adapter auf Chinch zu meinen Röhrenverstärkern, war das Rauschen auch da. Dann direkt bei den Chinch-Out vom Woofer die Röhren angesteckt – Rauschen immer noch da…
      Dann einfach mal das Oszi angesteckt – alle Ausgänge das selbe Rauschen…
      Den Ground-Lift-Schalter am Woofer selbst habe ich natürlich auch probiert…

      Soeben war ein Freund von mir da mit einem Genelec-Woofer, weil mich deine Antwort etwas verunsicherte und ich das probieren wollte.
      Aber da rauscht mal absolut gar nix.

      Natürlich hab ich das dem lieben T. auch mitgeteilt…
      Keine Ahnung woran es liegt…

  5. Profilbild
    Stephan Merk  RED

    Naja, dann wirst Du ein defektes Gerät erwischt haben müssen. Ich bin da ja auch sehr empfindlich und das wäre mir definitiv aufgefallen. Klar, aus nächster Nähe hört man natürlich ein ganz kleines Bisschen, wenn ich mich wirklich anstrenge, aber überhaupt nicht störend. So gesehen erzähle ich Dir ja auch nichts Neues, aber wir kennen das ja, wie manche Rauschen interpretieren. Bei Mixern ja auch so, wenn keine Last dran hängt und man den Gain bis zum Anschlag ausfährt, rauscht natürlich was.

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