Praxis
Die Installation verläuft, wie beim Mac (noch) gewohnt recht einfach und schnell. Modul8 kann auf der Entwicklerseite heruntergeladen werden und online autorisiert werden. Demo und Lizenz-Version sind nicht kompatibel und müssen separat geladen werden. Die aktuelle Version berechtigt zum Einsatz auf zwei Computern, was die Entwicklung von Shows daheim und nachträgliche Portierung auf den Laptop sehr vereinfacht. Das Update von Version 2.58 auf 2.6 verlief weitgehend problemlos, allerdings mussten bei alten Shows einige Clips erneut ins jeweilige Mediaset importiert werden, da Modul8 zwar keinen Fehler anzeigte, am Projektor aber nur ein Schwarzbild herauskam. Generell läuft die Software 100% stabil, bisher ist es mir nicht gelungen, einen Crash zu provozieren.
Bei der Einrichtung des Outputs bietet das Adavanced Output Setting sehr gute und professionelle Möglichkeiten zur Einrichtung von Multiprojektionen, sofern der eingesetzte Rechner über genügend Ausgänge verfügt. Modul8 spielt alle Clips von Haus aus in ihrer nativen Auflösung ab, d.h. die Clips sollten im Zweifelsfall vor dem Import auf die gewünschte Output-Größe gebracht werden. Ansonsten bleibt noch die Möglichkeit zur Skalierung im jeweiligen Layer. Neben den Clips aus dem Media-Set bietet Modul8 auch die Option, den DV Input oder die eingebaute Webcam als Medium zu nutzen. Das funktioniert natürlich nicht immer latenzfrei und belastet den Prozessor, kann aber die Visuals durchaus bereichern. Bis zu vier Live Inputs können eingespeist werden.



























