Oldschool FM für die DAW
Mit dem Full Bucket Music FB-02 Update bringt Full Bucket Music aka Björn Arlt dem Yamaha FB-01-Emulator neue Töne bei. Unter anderem kommen als Schwingungsformen für die FM-Operatoren nun auch die acht Schwingungsformen des TX81Z ins Spiel. Schauen wir uns das Plug-in aus Hanau etwas genauer an.
- FM-Klassiker: Emuliert den Yamaha FB-01 und ergänzt acht zusätzliche TX81Z-Schwingungsformen.
- Einfacher Aufbau: Übersichtlich strukturiert und auch für FM-Einsteiger gut zugänglich.
- Ressourcenschonend: Sehr geringe CPU-Last selbst bei hoher Stimmenzahl.
- Schwächen: Preset-Verwaltung funktional, aber umständlich und teils fehleranfällig in der Bedienlogik.
- Kostenlos: Freeware mit SysEx-Import und -Export für originale FB-01-Daten.
Inhaltsverzeichnis
Full Bucket Music FB-02
Installation
Ihr könnt euch Full Bucket Music FB-02 einfach von der Full-Bucket-Music-Website herunterladen. Wie alle Plug-ins von Full Bucket Music ist es kostenlos und steht für macOS (Intel/Native) und Windows zur Verfügung. Sogar an ältere Windows- und macOS-Versionen wurde gedacht. Die Plug-in-Varianten stehen jeweils als eigene Installationsdatei zum Download bereit. VST2, VST3, AU, AAX und CLAP stehen hier zur Auswahl.
Ihr braucht euch also noch nicht einmal irgendwo anzumelden, um Full Bucket Music FB-02 (und andere Plug-ins von Full Bucket Music) herunterzuladen. Falls euch das Plug-in gefällt, könnt ihr natürlich sehr gerne eine monetäre Spende auf den üblichen Wegen hinterlassen.
Die Anleitung ist als PDF in englischer Sprache erhältlich. Auf 16 Seiten wird alles Wissenswerte über den FM-Synthesizer dargestellt.
Oberfläche und Preset-Verwaltung
Es gibt zwei Ansichten. Da ist zunächst die Programmieransicht, die leicht fotorealistisch und in einem gedeckten Grau ausgeführt ist. Zum Glück wurde auf eine auffällige Oberflächenstruktur mit Kaffeeflecken oder Ähnlichem, was den Vintage-Charakter unterstreichen soll, verzichtet.
Stattdessen könnt ihr die Oberfläche frei skalieren oder eine der vorgefertigten Zoom-Stufen einstellen. Im linken Drittel seht ihr die Preset-Einstellungen und einige Optionen. Der Rest wird von den vier identischen FM-Operatoren in Anspruch genommen.
Über den runden Browse-Taster kommt ihr zur Preset-Verwaltung, die lediglich die Presets auflistet. Suche, Kategorien oder Ähnliches werdet ihr hier nicht finden. Das wäre bei der schieren Anzahl an Presets, die bereits ab Werk installiert sind, sehr praktisch gewesen. Denn mit einer maximalen Länge von sieben Zeichen strotzen deren Namen nicht gerade vor Information.
Die Verwaltung der Presets teilt sich in die drei Kategorien Intern, Factory und File. Über File könnt ihr ein Verzeichnis auf dem Rechner auswählen, in dem SysEx-Dateien der originalen Hardware Yamaha FB-01 gespeichert sind. Leider erscheint der Dateidialog jedes Mal, wenn ihr den Taster betätigt, was ein wenig nervig sein kann. Der FM-Klassiker von 1986 erfreut sich dabei einer regen Fangemeinde. Es ist daher nicht verwunderlich, dass ihr viele Presets im SysEx-Format im Netz finden könnt.
Die Factory-Presets bestehen aus elf, meist vollgefüllten Bank-Sammlungen. Eine Sammlung besteht aus sieben Bänken mit jeweils 48 Presets. Diese könnt ihr nicht verändern. Allerdings sind sie identisch mit den Presets und Bänken der Intern-Kategorie, die ihr bearbeiten könnt.
