AMT-Treiber für Kopfhörer
Die Firma HEDD, das ist in der Branche sicherlich kein Geheimnis, wurde 2015 vom ehemaligen Gründer der Firma Adam Audio, Klaus Heinz, ins Leben gerufen. Ziel der neuen Firma war es, hochwertige Lautsprecher und Kopfhörer für Musikschaffende auf den Markt zu bringen. Klaus Heinz hatte nach eigenen Aussagen mit seinen damals 68 Jahren noch genügend Ideen und Visionen für neue Produkte und nahm sich vor, diese mit seiner neuen Firma umzusetzen.
- AMT-Technologie: Weiterentwickelter Full-Range-AMT-Treiber sorgt für extrem präzise und lineare Wiedergabe.
- Verarbeitung & Komfort: Hochwertige Materialien, cleveres „Heddband“ und spürbare Gewichtsreduktion trotz 550 Gramm.
- Klangqualität: Sehr detailreich, neutral und räumlich, ideal fürs Mixing, Mastering und audiophiles Hören.
- Preis & Nutzen: Hochpreisig, aber leistungsstark, dank 100 Tage Rückgaberecht risikofrei testbar.
Inhaltsverzeichnis
- HEDD HEDDphone Two
- Was bietet der HEDD HEDDphone Two?
- Das Zubehör des HEDDphone Two
- AMT – das ist doch eigentlich nur was für Hochtöner
- Einsatzgebiet und Test-Setup für den HEDDphone Two
- Der HEDDphone Two in der Tonstudio Praxis
- Musikhören mit dem HEDDphone Two
- Musikproduktion mit dem HEDD HEDDphone Two
- Längere Edit-Sessions mit dem HEDDphone Two
Technologisches Herzstück und Markenzeichen der Neugründung war und ist dabei, ähnlich wie bei Adam Audio, die Fokussierung auf sogenannte AMT-Hochtöner. Das ist insofern nicht verwunderlich, da der HEDD-Gründer Klaus Heinz einst mitgeholfen hatte, diese Technologie zu optimieren. Mit dem mir vorliegenden HEDDphone Two versucht HEDD nun, diese Technologie in der zweiten Iteration auch auf dem Kopfhörermarkt zu etablieren. Was genau sich hinter dem Kürzel AMT verbirgt und wie sich der aktuelle Kopfhörer in der Praxis schlägt, wollen wir in diesem Test klären.
Was bietet der HEDD HEDDphone Two?
Beim HEDD HEDDphone Two handelt es sich um einen offenen, ohrumschließenden Kopfhörer, der, wie erwähnt, mit der AMT-Technologie arbeitet. Hinter diesem Akronym steht die Abkürzung für Air Motion Transformer Treiber, ein elektrodynamischer Wandler also. Im Gegensatz zu einer klassischen Membran, wie wir sie aus üblichen Kopfhörern und Lautsprechern kennen, arbeitet der AMT-Treiber etwas anders, wie wir später noch sehen werden. Die Technologie ist jedenfalls bekannt für schnelle und präzise Transientenwiedergabe.
Unser Testmodell wird vom Hersteller mit einem Übertragungsbereich von 10 Hz bis 40 kHz beworben und hat eine Impedanz von 41 Ohm – Werte, die für einen modernen, hochwertigen Kopfhörer nicht unüblich klingen. Die Kopf- beziehungsweise Ohrpolster bestehen aus Kunstleder und liegen angenehm auf der Haut. So viel kann hier schon zum Thema Tragekomfort verraten werden.
Mit einem Gewicht von 550 Gramm gehört der HEDDphone Two sicherlich nicht zu den Leichtgewichten. Um dem entgegenzuwirken, hat HEDD ein verstellbares Kopfband integriert, das das Gewicht des Kopfhörers von den Ohren auf die Schädeldecke überträgt, was sich positiv auf den Tragekomfort auswirkt.
Das Zubehör des HEDDphone Two
Wie es sich für einen Kopfhörer dieser Preisklasse gehört (wir sprechen hier immerhin von knapp 2.000,- Euro), kommt der HEDDphone Two in einem stabilen Case, das ihn im Alltag sicher schützt. Außerdem gibt es mehrere Möglichkeiten, ihn mit einem Kopfhörerverstärker zu verbinden. Zum einen klassisch über 6,3 mm Klinke. Zum anderen kann er aber auch über einen Pentaconn 4,4 mm Klinke genutzt werden.
