Test: Genelec M030, Studiomonitore

23. November 2015

Kompakte finnische Profis

Dieser Test der Genelec M030 ist eigentlich ein Erfahrungsbericht, denn diese Lautsprecher habe ich mir vor ca. 8 Monaten als Alternativabhöre zugelegt. Ohne sie jemals gehört zu haben, bestellte ich sie mir, da ich durch meinen Test der größeren Schwester M040 sicher war, nichts falsch zu machen. Es war auch alles andere als ein Fehler, diese kompakten Finnen zu wählen, dennoch habe ich eine Überraschung erlebt. Aber lest einfach selbst.

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Von Außen und Innen

Die M-Serie von Genelec ist in erster Linie für Musiker und Projektstudios (wie meines) entwickelt worden und ist deutlich preiswerter als die vergleichbaren Größen der 8000er Serie. Dennoch wurde hier nicht an den entscheidenden Stellen gespart, sondern lediglich die Montagemöglichkeiten sind weniger reichhaltig und auch die Korrektureinstellungen bezüglich des Klanges sind einfacher gestrickt. Zudem ist das Gehäuse nicht aus Aluminium sondern aus einer Kunststoff-Holz-Mischung, die zu einem sehr eigenständigen Design „verbacken“ wird.

Die Genelec M030 ist ein sehr kompakter Studiomonitor mit den Maßen 273 x 190 x 190 mm und einem „Kampfgewicht“ von 4,6 kg. Als Anschlüsse stehen eine XLR-Combobuchse (nimmt also auch Klinkenstecker auf) sowie eine Cinch-Buchse zur Verfügung. Über drei Kippschalter lassen sich verschiedene Klangkorrekturen einstellen.

Hier die wichtigsten technischen Daten, die ich der Website des deutschen Vertriebs Audio Export entnommen habe:

Übertragungsbereich: 58 Hz – 21 kHz (±2,5 dB)
Schalldruck: 103 dB
Lautsprecher: 127 mm Tieftöner, 19 mm Metallkalotten-Hochtöner
Endstufenleistung: 50 + 30 Watt

 

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Forum
  1. Profilbild
    syntach  

    Guter Tipp mit den Speakern, danke! Und für mich eines der coolsten Studios überhaupt, was die Optik betrifft ( neben der feinen Technik!). Da würde ich die meisten 100000EUR Studios für links liegen lassen. Im Ernst.

  2. Profilbild
    TobyB  RED

    Moin Siggi,

    ich hatte mir die Tage die M030 angehört und werde mir die im nächsten Jahr zulegen. Da sie für meine Ohren und meine Art zu mischen am besten funktioniert.

    Ich finde ja immer wieder interessant, was meine müden Augen bei dir im Studio entdecken. Diesmal BBE Sonic Maximizer 882i und einen Lexicon MX 300. Ich hab den MX200 für Inserts/Outboard und im Masterzweig den MX400. den BBE Sonic Maximizer habe ich auch. Leistet mir beim Mixen mit den Kopfhörern unschätzbare Dienste.

    Grüße ToB

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