Es scheint einen kleinen Fehler in der aktuellen Version V1.1.1 zu geben. Der Schalter, der bestimmt, ob ihr ein Preset auswählen oder kopieren wollt, ist falsch beschriftet. So habe ich anfangs einige Presets überschrieben, als ich ihn auf „Select“ gestellt habe. In Wirklichkeit kopiert er dann das jeweils nächste ausgewählte Preset in den aktuell ausgewählten Slot. Hier sollte man die Farbgebung beachten. Wenn der Schalter rot ist, wird überschrieben.
Ihr könnt auch SysEx-Daten direkt in die interne Bank übertragen. Dazu müsst ihr auf der Hauptseite „LOAD SYX“ betätigen. Die aktuelle interne Bank wird dann überschrieben. Falls die Datei mehrere Bänke enthält, werden mitunter auch diese überschrieben. Eine Sicherung eurer derzeitigen internen Presets ist hier sicher angeraten.
Das Kopieren innerhalb der Bänke gestaltet sich wenig intuitiv und ich habe des Öfteren ungewollt Presets überschrieben. Wollt ihr z. B. ein einzelnes Preset aus einer SysEx-Datei in der File-Liste kopieren, müsst ihr zunächst den Schalter auf Copy stellen, was eigentlich Select einstellt. Danach wechselt ihr auf Intern und wählt dort ein Preset aus, das ihr überschreiben wollt.
Im Anschluss geht ihr auf File und müsst jedes Mal das Verzeichnis mit den SysEx-Dateien auswählen. Jetzt wählt ihr unten links eine der SysEx-Dateien aus. Danach stellt ihr den Schalter auf Select, was eigentlich Copy entspricht und klickt auf eines der Presets in der rechten Ansicht. Es wird nun dorthin kopiert, wo ihr zuvor mit Select das Ziel-Preset ausgewählt habt. Klingt kompliziert? Ist es auch. Etwas einfacher könnt ihr das Ziel-Preset über die Bank- und Program-Select-Anzeige einstellen.
Alles in allem ist die Preset-Verwaltung mittelmäßig, verrichtet aber ihren Dienst, wenn ihr die Fallstricke kennt.
Praxis
Die Bedienung des Synths dagegen könnte kaum einfacher sein. Alle Parameter, die ihr verstellen könnt, sind sichtbar und können sowohl über MIDI-Learn als auch über eine .ini-Datei mit MIDI verknüpft werden. Für die DAW-Automation steht ebenfalls jeder Parameter zur Verfügung, sodass der Full Bucket Music FB-02 vollständig fernsteuerbar ist.
Die Parameter sind recht grob gerastert und haben maximal eine Auflösung von 7 Bit, also 128 Werten, genau wie beim Original. Aufgrund der Nähe zum Original verfügen einige Parameter sogar über deutlich weniger Einstellungen wie z. B. Detune, das es nur in sieben Abstufungen gibt.
Der gesamte Aufbau ist nicht sehr komplex und auch ohne genau zu wissen, wie FM funktioniert, erzielt ihr typische FM-Klänge. Dabei helfen die vielen mitgelieferten Presets enorm, teils neu erstellt, teils aus dem Internet kuratiert. Ihr könnt euch einfach durch die Klänge klicken und sie bei Bedarf nach eurem Geschmack verändern.
Neu sind die acht Schwingungsformen für die Operatoren, die nun auch jene des TX81Z enthalten. Full Bucket Music FB-02 liest allerdings keine Patches desselben.
Auf der linken Seite könnt ihr verschiedene operatorenübergreifende Einstellungen vornehmen, wie z. B. die Zuweisung eines MIDI-Controllers zum Vibrato. Hier ist es auch möglich, Channel-Aftertouch einzustellen. Daneben können die MIDI-Controller Modulation, Breath-Control und Foot-Control verwendet werden.
Der LFO, der das Vibrato bewirkt, bietet die Standard-Schwingungsformen Saw, Tri, Square und Noise. Der Sync-Schalter ist nicht zur BPM-Synchronisation gedacht, sondern startet den LFO bei jedem Tastenanschlag neu. Ihr könnt den LFO auch auf die Amplitude eines Operators legen, vorausgesetzt, der Boost ist deaktiviert. Selbst dann erhaltet ihr allerdings nur die obere Hälfte der eingestellten LFO-Schwingungsform.
