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Test: Harley Benton Powerplant

Bezüglich der Versorgungsspannungen ist die Powerplant sehr gut aufgestellt. Insgesamt acht 9V Ausgänge mit max. 500mA sorgen für eine umfassende Abdeckung des überwiegenden Teils der FX-Pedale.

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Sehr gelungen auch die 12V Versorgung, welche sowohl als Gleichstrom, als auch als Wechselstrom an zwei verschiedenen Buchsen anliegt. Sehr schön wäre noch, wenn zumindest ein 18V Anschluss vorliegen würde. Zwar ist diese Form der Versorgungsspannung aufgrund des höheren Headrooms meist nur bei alten Pedalen von beispielsweise MXR (Flanger, Blowtorch), Ibanez (AD80) oder teilweise ihren Neuauflagen zu finden, aber es würde demnach wirklich die gesamte Palette abdecken.

Geschaltet wird das Netzteil durch einen On/Off-Schalter, welcher sich unmittelbar neben dem Kaltgerätestecker und dem Feinsicherungszugang befindet. Im Lieferumfang enthalten ist ein Netzkabel und eine wilde Mischung aller gängiger Verbindungkabel/Stecker in ausreichender Floorboard-Länge.

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Praxis

Ganz kurz, ganz einfach: Das Gerät funktioniert ohne Murren und Mucken, ist extrem leise (kein hörbares Trafo-Brummen) und macht genau das, was es soll! Nach dem Betätigen des Einschalters leuchtet eine sehr helle blaue LED an der Seite auf und vermittelt zusammen mit dem rot leuchtenden Ein/Aus-Schalter den Betriebszustand des Gerätes.

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Fazit

Ein praxisgerechtes Klötzchen, welches Harley Benton dort auf den Markt gebracht hat! Das höchst massive Netzteil deckt den Großteil aller benötigten Betriebsspannungen ab und vermittelt dabei die Robustheit eines mehrfach gebrannten Mauersteins der alten Schule.

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Hier kann man sich im Eifer des wilden Bühnengefechtes problemlos mit einem Bein abstützen, ohne dass es einem (wie schon so oft bei preiswerteren FX-Komponenten geschehen) das eine oder andere Poti oder gar das ganze Plastikgehäuse zerwämmst!

Eine sinnvolle Anschaffung zu einem kleinen Preis, welches auch aufgrund der Lossagung von Batterien und Akkumulatoren jeglicher Art der Umwelt zugute kommt!

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Plus

+ massive Konstruktion
+ 8-fach 9V
+ gute Verarbeitung
+ 12V AC und DC Ausgänge
+ Preis-/Leistungsverhältnis

Minus

– kein 18V Ausgang
– fehlende Verschraubungspunkte für das Floorboard

UVP: 39 Euro

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Forum
  1. Avatar
    AMAZONA Archiv

    Guter Bericht.Das Befestigungsproblem liesse sich einfach und ordentlich mit 2 Stücken Aluwinkel die mit entsprechenden Bohrungen versehen sind lösen

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