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Test: Focusrite Saffire Pro 40

Praxis

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Um das Saffire nutzen zu können, muss zunächst die Software Pro 40 Control aufgespielt werden, was sich problemlos mit einem abschließenden Neustart umsetzen lies. Ohne Software und Rechner geht übrigens nichts bei dem Saffire Interface, nicht mal ein Eingangspegel mit LED Ketten lies sich zu einer Aktion bewegen.

Die Oberfläche der Software erklärt sich nach ein wenig Einarbeitungszeit von selber. Jeder, der sich etwas näher mit den gängigen Sequenzer-Programmen beschäftigt hat, wird auch mit der Mixer-Oberfläche des Saffire klar kommen.

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Insgesamt sechzehn verschiedene Mischverhältnisse lassen sich mit dem Saffire für Monitorzwecke erstellen, unabhängig vom Eingangssignal, welches über das Interface empfangen wird. Über die Routing Sektion werden sämtliche physikalischen Ein- und Ausgänge entsprechend des Einsatzgebietes konfiguriert.

Normale Stereomischungen sind mit Saffire genauso möglich wie Quadrophonie, 5.1 oder 7.1 Surround Sounds, allesamt mit entsprechenden Presets vom Werk aus berücksichtigt. Überhaupt ist das Routing des Saffire extrem flexibel. Mir ist noch kein Interface in dieser Preiskategorie unter gekommen, das über eine solche Flexibilität verfügt.

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„Ja, ja“, werden schon die Ersten ungeduldig quengeln, „das kennen wir doch alles, was ist denn jetzt mit dem Klang?“. Machen wir es kurz: Das Interface klingt schlicht und ergreifend hervorragend und sucht in dieser Preisklasse seinesgleichen! Natürlich schwärmen alle Hersteller von ihren „ach-so-großartig-klingenden“ Produkten und überschlagen sich regelmäßig in den handelsüblichen Superlativen. Nur hier stimmen die Beschreibungen der „preisgekrönten Preamps“ bezüglich ihres Klangs. Focusrite schafft es tatsächlich, auch im Budget-Bereich ihren legendären Klang zu generieren, was allerdings zu diesem Kurs auch nur durch eine erneute Fertigung in China möglich ist.

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Ungemein weich und mit einer sehr detaillierten Auflösung wird jegliches Audiomaterial schon in der ersten Auflösungsstufe bestmöglich gewandelt und erhält den „edlen“ bzw. „teuren“ klanglichen Anstrich, den eine ambitionierte Produktion als Basis benötigt. Die Verarbeitung des Gerätes ist gut, wenn auch die Kopfhörerbuchsen etwas „labberig“ erscheinen und die Stecker bereits bei leichtem Zug wieder aus der Buchse gleiten. Auch die scharf überstehenden Schrauben auf der Unterseite des Gehäuses müssten nicht sein.

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Fazit

Klanglich in der Top-Liga angesiedelt, bietet Focusrite mit dem Saffire Pro 40 ein sehr flexibles Interface, das bezüglich seiner Preamps die massiven Lobeshymnen des Herstellers in der Tat zu Recht erhält. Für einen preiswerten Kurs erhält man die klanglichen Trademarks der „großen“ Focusrite Serien, die mit einer feinen und hochwertigen Auflösung die Wandlung des Tonsignals zu einer echten Freude werden lassen. Wer hier keinen „amtlichen“ Sound heraus holt, sollte noch mal die Tontechniker-Schulbank drücken, am Focusrite kann es nicht gelegen haben.

Plus

+ Klang Preamps
+ Flexibilität
+ moderate Hardware-Anforderungen
+ Preis/Leistungsverhältnis

Minus

– scharfkantige Schrauben auf der Unterseite
– etwas kurze LED-Ketten
– keine Verriegelung der XLR-Stecker

UVP:  539,81 Euro

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Forum
  1. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Ich habe die Terratec Phase X24 FW,auch aufgrund eures Tests 2006 gekauft und bin sehr zufrieden.Ist die Saffire 40 besser,also von den Wandlern,den Vorverstärkern?Die Latenz wird wohl besser sein.Ich bräuchte eine Soundkarte mit mehr Eingängen als meine Terratec und da interessieren mich vor allem die Saffire 40 und 56.

    • Profilbild
      Axel Ritt  RED

      Hallo Kovalem,

      ich habe die Terratec leider nicht getestet, daher kann ich leider auch keinen Vergleich zwischen den beiden Produkten anstellen.

      Viele Grüße
      Axel

  2. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Danke für die schnelle Antwort,ich will natürlich nicht nur mehr Eingänge,sondern auch einen amtlichen Preampsound,reicht da die Saffire Pro,oder soll ich da lieber in einen externen Preamp
    investieren?