Den Full Bucket Music FB-02 könnt ihr sowohl mono- als auch polyphon betreiben. Über die Anzahl der Stimmen schweigt sich die Anleitung aus, es sind jedoch definitiv mehr als acht. Ich würde auf 32 oder mehr tippen. Das zeigt, wie Ressourcen-schonend der zugegeben einfach gestrickte Synth ist. Im Leerlauf verbraucht er gerade einmal 0,08 % Prozessorleistung auf einem Mac mini 2018 mit Intel-i7-Prozessor. Selbst wenn ich über 20 Stimmen gleichzeitig spiele, komme ich nicht über 1 % Auslastung.
Das Original, der Yamaha FB-01, verfügte ebenfalls über einen multitimbralen Modus, der hier jedoch nicht nachempfunden wurde. Wolfgang Pauke, der Initiator dieses Synths, und Björn Arlt waren sich einig, dass sich diese Funktion in einer DAW deutlich einfacher abbilden lässt, indem mehrere Instanzen in verschiedene Spuren geladen werden.
Klang
Hier erwartet euch nichts Bahnbrechendes, ist der Full Bucket Music FB-02 doch eine Nachbildung des Yamaha FB-01-Soundmoduls von 1986. Mit etwas Geduld könnt ihr jedoch durchaus interessante FX- und FM-Klänge erzeugen. Der Klang ist stets oldschoolig, kann aber in manchen Situationen genau das sein, was ihr braucht. Synth- und Retrowave-Produktionen kommen dabei in den Sinn.
Klingt er nun wie das Original? Da ich nicht über die Hardware verfüge, kann ich das schwer beurteilen. Herr Arlt schreibt selbst in der Anleitung:
„… and of course it does not sound like the original FB-01 – but you would not have expected that, do you?“
Außerdem weist er auf die Schwierigkeit hin, belastbare Informationen über den verwendeten Yamaha FM-Chip YM2164 zu erhalten, da man nicht in den Chip hineinschauen kann. Stattdessen hat er viele Details dem Application Manual des YM2151, also des Vorgänger-Chips, entnommen.






































Yamaha FB-01 FM? Wieder mal ein Gerät was mir vielleicht schon in einem Artikel über den Weg gelaufen ist, aber mir so erstmal nichts sagte. Darauf hin gleich mal gegoogelt und auch der Kasten per se war mir neu. Das Plugin klingt fantastisch nach FM und bietet auch durchweg brauchbare Sounds. Sieht simple bedienbar aus und das alles umsonst! Daran sieht man mal wie veraltet teure Softwaresynthesizer alias FM8 sind. Dieser sollte wie der Absynth einen völlig neuen Schiff bekommen und der jetzige sollte sehr günstig angeboten werden. – Höchste Zeit! Wenn kostenlose besser sind als zum Beispiel der FM8, der immer noch für 99€ angeboten wird, sollte man dies ernsthaft in Betracht ziehen.
@Filterpad Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich – da ist schon noch ein Unterschied zum FM8 bzw zu anderen FM Synths mit mehr als 4 Operatoren. Ich hatte damals(tm) sowohl einen DX7 als auch ein FB01 und die Möglichkeiten waren nicht unbedingt vergleichbar.FM8 oder dexed(freeware) können mehr👍
@harrymudd Ok, danke der Aufklärung und ja, interessant allemal.
@Filterpad hatte Mal so ein Ding. weiss gar nicht mehr wo das ist…🤣
@Numitron Da ist wirklich schade denn wie cool wäre das für jetzige Produktionen. In Zeiten von Synthwave und „80er-hinterhertrauernmukke“. Hoffentlich gibt’s das noch. 🎹
@Filterpad ja.. volca FM und andere finde ich besser.
selbst das Spielzeug Yamaha pss 470 das unsere Eltern Ende der 80er gekauft haben, taugt mir mehr.
aber der „Solid/lately Bass“ ist beim fb01 drauf 😎
das pss470 war (mehr oder weniger😃) mein erster „synth“, mit 5 Fadern als „digital Synth“ ein abgespeckter FM Chip Inside, ähnlich wie in den alten Soundblasterkarten und im mega Drive.
@Numitron Letztes Jahr habe ich mir einen davon für 80 € gekauft…das ist ungefähr der übliche Preis.
