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Test: Hughes & Kettner AmpMan Modern & Classic

Neues vom Bionic Tone Generator!

3. August 2025
Hughes & Kettenr AmpMan Aufmacher

Hughes & Kettenr AmpMan – Zwei für alles!

Bei den Hughes und Kettner AmpMan Verstärkern handelt es sich um vollwertige Pedalboard-Amps, die bei geringem Platzbedarf riesig klingen.

Kurz & knapp
  • Was ist es? Hughes & Kettner AmpMan-Serie, Floorboard-Gitarrenverstärker, Zwei kompakte, bühnentaugliche Amps mit analogem Sound und vielfältiger Ausstattung.
  • Soundqualität: Phänomenaler Klang mit klarer Röhrencharakteristik, wahlweise im Classic- oder Modern-Stil – ideal für Rock bis Metal.
  • Vielseitigkeit: Sagging, Presence, Resonance, Red Box mit 8 Speaker-Sims, FX-Loop und Noise-Gate – flexibel einsetzbar live wie im Studio.
  • Transportfreundlich: Kompakt, robust, vollständig floorboardtauglich – ideal für Musiker mit wenig Platz und viel Anspruch.
  • Fazit: Echte Empfehlung für alle Working Musicians und Live-Gitarristen.

Bewertung

Hughes&Kettner Ampman

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Hughes & Kettner AmpMan Modern und Classic

Das nenne ich doch mal ein offenes Ohr für die Bedürfnisse des Kunden. Nachdem die Amps der Hughes-&-Kettner-Nano-Serie aus dem Stand – sowohl von der schreibenden Zunft als auch von den Usern – zu den wahrscheinlich besten Bedroom-Amps ever gekürt wurden, macht sich Hughes & Kettner umgehend daran, eine erweiterte Produktreihe zu kreieren, die auf die Kritikpunkte der winzigen Heads eingeht.

Insbesondere der fehlende FX-Loop und die etwas eingeschränkten Direct-to-Interface-Funktionen schmälerten den Nutzen im Proberaum, in Livesituationen und auch im Homerecording-Bereich. Das beeinflusste zwar nicht den hervorragenden Sound, schränkte jedoch die Flexibilität etwas ein. Wohl an – Hughes & Kettner präsentiert die AmpMan-Serie, die sich mit den beiden Modellen Classic und Modern erneut aufmacht, nach der dreifach ausgeführten BS200- (Head, Combo, Floor) und der Nano-Serie ein weiteres Highlight zu manifestieren.

Hughes & Kettner AmpMan Modern Top

Die Bedienung des Hughes & Kettner AmpMan ist übersichtlich und vertraut.

Floorboard-Amps für E-Gitarre

Den meisten Gitarristen wird die allgemeine Entwicklung nicht verborgen geblieben sein. Der Trend zu „kleiner und leichter“ setzt sich auch im Jahr 2021 ungebrochen fort und gewinnt immer mehr an Kontur. Die Königsklasse in Form von massiven Vollröhren-Heads und -Combos stellt klanglich zwar immer noch das Nonplusultra dar, wird in ihrer Handhabung mittlerweile jedoch nur noch lukrativ arbeitenden Künstlern der Ober- und Spitzenliga ermöglicht, die über eine entsprechende Crew und ebenso entsprechende Transportmöglichkeiten verfügen. Und selbst im Profibereich zählt bei Flugshows jedes Kilogramm, das aus dem Transportbudget entnommen und lieber in die eigene Brieftasche gewirtschaftet wird.

So folgt die AmpMan-Serie demnach auch dem sehr erfolgreichen Floor-Amp der BS200-Serie, der aufgrund seiner umfangreichen klanglichen und schaltungstechnischen Flexibilität schon seit längerer Zeit seinen Weg in die Transporttaschen von (semi-)professionellen Gitarristen gefunden hat. Sollte die Nano-Serie mit dem Floor-Amp einen unehelichen Nachwuchs hervorbringen – er würde aussehen wie die AmpMan-Serie. Aber alles schön der Reihe nach.

