High-End in vielerlei Hinsicht!
Bei dem Fostex TH919 handelt es sich um einen offenen, extrem hochpreisigen Over-Ear-Kopfhörer für HiFi-Enthusiasten, die Wert auf Luxusmaterialien und fein auflösenden Klang legen. Mit niedriger Impedanz und hoher Empfindlichkeit zielt er klar auf anspruchsvolle Audiophile, die sowohl am Kopfhörerverstärker als auch am Laptop auf Referenzniveau hören wollen. Technisch und klanglich bewegt sich der TH919 in der absoluten Oberklasse – allerdings gibt es einige Punkte, die mich persönlich stören.
- Klangcharakter: Sehr hohe Auflösung, kontrollierter Bass und luftige Höhen mit feinster Detailzeichnung.
- Zielgruppe: Audiophile mit großem Budget, die luxuriöse Verarbeitung und Genussklang suchen.
- Praxis: Leicht anzutreiben, aber nur bedingt studiotauglich; profitiert stark von hochwertigen Quellen.
Inhaltsverzeichnis
Kurzes Vorab-Fazit
Wer einen neutralen Studio-Werkzeugkasten für Mixing und Mastering sucht, ist beim Fostex TH919 an der falschen Adresse. Er ist kein Studiokopfhörer, sondern ein ausgesprochener High-End-HiFi-Hörer mit Genussfokus. Dafür liefert er eine sehr hohe Auflösung, einen fein differenzierten Bass und ein luftiges Obertonspektrum, das vor allem bei akustischer Musik, Klassik und detailverliebten Produktionen glänzt.
Auf der Schattenseite stehen ein Preis jenseits der 3.500‑Euro-Marke, ein für den Alltagseinsatz sehr hohes Gewicht, ein eher lockerer Sitz und ein Kopfbügel aus Schaffell, dessen Einsatz mir persönlich nicht zusagt.
Für wen ist der TH919 also interessant? Für Audiophile mit entsprechendem Budget, die einen luxuriösen, offenen Kopfhörer mit extrem feiner Detailzeichnung suchen. Für Nutzer, die auch an mobilen oder schwächeren Quellen hören wollen, aber auf High-End‑Feeling nicht verzichten möchten.
Philosophie & Preisregion
Der Fostex TH919 erweitert die seit Jahren etablierte TH900‑Familie um ein offenes Spitzenmodell, das die Fostex-Flaggschifflinie in Richtung „High-End-HiFi mit japanischer Kunsthandwerk-Attitüde“ verlängert. Neu entwickelte 50‑mm‑BioDyna-Treiber, offenes Gehäuse und optimierte Ohrpolster sollen eine noch höhere Auflösung, größere Räumlichkeit und präzisere Tieftonabbildung liefern als die geschlossenen Schwestermodelle.
Was wohl jedem klar sein dürfte, ist der Fakt, dass man bei einem Ladenpreis von über 3.500,- Euro keinerlei Ausrutscher gelten lassen kann. Und gerade deshalb ist mir folgender Punkt absolut unerklärlich. Die Zeit, als tierische Produkte in Form zum Beispiel von Haut (Leder) oder Fell als Luxus angesehen und das damit verbundene Tierleid verdrängt wurde, sind spätestens seit der Verwendung von veganem Leder in Luxus-Fahrzeugen vorbei.
Synthetische Produkte haben eine längere Haltbarkeit und sind pflegeleichter. Letztendlich muss sich natürlich jeder selber seine Gedanken über die Philosophie des Herstellers machen, aber für mich persönlich ist dieser Punkt ein absolutes No Go!
Ansonsten bekommt man hier ein Produkt, das ganz bewusst Emotion und Prestige bedient, statt nüchtern Studio-Normwerte zu erfüllen. Fostex zielt hier sichtbar auf Sammler, High-End‑Liebhaber und „Endgame“-Suchende, nicht auf den Preis-Leistungs-Jäger.