SY77, FM7…stehen hier auch. Die kriegt man alle für ziemlich wenig Geld, wenn man etwas Geduld hat, und als Selbstabholer kauft.
@mort76 cool.
sy77 oder etwas mit tasten wäre auch interessant. oder tg33.
haben die sy-geräte auch einen breath Controller Input? hat mein cs01 und die dx- geräte.
@Numitron Ja…haben sie. Ich benutze aber sowieso das Aerophone, und kann damit ALLE meine Synthies ansteuern.
Wenn du EINEN SY kaufen willst, lohnt es sich, etwas mehr Geld auszugeben, und einen SY99 zu nehmen…das ist der beste Synth der Serie. Der liegt mit Glück bei 250 €…
@mort76 danke!
gute Idee!
Das Renderbild als Hardware oben sieht schon mal mega aus..
Ein Plugin für umsonst ist wirklich top was full Bucket da raus haut.
Fm Synthesizer sind schon eine Art für sich..
Bei gut der Hälfte der Soundbeispiele würde ich skippen.
Aber wenn man einfach nur rumschraubt, kommen teilweise schon wirklich schöne technoide Sounds dabei raus. Ich habe nur den Yamaha DX200, mit 6 Operatoren… Spreche also für den.
Sollte aber bei dem Full Bucket genauso sein. Der Dexed Synth wie oben beschrieben, wäre aber meine erste Wahl..
@luap Mit Render-GUI und Multimode-Filter wäre geil!
@Kazimoto Hi grüss dich… ja ein filter wäre da klasse… hab ich echt übersehen. Hält sich also wirklich klasisch an die dx synthis…
wobei mein dx200 hat ein filtermodul verbaut.
da hat yamaha den etwas weiter gedacht.
😁
@luap schade, dass Yamaha nie eine Fortsetzung der dx200 und an200 gemacht hat.
sind heute deutlich teurer, soweit ich weiß.
leider war ich damals als Teenie, arm wie eine Kirchenmaus.
immerhin 2004 der an1x (steht noch immer bereit! i am Loving it! 😎)
@Numitron Ich habe die An200 damals neu im ausverkauft bei Music Store gekauft, glaube um die 255 und den Dx200 gebraucht fast neu für 180 gekauft…
Heute werden Preise um die 400 bis 600 Euro teilweise angeboten… Aber da muss man echt Glück haben, viele haben ihren Encoder für Presetauswahl misshandelt und der dreht dann durch..
Die Leute merken was das für schöne Spassboxen sind..
Aber bitte extern sequencieren, haben nur einen MonoSequenzer.
Den An1x habe ich auch geliebt, was für eine Bombe!
nur habe ich den nicht so lange gehabt.. Glaube 4 Jahre.. War zu jung…
Damals hab ich noch gedacht, dass alle Synthis geil sein müssen und dachte mir beim verkaufen nix…
Auch den An200 habe ich damals wegen einem Autounfall und Kosten auch dann verkauft… Jahre später und bis heute bereue ich das… Nur der Dx200 ist geblieben…
Zum Nachfolger ja sehr schade…
Es gab mal so ne Studie zu eventuellen Nachfolger…
Hab kurz Googlen müssen…
Der DX10, AN10 und VL10… Ich bin damals im Kreis gesprungen als ich die Infos gelesen habe.. Optisch auch wirklich mega…
Leider bin ich dann in ein tiefes Loch gefallen, als ich erfahren habe, die Teile werden nie gebaut…
Schau mal im Netz nach DX10… Das hätte eventuell wahr werden können. Und auch vorher wieder Tränen in die Augen bekommen bei den Bildern im Netz… Yamaha bitte bau uns die Teile…. 🙄
@luap wow!
echt Glück gehabt damals mit den Preisen!
was ist am an1x nicht geil? 😃
Markus hat Mal berichtet, ihn für den originalen vengaboys Sound gekauft zu haben für eine Coverband. 😎🎉
sehr viele gute Presets imho.
vor allem diese wunderschönen digitalen 90s Pads liebe ich!
angeblich war Dave Smith involviert und ein preset heißt „p5 prophetic“
„vangelizm“ oder „whitney EP“ auch super 😃
@Numitron Früher regelmäßig den Katalog von MusicStore den Katalog bekommen und beim wälzen sind mir die aufgefallen, dass Sie im Ausverkauf waren… Waren auch mein 4tes und 5tes Gerät zu der Zeit… Sonst hätte ich nie von den Teilen erfahren!