AmpMan – Facts & Features

Gleich drei verschiedene Ziele hat man sich mit der Kreation des Hughes & Kettner AmpMan gesetzt:

1.) Die einfache klangliche Verwaltung der Nano-Serie beibehalten
2.) Mehrere Modelle der Nano-Serie in einem Amp vereinen
3.) Die Road-Tauglichkeit und die Flexibilität der Floor-Serie in das Produkt einfließen lassen

Um es vorwegzunehmen: Alle drei Ansätze sind in vollem Umfang gelungen, was man schon am ersten Eindruck erkennen kann. Je zwei Nano-Amp-Modelle wurden in einer der beiden Versionen vereint, wobei man zwischen der Classic- und der Modern-Version wählen kann. Erwartungsgemäß fand der Vintage-Nano-Head mit seinem hervorragenden Clean-Sound Zugang zu beiden AmpMan-Versionen, wobei die Classic-Variante mit ihrem zweiten Kanal mehr in Richtung Rock, die Modern-Variante mehr in Richtung Metal zielt.

Neben dem Highlight der Sagging-Schaltung wurden von der Nano-Serie in beiden Kanälen der Tone-Regler sowie Gain und Master übernommen. Als echten Mehrwert muss man die Regler Presence und Resonance werten, die nun auch klangliche Möglichkeiten im Bereich Hoch- und Tiefton abrunden. Des Weiteren gibt es je Kanal einen Master-Regler, der über die Lautstärkendifferenz im Solo-Mode entscheidet. Im Hinblick auf die Leistung sind die Werte mit der Nano-Serie identisch und entsprechen – gegenüber einer Röhrenendstufe – einmal mehr dem physikalischen Zwang einer Solid-State-Endstufe. Will heißen: Je mehr Widerstand am Speaker, desto weniger Leistung.

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Eine kleine Box dazu und fertig ist das Gig-Rig:

Die Werte belaufen sich auf ca. 50 Watt an 4 Ohm, 25 Watt an 8 Ohm und 12 Watt an 16 Ohm und reichen problemlos aus, eine Clubbühne oder eine kleine Halle mit ausreichender Lautstärke zu beschallen. Lediglich bei einer „reinen“ 16-Ohm-Box, wie z. B. älteren Marshall 4×12-Cabinets (nicht auf 4 Ohm Mono umschaltbar), könnten 12 Watt auf einer Hallenbühne etwas knapp werden.

Um die insgesamt 14 Regler während des Transports etwas zu schützen, wurden diese leicht vertieft auf der Oberseite platziert. Die jeweilige Kanalwahl wird über eine LED rechts außen angezeigt. Vier Fußschalter ermöglichen eine praxisgerechte Soundverwaltung in Form der Kanalwahl, eines Solo-Schalters, der Aktivierung/Deaktivierung des FX-Loops und eines Boost-Schalters, der den oberen Mittenbereich leicht anhebt und mit einem externen Booster zu vergleichen ist.

Hughes & Kettner AmpMan Classic Top

Der Hughes & Kettner AmpMan Classic aus der Sicht des spielenden Gitarristen

Obwohl die AmpMan-Serie aufgrund ihrer Konzeption in Form eines massiven Metallgehäuses und der Fußschalter klar für den Live-Betrieb ausgelegt ist, wurde auch auf die Nachfrage im Bereich Homerecording Rücksicht genommen. Wie auch bei der Floor-Serie wurde eine Red-Box-Speaker-Emulation verbaut – dieses Mal allerdings in einer professionellen XLR-Version mit schaltbarem Ausgangspegel (Mic/Line) und acht verschiedenen Speaker-Simulationen. Hierüber lassen sich Direct-Recordings ins Interface erledigen, das In-Ear-System für den Live-Betrieb beschicken oder im Notfall auch ein direktes Signal zur PA legen.

Die Red Box ist auf der Rückseite des Geräts angebracht – ebenso wie weitere sinnvolle Features. Hierzu zählt auch der von vielen Usern vehement geforderte FX-Loop, der einen vollwertigen Live-Betrieb erst möglich macht. Zudem befinden sich auf der Rückseite noch der Regler für ein Noise-Gate, das insbesondere im Lead-Kanal der Modern-Ausführung sinnvoll ist. Wer in jeder Spielpause hektisch den Kanal wechseln musste, um dem Sänger nicht nebengeräuschtechnisch in die Ansage zu rauschen, weiß, wovon ich rede.

