Test: Gibson, Les Paul Studio Pro Plus RV, E-Gitarre

6. Dezember 2011

Les Paul Studio

In der heutigen Zeit muss selbst ein traditionelles, im Gitarrengeschäft fest verankertes Unternehmen wie Gibson zusehen, immer mal wieder mit ein paar Besonderheiten auf den Markt zu kommen. So finden wir heute die Gibson Les Paul Studio Pro Plus im Test bei Amazona. Der eine oder andere wird natürlich behaupten: Was ist denn besonders an einer Les Paul, vor allem an einer Studio? Dem Ganzen werden wir natürlich auf den Grund gehen. Im Allgemeinen erfreut sich die „kleinste“ neben der Junior (der günstigsten Les Paul im Reitstall von Gibson) immer mehr an Beliebtheit. Immerhin kann sie durchaus mithalten im Vergleich zu ihren großen Schwestern, der Standard oder der Custom. Man verzichtet auf ein paar Features wie zum Beispiel Binding, reduziert die Hardware sowie das Schlagbrett und bietet somit eine Les Paul zu einem durchaus annehmbaren Preis an – was man von den Flaggschiffen ja heute nicht mehr behaupten kann. Und das alles „Made in USA“. Eine Les Paul bleibt mit Sicherheit ein Les Paul, doch wir werden sehen, was die Gibson Les Paul Studio Pro Plus zu bieten hat.

-- Die Les Paul Studio Pro --

— Die Les Paul Studio Pro —

Konstruktion/Lieferumfang

Meine Vorfreude hält sich dieses Mal in Grenzen. Muss ich doch zugeben, schon die eine oder andere Gibson Les Paul in den Händen gehalten zu haben. Nicht dass ich dieses Modell nicht mag, immerhin gehört es zu den wenigen Klassikern auf dem E-Gitarren Markt, und egal, ob man zu den Strat-Spielern, Les Paul-Spielern oder zu den „Mir-doch-egal-Hauptsache-es-rockt“-Spielern gehört, die Les Paul ist eine Les Paul, was soll man dazu noch großartig sagen? Genau deswegen die verhaltene Vorfreude. Aber wie war das noch mal mit dem Tag, dem Abend und dem Loben? Lassen wir uns überraschen!

-- 4 x Pro Plus --

— 4 x Pro Plus —

Die Gibson Les Paul Studio Pro RV, die uns zum Test zugetragen wurde, präsentiert sich in einem schwarzen Gibson-Koffer mit weißer Innenverkleidung. Recht edel sieht die Red Velvet mit dem weißem Hintergrund aus. Neben dem Red Velvet ist diese Paula noch in Antique Natural, Trans Black und in Manhattan Blue erhältlich. Der erste Eindruck ist durchweg positiv. Die Verarbeitung und der Lack sind top, und man findet augenscheinlich erst mal keinen Grund zu meckern. Klar, hier bekommt man eine Les Paul, wie gewohnt mit Single-Cut, einem zweiteiligen Mahagoni-Korpus, plus einer Ahorn-Decke und einem Mahagoni-Hals mit Palisandergriffbrett. Doch schon beim ersten Mal in die Hand nehmen fällt einem das angenehm leichte Gewicht auf. Die Pro Plus ist sehr leicht für eine Les Paul, was zum größten Teil wohl am „Chambered Body-Style“ liegt. Den Begriff Chambered kann man im Wesentlichen mit „Kammer“ übersetzten. Was nichts anderes bedeutet, als dass die Gitarre mit diversen Hohlräumen versehen wurde. Das hat natürlich den Vorteil des geringeren Gewichts, plus einem durchaus positiven Ergebnis im Klangverhalten.

Klangbeispiele
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