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Test: Framus, Cobra Head, Gitarrenverstärker

(ID: 2706)

Die drei Kanäle Clean, Crunch und Lead verfügen allesamt über jeweils 6 individuelle Regler, welche neben der klassischen Dreiband-Klangregelung Treble, Middle und Bass den Gain-, Presence- und Volume-Bereich regeln. Pro Kanal gibt es den Eingangs erwähnten Miniswitch, der im cleanen Bereich (Bright) die Höhen anhebt und den Mittenbereich leicht ausdünnt, im Crunch- und Lead-Kanal (Notch) einen Tiefmitten-Boost aktiviert.

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Im Master-Bereich befinden sich neben einen „Deep“-Regler, der den Sound insgesamt im unteren Mittenbereich andickt, der Mischregler für den parallelen FX-Loop und zwei unabhängige Mastervolume-Regler, um während einer Solo-Passage bei unverändertem Klang nur kurz das Volume anheben zu können. Ein Lob an alles, was uns unabhängiger vom FOH macht ;-) Nichts für Ungut, Jungs.

Rückseitig empfängt uns auf der linken Seite der Kaltgeräte-Netzstecker nebst leicht zugänglicher Hauptsicherung. Kleiner Tip am Rande: Mir ist noch nie eine Hauptsicherung durchgehauen, ohne dass letztendlich nicht doch eine der Endröhren einen Schlag hatte. Von daher, man kann die Sicherung ersetzen, aber haltet immer ein eingemessenes Ersatz-Duo/Quartett an Leistungsröhren für den Notfall parat, ihr werdet sie brauchen.

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Die drei Kanäle des Cobras nebst der beiden Mastervolume-Regler sind per Fußschalter, aber auch per MIDI-Interface schaltbar, daher verfügt der Head über einen MIDi-In, respektive MIDI-Thru zwecks Durchschleifen des Schaltsignals. Um die drei Kanäle und die Mastervolumes zwecks Fußschalter bedienen zu können, muss man sich eines Tasters mit Y-Stecker und 2 Stereo-Klinken bedienen, oder aber man nimmt den hauseigenen Schalter (Taster) des Typs FR S4 M, der jedoch nicht zum Lieferumfang gehört.

Die Einbindung einer MIDI-Steuerung der Kanäle zzgl. der beiden Mastervolume-Regler über ein entsprechendes Floorboard ist bzgl. der Flexibilität innerhalb eines mehr oder minder komplexen Routings von Bodenpedalen oder 19“-Rackkomponenten eine willkommene Erweiterung, kann man doch mit einem Schaltvorgang mehrere Schaltprozesse auf einmal ausführen und sein persönliches Setup mit 128 Speicherplätzen generieren.

Neben dem FX-Loop verfügt der Head noch über ein Line-Out und zwei Speaker-Outs, die jeweils auf 4, 8 oder 16 Ohm geschaltet werden können. Nebenbei: Die richtige Berechnung des Gesamtwiderstandes scheint eine der ewigen Mysterien für Stage-Manager bei Festivals zu sein. Egal, wo ich bisher gespielt habe, ob vor 300 Mann im Odenwald oder vor 30.000 in Korea, nicht ein einziges Mal, wo der Fullstack nicht fälschlicherweise auf 16 Ohm gestanden hätte.

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  1. Avatar
    AMAZONA Archiv

    Mit der Eingangsbemerkung bzgl. deutscher Ampbauer stimme ich nicht überein. Ausser Hughes

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