Echte analoge NEVE-Preamps fürs Home-Studio
Die Preamps in gängigen Audiointerfaces werden oft mit Attributen wie „clean“, „präzise“ und „sauber“ bezeichnet. Gleichzeitig sehnen sich viele Toningenieure nach dem genauen Gegenteil: Preamps, die färben, Charakter mitbringen und das aufgenommene Signal im besten Fall „larger than life“ klingen lassen. Um diese Diskrepanz zu überwinden, hat sich der spanische Hersteller Heritage Audio, der vor allem auf die Nachbildung klassischer analoger Hardware spezialisiert ist, etwas überlegt. Das Ergebnis ist die i73 Pro Serie, die klassische USB-Desktop-Interfaces mit klangfärbenden Neve-Style-Preamps verbindet. Heute haben wir mit dem Heritage Audio i73 Pro Edge das größte Interface der Serie im Test und wollen uns anschauen, wie es sich im Tonstudio schlägt.
Was ist es? Heritage Audio i73 Pro Edge, USB-Audiointerface mit analogen Neve-Style-Preamps für Recording und Produktion.
- Konzept: Desktop-Interface mit integrierten analogen Vorverstärkern, die klassisches Neve-ähnliches Klangverhalten liefern.
- Ausstattung: Vier Line-Outs, ADAT-Erweiterung, zwei Kopfhörermischungen sowie umfangreiche Monitoring-Funktionen.
- DSP & Software: Integrierter Mixer mit latenzfreiem Monitoring und optionalen DSP-Plug-ins für Recording-Processing.
- Klang: Deutlich färbende Preamps mit warmer, voller Charakteristik und hoher musikalischer Durchsetzungskraft.
- Fazit: Hochwertiges Interface mit überzeugendem Analog-Sound.
Inhaltsverzeichnis
Was bietet das Heritage Audio i73 Pro Edge?
Wie schon erwähnt, handelt es sich bei unserem Testkandidaten Heritage Audio i73 Pro Edge um ein USB-Interface im Desktop-Format, das bequem auf dem Schreibtisch Platz findet. Leicht angeschrägt, ermöglicht es eine gute visuelle Übersicht und man kann stets gut ablesen, was man gerade einstellt.
Die Features lesen sich solide: Vier Ausgänge für Monitore oder die Ausspielung von Signalen, ein Paar ADAT-Buchsen zur Erweiterung über digitale Lichtwellenleiter, eine USB-Buchse zur Verbindung mit dem Computer, ein Anschluss für eine MIDI-Peitsche und natürlich die Stromversorgung. Außerdem lassen sich mit dem i73 Pro Edge zwei separate Kopfhörermischungen erstellen.
Die Lautstärke der angeschlossenen Monitore sowie der Kopfhörer wird über ein zentrales, großes Rad geregelt. Zudem finden sich Taster für Mono, Mute, DIM sowie eine zweizeilige LED-Kette, die verschiedene Pegel anzeigen kann. Was das Heritage Audio i73 Pro Edge jedoch maßgeblich von anderen Interfaces unterscheidet, ist die Preamp-Sektion.
Preamps mit echter analoger Schaltung
Der Name des Interfaces und die darin enthaltene Zahl „73“ lassen schon vermuten, wohin die Reise geht. Heritage Audio hat dem Interface zwei Neve-Style-inspirierte Preamps spendiert. Hierbei handelt es sich wohlgemerkt nicht um digitale Simulationen, sondern um tatsächlich verbaute analoge Schaltungen. Dies wird optisch durch die beiden grün eingefärbten Übertrager deutlich, die aus dem Gerät herausragen – sicherlich auch ein optisches Gimmick, da sie platzmäßig vermutlich ins Gehäuse gepasst hätten.
Über zwei Potis lassen sich sowohl der Eingangs- als auch der Ausgangspegel bestimmen. Durch dieses Detail ist es möglich, die Preamps in die Sättigung zu fahren und das Signal danach wieder abzuschwächen, um die Wandler nicht zu übersteuern.