Ja die Presets beim An1x waren wirklich gut und man konnte damit echt was anfangen. Ist bei mir aber schon echt zu lange her… Wenn 20 Jahre überhaupt reichen.
Du sitzt an der Quelle, ich habe das überhaupt nicht mehr so im Kopf.. Damals hat mich wirklich überrascht wie frisch der Synthi geklungen hat. War mein erster richtiger Synthi der An1x…
@luap wundert mich, wie kurz der gebaut wurde. aber die Konkurrenz war wohl gross mit jp8000, nordlead und v/as noch Recht neu. und sie haben dann ja mehr auf Samplebasierte, einige Sampler und ähnliches gesetzt.
Ich habe da einen Tip, der für Logic User sinnvoll ist. Ihr macht euch von PlugIn Browsern unabhängig, indem ihr die Sounds einfach im Logic Browser einpflegt. Geht vermutlich auch in anderen DAWs, aber da bin schon Jahre nicht mehr aktiv.
Der Vorteil:
1. Ich kann einen Sound aussuchen, ohne das PlugIn Fenster offen halten zu müssen.
2. Egal, ob das PlugIn Favoriten anbietet, ich kann sie einfach erstellen. Es ist einfach ein Ordner im Verzeichnis
3. Die Soundauswahl geht immer gleich. Ich muss mich nicht an immer neue Layouts gewöhnen.
Ich habe die Sounds für dieses PlugIn mal upgeloadet, ihr könnt euch gerne bedienen:
https://www.taituts.de/downloads/
Für alle, die nicht genau wissen, wie man Drittanbieter PlugIns in Logic einbindet hier auch ein Video dazu. Diesmal an Hand eines anderen PlugIns von Björn:
https://www.taituts.de/presets-von-drittanbieter-plugins-in-logic/
Fiel Schbass
@Tai Man lernt nie aus. Herzlichen Dank für den Tipp! Werde mich am Wochenende mal dranmachen, meine Lieblingssynths zu logisieren …
@Tai Danke.
Wenn’s mal eine Emulation des Yamaha FS-1R geben sollte, wäre das spannend.
Vom TX 81 Z gibt es eine Software-Nachbildung: Exakt von Sonic Bits https://www.sonicbits.com
@Apfelstern Es gibt ein PlugIn für die Tonerzeugung des Montage, der hat, wenn ich mich nicht irre 8 OP FM. Der Nachteil: Yamaha gibt es nur her, wenn du die Hardware kaufst. Vielleicht geben sie‘s ja mal frei. Ich weiß allerdings nicht, wie leistungsfähig diese Syntheseform im Montage ist. Vor allem nicht, ob sie mit dem FS1R mithalten kann. Der bräuchte allerdings wirklich einen Softwareeditor, so „benutzerfreundlich“ wie der ist. Hier wurde mal ein Hardwareeditor dafür vorgestellt.
@Tai Hin und wieder verkaufen Besitzer des Keyboards die Lizenz für die Software.
Die Klangdemos finde ich gut, allerdings ganz anders als der FS1R.
Für Techno finde ich den FS1R interessanter.
Jemand der Beats für Rapper macht, könnte sich über die Montage-Software freuen.
@Apfelstern Das habe ich mir schon gedacht. Ich habe an beiden schon dran gesessen und sie auch gespielt, das ist aber weit weg von kennen.
@Apfelstern Danke, der TX81Z war der einzige FM-Synth den ich wirklich zu schätzen gelernt habe. Ich wollte jetzt mal die MAME-Emu ausprobieren.
https://youtu.be/gO1KbffYxtM
Lustig, die Hardware klingt tatsächlich etwas organischer, wenn man das bei FM so sagen darf, die Emu ist etwas punchier. Fast so wie es sein sollte. Auf IOS nehme ich immer den alten DXi FM Synth, der hat so eine geile Orgel, mit Hall ein Traum und macht alleine einen Track.
Es gibt so viel Auswahl, nur die Hardware würde ich nicht mehr nehmen, die Architektur der EGs ist mir zuwider.
Megastark, was der Björn da einfach so für Umme raushaut!! DANKE! 🙏
FM kann man nie genug haben! 🤩