Verarbeitung, Design & Ergonomie
Optisch ist der Kopfhörer in jederlei Hinsicht an Masse kaum zu übertreffen. Sämtliche Bauteile bis hin zum mitgelieferten Kabel bestechen mit einer sehr massiven Bauweise, was allerdings auch in Sachen Gewicht einige User zum Nachdenken bringen wird. Mit einem Gewicht von knapp 400 g ist der Kopfhörer in der Tat zumindest für mein Empfinden recht schwer. Das Gewicht wird zwar hervorragend verteilt, so dass es zu keinen punktuellen Druckstellen kommt, aber nach längerem Gebrauch macht sich doch ein gewisser Druck bemerkbar. Dies ist allerdings eine sehr subjektive Einschätzung und sollte auf jeden Fall von jedem Nutzer individuell überprüft werden.
Das Gehäuse setzt auf Aluminium mit matter Eloxierung und ein frontseitiges Gitter, dessen geometrische Struktur von der traditionellen japanischen Kumiko-Holzarbeit inspiriert ist. Die tragenden Bauteile wie Gehäusegrundplatte und Aufhängung bestehen aus einer Magnesiumlegierung, was gegenüber reinem Aluminium das Gewicht um rund 20 % reduziert und Resonanzen minimieren soll. Insgesamt ergibt sich ein sehr hochwertiger, fein verarbeiteter Eindruck, der klar in Richtung Luxusobjekt zielt.
Die Größenverstellung des Kopfbügels arbeitet selbstjustierend und rastet in der gewählten Position ein, so dass der Kopfhörer beim nächsten Aufsetzen sofort wieder passt. Die großen, abgeschrägten Ohrpolster mit zweilagigem Urethan fassen das Ohr großzügig ein und passen sich durch kipp- und schwenkbare Muscheln gut an verschiedene Kopfformen an. Der Anpressdruck ist eher zurückhaltend gewählt, was lange Hörsessions angenehm gestaltet, aber bei schnellen Kopfbewegungen durchaus für Verrutschen sorgen kann.
Materialien
Fostex kombiniert beim TH919 ein sehr feines Finish mit exklusiven Materialien. So kommen neu geformte Ohrpolster mit Oberflächen auf Basis von Seidenprotein sowie innerem, zweilagigem Urethan zum Einsatz, die die Mischung aus Komfort, Dämpfung und Anfassqualität prägen.
Technische Daten & Anschluss
Technisch spielt der Fostex TH919 in der Premiumliga: Die 50‑mm‑BioDyna-Treiber mit Biozellulose-Membran sitzen in einem offenen, dynamischen System mit 25 Ohm Impedanz. Die Empfindlichkeit liegt bei 100 dB/mW, die maximal zulässige Eingangsleistung bei stattlichen 1.800 mW. Der Frequenzgang wird mit 12,5 bis 40.000 bzw. 45.000 Hz angegeben, also weit über dem, was das menschliche Ohr wahrnehmen kann, aber mit reichlich Headroom für saubere Transientenabbildung.
Das mitgelieferte Kabel nutzt sauerstofffreies Kupfer der Güteklasse 7N (99,99999 % Reinheit) und ist 2 m lang, unsymmetrisch ausgeführt und beidseitig an den Hörschalen mit 3,5‑mm‑Steckern angeschlossen, während auf der Geräteseite ein 6,3‑mm‑Klinkenstecker sitzt. Ein symmetrisches Kabel mit 4,4‑mm‑Stecker ist optional erhältlich, wer also ernsthaft im High-End‑Röhren- oder Balanced‑Setup unterwegs ist, muss hier nochmals nachlegen.
Die mitgelieferte Tasche dient eher als Staubschutz und Transporthülle im Regal als als ernstzunehmender Road-Begleiter. Die mitgelieferte Kabellänge von gerade einmal 2 m empfinde ich persönlich als etwas knapp bemessen. Es kann allerdings auch sein, dass der Hersteller den Kabelweg aus klanglichen Gründen so gering wie möglich halten wollte.