Für jeden Preamp lässt sich ein 20-dB-Pad aktivieren, zudem kann die Phase gedreht werden. Eine 48-Volt-Phantomspeisung steht für Kondensatormikrofone zur Verfügung. Die Eingänge dieser Preamps können für Line-, Mic- und DI-Signale genutzt werden, dazu befinden sich auf der Frontseite zwei Klinkeneingänge. Steckt man hier ein Instrument ein, wird der Eingang entsprechend umgeschaltet, was durch kleine LEDs auf der Oberfläche visualisiert wird.
Messung i73 Pro Edge
Die gemessenen Latenz-Werte sind durchweg ok, aber nicht überragend. Zum Vergleich: Ein MOTU 848 schafft bei 32 Samples eine Latenz von 2,3 ms.
- 32 Samples: 7,6 ms Roundtrip (3,7 ms Ausgang)
- 64 Samples: 8,9 ms Roundtrip (4,4 ms Ausgang)
- 128 Samples: 11,6 ms Roundtrip (5,7 ms Ausgang)
- 256 Samples: 16,9 ms Roundtrip (8,4 ms Ausgang)
Gemessen wurde unter Logic Pro auf einem Mac mini M2 bei 44,1 kHz / 24 Bit.
Software-Mixer des i73 Pro Edge
Um ein Interface wie das Heritage Audio i73 Pro Edge sinnvoll zu nutzen, gehört ein Software-Mixer zum Funktionsumfang. Der Mixer orientiert sich vom Layout an einer klassischen Neve-Console und wird vollständig auf den DSPs des Audiointerfaces berechnet, was latenzfreie Monitor-Mixe ermöglicht.
Der Mixer wirkt zunächst schlicht, bietet aber einige Tricks für flexibles Arbeiten. Ganz links finden wir die Eingangskanäle für die beiden Preamps. Hier lassen sich typische Funktionen wie Panorama, Lautstärke, Solo und Mute einstellen. Außerdem gibt es zwei Send-Regler für Aux-Returns, um das aufzunehmende Signal mit Hall oder Delay zu versehen. Darüber angeordnet finden wir vier Slots, um das Signal mit Plug-ins zu verfeinern. Diese bietet Heritage Audio praktischerweise direkt mit an.
Das Prinzip ähnelt den Apollo-Interfaces von UAD, da diese Plug-ins ebenfalls auf den DSPs des Interfaces berechnet werden und somit latenzfrei arbeiten. Der Anwender kann entscheiden, ob er die Effekte nur abhören oder direkt mit aufzeichnen möchte. Auch ist es möglich, beide Versionen in der DAW aufzuzeichnen, sodass man ein bearbeitetes und ein „cleanes“ Signal erhält.
Weiter rechts folgen acht Kanäle, die die Eingänge der ADAT-Schnittstelle repräsentieren. Hier fehlen die Insert-Slots für DSP-Effekte, aber auch diese acht Kanäle lassen sich auf die Aux-Wege routen. Ganz rechts finden wir die Master-Sektion: die zwei Aux-Return-Kanäle, den Master-Ausgang und einen mit „Loopback“ bezeichneten Kanal, der zum Beispiel dazu dient, Quellen aus dem Browser oder anderen Applikationen aufzunehmen. Wie man das einrichtet, ist im beiliegenden PDF gut erläutert.
