Test: Fluid Audio FX8, Studio Monitor

And now something completely different…Aretha Franklin mit „Trouble in Mind„.

Das ist weniger schön, die Feinzeichnung und Tiefe geht verloren, der Kontrabass dröhnt, das Ganze klingt wie auf einer Boombox abgespielt, irgendwie aus Holz Plastik gemacht.

Werden wir wieder etwas moderner, The Blow  und „Parantheses“.

Das Women-Electronic-Duo nehme ich gerne um meine Live-PA einzuspielen, der Moog-Bass hilft mir, den Mulm in den tiefen Mitten zu vermeiden. Mit den FX8 ist es zu arg, die Bässe schwimmen und sind indifferent. Die Stimmen bleiben allerdings schön klar, in den hohen Mitten arbeitet die Box wirklich sauber.

Mit Electronic geht es weiter, hier greife ich gern auf die Chemical Brothers zurück, heute mit „Chemical Beats“.

Hier zeigt sich die Fluid-Box wieder von ihrer guten Seite, die Sounds stellen sich gut getrennt dar, die Panoramaabstimmung hört sich gut an, die weichen Tiefmitten passen hier gut.

Zurück zu den Helden meiner Jugend, Led Zeppelin und der Klassiker „Kashmir“.

Gitarren und Drums kommen wuchtig, die Abstufung gelingt gut, Robert Plants Stimme ist präsent. Wäre die FX8 eine HiFi-Box, hier volle Punktzahl.

Soviel zu den Testläufen. Ich habe noch einige andere Musik angewählt, aber die Tendenz bleibt gleich. Insgesamt macht die Fluid Audio FX8 einen wirklich prima Job. Die Auflösung stimmt, die Panoramaabbildung ist gut, die Bässe und Tiefmitten geraten zwar ein wenig zu weich, was je nach Stilistik nicht unpassend ist. Die Höhen sind recht fein gezeichnet und werden auch bei höheren Lautstärken nicht plärrig. Die Mitten sind einen Ticken zu präsent, hier ist es schade, dass an der Box keine Klangkorrektur möglich ist. Aber Leute, das Paar geht für keine 400,- Euro weg!

Forum
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    gaffer  AHU

    80 Watt für den Bass und FÜNFZIG Watt für den Hochtonbereich, hast Du da nicht eine Null zu viel drauf? ;) Ansonsten finde ich KoaxLösungen auch immer interessant und der Name ist gut!

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      Armin Bauer  RED

      Nee, keine Null zuviel.
      Du kennst doch das Konzept von EMES? Die gleiche Endstufe für Woofer und Tweeter, da dann das Impulsverhalten gleich ist.
      Evtl. steckt hier auch so ein Gedanke dahinter, möglichst ähnliche Amps und kleiner war der vielleicht nicht zu kriegen.

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