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Test: Focal Alpha 65, Alpha 80, Studiomonitore

Bei „So Lonely“ der Polizisten teste ich anhand der exzellenten HiHat-Arbeit von Herrn Copeland die Panorama-Staffelung. Die scheint mir hier etwas weit nach außen gerückt und so höre ich das mit weiterem Material gegen.

„Good Time Boys“ der Red Hot Chilli Peppers, „Please Read The Letter“ von Robert Plant & Alison Krauss, Sitarklänge von Ravi Shankar, „Noahs Ark“ von CocoRosie, irgendwie scheint das Boxenpaar alle Signale von 45° gepannt weg zu halten, sie erscheinen entweder zu weit in der Mitte oder aber zu weit außen.

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Alpha 65

Nun dürfen sich die Focal Alpha 65 am selben Testszenario abarbeiten. Bei den Electro-Songs kommen die Bässe natürlich nicht so wuchtig wie bei der 80er Ausgabe rüber, sie sind aber trotzdem klar und definiert vorhanden. Auch ist die Bassentfaltung hier auch wirklich schon im Nearbereich vorhanden.

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Bei den eher gitarrenlastigen Songs gerät der Gesamtklang wesentlich homogener als bei der großen Schwester, hier scheint die Abstimmung deutlich besser getroffen.

Auch die sphärischen Klanggemälde von CocoRosie werden gut wiedergegeben, ebenso die Worldmusic-Klänge von Ravi Shankar.

Das etwas suboptimale Verhalten in der Panoramaverteilung ist auch hier ansatzweise vorhanden, aber längst nicht so ausgeprägt wie bei der Alpha 80. Das wirkt sich auch auf die Tiefenstaffelung aus. Bei der Alpha 80 setzen sich die Signale in der Panoramamitte recht plakativ durch, bei den kleineren Alpha 65 ist das nicht so, die räumliche Tiefe in der Musik ist hier besser zu beurteilen.

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Fazit

Für kleines Budget macht die neue Serie von Focal einen ordentlichen Job im Projektstudio. Die Monitore sind gut verarbeitet und mit nützlichen Features ausgestattet.

Die größere Alpha 80 wendet sich dabei vorwiegend an Elektronik-Produzenten, die auf einen erweiterten Bassbereich setzen.

Die Alpha 65 ist in diesem Duo eindeutig die besser abgestimmte Box und empfiehlt sich deshalb für die Käufer, die einen universellen Monitor benötigen.

Plus

  • gute Verarbeitung
  • preisgünstig
  • gute Detaillösungen
  • laut

Minus

  • Potis nicht gerastert, HF fast ohne Funktion
  • schlechte Panoramaabbildung (Alpha 80)

Preis

  • Ladenpreise:
  • Alpha 65: 299,- Euro (Stückpreis)
  • Alpha 80: 347,- Euro (Stückpreis)
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Forum
  1. Profilbild
    bobs world  

    In den Kommentaren von Privatnutzern gab es zu der Alpha 65 bisher nur gutes Feedback.
    In Fachmagazinen oder Fachportalen wurden die Alpha nicht durchweg gelobt.
    Die Raumverteilung/Ortung wurde kritisiert und wenn Filter nicht funktionieren ist das auch nicht so toll. Für den Aufgerufenen Preis scheint die Alpha 65 jedoch unterm Strich eine gute Box zu sein.

  2. Profilbild
    xh9o

    Ich kann die positiven Reviews nicht nachvollziehen. Der Bass ist recht rund und knackig, aber es gibt keinerlei Mittendynamik, bei Gitarrenmusik ist ruck zuck alles Matsch, so ziemlich jede Snare hat etwas ätzendes, wird einfach flach geschmatzt, irgendwo über den recht geräumigen Bass. Ich hab circa 30 Referenzstücke gespielt, es macht keinen Spaß, mit diesen Boxen zu arbeiten. Sie sind viel zu langsam und statisch im Vergleich mit etwa den neueren Adams. Der HF ist übrigens recht deutlich hörbar, betrifft allerdings eher die höchsten Mitten als die Frequenzspitzen. Leicht aufgedreht bekommt man etwas mehr Dynamik, aber trotzdem kaum Auflösung/Sauberkeit rein.

  3. Profilbild
    samsistema

    Es wird ja vom Hersteller dringend empfohlen, die dinger mindestens 50 Std. Einzuhören. Hattest du das gemacht. Der Klang wird dadurch um einiges offener und die Focal klingen besser. Mir persönlich gefallen die sehr gut. Gerade im Vergleich zu den Adam A5X und Dynaudio BM5MKIII, da die Focal doch recht günstig sind und dafür einiges hergeben. wichtig ist auch die Alpha 65 und nicht die Alpha 80 zu nehmen. Die 65 sind da um einiges gradliniger im Frequenzverlauf. Also ich bin mehr als zufrieden mit den Focal und ich habe sehr viel gutes von den alpha 65 gehört (nicht alpha 80).

  4. Profilbild
    Armin Bauer  RED

    Zuerst einmal, wir kommen zum gleichen Schluss, die 65er ist die besser abgestimmte Box.
    50 Stunden eingeschwungen? Natürlich nicht, hast du eine Vorstellung wieviel Zeit ich für einen Test inkl. Schreiben, Fotos erstellen und Veröffentlichung habe? Das Einhören verbessert natürlich, aber das sind Nuancen Wenn ein Monitor nicht funktioniert, dann kann ich ihn 1000 Jahre einarbeiten, da bessert sich nix grundlegend. Ich denke, ich bin mit meiner Erfahrung auch durchaus in der Lage, diesen Umstand entsprechend zu bewerten.
    Zudem werden die Testexemplare durch dir Redaktionen geschickt, wieviel Dienststunden die schon abgeleistet haben ist uns nicht bekannt.

    • Profilbild
      Boaz Prince

      Hi Armin,
      I’m looking to buy either the Focal Alpha 65 or Fluid Audio FPX7. The FPX7 is 120 euros more for a pair compared to the Alpha 65s. Is the FPX7 worth the premium or do you think it would be better to get the Alpha 65?

    • Profilbild
      samsistema

      Das ist falsch. Das break in bzw. Einschwingen der Lautsprecher ist sehr wichtig. Nicht um sonst lässt JBL seine Studio Lautsprecher 100 Stunden beim Hersteller Einschwingen bevor sie verkauft werden. Auch ich war am Anfang von meinen Alpha 65 nicht überzeugt. Ich habe die Lautsprecher dann mit verschiedener Musik über mehrere Wochen auf 60% gespielt. Danach war der Klang viel angenehmer, detaillierter und subjektiv wesentlich besser abgestimmt. Hätte ich kein break in gemacht hätte ich sie nicht behalten. Dies sind natürlich keine Messbaren Werte, da sich am Frequenzgang nichts geändert hat, aber es hat aus einem Mittelmäßig klingenden Lautsprecher, meinen lieblings lautsprechern in seiner Klasse gemacht. Jetzt sind sogar meine Kollegen (Dynaudio BM5 iii, Adam a5x) von meinen Monitoren mehr überzeugt, als von ihren eigenen.

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