Test: Fun Generation PL 112 P, Passivbox

24. Februar 2017

Bringt es der 12-Zöller?

Die Fun Generation PL 112 P Passivbox

Von „Fun Generation“, der Marke für preiswertes Equipment aus dem Musikhaus Thomann, erreichte mich die Passivbox Fun Generation PL 112 P. Regelmäßige Leser der Rubrik Stage in unserem Magazin wissen, dass ich bereits die PL 110 P (mit 10-Zoll Basslautsprecher) und die PL 108 P (mit 8-Zoll Basslautsprecher) der Fun Generation im Test hatte – das ist der Link (hier klicken) zum kompletten Artikel. Und von den aktiven Varianten der Fun Generation (hier ebenfalls der entsprechende Link), die hier auch bereits auf dem Prüfstand gewesen sind, war ich sogar ein wenig angetan.

Was leistet die größte Variante des passiven Lautsprecher Trios? Schließlich umfasst die gesamte Angebotspalette der passiven Fun Generation, und das wissen wir bereits, gerade einmal drei Ausführungen.

Am Ende dieses Testberichtes komme ich noch zu einem kurzen Vergleich der PL 112 P mit der PL 110 P.

Multifunktionsgehäuse

Auch die Fun Generation PL 112 P kommt wie von der kleinen Serie gewohnt mit einem Bassreflexgehäuse, das die Wiedergabe im Tieftonbereich unterstützen soll. Das Kunststoffgehäuse ist stabil, hat einen feststellbaren Hochständerflansch und drei hervorragende Tragegriffe, jeweils an den Seiten und oben. Dank des Multifunktionsgehäuses kann die Lautsprecherbox prima in liegender Position als Floor-Monitor eingesetzt werden.

Fun Generation Passivbox

Das integrierte Zweiwege-System besteht aus dem 12-Zoll Basslautsprecher und einem 1-Zoll Hochtontreiber, der an ein kurzes Horn gekoppelt ist. Die Lautsprecher werden durch ein robustes Schutzgitter ohne Hinterspannung, was sicherlich der Kalkulation des Preises geschuldet ist, vor den gröbsten Eindringlingen bewahrt. Sollten Flüssigkeiten oder Zigaretten im Spiel sein, müssen der Gitarrist oder der Sänger beim Posing auf dem Floor-Monitor also Vorsicht gelten lassen.

Laut Hersteller verarbeitet die Fun Generation PL 112 P eine Leistung 600 Watt Peak bei einer Impedanz von 8 Ohm und erreicht einen Maximalpegel von 114 dB. Technische Angaben für die Dauerbelastung sind leider nicht zu finden. Seitens des Frequenzgangs ist in der Bedienungsanleitung eine Bandbreite von 80 Hz bis 19 kHz angegeben.

Da hier keine Power-Abteilung eingearbeitet ist, braucht es natürlich eine eigene Endstufe, um die Passivbox zu betreiben. Hier gilt es die Anschlusswerte und vor allem die Impedanzen zu beachten.

Zwei gute Rollen

Rollen statt tragen

Die Größe dieser Lautsprecherbox beträgt 630 x 420 x 342 mm (H x B x T) und dank des Kunststoffgehäuses ist das Gewicht mit 9,8 kg erfreulich gering. Dennoch sind hier zwei brauchbare Rollen angebracht, sodass sich die Box am oberen Tragegriff in leicht gekippter Position recht gut über glatte Untergründe rollen lässt. Die Ausführung dieses Gehäuses mit zwei Rollen habe ich bereits bei der Fun Generation PL 112 in aktiver Ausführung angetroffen. Man hat also der Einfachheit halber identische Gehäuse verwendet.

Die Rollen in diesem Gehäuse sind im Hinblick auf Konkurrenzprodukte auf jeden Fall ein Vorteil – auch wenn sie hier nicht unbedingt erforderlich wären.

Der Blick von hinten

Die Rückseite ist schnell erklärt. Auf der großzügig bemessenen und etwas vertieft in das Gehäuse eingelassenen Metallplatte sitzen lediglich eine Eingangs- und eine Ausgangsbuchse. Beide sind als verriegelbare NL4-Steckverbinder ausgeführt, sodass hier Speakon- oder entsprechend kompatible Stecker erforderlich sind.

Wer sich für den inneren Aufbau einer Fun Generation Lautsprecherbox interessiert, der kann hier (auf diesen Link klicken) nachschauen. Am Beispiel der Fun Generation PL 110 P ermöglichen wir einen Blick in das Innere des Gehäuses und auf die dort verbaute Frequenzweiche.

Flansch mit Feststeller

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