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Test: Harley Benton Traveler-E-Nylon, Akustikgitarre

12. März 2013

Ab in den Süden!

Wer hat da nicht schon öfter mal dran gedacht: Urlaub, endlich mal Zeit zum Gitarre spielen. Vielen Hobbymusikern fehlt ja im Alltag die ausreichende Zeit, sich mal mit dem geliebten Instrument zu beschäftigen, wieso also nicht die „Freizeit am Stück“ nutzen. Wäre da nicht der Platzmangel im Flugzeug/Auto, oder man will sein geliebtes Stück nicht dem feinen Sand am Strand aussetzen. Harley Benton, die Hausmarke vom Musikhaus Thomann, sorgt für Abhilfe. Traveler-Gitarren gibt es an für sich schon einige, wenn nicht genug, doch viele sind dann preislich nicht im erschwinglichen Rahmen oder eher speziell. Die Traveler Serie von Harley Benton bietet eine Western-Gitarre und eine Nylon-String im Kleinformat und das Ganze, dank der Fertigung in Fernost, im sehr günstigen Preissegment plus Tonabnehmer-Option.

Heute hier im Test auf Amazona: die Harley Benton Traveler-E-Nylon.

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HB-TravN-7

— Die Harley Benton Traveler-E-Nylon —

Konstruktion/Lieferumfang

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Süß, kann man schon denken, wenn man diesen kleinen Gigbag mit dem angeblichen Gitarreninhalt in der Hand hält. Aber mal ehrlich, was erwartet man denn bei einer Reisegitarre? Auf jeden Fall etwas Handliches zum Mitnehmen! Das bekommt man auch, die Gesamtlänge der Nylon-String beträgt nämlich nur kurze 89 cm. Mit im Lieferumfang befinden sich ein Gigbag und ein Inbus-Schlüssel für den Halsstab, immerhin. Hier sollte man für den Preis keine Topware erwarten, dennoch ist die Tasche gut auf das Instrument angepasst, bietet einen ausreichenden Schutz und die Verarbeitung geht völlig in Ordnung. Simpel in Schwarz gehalten gibt es eine kleine eingenähte Tasche, zwei Schultergurte und einen Tragegriff. Da die Gitarre sehr speziell ist, kann man schon fast erwarten, dass ein Gigbag mitgeliefert wird. Es gibt wahrscheinlich keine einzige Alternative.

HB-TravN-1

— Gigbag mit dabei —

Ausgepackt halte ich eine leichte, kleine klassische Gitarre in den Händen, nur der Korpus ist im Verhältnis etwas kleiner geformt als der Hals. Der erste Eindruck ist positiv, natürlich hat man den Preis im Hinterkopf. Die grundlegende Verarbeitung ist dementsprechend nicht perfekt, aber es fallen keine massiven Fehler auf. Die Lackierung ist seidenmatt und sauber bis auf ein, zwei raue Flächen an der Zarge aufgetragen worden. Auf der Decke gibt es einen kleinen Farbfehler und das aufgeklebte Binding „verläuft“ etwas an einem Punkt. Das Griffbrett und der Steg sind sehr trocken und schreien förmlich nach einem Tropfen Öl. Leider sind die Bundstäbchen an den Enden nicht richtig abgerichtet, somit kann man sich tatsächlich fast verletzen, wenn man mit der Hand am Hals entlang fährt. Also, etwas Nacharbeit ist gefragt, was natürlich so nicht sein sollte.

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