Sehr spannend: Es liegt auch ein 4-poliger XLR-Adapter bei, denn der HEDDphone Two kann symmetrisch betrieben werden. Sehr gefreut habe ich mich auch über ein zweites Paar Ohrpolster, das dem Gerät beiliegt, sodass man die Polster bei Bedarf oder bei Abnutzung einfach austauschen kann. Gegenüber seinem Vorgänger ist er deutlich leichter geworden, was HEDD Audio auf den Einsatz von Kohlefasern und Magnesium zurückführt.
AMT – das ist doch eigentlich nur was für Hochtöner
Wer schon einmal einen Lautsprecher der Firma HEDD oder auch von Adam Audio gesehen hat, dem werden die sogenannten AMT-Treiber ein Begriff sein. Im Gegensatz zu einem klassischen Hochtöner, der gemeinhin rund ist und eine glatte Membran aufweist, arbeitet ein AMT etwas anders. Die Grundfläche eines AMT ist rechteckig statt rund und die Membran ist gefaltet statt glatt. Man kann sie sich ähnlich wie eine Ziehharmonika vorstellen. Die AMT-Technologie wurde ursprünglich von Oskar Heil, einem Mentor und Professor von HEDD-Gründer Klaus Heinz, entwickelt. Letzterer entwickelte die Schaltung weiter, machte sie zuverlässiger und revolutionierte einst mit seiner ersten Firma Adam Audio den Lautsprechermarkt.
Bisher wurden AMT-Designs lediglich als Hochtöner eingesetzt. HEDD hat es jedoch geschafft, diese Treibertechnologie so weiterzuentwickeln, dass für einen Kopfhörer auch ein Full-Range-Treiber möglich wird – mit all den positiven Eigenschaften, die wir von AMT-Hochtönern kennen.
Die dafür entwickelte Technologie nennt sich Variable Velocity Transformation, kurz VVT. Sie soll für einen linearen Frequenzgang über das gesamte vom Menschen hörbare Frequenzspektrum sorgen. Außerdem soll damit eine direktere Ansprache als mit traditionellen Treiberkonzepten möglich sein. HEDD weist darauf hin, dass für den Betrieb des HEDDphone Two ein vernünftiger, sprich professioneller Kopfhörerverstärker vorzuziehen ist. Wir werden im Test natürlich sehen, ob man ihn auch ganz profan am Ausgang eines Audiointerfaces oder gar eines iOS-Devices nutzen kann.
Einsatzgebiet und Test-Setup für den HEDDphone Two
Bei Geräten dieser Preisklasse stellt sich zunächst die Frage nach dem potenziellen Einsatzgebiet. Dafür kommen mir bei unserem heutigen Testkandidaten zwei Möglichkeiten in den Sinn:
- Zum einen natürlich (wen würde es bei einem Test auf amazona.de wundern?) der Einsatz im Tonstudio für kritische Mixing- und Mastering-Projekte.
- Zum anderen der geneigte HiFi-Hörer, der zu Hause seine Lieblingsmusik in möglichst authentischer Abbildung genießen möchte.
Für den Testzeitraum stand mir glücklicherweise der Violectric HPA V324 Kopfhörerverstärker zur Verfügung, den wir bereits getestet haben. Dieser Kopfhörerverstärker, hinter dem die Marke Lake People steckt, stammt ebenfalls aus dem High-End-Segment. Er bietet als Besonderheit die Möglichkeit, auch symmetrische Kopfhörer anzuschließen. Dadurch war ich überhaupt erst in der Lage, das volle Potenzial des Kopfhörers zu genießen.
Der HEDDphone Two in der Tonstudio Praxis
Wie immer bei einem solchen Testgerät habe ich zuerst sehr viel Musik damit gehört, um mir ein Gefühl für den Klangcharakter, die Detailtreue, die räumliche Darstellung und die Auflösung des Kopfhörers zu verschaffen. Dabei habe ich sowohl sogenanntes Referenzmaterial gehört – also Mixe und Master, die für ihre hohe audiophile Qualität weithin gerühmt werden – als auch eigene Arbeiten, deren Unzulänglichkeiten wiederum ich natürlich sehr gut kenne, um den Kopfhörer auf Herz und Nieren zu prüfen.
Danach stand die Eignung des HEDDphone Two als Werkzeug für Mixing & Mastering auf dem Plan. Zu guter Letzt habe ich ihn auch noch benutzt, um bei diversen Sprachproduktionen das Editing vorzunehmen. Eine Aufgabe, die simpel erscheint, aber doch sehr anstrengend ist, da man kleinste Details und Nebengeräusche aufspüren und eliminieren muss. Hierfür ist ein solcher Kopfhörer zwar völlig überdimensioniert. Trotzdem ist es immer wieder ein guter Gradmesser dafür, wie bequem ein Kopfhörer ist, da solche Arbeiten oft sehr lange dauern.