Für die Ausgänge stehen vier Stereo-Wege bereit: Main Out und alternativ Output 3/4. Hier lassen sich beispielsweise ein zweites Paar Monitorboxen anschließen. Leider gibt es am Gerät selbst keinen dedizierten Taster, um zwischen beiden Monitorpaaren hin- und herzuschalten. dazu muss man in den Software-Mixer wechseln. Die anderen beiden Ausgangspaare dienen zur Beschickung der Kopfhörerausgänge
Heritage Audio Plug-in-Suite
Heritage Audio ist bekannt für seine Nachbauten klassischer Hardware. Insbesondere die Neve-Preamps und Channel-Strips haben sich in der Szene einen exzellenten Ruf erworben. Mit dem Erscheinen der eigenen Audiointerfaces hat man begonnen, all diese Geräte auch digital zu modellieren. Diese können, wie wir es von UAD kennen, nativ in jeder DAW benutzt werden, aber eben auch direkt im Interface. Die Palette reicht von Preamps über Kompressoren und Hallgeräte bis hin zu Bandmaschinen sowie Gitarren- und Bassverstärkern.
Zur Verwendung in den DSP-Slots des Heritage Audio i73 Pro Edge sind jedoch nur ausgewählte Plug-ins vorgesehen. Drei davon habe ich exemplarisch getestet: den Channel-Strip „BritStrip“ – eine Neve-Emulation mit Equalizer und Kompressor, die hervorragend zu den analogen Vorverstärkern passt –, einen Bassverstärker und einen Gitarren-Amp.
Übrigens lassen sich die Heritage Audio Plug-ins bei Verwendung in der DAW nicht auf den DSPs des Interfaces berechnen. Hier gibt es also einen Unterschied zu UAD.
Installation und Einrichtung des i73 Pro Edge
Damit das Heritage Audio i73 Pro Edge am heimischen Rechner läuft, muss man ein kleines Sync-Tool von der Hersteller-Website laden und sich im Kundenkonto einloggen. Dort muss einmalig die Seriennummer eingegeben werden, damit das Gerät erkannt wird. Danach lässt sich sowohl die Mixer-Software als auch die einzelnen Plug-ins herunterladen.
Ehrlicherweise funktionierte das Ganze etwas hakelig und ich musste mehrfach auf verschiedene Plug-ins klicken, bis diese tatsächlich dem Warenkorb hinzugefügt wurden und ich sie meinem Account zuordnen konnte. Auch wenn es nichts kostete, war dieser Bestellvorgang notwendig. Zudem musste jedes Plug-in einzeln aktiviert, geladen und installiert werden. Das hätte man eleganter lösen können.
Praxiseinsatz des Heritage Audio i73 Pro Edge
Ich kann jedem, der mit dem Heritage Audio i73 Pro Edge arbeiten möchte, nur empfehlen, das Handbuch zu lesen, da die Einrichtung des Mixers nicht ganz intuitiv ist. Zunächst habe ich beispielsweise Return-Kanäle aus der DAW vermisst, um einen Monitor-Mix aus Live-Signalen und Playback zu erstellen. Das ist nur über den Umweg des Loopback-Kanals möglich. Diesen muss man in der DAW als Ausgang definieren und schon liegt das Signal separat regelbar im Mixer an.
Nachdem diese Hürde genommen war, ging es ans Testen. Die Performance war auf einem M2 Mac Mini mit Logic Pro überzeugend, vergleichbar mit meinem anderen Interface, dem MOTU 828es. Die Treiber erschienen mir stabil und zuverlässig, die Wandlerqualität ist im oberen Bereich anzusiedeln – professionelles Arbeiten ist damit ohne Einschränkung möglich.
Kommen wir zu den Preamps: Die Schaltung des 1073 Neve gehört zu den legendärsten der Audiowelt. Der spezielle, warme, volle und doch durchsetzungsfähige Klang ist seit Jahrzehnten ein Industriestandard. Ich war gespannt, wie sich das Interface schlägt. Die Signale, egal ob Bass, Akustikgitarre, Gesang oder Sprache, klingen deutlich voller und runder als über Standard-Preamps. Wer bisher nur mit den internen Preamps seiner Soundkarte gearbeitet hat, wird einen deutlichen Unterschied hören. Auf Wunsch kann man die Signale in die Sättigung treiben und mit dem Output-Regler verhindern, dass der Wandler übersteuert.