Studio oder Wohnzimmer?
Um es direkt vorneweg zu nehmen, beim Fostex TH919 handelt es sich nicht um einen Studiokopfhörer. Vielmehr ist der Hörer speziell für den HiFi-Bereich konzipiert worden, was zwangsweise ein völlig andere Herangehensweise bzgl. der Neutralität des Klangs mit sich bringt. Zwar lässt sich der Hörer aufgrund seines weiten Frequenzgangs und der guten Auflösung durchaus im Projektstudio oder beim Feintuning von Mixdetails einsetzen, streng lineare Referenzansprüche erfüllt er aber nur bedingt.
Dank der niedrigen Impedanz von 25 Ohm und der ordentlichen Empfindlichkeit arbeitet der TH919 problemlos an Audiointerfaces, Laptops oder hochwertigen DAPs, ohne zwingend einen ausgewachsenen Kopfhörerverstärker zu benötigen. Die Qualität der Quelle bestimmt allerdings sehr deutlich, wie weit der Hörer seine Stärken in Auflösung, Dynamik und Raumzeichnung ausspielen kann. Wer hier spart, verschenkt einen erheblichen Teil des Potenzials.
Bass & Grundton
Der offene Aufbau lässt zunächst einen eher schlanken Bassbereich vermuten, in der Praxis liefert der TH919 jedoch einen druckvollen, gleichzeitig sehr kontrollierten Tiefton. Im Vergleich zu einem geschlossenen Hörer fällt die Bassmenge etwas zurück, dafür wirkt der Tiefton trockener, resonanzärmer und besser ortbar. Tiefbassstrukturen bleiben bis in sehr niedrige Frequenzen sauber nachvollziehbar, ohne aufzudicken.
Auch EDM, Pop und orchestrale Produktionen profitieren von der Fähigkeit des Hörers, Subbässe nicht zu einem unbestimmten Wummern verkommen zu lassen, sondern Textur und Kontur klar zu differenzieren. Wer allerdings die physische Basskeule eines geschlossenen Fun‑Kopfhörers erwartet, könnte den TH919 als eher kontrolliert-ruhigen, audiophilen Ansatz empfinden statt als Party-Maschine.
Mitten, Höhen & Auflösung
Die Mittenabteilung des TH919 zeigt sich ausgesprochen transparent und differenziert, mit hoher Sprachverständlichkeit und klarer Trennung einzelner Instrumente, selbst in dicht arrangierten, verzerrten Gitarrenwänden. Statt einer kompakt zugeschütteten Soundwand entsteht ein aufgeräumter Klangteppich, dessen einzelne Fäden sich problemlos verfolgen lassen, ohne dass das Gehör in Stress gerät.
Im Hochton präsentiert sich der Fostex feinzeichnend, detailreich und „luftig“, ohne in der Grundausrichtung ins Aggressive zu kippen, wobei manche Hörer eine Tendenz zur leichten Brillanz und zu betonten S‑ und T‑Lauten feststellen mögen. Wer sehr sensibel auf den Höhenbereich reagiert oder bereits scharf abgestimmte Zuspieler nutzt, sollte das unbedingt probehören. Im Gegenzug erhält man eine enorme Feinauflösung, die Mikrodetails, Raumreflexionen und Obertöne sehr gut herausarbeitet.
Bühne, Dynamik & Praxis
Das offene Design des Fostex TH919 erzeugt eine breite, angenehm tiefe Stereobühne mit guter Staffelung in Breite und Tiefe. Instrumente lassen sich sauber lokalisieren, der Raum wirkt nicht übertrieben spektakulär, sondern eher natürlich. Ein Klangbild, das besonders bei Live‑Mitschnitten und akustischer Musik überzeugt.