Musikhören mit dem HEDDphone Two
Das reine Musikhören mit dem HEDDphone Two ist ein Genuss. Der Kopfhörer löst extrem detailliert auf und bildet die Räumlichkeit des Gehörten sehr hochwertig ab. Das gilt vor allen Dingen für akustische Musik aus dem Bereich Klassik und Jazz, aber auch perfektionistisch produzierte Popmusik oder laute und verzerrte Rockmusik – das Hören macht mit diesem Teil wirklich Spaß. Die Wiedergabe ist über das komplette Frequenzspektrum extrem linear. Eine Über- oder Unterbetonung bestimmter Frequenzbereiche konnte ich persönlich nicht feststellen.
Immer wieder spannend finde ich es, mit solch hochwertigen Kopfhörern, die eigene Musiksammlung neu zu entdecken – und das meine ich im wortwörtlichen Sinne. Ganz oft höre ich dann irgendwelche Backing-Vocals, die ich zuvor nie wahrgenommen hatte. Auch Nebengeräusche, die bei der Aufnahme entstanden sind und offensichtlich beim Mix überhört wurden, durfte ich wieder neu entdecken.
Auch beim Wechsel auf den Standard-Kopfhörerverstärker meines Audiointerfaces gibt sich der Kopfhörer keine Blöße. Mit dem eingangs erwähnten Violectric macht es zwar einen Ticken mehr Spaß, aber auch am Interface und sogar mit einem alten iPad liefert der HEDD-Kopfhörer überzeugende Resultate.
Musikproduktion mit dem HEDD HEDDphone Two
Danach habe ich unseren Testkandidaten mit ins Tonstudio genommen und ihn bei meiner täglichen Arbeit im Bereich Mixing und Mastering genutzt. Dabei habe ich komplette Produktionen damit gemischt und diese anschließend auf meiner Hauptabhöre kontrolliert. Mir sind zu keinem Zeitpunkt „böse Überraschungen“ aufgefallen und die Mixe haben sich sehr gut übertragen. Auch der obligatorische Check im Auto oder auf dem heimischen Küchenradio haben die Arbeiten bravourös bestanden. Das spricht unbedingt für den Kopfhörer.
Ein Einsatz im professionellen Umfeld ist damit auch auf höchstem Niveau uneingeschränkt zu empfehlen. Das wiederum ist ein Pluspunkt für ein solches Produkt, da heutzutage immer mehr Produktionen nicht im professionellen Tonstudio, sondern im ambitionierten Home-Studio erfolgen.
Längere Edit-Sessions mit dem HEDDphone Two
Zu guter Letzt habe ich unseren Testkandidaten noch dazu benutzt, längere Sprachaufnahmen für einen Podcast zu editieren. Diese Sessions können manchmal schon mehrere Stunden dauern und sind, wie gesagt, ein guter Gradmesser dafür, wie bequem ein Kopfhörer ist.
Nun ist unser HEDDphone Two mit 550 Gramm sicherlich nicht der leichteste Kopfhörer auf dem Markt. Und im Alltag würde ich ihn sicherlich nicht dauerhaft für diese Zwecke nutzen, dafür wäre er einfach zu schwer. Bequem ist er jedoch, das muss man trotz seines fast schon klobigen Aussehens festhalten.
Sehr clever gelöst ist das sogenannte „Heddband“ (ja, HEDD nennt es tatsächlich so). Es ist stufenlos einstellbar und überträgt das Gewicht von den Ohrmuscheln auf den Schädel. Dadurch wirkt der Kopfhörer in der Folge wesentlich leichter, als es zunächst den Anschein hat.






































Die Optik sollte bei dieser Qualität tatsächlich für den Verbraucher keine Rolle spielen. Aber tatsächlich musste ich als erstes an diverse Apparaturen denken, die in einem Gruselfilm Verwendung finden und zum Hauptthema des Films gehören. Es ist zweifelsohne schon ein auffälliges Kaliber! Leider habe ich keine Möglichkeit zum Testen, außer die Thomannsche 30 Days Money Back Garantie, die ich aber nicht ausnutze für das reine Vergnügen (wenn man aktuell keine neuen braucht). Aber ich würde diese in die engere Auswahl ziehen für meine Produktionen, auch wenn der Preis für Hobbyenthusiasten sehr weit oben angesiedelt ist. Selbst professionelle Mastering-Engineers haben eher selten Teile über 1k. Es muss wirklich gut durchdacht werden.