    • Profilbild
      Axel Ritt  RED

      ….der Grundklang der Wandler ist wirklich gut. Sollte es Dir nur um die Wandlung des Signals gehen, verrichtet das Saffire einen ordentlichen Job.

      Allerdings solltest Du dann ohnehin über etwas externe Standard-Peripherie wie zumindest einen guten dynamische Prozessor zzgl. eines amtlichen Entzerrers verfügen.

      Viele Grüße
      Axel

    • Profilbild
      jesill

      Hallo Kovalam,

      also ein amtlicher Preampsound ist auch amtlich teuer. Dann wäre es wichtig zu wissen, was für einen Preampsound Du suchst: Eher analytisch und ehrlich oder eher charakteristisch und färbend? Da kann man viel Geld ausgeben und es doch bereuen. Meine Erfahrung ist die: Inzwischen sind die Preamps der FireWire Geräte – insbesondere Focusrite und RME – so gut, daß man damit Standardsituationen sicher beherrscht. Die große Kunst ist es, das richtige edele Outboardequipment mit dem passenden edelen Mikrofon zu finden. Das würde ich den Profis überlassen, das ist zu teuer. Und da muß auch der Rest der Signallinie stimmen: Eine Terratec – Soundkarte wird nicht in gleicherweise ein Summit Audio veredeltes signal wiedergeben wie ein Apogee – Wandler.
      Ich habe gute Erfahrungen mit folgender Kombination gemacht:
      Rode Nt2a, Reußenzehn MicMic, RNC – Kompressor (Really Nice Compressor von FMR audio,sieht wie Spielzeug aus klingt aber wie ein Großer.) Die Preamps vom Focusrite sind gut. Siehe auch Test. Was noch interessant sein könnte wäre der Twin Finitiy von Universal Audio. Außerdem gibt es bei Musicstore Köln ein Mörder – Tube Mikrofon (Avantone AV 12) für 499.
      Also: Man kann viel Geld ausgeben. Ich würde bei Musicstore, Thomann oder Musik Produktiv einige Geräte bestellen, testen und zurückschicken (30 Tage Money Back garantie) -aber gut behandeln!!

  3. Profilbild
    sabrerider

    Hallo,

    ich stehe gerade vor der Frage ob es jetzt das Presonus Firepod, oder das hier besprochene Focusrite Saffire sein soll? ich hoffe, mir kann jemand helfen.

    Vielen Dank

  4. Profilbild
    jesill

    Jetzte schlagt mich nicht – ich bin vom Fireface zum Saffire pro 40 gewechselt. Ein fantastisches Gerät. Das mit den Preamps stimmt. Während das Fireface kälter und irgendwie analytischer klingt, gibt es beim Saffire mehr Charakter, aber nicht zu LAsten der Auflösung, Detailtreue oder Ortbarkeit.
    Ganz, ganz genial ist der digitale Mixer, der mittelteueres analoges Outboard sofort überflüssig macht. Ich habe es am MAC und habe den Wechsel nicht bereut – obwohl das Fireface auch ein sehr gutes Teil ist. Mit gefällt der Klang vm Saffire besser, der Firefice – Total – Mix war mir zu unübersichtlich (obwohl natürlich extremst flexibel). Aber für Pop / Rock Produktionen ist der Saffire einfach genial.Zumal zu dem Preis ….

  5. Profilbild
    funkateer  

    Hallo,

    mich würde ein Vergleich der Wandler mit dem Motu 828mkII interessieren. Hat diesbzgl. jemand Erfahrungen gesammelt ?
    SG
    Oliver

  6. Profilbild
    meixtones

    Hallo Recordler,

    Ich habe mir das Focusrite Saffire 40 gekauft, da ich dem großen „Namen“ vertraut habe und der Preis unter 500,- Euro es mir noch schmackhafter gemacht hat dies eben mal auszuprobieren. Es läuft nun an meinem G4 Macbook mit Logic Studio 9 einfach hervorragend! Es gibt kein gezicke, ein super Sound, die gängisten Anschlüsse wie ADAT, MIDI, etc sind vorhanden und es ist leicht bedienbar! Ich muss sagen, ich kann es nur empfehlen. Einziger Nachteil sind die chinesischen labbrigen Potis…

    Aber sonst Daumen ganz nach oben!

  7. Avatar
    AMAZONA Archiv

    Ich hab‘ die Pro-40 jetzt seit einiger Zeit (fast ohne Probleme) am Laufen (Mac OS 10.5.8) und muss sagen, dass sie klanglich nicht schlechter als mein altes RME Multiface ist, allerdings mehr Anschlüsse hat (z.B. 2 Headphone-Outs), die ich nicht mehr missen möchte.
    Die Latenzwerte (Ableton Live 8 Suite) sind sehr passabel, sogar die Preamps habe ich mal verwendet. ;-)

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