Dynamisch agiert der Hörer schnell und impulsfreudig, Transienten werden präzise umgesetzt, ohne in Härte zu verfallen. Selbst bei höheren Pegeln bleibt der Klang verzerrungsarm und unkomprimiert, was lange Sessions ohne akustische Ermüdung ermöglicht – sofern Nackenmuskulatur und Wirbelsäule das Gewicht mitspielen.








































Thema Schaffell: Kommt meiner Ansicht darauf an, ob „nur“ Fell oder Fell mit Lederboden. Reines Fell wird geschoren und bei dieser Prozedur wird Schafen kein schmerzhaftes Leid zugefügt (ähnlich einem Friseurbesuch). Mit Leder allerdings muss heutzutage nicht mehr sein. Unabhängig davon brauche ich keine HiFi-Kopfhörer. Aber der Markt ist groß und er wird bestimmt seine Abnehmer finden. Meine nächsten Studiokopfhörer werden vielleicht eines Tages Fostex. Mich überzeugt die Firma immer mehr (abgesehen vom hier vorgestellten Leder). – Teuer aber gut!
@Filterpad The head pad and headband are made of natural sheepskin material, providing a supple and comfortable fit.
Quelle: https://www.fostex.jp/en/products/th919/
@Filterpad „bei dieser Prozedur wird Schafen kein schmerzhaftes Leid zugefügt“
Da muss ich leider entschieden wiedersprechen. Abgesehen davon dass die übermäßige Produktion von Wolle das Ergebnis Jahrhunderte-langer Qualzucht für die Tiere ist, werder die Tiere bei der Schur massiv misshandelt und verletzt, siehe auch:
https://www.peta.de/themen/schafe-scheren/
Des weiteren werden die Tiere wenn ihr Wollproduktion nachlässt, wie auch Kühe etc. qualvoll getötet.
Zugegeben, ich checks immer noch nicht ganz, aber für mich macht es den Eindruck von gewöhnlichem Schaffsfell. Das Wort Leder wird in diesem Zusamenhang nicht erwähnt. Interessanterweise sind die Ohrpolster als Seidenprotein Synthetik-Leder angegeben. Was soll das denn bitte sein? Wenn aus natürlichen Materialien wie Bambus oder Seide ein anderes Material hergestellt wird, dann ist das ein sehr giftiger und ekliger, chemischer Prozess. Fazit: Bei diesem wahnsinns Preis würde ich mich jedenfalls schlau machen über die Prozesse der Materialherstellung und im Idealfall auch den Arbeitsbedingungen. Das mit der Schafwolle ist nicht schön, da kein Produkt von Tieren schön ist. Das gilt auch für den geliebten Honig auf’s Brot. Aber Wolle ist tatsächlich noch das absolut harmloseste ist Sachen tierische Produkte. Der bereits erwähnte Honig ist tatsächlich viel schlimmer! In Zeiten der Nachhaltigkeit würde ich bei Kopfhörer über 3k bei Fostex anrufen und nachfragen. Allein schon was ein Kunstleder (der Begriff ist ebenfalls irreführend) aus sog. „Seidenprotein“ sein soll. Alles etwas irritierend meine Herr’n Gesangsverein! Undurchsichtig und nicht eindeutig klar deklariert. Schade Marmelade. Ähnlich läuft es bei der Textilindustrie ab, die meiner Ansicht nach vollkommen aus dem Ruder gelaufen ist.
@Filterpad Vielleicht irre ich mich, aber Fell ist m.E. Tierhaut mit Haaren und Leder Tierhaut ohne Haare. Wo ist da aus Tierwohlsicht der Vorteil des einen gegenüber dem anderen?
@SynthNerd Es gibt keinen „Vorteil“.