Die DSP-Plug-ins: Hier war ich zunächst etwas enttäuscht, da die Rechenleistung der DSP für meinen Geschmack etwas knapp bemessen ist. Die ersten beiden Kanäle haben zwar je vier Slots, aber es war nicht möglich, diese voll zu bestücken. Andererseits ist das in der Praxis selten nötig.
Sehr gut gefallen hat mir der „BritStrip“ Channel-Strip. Clever ist, dass man in der DAW zwei Signale aufnehmen kann – einmal vor und einmal nach den DSPs –, sodass man in der Postproduktion entscheiden kann, ob man das cleane oder das bearbeitete Signal nutzen möchte. Qualitativ spielt dieses Plug-in in der oberen Liga.
Den Bass-Amp „HA15 Pro“ habe ich für einige Basslinien genutzt. Er liefert warme, runde Sounds. Alternativ lohnt es sich auch hier, den BritStrip mit entsprechenden Presets auszuprobieren. Ich hätte keine Bedenken, das Ergebnis der DSP-Plug-ins direkt aufzunehmen.
Als Letztes habe ich noch den Gitarrenverstärker getestet. Hierbei handelt es sich um die Emulation eines Fender Tweed-Verstärkers mit einem sehr speziellen Klang, der besonders gut für Blues und Country geeignet ist. Für Pop- oder Rock-Produktionen ist er weniger universell einsetzbar, aber ich kann mir vorstellen, dass hier noch weitere Plug-ins folgen werden.
Was die Hall-Effekte angeht: ich war verwundert, dass man auf den Aux-Return-Kanälen keine DSP-gestützten Plug-ins laden kann, sondern auf VST-Hall-Plug-ins ausweichen muss. Das erschließt sich mir nicht ganz, aber in der Praxis funktioniert es tadellos. Man sucht einfach den entsprechenden Ordner auf der Festplatte und lädt das gewünschte VST.
Im umfangreichen PDF-Handbuch skizziert Heritage Audio verschiedene Aufnahmeszenarien, die als Inspiration für das eigene Setup dienen. Hilfreich ist die Erweiterungsmöglichkeit per ADAT, womit sich – einen entsprechenden Wandler vorausgesetzt – auch ein Schlagzeug mit allen Kanälen aufnehmen lässt. Die ADAT-In/Outputs lassen sich zudem auf S/PDIF umschalten – ein willkommenes Feature, falls man einmal per S/PDIF aufnehmen oder ausspielen muss.
Um MIDI-Signale in den Rechner zu bekommen, benötigt man die erwähnte Peitsche für den Mini-MIDI-Anschluss. Das ist schade, aber auf der Rückseite war wohl einfach kein Platz für vollwertige MIDI-Buchsen.
Das Arbeiten mit der Mixing-Konsole hat man nach anfänglicher Einarbeitung schnell verinnerlicht. Zusammen mit dem Hardware-Gerät steht einem schnellen Workflow nichts im Wege, sodass auch hektische Sessions nicht im Chaos enden.
Bei den Klangbeispielen zu E-Bass und Akustikgitarre habe ich euch immer zwei Varianten aufgenommen, einmal nur den Sound des Preamps und einmal noch ein DSP-Plug-in zusätzlich dazu. Beim Bass ist das natürlich das Bassverstärker Plug-in und bei der Akustikgitarre das BritStrip Plug-in. Bei der E-Gitarre habe ich zwei Spuren aufgenommen, einmal Rhythmus, einmal ein kleines Solo dazu. Diese Spuren wurden lediglich hinterher noch mit etwas Hall verfeinert
Alternativen zum i73 Pro Edge
Sucht man nach Alternativen, fallen einem natürlich die Apollo Twin-Geräte von UAD ein. Diese bieten digitale Preamps, die durch Emulationen aufgewertet werden können. Hier ist man flexibler, verfügt aber über keine echte analoge Schaltung. Dafür ist das Angebot an Plug-ins bei UAD größer und auch die Mixing-Konsole erscheint ausgereifter mit mehr Routing-Möglichkeiten. Im Hinblick auf das Preis-Leistungs-Verhältnis liegt das i73 Pro Edge aber sicherlich vor dem vergleichbaren Twin X von Universal Audio.









































