Test: Genoqs Octopus, Hardware-Sequencer

Über Midi-Out können Bank-/Programm-Select Befehle an die angeschlossenen Midi-Klangerzeuger geschickt werden. Diese Befehle sind auf Trackebene speicherbar und werden gesendet, alsbald eine Page zum Spielen aktiviert wird. Midi-In Recording von Midi-Noten & Chords sowie von externen Controllerdaten ist ebenfalls einfach möglich. Steps können gemutet oder geskipped werden, Chords aus bis zu 7 Noten (!!!) lassen sich on the fly bauen und gleichzeitig oder „strummed“ abspielen. Die Strum Funktion kann dabei nicht nur die Trigger-Zeit beeinflussen, sondern kann auch Velocity oder Pitch Offsets den gestrummten Noten beimischen. Multitrigger je Step/Note in jeglicher Variation sind also kein Problem, so dass auch der berühmte „Chris Franke Effekt“ problemlos machbar ist. Mit dem Amount-Regler wird eingestellt, mit welcher Intensität sich ein Effekt auf einen Step auswirkt. Da kommt echte Freude auf.

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Auf Grid-Ebene werden Pages gemutet und eingeschaltet, kopiert, gelöscht und vieles mehr. Hier können auch Page Ketten und Page Cluster (zusammengehörige Pages) beliebig gebildet werden, so dass sich Songstrukturen einfach bilden und variieren lassen. Der Grid Mode kann ebenso dazu benutzt werden, alle abspielenden Tracks auf dedizierte Knöpfe zu legen, was direkte, gleichzeitige Bearbeitung von bis zu 90 Tracks ermöglicht. Das umfasst u.a. Mute/Un-mute, sowie die Editierung sämtlicher Track-Attribute mit Hilfe der Edit-Encoder.

Im Grid- und Page-Mode sind zudem noch bis zu jeweils 5 CC Maps definierbar, mit denen sich mittels Midi-Controller Eingriffe organisieren und mittels der Mixer-Encoder je Page oder Track effektvoll regeln lassen.

In welchem Modus sich der Octopus gerade befindet, wird immer über die Modus-LED´s im rechten Teil des Bedienteils dargestellt bzw. lässt sich dort anwählen. Hier finden wir auch alle Funktionen, die sich auf das gesamte Geschehen des Octopus oder eine der Modi beziehen. Neben den obligatorischen Start-/Stop/Pause sind dies die Funktionalitäten Master Tempo, Midi-Clock (Master/Slave), Track-Chaining, Force to Scale, Step Multitrigger, Chord, Note-Pitch Information.

Forum
  1. Avatar
    AMAZONA Archiv

    Hallo Dieter,

    herzlichen Glückwunsch zum tollen Gerät und dem ausführlichen Test. Als großer Freund von Hardwaresequencern bin ich von der live-tauglichkeit der Geräte voll überzeugt. Hiermit kann im Ggs. zu den Softwaresequencern echte live gearbeitet werden.
    Tolles Gerät !

    Wann kommt der direkte Vergelich zum Schrittmacher?

    Hajo

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    AMAZONA Archiv

    Hallo Hajo,
    Danke für den guten Kommentar. Nun den Vergleich zum Schrittmacher sollte jeder selber machen. Beide Testberichte gibt es ja bei Amazona. Der offensichtliche Unterschied liegt aber woll in 1. Linie in der Hardwareausführung und Haptik des jeweiligen Systems. Da liegt der Octopus weit vor dem Schrittmacher. Oder siehst Du das anders?

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    AMAZONA Archiv

    Hallo erstmal,
    kann man über den USB-Port des Octopus auch programmierte Sequenzen exportieren und auf dem Rechner sichern ? Wäre ja für besonders kreative Programmierer sicherlich ein interessantes Feature.
    Gruß redwave ;-)

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    AMAZONA Archiv

    Hi,
    aktuell ist eine Übertragung von Sequenzen via USB wohl nicht möglich. Ich werde das aber sofort anregen. Klasse Idee! Danke

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    setth7501

    Hallo dieter.

    dein artikel hat mich derart neugierig gemacht auf diese maschine das ich am liebsten mein konto plündern möchte, schon allein um die optik geniessen zu können, aber aussehen ist eben nicht alles, deswegen folgende frage. ich erstelle meine tracks derzeit auf einem macbook pro in verbindung mit jazzmutant dexter und den programmen ni maschine, ableton usw. ich habe auch nicht vor daran grossartig was zu ändern, was die hardware betrifft. ergibt dieser sequenzer überhaupt eine sinnvolle ergänzung für mein set solang ich alles nur über software erstelle?

  6. Profilbild
    studiodragon  

    So, das war hier der Berricht der mir vor ein paar Jahren die Lust gegeben hatte, auch einen Octopus zu bekommen. Es ist nun so weit, und bereuhen tuhe ich es immer noch nicht.
    Was ich aber schade finde, das man bei einem Deutschen Gerät kein Deutsches Handbuch mitgeliefert bekommt …

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