In beiden Fällen werden Tiere gemästet, ausgebeutet und zum Schluß getötet. Und in beiden Fällen gibt es für alle Produkte pflanzliche Alternativen, welche ethisch vertretbar sind.
verstehe, dass man gegen Tierprodukte ist, aber das Kunstleder länger hält, hab ich noch nie erlebt.
ich bevorzuge velour.
bei meinen 20 Jahre alten AKG k240 hab ich nach 20 Jahren das erste Mal die Pads gewechselt.
wahrscheinlich aus Leder.
bei den Audio technica bröselte die dünne Kunstlederschicht nach 3 Jahren.
leider heute oft so.
@Numitron Ja, Leder ist eines der besten Materialien unserer Zeit! Erkannten schon die Neandertaler. Daher relativ schwierig dies künstlich herzustellen mit den selbigen tollen Eigenschaften. Inzwischen gibt es tatsächlich hochwertiges künstlich hergestelltes Leder. Das Problem dabei: Es ist teurer als tierisches Leder. Daher wird leider vieles noch aus tierischem Leder hergestellt. Es bleibt eh übrig nach der Schlachtung. Also warum nicht verwenden. Weniger Fleischkonsum würde auch weniger Leder bedeuten und künstliches Leder (eigentlich Lederimitat) fördern. Ich bin kein Veganer, aber es macht Sinn einer zu sein (mit Ausnahme der öden Militanten V. aka Raffaela Raab). Diese Leute geben auf solche Dinge sehr acht und fördern den Markt nichttierischer Produkte.
Abgesehen davon: Hat jemand Erfahrung mit anderen Fostex in Sachen Funktionalität, Haltbarkeit und Klang? Würde mich sehr interessieren da dies, je nach Modell, mit die hochpreisigsten beim Thomann sind.
@Filterpad An Euch mag ich das stetig intelligente Hinterfragen von Angaben, die – vielleicht -auf dem 1. Blick noch harmlos wirken – und mit weiteren Überlegungen doch eine Dynamik der Kritik nicht entbehren können… 🫣
Da stekt mehr dahinter als als anscheinend die Mehrheit an Consumers so ergreift. 😬👍
Viel Erfahrung und viel Therorie sind nicht zu bemängeln, sondern der Weg zur Weiherentwicklung und VERBESSERUNG vorhandener Ideen. 🫠
Dank dafür, Euch Zweien!🫣
@CDRowell Ja, leider bleibt es als westlicher Konsument nur begrenzt möglich, Nachhaltig zu leben. Um dies 100% zu erreichen, müßte man auf alle Annehmlichkeiten verzichten und wie ein Steinzeitmensch leben. Das ist einfach in Deutschland bzw. Europa nicht möglich. Aber auch kleine Schritte sind Schritte und wenn man sich einmal bei einem Produkt aus besagten Gründen umentschieden hat, ist das ein Weg in die richtige Richtung. Ich schließe mich hier keinesfalls aus. Ich persönlich kaufe zum Beispiel keine Kleidung bei typischen Textildiscountern. Zu Second Hand Kleidung konnte ich mich allerdings auch noch nicht überwinden. 🤷♂️
@CDRowell gerne! 😊
mags auch hier!
ja, ich hinterfrage oft Dinge.
manche finden das merkwürdig, aber wie heißt es in der Sesamstraße; „nie aufhören zu fragen!“
und dort war sogar Stevie Wonder!😎
@Filterpad Ja, ähm willst du die wirklich kaufen?🤩
@CDRowell Gute Frage. Ich denke eher nicht. Kenne aber genügend die das machen. Nicht ausschließlich, aber hin und wieder. Die wohnen allerdings in der Stadt und ich bin von Land. Innerhalb der Familie ist das ja kein Problem, aber vom Laden? Ich denke dazu kann man mich nicht überreden. Lieber neu, hochwertig und dafür nicht ständig neues.
