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Test: Future Artists MIDI LOOPER, 4-Spur-MIDI Looper


We're jammin' in the loop

Was will es?

Unschwer zu erraten ist das Gerät eine Loop-Station. Für Audio gibt es da ja schon einige Geräte, die sich auch immer größerer Beliebtheit erfreuen. Allerdings gibt es so was nicht exklusiv für MIDI. Der Future Artists MIDI LOOPER schließt nun diese Lücke – denn unter MIDI LOOPER verstand man bis jetzt entweder Plug-ins für die DAW oder aber Geräte für das Gitarren-Setup.

Sparta wäre stolz, mehr braucht man nicht.

Sparta wäre stolz, mehr braucht man nicht

Hier geht es aber tatsächlich um die Aufnahme und das Loopen von MIDI-Daten. Der MIDI LOOPER stellt dafür vier separat bespielbare Spuren an, die (fast) jede MIDI-Message aufnehmen können. Dabei müssen die Spuren nicht zwangsläufig die gleiche Länge haben, was auch bei lediglich vier Spuren schon komplexe Loops erlaubt. Dem ausführlichen beiliegendem gedruckten Handbuch kann man entnehmen, dass eigentlich alle üblichen verdächtigen MIDI-Nachrichten, bis auf Program Change und Sysex, vom MIDI LOOPER akzeptiert werden.

Ich hätte mir gewünscht, dass auch gerade Programm Changes verarbeitet werden, so dass eine einzelne Spur einfach nach „mehr“ klingen kann, wenn die Klänge geschickt gewechselt werden. Die Beta-Tester waren da anderer Ansicht, da sie eine Umschaltung am Klangerzeuger bevorzugten, dennoch hätte man es als Option offenhalten sollen. Man denke nur an C64er-Tunes, von denen man kaum glauben kann, dass da nur drei Stimmen am Werk sind. Dafür nimmt er aber erfreulicherweise auch Polyphonic Aftertouch auf.

Wie läuft es ?

Der Future Artists MIDI LOOPER kennt drei Sync-Arten: Intern, DIN-MIDI-Sync oder USB-MIDI-Sync. Diese Einstellung nimmt man im Optionsmenü vor, das durch einen Druck auf den rechten Encoder aufgerufen wird. Dreht man diesen, können alle drei Hauptoptionen eingestellt werden. Außer der Clock-Quelle gibt es da noch die Einstellung der BPM und die Aktivierung der MIDI-Thru-Funktion, die für DIN-MIDI und USB-MIDI getrennt vorgenommen werden kann.

lieder noch kein Thru von MIDI zu USB

Leider noch kein Thru von MIDI zu USB

Was eben auch geht und für diejenigen interessant sein dürfte, die ihre Kreationen auch verewigen wollen: Keyboard über DIN-MIDI einzuspielen und per USB in die DAW zu schicken. Leider gibt es dafür keine Thru-Option (also DIN-MIDI –> USB-MIDI), so dass man beim Einspielen im Dunklen stochert, wenn der Empfänger ein Plug-in in der DAW ist. Auch hier ist die Umsetzung für das nächste Software-Update eingeplant. Außerdem kommt es in dieser Konfiguration (und nur in dieser) zu noch nicht geklärten Noten-Aussetzern, die daher rühren, dass ab und an ein eingespielter Note-On-Befehl verschluckt wird. Das Problem ist bekannt und wird bearbeitet.

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    *modular*

    Anmerkung: 2015 gab es noch keine Superbooth, auf der 2016er Superbooth wurde das Teil präsentiert.

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Future Artists MIDI LOOPER

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