Test: Fulltone GT500, Distortion Pedal

Fulltone GT-500 Seitenansicht

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Rechts daneben befindet sich die Distortion-Einheit mit roter LED, konzeptionell gleich, aber mit einem zusätzlichen Mittenregler ausgestattet. Und der hat es in sich. Im Gegensatz zu den sonst verwendeten OP-Amp-Filtern kommt hier eines Wah-Wahs gleich eine Spule zum Einsatz, welches deutliche Auswirkungen auf den Klang hat. Dem nicht genug, wem vielleicht die kleinen Buchstaben F.E.T. unter der Produktbezeichnung aufgefallen sind, wird sich schon die nächste Erläuterung denken können.

Im Gegensatz zu den sonst üblichen ICs, die bei den üblichen NF-Anwendungen zum Einsatz kommen, basiert der Fulltone GT500 auf diskret aufgebauten FET-Transistoren nebst zwei MOSFETs und einem Standardtypen. Kurzfassung: Während die „normalen“ Transistoren über den Stromfluss gesteuert werden, werden FETs über die Spannung gesteuert, was eine „weicheren“ Klang zur Folge hat. Vielleicht erinnert sich der eine oder andere unter euch über das Gitarrensetup von Eddie van Halen in den Achtzigern, der neben seinem Marshall für den Dry-Klang eben aus diesem Grund zwei MOSFET-Endstufen von H/H für das rechts/links Effektsignal benutzte.

Betrieben wird das Pedal wahlweise über eine interne 9-Volt-Batterie oder ein Netzgerät, das zwischen 9 bis 18 Volt haben darf, womit wir bei der nächsten Besonderheit des Gerätes wären. Die Verwendung der unterschiedlichen Spannungen hat massive Auswirkungen auf den Klang. Kurz gesagt, je höher die Spannung, um so höhenreicher und aggressiver wird der Klang des Pedals. Nebenbei, die Verarbeitung des Pedals ist hervorragend, der True-Bypass-Schalter zum Beispiel ist nur an dem Gehäuse verschraubt und das verwendete Stahlblech wird selbst den berüchtigt torkelnden und stolpernden Frontmännern auf der Bühne Paroli bieten.

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