Also ich kann anhand der Beispiele keine Ähnlichkeit zum NEVE 1073 erkennen?
Wer mal hören möchte wie ein Original NEVE 1073 Preamp klingt,
der möge hier mal lauschen:https://www.bing.com/videos/riverview/relatedvideo?q=+Neve+1073+dpx+james+evy&&mid=D11AE0BFA9CDEED007D9D11AE0BFA9CDEED007D9&churl=https%3a%2f%2fwww.youtube.com%2fchannel%2fUCx5NeHnkc29Tday3xc1vOfg&FORM=VRDGAR
Gruß
SlapBummPop
Da sollte aber länger „out of homestudio“ gedacht werden, um als Hobbyuser diesen guten Block in seinem (home)Studio laufen zu lassen. 😇
Ich finde es super, wenn im Rahmen knapper Kassen eine Firma wie Neve weiterhin ihre Wertigkeit sowohl in der Umsetzung, als auch in der Preisgebung präsentiert.🫠
Das Heritage Audio i73 Pro Edge hätt ich gern, trotz der ausgewiesenen Minusbewertungen…. 😬👍
@CDRowell Die Überschrift lautete, Zitat:“Echte analoge NEVE-Preamps fürs Home-Studio“ Zitat Ende.
Ich denke, dann muss man sich auch einen Vergleich mit dem Original gefallen lassen.
@SlapBummPop Mir ergibt sich kein Widerspruch zu dem von Dir mitgeteilten Kommentar. Echt ist echt, nur wenn es echt ist… Darauf kann ich mich einlassen!
Jedoch ist es mir ziemlich gleich, wenn bei analogen Schaltungen durch (heutzutage kaum zu findenen) Toleranzen der Bauteile ein anderer Klang hervorgerufen wird. Oder eine andere Schaltung angeboten wird.
Neve ist Neve, also „echt“ oder verstehe ich da was miß?
Danke für Deine sachlich korrekte Sichtweise. 🙂👍
@CDRowell Unter „echt“ verstehe ich, dass es sich hier um die „echte“ Original Schaltung des NEVE 1073 handelt!
M.a.W bei „echt“ erwarte ich zumindest den „echten“ NEVE 1073 Sound!
Der besondere Klang entsteht nicht durch einen einzelnen Trick, sondern durch die Kombination mehrerer Schaltungsmerkmale.
1. Vollständig diskrete Class-A-Schaltung
Der originale 1073 (1970) verwendet keine integrierten Operationsverstärker (ICs), sondern ausschließlich diskrete Transistorstufen in Class-A-Technik.
Vorteile:
sehr hohe Linearität
weiches Übersteuerungsverhalten
musikalische Obertonstruktur
hoher Headroom
Dadurch klingt der Preamp bei moderaten Pegeln sauber, entwickelt aber bei höheren Aussteuerungen eine angenehme Sättigung.
2. Transformator-Eingang und -Ausgang
Der eigentliche „Geheimtipp“ des 1073 sind die Übertrager.
Eingangsübertrager (Marinair/St. Ives):
Anpassung der Mikrofonimpedanz
galvanische Trennung
leichte harmonische Färbung
Ausgangsübertrager:
sorgt für die berühmte Neve-Sättigung
erzeugt vor allem gerade und ungerade Obertöne
verdichtet Transienten auf musikalische Weise
@SlapBummPop Sehe ich auch so: Die Überschrift des Artikels ist schlichtweg irreführend.
