Layer Stack und Pixel Effects
Selbstverständlich kann Modul8 weit mehr als nur Clips abfeuern. Das Herzstück des Programms, der Layer Stack, befindet sich rechts im Hauptfenster und besteht aus zwei Gruppen (A/B), in denen sich jeweils fünf Ebenen auf bis zu acht Seiten unterbringen lassen. Jede Layer besitzt einen Aktivierungs-Button und einen Deckkraftregler. Alle Einstellungen für Rotation, Größe, In- und Out-Punkt, Geschwindigkeit sowie viele weitere Optionen lassen sich spezifisch für die jeweilige Ebene im Main Window vornehmen. Neben sehr flexiblen Mitteln zur Live-Nachcolorierung der Clips bieten die sechs Pixel Effects weitere umfassende Bearbeitungsmöglichkeiten. Außer den Standards Sättigung, Helligkeit und Kontrast existieren ein Luma/Chroma Keyer, ein Noise-Generator und ein Weichzeichner.
Animation Effects
Den Bereich unterhalb der Pixel Effects nehmen die Animation Effects ein, die größtenteils auf die Layer-Geometrie Einfluss nehmen und für automatische Bewegungen, Skalierung und Rotation der Layer geeignet sind. Neu in der vorliegenden Version 2.6 von Modul8 ist die Sound Analysis Funktion, mit der sich die Animation Effects ebenfalls steuern lassen, was eine bessere Abstimmung der Visuals mit dem DJ ermöglicht. Sehr mächtig zum Erstellen spannender Live-Effekte ist außerdem der Transformer, mit dem sich die Clips blitzschnell in eine Matrix verwandeln lassen oder ein Partikelemitter ähnlich wie in Apple Motion konfiguriert werden kann.



























