Extras
Wer nach diesem Totalausfall in Sachen Sounds und Tastatur dennoch Interesse am DP701 MKII hat, dem möchte ich natürlich nicht die weiteren Funktionen vorenthalten. Ein interner MIDI-Recorder ermöglicht die Aufnahmen von maximal drei Songs, die Gesamtkapazität aller Noten darf 90.000 nicht überschreiten.
Eine Effektsektion ist ebenfalls mit an Bord. Diese bietet zwei Blöcke, Reverb und Chorus mit verschiedenen, nicht editierbaren Presets. Hinzu kommt ein 2-Band-Equalizer. Die Qualität lässt sich mit Hilfe der internen Sounds nur schwer beurteilen, haut mich aber zumindest nicht vom Hocker.
Twin Modus, d.h. die Aufteilung in zwei gleiche Tastaturbereiche, beherrscht das DP701 MKII ebenso wie Dual- und Split-Modus mit jeweils maximal zwei Sounds. MIDI- und Audio-Songs sind über USB abspielbar, das Lautstärkeverhältnis zu den live gespielten Klängen kann stufenlos eingestellt werden.
Zu guter Letzt seien noch die Anschlüsse erwähnt. Zwei Kopfhöreranschlüsse bietet das Hemingway DP701 MKII, Line Ein- und Ausgänge sind ebenso vorhanden wie ein MIDI-Ausgang, USB-to-host und to-device. Eine Bluetooth Schnittstelle ermöglicht die Kopplung mit Smartphone oder Tablet.






























Okay, dass man in dieser Preisklasse nichts dolles erwarten kann, sehe ich ein. Aber ein „ungenügend“ als Bewertung ist schon ein bischen krass, zumal andere Musikportale das Gerät ganz anders bewertet haben, natürlich auch unter Berücksichtigung des Preis/Leistungsverhältnises Hatte da der Amazona-Autor einen besonders schlechten Tag? Allerdings kaufen würde ich mir das Piano auch nicht, wenn ich mir die Klangbeispiele anhöre.