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Test: Gemini Groove

17. September 2009

DJ Software

Im Kampf um die Laptops der stetig wachsenden Zahl der Digital DJs wagt sich nun mit Gemini ein weiterer DJ-Hardware Hersteller mit einer Software auf den Markt. Groove versteht sich dabei laut eigener Aussage als ideal für professionelle DJs, Bar- oder Restaurantbesitzer, Tanzschulen Radiostationen und weitere Einsatzgebiete. Ob dem so ist und wie weit der Funktionsumfang reicht, soll der folgende Test zeigen.

Installation

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Zunächst erfreulich: Gemini hat die Systemanforderungen gering gehalten. Windows XP, ein Pentium 4 mit 1,3 Gigahertz, dazu 256 MB Arbeitsspeicher und 15 MB freier Festplattenspeicherplatz sollen für den reibungslosen Ablauf der Software reichen. Im Lieferumfang befindet sich eine Installations-CD, sowie eine sehr kurze Anleitung zum Programmstart. Mehr braucht es allerdings auch nicht, es kommt schließlich auf die Software an.

schnelle und benutzerfreundliche Installation

schnelle und benutzerfreundliche Installation

Bereits in den Systemanforderungen zeigt sich ein großes Manko. Groove liegt bis jetzt lediglich als Windows Version vor. Mac Besitzer, die in Musikerkreisen durchaus häufig anzutreffen sind, oder Linux Anwender gehen im Moment noch leer aus. Die Installation unter Windows geht schnell und problemlos vonstatten. Auch die Einrichtung der Software ist intuitiv über einige Einstellungspunkte, wie Auswahl der Soundkarte und der Audiokanäle, schnell erledigt.
Beim ersten Start des Programms bekommt der User eine Schnelleinführung in das Laden der Decks, und schon kann es los gehen.

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Auf den ersten Blick 

… wirkt Groove aufgeräumt und übersichtlich. Die Farbgestaltung ist, wie immer bei DJ Software, Geschmackssache. Die vorherrschende Farbe ist schwarz. Alle Buttons sind durch ihren dreidimensionalen Look gut von der Oberfläche abgesetzt und immer schnell zu erkennen. Die beiden Player sind in blau bzw. gelb farblich unterschieden. Insgesamt ein kontrastreiches, übersichtliches, aber auch etwas langweiliges Bild. Hier versprühen andere Benutzeroberflächen nach meinem Empfinden etwas mehr Spaß an der Sache. Der Aufbau orientiert sich insgesamt an der typischen „zwei Player plus Mixer plus Browser“ Gestaltung gängiger DJ-Software. Dies ist keineswegs negativ gemeint. Es ermöglicht auch Einsteigern einen intuitiven Sofortstart.

beim ersten Start wird dem Anwender eine kurze Einweisung gegeben

beim ersten Start wird dem Anwender eine kurze Einweisung gegeben

Die Player bieten ein zentrales, großes Jogwheel, das sich am Design der Gemini CD-Player orientiert. In unmittelbarer Nähe befindet sich jeweils die groß dimensionierten Pitchfader, sowie Play und Cue Tasten, als auch eine schicke, sich rund an das Jogwheel anschmiegende Aussteuerungsanzeige. Trackzeit, Pitchwert und BPM lassen sich im Inneren des Jogs ablesen, Trackname und eine Wellenformdarstellung des gesamten Songs befinden sich darüber im oberen Teil des jeweiligen Players. Über den Playern befindet sich, ähnlich wie bei Serato oder Mixvibes Cross eine Beatmatching Anzeige, in der die Wellenformen beider Player gemeinsam übereinander angezeigt werden. Eine praktische Hilfe, vor allem für Einsteiger. Zwischen den Playern findet man einen einfachen Zweikanal Mixer mit Dreiband Klangregelung und Killbuttons, Line- und Crossfader, sowie Vorhörreglern für den Monitorausgang. Alles also, was zum internen Mixen in der Software benötigt wird. Auf Filter verzichtet Groove, es stehen jedoch pro Deck vier Effekte (Flanger, Phaser, Delay und Reverb) zur Verfügung. Außerdem befinden sich neben den Decks umfangreiche Loopfunktionen und bis zu vier speicherbare Cuepunkte und es gibt einen integrierten Audiorecorder, mit dem Live-Mixe direkt aufgenommen werden können. Der Browser bietet eine übersichtliche Auflistung aller vorhandenen Audiodateien. Er kann entweder Verzeichnisweise oder auch per Drag und Drop gefüttert werden und bietet unterschiedliche Sortierfunktionen, wie Titel, Interpret usw.

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