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Test: GMedia impOSCar

33 Preset-Wellenformen werden übrigens mitgeliefert und können über ein DropDown-Feld in beide Oszillatoren getrennt geladen werden. Mit dieser großartigen Wellenformauswahl kann man fast jeden erdenklichen Sound programmieren: schneidende Lead-Sounds, helle Glocken, abgrundtiefe Bässe, atmosphärische Flächen und rauchige Klangteppiche – ach ja, weißes Rauschen gibt es natürlich auch!
Im Gegensatz zu Oszillator 1, der nicht in der Tonhöhe angepasst werden kann, stehen beim 2. Oszillator eine Transponierung über 6 Oktaven, eine Transponierung über +/- 7 Noten und eine feine Verstimmung über einen Detune-Regler zur Verfügung.

Stimmenanzahl und CPU-Belastung
Die Polyphonie des PlugIns lässt sich per Regler zwischen den Werten Mono, Duo-Mode (Verwendung des 1. und nach Drücken einer weiteren Taste des 2. Oszillators), 4, 8, 12 und 16 Stimmen. Erfreulicherweise geht der impOSCar sehr sparsam mit den zur Verfügung stehenden Computer-Ressourcen um: bei voller Stimmenauslastung (also 16 gleichzeitig gedrückte Tasten) verbraucht das PlugIn auf dem Referenz-PC (P4, 2.6, 1.5 GB RAM, 6 ms Latenz, RME Multiface) maximal 18% auf der CPU-Scala (Cubase SX 2.0). Da man selten 16 Stimmen auf einmal erzeugt, kann man aufgrund der geringen CPU-Belastung viele impOSCar-Instanzen öffnen und damit jede Menge OSCar-Sounds nutzen. Einen Fehler gibt es noch bei Sounds mit Effektanteil. Doch dazu später mehr.

Das Filter
Beim Filter handelt es sich um den einzigen wirklich analogen Baustein des Original-Instruments. Diese Tastsache erstaunt umso mehr, da viele Sounds absolut analog klingen! Genau genommen handelt es sich nicht um einen, sondern um zwei Filter, wobei die Arbeitsweise über einen Separation-Regler eingestellt wird. So werden aus einem 24dB-Filter zwei serielle 12 dB-Filter.
Die Anzahl der Filtertypen und deren Verschaltungsmöglichkeit wurde gegenüber dem Original stark erweitert – 9 verschiedene Filterarten können im impOSCar per Regler ausgewählt werden:
1. Low Pass 24dB, seriell, 2. Band Pass 24dB, seriell, 3. High Pass 24dB, seriell, 4. Low Pass 2 Pole, parallel, 5. Band Pass 2 Pole, parallel, 6. High Pass 2 Pole, parallel, 7. Low Pass / Band Pass, parallel, 8. Low Pass / High Pass, parallel und 9. Band Pass / High Pass, parallele Verschaltung der 12dB-Filter.
Selbstverständlich stehen auch der obligatorische Cutoff- (hier Q) und Resonanzregler (hier FreQ) zur Verfügung. Den Klang eines Filters zu beschreiben ist nicht einfach. Aber dieses Filter klingt einfach fantastisch, eigenständig und in allen Tonlagen überlegend – selbst die Verzerrung bei hohen Overdrive-Werten wurde beim impOSCar emuliert. Mit Hilfe des Filter-Drive-Reglers kann der Sound herrlich angedickt und verzerrt werden.

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Hüllkurven und LFOs
Für das Filter steht eine 5-stufige, für den Verstärker eine 4-stufige Hüllkurve zur Verfügung. Die Hüllkurven sind ausreichend schnell, um auch perkussive Klänge zu erstellen. Der LFO ist sehr gut ausgestattet und erlaubt die Wahl zwischen 12 verschiedenen LFO-Wellenformen – das sind doppelt so viele wie beim Original. Als Spezialität besteht auch die Möglichkeit, die Filterhüllkurve statt der LFO-Wellenform als Modulator zu verwenden. Die Geschwindigkeit des LFOs richtet sich nach der eingestellten Betriebsart (Free, Lock, Sequenzer-Clock oder Midi) und kann je nach Modi in Hertz oder BPM eingestellt werden. Mit dem LFO-Intro-Regler legt man den Startpunkt des LFOs nach Drücken einer Taste in Sekunden ein. Der LFO wirkt auf die Filterfrequenz und die Tonhöhe des Sounds.