@CDRowell mag ich auch nicht.
aber manche jungen Leute haben so tolle Sachen, die können nur aus den 90ern sein.
bunte Farben 🤘😃
@Numitron Schon allein das Wechseln der Polster der Headphones ist ein Gewinn der nicht allein durch Designer entstanden ist.😇
@CDRowell stimmt.
meine ersten AKGs hatten nur Schaumgummipolster.
haben nach 2 Stunden goldeneye spielen schon Recht gedrückt 😀
@Numitron Veganes Leder gibt es in verschiedenen Qualitätsstufen, wobei die hohen Qualitätsstufen deutlich über tieriische Haut hinaus geht.
Ich habe Bühnenhosen aus veganem Leder, welche seit knapp 20 Jahren nahezu die gesamten Welt gesehen haben und mindestens 500x von mir komplett durchgeschwitzt wurden, von der Bühnenschow ganz abgesehen. Nicht ein Kratzer und kein Ausleiern!
Auch das vegane Leder meiner Teslas erweist sich als hervoragende Qualität in Sachen Haltbarkeit und Wiederstandsfähigkeit.
Mir ist allerdings auch eine knapp 18 jahre alte Jacke aus Kunstleder auf der letzten Guitar Summit durch die Wärmeeinwirkung regelrecht vom Körper abgebröckelt. Es kommt wie immer auf die Qualität des Produktes an, aber in der Summe ist veganes Leder allein schon aus ethischen Gründen die bessere Wahl, siehe:
https://www.peta.de/themen/leder/
@Axel Ritt OK!
danke!
also ist das schlechte vegane Leder einfach minderwertiges.
@Numitron Die 18 Jahre alte Jacke ist anscheinend biologisch abbaubar. 😄
3,5k€ für einen Kopfhörer ausgeben kann man ja vielleicht wollen und können (oder auch nicht). Für meinen Spieltrieb würde ich damit eher ’nen Montage M oder Moog Muse holen.
Ich finde einige Menschen machen sich in letzter Zeit unglaublich was vor. Sitzen in ihren Teslas, die mit Ausbeutung der Erde pur gebaut wurden und philosophieren sich einen weg. Der Mensch ist die dominierende Rasse, keiner von uns wäre hier, wenn wir nicht so wären wie wir sind. Wir wachsen, entwickeln, töten, essen, führen Kriege, lieben, zeugen und reden wie es unsere Bestimmung ist. Der Welt und dem Cosmos sind wir egal, wir sind ein Wert unserer selbst willen, der eines Tages verschwunden sein wird, so oder so. @Axel: Finde deinen Platz und fühle dich damit wohl, lass aber Diskussionen über Tierhaut an einem 3,5K Kopfhörer beiseite, die ist biologisch und nachhaltig, die Mineralien in deinem Tesla sind es nicht. Ich würde mir mehr Gedanken über CO2-Neutralität machen und da schneidet der Tesla schlechter ab als jede Tierhaut, die seit tausenden Jahren Bestandteil eines Kreislaufs ist. Kunstleder wird auch woraus gemacht, aus Pfirsichkernen aber bitte keine spanischen?
Merkste selbst, oder?
Wie wäre es denn einmal mit einem Testbericht für die B&W Nautilus 800? Die sind zwar auch schweineteuer, genügen wohl aber den höchsten Ansprüchen an einen linearen Studiolautsprecher. Und bitte daran denken: Bei dem Preis kommen noch einmal entsprechende Verstärker mit auf den Zettel.
https://www.bowerswilkins.com/de-de/abbey-road.html
@Dirk Matten So wie hier :
https://www.mixonline.com/wp-content/uploads/2025/12/2025-12-02-ARDENT-1.jpeg
Ich tue mir mit dem Review an der Stelle schwer, wo der Autor sich über Fehltritte in Bezug auf tierische Materialien auslässt, aber ich als Leser gar nicht weiß, an welcher Stelle Fostex sich überhaupt einen Ausrutscher geleistet hat, weil. es nirgends vorher zu lesen war, wenn ich nicht völlig blind unterwegs bin ,,,.