@CDRowell Kann es sein, dass da ein Missverständis existiert?
Dieses Interface ist nicht von Neve, es nutzt nur eine alte Neve schaltung, oder zumindest eine ähnliche.
@Baeno Jau! Schon nach so vielen Nachrichten erkenne ich meine Fehleinschätzung!!! 😳
Hiermit beantrage ich einen möglichst schonenden Umgang mit meiner Fehlleistung.🫣
Danke allen, die mir das Licht im Dunkel „gereicht“ haben!🥰
@CDRowell Ich habe auch eine Weile gebraucht, bis ich das gemerkt habe.
Wieder eines dieser „Entweder oder“ Interfaces. Gute Gesangsaufnahmen, schlecht im Live-Spiel.
Das ist schade, da ich mit meinem Motu M4 schon ordentlich verwöhnt bin was die Latenz angeht (und selbst diese wahrnehme).
Wobei ich mich auch frage, in wie weit so ein Preamp meinen Sound „verbessert“, was ich nicht auch mit einem Plugin hinbekomme (was möglicherweise auch nur hier im Innern werkelt).
Ansonsten ein wirklich schönes Ding, bis auf den Lautstärkeknopf. Der sieht sehr nach Plastik aus (ich meine mehr als die anderen). Da wäre so ein schöner großer Old-School-Knob sicherlich cool gewesen. Kann man vielleicht nachrüsten :)
@Andreas „Das ist schade, da ich mit meinem Motu M4 schon ordentlich verwöhnt bin was die Latenz angeht (und selbst diese wahrnehme)“
Bei Latenzen will ich mal nicht so kritisch sein. Schall braucht etwa 3ms, um 1m zu überwinden. Das heisst, wir haben Jahrhunderte mit kleinen Latenzen gut gelebt. Selbst das Spielen des eigenen Instruments ist davon betroffen. Früher haben viele Drummer ihr Monitorsignal von mehreren Metern entfernten Sidefills bekommen und es ging trotzdem. Ich selbst empfinde einstellige ms Werte als sehr gut.
„Die DSP-Effekte helfen dabei, diesen direkt bei der Aufnahme zu veredeln.“
Das ist ein Punkt, den ich nicht verstehe. Womöglich bin ich einfach zu dumm dazu. Aber ich sehe nicht einen einzigen Vorteil darin, Effekte bereits in der Aufnahme dazu zu schalten. Aber sehr viele Nachteile. Denn diesen geschalteten Effekt bekomme ich nicht mehr raus. Aber jede einzelne Schaltung kann ich im Nachhinein mit dem aufgenommenen Material probieren, ohne es direkt zu verändern. Einzig die Tatsache, dass Musiker u.U. besser spielen, wenn sie kein trockenes Signal erhalten, dafür kann ich Effekte akzeptieren, aber dann nehme ich sie nicht mit auf.
Ich gehe mal davon aus, dass der große Lautstärkeregler nicht analog ist, sondern ein Endlosregler, der dann die entsprechenden Regler in der Mixing-Software ansteuert, oder?
Da bin ich kein Freund davon, ein Lautstärkeregler am Interface sollte finde ich nur die Lautstärke der Monitore regeln und sonst nichts. Einmal irgendwas falsch verstellt und die Gefahr ist da, dass es brachial laut wird. Bei einem Regler mit Anschlag sehe ich sogar, ob es zu laut eingestellt ist, wenn das Teil ausgeschaltet ist.
dann ist der behringer model d auch ein echter minimoog? naja 😀😀
Ein 1k-Interface (ist das jetzt schon billig ?) und keine XLR-Ausgänge ?
Na na …
@SoundForger2000 Sind doch nur 0,999k 😜
@Tai Verstehe, das ist der Grund.
XLR erst ab 1.0k. 😄
mini-midi? naja wenigsten hat man hier midi. schönes teil.