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Klangbeispiele
Forum
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    AMAZONA Archiv

    Aufgrund des großen Hypes um dieses Teil hab ich ihn mir auch zugelegt. Für mich war das der größte Fehlkauf was Plugins betrifft:Auch die neue Version 1.10 ist völlig verbuggt zumindest im Zusammenspiel mit FL Studio.Ok das ist bei vielen Plugins der Fall. Wenn dann aber dazu kommt das Emails an Gforce und M-Audio entweder gar nicht beantwortet werden (Gforce seit fast 4 Monaten) oder einem AGBs zitiert werden (M-Audio), dann hört der Spass doch auf.Hab das Teil auch unter Ableton und Cubase getestet, da läufts schon besser aber vom Hocker hauts einem auch nicht. Gut ist der druckvolle Sound und auch die Bedienung an sich ist OK. Aber qualitativ absolut noch nicht ausgereift und das Geld nicht wert. Das können auch andere Plugins die weitaus stabiler und insbesonders sauberer laufen.

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    AMAZONA Archiv

    @clipnotic:
    was hast Du denn genau für Probleme mit cubase und dem plugin ? Irgendwelche reproduzierbare Fehler, die man nachvollziehen könnte ?

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      AMAZONA Archiv

      @StefanN – Hallo, unter Cubase 3 lief das Teil schon halbwegs wie gesagt, nur das beim Umschalten / Wechseln von Sounds oft gut böse klingende Störungen auftraten (schön bei laut aufgedrehten Boxen :-) )aber sonst gings eigentlich. Ich möchte den aber gerne in FL Studio verwenden und da gibts dann Abstürze / Peaks beim Wechseln von Sounds oder Laden von neuen Soundbänken oder die Regler verstellen sich von selbst sobald man den Sequenzer stoppt und wieder play drückt… und da ändert sich auch nicht viel wenn man die Tips auf der Gforce-Seite ausführt. Na ja und dann hat man so nen Support – Gute Nacht :-(

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        AMAZONA Archiv

        @Clipnotic
        Das mit dem selbstständigen verstellen der Regler ist ein bekanntes Problem. Geh einfach in den CC-Modus vom impOSCar (einfach mit dem Moderegler auf CC gehen) und ersetze alle CC Werte durch „—„. dann ist das Problem behoben.
        Es reicht auch schon wenn du das beim Glidetime- und Vel->Filterdriveregler machst, denn so weit ich weiß sind nur die beiden betroffen.
        Ich hoffe ich konnte helfen.

        MFG
        Dennis

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          AMAZONA Archiv

          @Bronto Scorpio, erst mal vielen Dank für den Tip!! Nutzt Du diesen Synth auch unter FL Studio? Wie kriegt man denn das mit den Peaks beim Umschalten von Sounds und den Abstürzen beim Laden von Soundbänken hin?

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            AMAZONA Archiv

            Ja ich habe den Synth mal unter FLStudio benutzt (bin auf Live umgestiegen).
            Das mit dem Abstürzen beim Laden von Soundbänken ist mir nie passiert. (War aber auch noch unter FLStudio 7).
            Und diese Peaks und allgemein merwürdige Sachen beim Umschalten von Sounds ist einfach n Bug. Da weiß ich auch keine Lösung.
            Teilweise kann man ja sogar richtig beobachten wie sich die Regler nachstellen beim Soundwechsel.
            MFG
            Dennis

  3. Profilbild
    kritik  

    die soundbeispiele sind alle gleich
    keine pads leads oder bässe
    ich hab das teil
    und kein synthesizer macht so abgedreht brachial fette bässe
    mit eigenem grundcharakter
    wer was andere behaupetet ist mit sicherheit durch lsd amputiert worden
    ralfy

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