@Filterpad stimmt.
ein paar für Hansis Zimmer.
und den Horny Trevor 😄
vielleicht kauf ich mir eins der SSL Interfaces.
zumindest was kleines mit SSL Logo.
😁
@Numitron Warum auch nicht! Die Qualität wird schon stimmen.
Über n halbes Kilo stundenlang auf dem Kopf? Nein danke…
@colibri. Ja, das ging mir auch sofort durch den Sinn.
Ich habe einen Ollo mit knapp 400g, der zwar bequem ist, aber auf die Dauer dann doch schwer wird.
Da ist der AKG 371, den ich habe, mit ca. 250g dann doch wesentlich leichter auf die Dauer.
Ich bin mir nicht sicher wie lange ich einen solches Gewicht auf dem Kopf tolerieren kann und ob ich daran gewöhnen würde.
Stehe mit dem lägeren tragen von Kopfhörer eh etwas auf Kriegsfuß. Spätesten nach zwei Stunden will ich die Dinger loswerden.
@TomH Dafür ist ja anscheinend diese Schädelpolsterung/Bügel…whatever. Ich denke mal die wirkt bzw. funktioniert anders als normale Kopfbügel. Aber da ich es nicht beweisen kann, muss man halt bei ernsthaften Interesse die Money Back Garantie in Anspruch nehmen. Ansonsten: Wenn man in dieser Preislage leichtere und optisch „normalere“ sucht, gibt es z.B. die Fostex. Diese würde ich definitiv als Vergleich in Betracht ziehen. Kosten auch um den Dreh herum (also die hochpreisigen). Gibt auch Fostex für 3,5k. – Für Reiche und so…🤭
@Filterpad Na ja, auch geprägt durch die Tatsache das ich kein Kopfhörer Träger bin, mich stören die Dinger spätestens nach zwei Stunden, liegt alles über 1000€ außerhalb meines Sweetspots. Die Zeit in der ich Kopfhörer nutze, würde in keinem Verhältnis zum Preis mehr stehen.
Den Ollo habe ich hier bei Amazona gewonnen, Sonst hätte ich wahrscheinlich einen Neumann. Der Ollo reicht mir jetzt allerdings.
Zusätzlich habe ich noch die Beyerdymanic DT 70 IE.
Die vertragen meine Ohren sehr gut und der Klang gefällt mir auch.
Die Inear kann ich wirklich lange tragen und so kommt kein Wunsch nach mehr auf.
@TomH Ja, nach spätestens 2h reicht es mir auch. Auch ich habe mir erst sehr spät welche zugelegt. Einfach als Referenzabhöre. Aber Musikhören über diese Dinger, am besten noch auf der Straße, definitiv nie im Leben. Cool das du die OllO gewonnen hast. Sehr schicke Teile.
@TomH Ich habe auch den Ollo, der klanglich super ist, aber auch nach einer gewissen Zeit unbequem wird. Meines Erachtens gar nicht mal vom reinen Gewicht her, sondern eher vom Druck der Earpads um die Ohren herum. Mein Beyerdynamic DT1990 hat ein ähnliches Gewicht, ist imho aber ein ganzes Stückchen bequemer zu tragen.
@colibri. wow!
gar nicht gesehen 😕
eher für Arnold 😄
Als ehemaliger ELAC Händler ist mir bekannt, dass Air Motion Transformer (AMT bei ELAC „JET“ genannt) seit 1993 von ELAC entwickelt (bzw. weiterentwickelt) und auch bis heute in der 6. Generation schon deutlich vor ADAM Audio in ihren Speakern verbaut werden.
Was genau hat ADAM Audio daran weiter entwickelt? Mal so aus Interesse :-)
@TimeActor Laut dem englischen Wikipedia-Artikel hat Oskar Heil 6 Patente für den AMT bekommen. Das erste ist von 1972 und lief 1989 ab. Laut dem Artikel soll der erste JET-Tranducer von Elac darauf basieren.
Alle anderen Patente waren bei der Firmengründung von Adam Audio im Jahr 1999 abgelaufen. Daher dürfte Klaus Heinz darauf zurück gegriffen haben. Was da dann noch an eigener Entwicklung stattgefunden hat, kann wohl nur er selber beantworten.
Bei solch teuren Geräten stellt sich immer die Frage, wie viel Verbesserung erkauft man sich durch den hohen Preis.
