ANZEIGE
ANZEIGE

Test: Framus, Diablo Amber, E-Gitarre

2. Februar 2011

Framus Diablo Amber

Der Framus Gitarren-Topseller Diablo erfährt auch im Jahr 2010 mal wieder ein zeitgemäßes Update. Neben der neuen Tonabnehmer-Bestückung mit Seymour Duncan-Pickups sind dies natürlich vornehmlich neue Finishes und Pickguards, nach wie vor wird aber auf bewährte Fertigungsschritte wie das Einsetzen/Abrichten der Bünde mittels PLEK-Technologie sowie auf bewährte Hardware wie beispielsweise das Wilkinson-Vibratosystem zurückgegriffen. All das sind gute Gründe, um die Framus Diablo in der aktuellen Evolutionsstufe mal in einem Test auf Amazona.de näher zu betrachten.

-- Die Framus Diablo Amber --

— Die Framus Diablo Amber —

Die Framus Diablo Amber wird zwar leider nicht in einem Case, dafür aber in einem umso hochwertigeren gut gepolsterten Gigbag geliefert. Im Innern des Hauptfachs auf der Vorderseite wurde der Gitarre eine Mappe aus Kunststoff („User-Kit“) beigelegt, in der sich alle notwendigen Schlüssel zum Einstellen des Instrumentes, eine Bedienungsanleitung, die Garantiekarte, ein Poliertuch, zwei SecurityLocks sowie der Vibratohebel befinden.

ANZEIGE

Der Body der Gitarre besteht aus zwei Teilen Swamp Ash (Sumpfesche) von amerikanischer Herkunft. Seine Maserung ist ausgesprochen schön und verleiht der Diablo zusammen mit dem sehr gut verarbeitetem Klarlack-Finish ein ausgesprochen edles Äußeres. Es gibt sowohl auf der Vorder- als auch auf der Rückseite ein gefrästes Shaping, das die Gitarre angenehm an den Körper des Spielers anschmiegt. Im Body eingelassen wurde ebenso sorgfältig der Ahornhals, der mit seinem Natural Oil-Finish ein angenehmes Spielgefühl bietet. Das Rosewood-Griffbrett bietet 22 spielbare Bünde, die mit Hilfe der „PLEK-Technologie“ perfekt eingesetzt und abgerichtet wurden. Durch den Einsatz der „PLEK-Technologie“ erhalten mittlerweile alle Framus-Gitarren ihr „Werks-Setup“. Eine exakte Messtechnik vermisst hierbei den Hals an 132 Messpunkten, also jeder möglichen Spielposition. Das Vermessen erfolgt dann bei genau berechnetem Druck, der den Zug der Gitarrensaiten simuliert, die notwendige Halskrümmung wird bei diesem Verfahren von vornherein berücksichtigt. Der Abrichtvorgang als solches wird nicht wie gewöhnlich durch Runterschleifen der Bünde erreicht, beim „PLEK-Verfahren“ wird anhand der Vermessung jeder Bund einzeln bearbeitet, Korrekturen werden gefräst, der Radius des Bundes bleibt somit auch nach der Fräsabrichtung erhalten.

ANZEIGE

Mit einer Breite von 43 mm am sauber eingepassten Graphtech-Sattel dürften die Maße des Halses dem größten Teil der Musiker, die sich für die Diablo entscheiden, sehr entgegenkommen. Er soll zusammen mit den an der schwarz lackierten Kopfplatte angebrachten Framus Locking-Mechaniken für einen reibungslosen Ablauf und somit für ein verstimmungsfreies Spielen des Instrumentes sorgen.

-- Die PLEK-Technologie bei der Arbeit --

— Die PLEK-Technologie bei der Arbeit —

ANZEIGE
Klangbeispiele
Forum

Es sind momentan noch keine Kommentare für diesen Artikel vorhanden.

Kommentar erstellen

Die AMAZONA.de-Kommentarfunktion ist Ihr Forum, um sich persönlich zu den Inhalten der Artikel auszutauschen. Sich daraus ergebende Diskussionen sollten höflich und sachlich geführt werden. Politische Inhalte und Statements werden durch die Redaktion gelöscht.

Haben Sie eigene Erfahrungen mit einem Produkt gemacht, stellen Sie diese bitte über die Funktion Leser-Story erstellen ein. Für persönliche Nachrichten verwenden Sie bitte die Nachrichtenfunktion im Profil.

ANZEIGE