Im Test für die Fluid Audio FX80 Monitore schrieb der Tester einmal, dass die 90% so klingen wie seine KSD und man sich die restlichen 10% mit den 1000 EUR extra erkauft.
Ich hab mich am Wochenende u.a. aufgrund eines Reviews beim YT-Kanal Mixphones für den HiFi-Kopfhörer Fiio FT7 entschieden und bisher in keinster Weise bereut. Das sind planarmagnetische Kopfhörer und so detaillierten Klang hatte ich bisher noch nicht. Die werden meine DT 1990 Pro Mk1 definitiv für Mischen und Musikhören ersetzen. Sind mit ca. 430g auch kein Leichtgewicht, aber bisher komme ich damit klar.
Mit aktuell 749 EUR sind die auch nicht billig. Ich habe aber glücklicherweise einen Versandrückläufer für 649 EUR ergattern können. Und für die Sparfüchse gibt es den Einstieg in die planarmagnetischen Kopfhörer bei Fiio mit dem FT1 Pro schon für 220 EUR.
Mich würde mal ein Test von solchen Kopfhörern hier interessieren, die nicht aus dem üblichen Dunstkreis der Studio-Marken kommen.
Z.B. gilt ja der Hifiman Ananda Nano bei Mixphones als Geheimwaffe für den Bassbereich und der kostet auch nur ca 350 EUR.
@jan1973 Ja, Beyerdynamic sind vom Preis,-Leistungsverhältniss wirklich gut, aber man hört eben bei teureren doch den unterschied heraus, wenn auch äußerst minimal. Da Beyerdynamic aktuell an einen Chinesen verkauft worden ist, macht es die Sache vermutlich keinen deut besser. Aber es ist halt wie bei allem eine Sache des Geldbeutelels. Ob die Musik tatsächlich dadurch besser wird, lässt sich spekulieren. Viele sind leider zu sehr technikvernarrt, anstatt sie einfach mal Musik machen.
@Filterpad Fiio und Hifiman kommen auch aus China und ich bin mit meinen Geräten von Fiio (IEM, DAP und Kopfhörer) super zufrieden. Hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Etwas off topic, aber mein Direct Drive Force Feedback Lenkrad fürs SImracing stammt auch von einem chinesischen Hersteller und ist 1a.
Ich glaube, die Hersteller können, wenn sie wissen, dass die Zielgruppe beste Qualität erwartet, das auch liefern. Und dann noch zu guten Preisen.
@jan1973 Auch die Autos werden immer besser.
@jan1973 die Fluid audio fx80 und 50 finde ich auch interessant. will ich irgendwann kaufen.
@Numitron Leider kann ich meine FX80 nicht voll nutzen, da ich in dem Raum bei der Positionierung eingeschränkt bin und auch keine akustische Optimierung machen kann. Aber die Phantommitte ist trotzdem super und sitzt perfekt zwischen den Boxen und man kann Schallquellen sehr gut im Panorama positionieren. Der Rest muss dann halt per Kopfhörer gemacht werden. Daher jetzt die FT7 von Fiio 😀
@jan1973 ja, werde wohl die fx50 holen.
eher kleiner raum (ca 20qm) mit wenig Möglichkeiten wie bei dir.
ein Tester hat sogar die 50 besser gefunden.
@Numitron Ich hatte die FX80 lange Zeit in einem 12qm Raum. Dort hatte ich die akustischen Probleme sogar besser im Griff, als jetzt in einem deutlich größeren Raum.
Da fällt mir Jescos Video zu Raumgröße und Lautsprechergröße ein:
https://www.acousticsinsider.com/blog/speaker-size-vs-room-size-looking-at-the-science
Fazit ist da eigentlich, dass man den größten Lautsprecher nehmen soll, mit dem man an der optimalen Hörposition noch ein vernünftiges Stereodreieck hinbekommt.
Deshalb hab ich mir damals auch gedacht, wenn dann 8 Zoll. Sonst bereue ich nachher mit 5 Zoll zu wenig Bass zu haben.
@jan1973 Ich habe den Hifiman Ananda Nano und muß sagen, daß dieser besser klingt als jeder Beyer den ich je gehört habe. Und auch Sennheiser macht hier keinen Stich mehr.
Den ORPHEUS / HE 1 mal außen vor gelassen.
@SoundForger2000 Ja, die Nanos hatte ich auch in der engeren Wahl. Die kosten ja fast die Hälfte von den Fiio FT7. Aber bei Mixphones kamen die FT7 als der bessere Allrounder weg. Man muss halt irgendwann ein Entscheidung treffen und bisher hab ich sie nicht bereut.