Anschlüsse und Praxis

Um den Effekt beim Üben zu unterstützen, befinden sich ebenfalls ein Miniklinke-Kopfhörerausgang und ein Aux-In auf der Rückseite des Gehäuses – ebenso wie der Input und der Speaker-Output. Schön auch, dass selbst dieser vergleichsweise kleine Stromverbraucher über eine bei Nichtgefallen deaktivierbare AES-Schaltung verfügt, die den Verstärker nach zwei Stunden Inaktivität ausschaltet. Diese Schaltung hat meinen Techniker während unserer Tourneen des Öfteren ins Schwitzen gebracht, da sich mein TriAmp-MKIII-Spare-Amp gerne einmal zum Ende der Show hin deaktivierte und mein Techniker diese Schaltung nicht kannte.

Leider war es aus Platzgründen nicht möglich, einen Kaltgerätestecker am AmpMan zu verbauen, sodass das gleiche externe Netzteil wie auch bei der Nano-Serie seinen Dienst verrichtet. Für den Live-Betrieb gilt es, sowohl für eine gute Zugentlastung zu sorgen als auch niemals das externe Netzteil zu vergessen. Die Werte von 24 V bei 2,5 A wird kein Multispannungsnetzteil liefern können.

Auch wenn alle Bauteile massiv und hochwertig ausgeführt wurden, so empfehle ich, sich insbesondere für den Transport des Amps eine gepolsterte Tasche oder ein entsprechendes Case zu besorgen. Neben den Reglern auf der Oberseite schützt man so auch die drei vorstehenden Regler auf der Rückseite des Gehäuses, die bei einem unglücklichen Aufschlag in Mitleidenschaft gezogen werden könnten.

Hughes & Kettner AmpMan Front

Die Front des Hughes & Kettner AmpMan mit den Anschlüssen – professionell bis ins Detail

Der Sound des Hughes & Kettner AmpMan

Okay, kommen wir direkt auf den Punkt: Ich bin durch den intensiven Kontakt mit der BS200-Serie klanglich ja schon so einiges von Hughes & Kettner gewöhnt – insbesondere was den analogen Klang und die klangliche Nähe zu einer Röhrenschaltung angeht. Was die Saarländer hier allerdings mit dem AmpMan klanglich „anrichten“, setzt in Sachen Preis-Leistungs-Verhältnis noch mal einen oben drauf. Die beiden Varianten klingen – mit einem Wort gesprochen – phänomenal!

Die beiden Regler Presence und Resonance ermöglichen genau die klangliche Vielfalt, die es noch für den echten Bühnenbetrieb benötigt hat, und sorgen in Zusammenarbeit mit dem Tone- und Sagging-Regler für eine sehr große Fächerung, was Stilistik und persönliche Prioritäten angeht. Die Vintage-Variante lässt sich durch Hinzunahme eines Overdrive im TS9-Style problemlos zu einem Dreikanaler aufblasen – was es aber aufgrund des Solo- und Boost-Schalters nur bei sehr hohen Gain-Reserven bedarf. Für AOR, Classic und Hard Rock reicht der Lead-Kanal völlig aus und besticht insbesondere durch seine hervorragende Interaktion mit dem Volume-Regler der Gitarre.

 

Besonders stark kommt dies in der Modern-Variante zum Tragen, bei der sich ein High-Gain-Sound durch Rücknahme des Outputs problemlos in einen echten Lead- oder Heavy-Crunch-Sound verwandeln lässt – ganz im Stil eines Vollröhrenamps. Klanglich liegen beide Varianten mehr in den amerikanischen als in den britischen Gefilden. Soll heißen: Der übermächtige „Mittennöck“ der EL34-Garde lässt sich zwar durch Linksdrehung des Tone-Reglers gut herauskitzeln, der Gesamtsound bleibt aber immer sehr ausgewogen und voluminös – wie man es eher aus der 6L6-Abteilung und von deren Kollegen her kennt.

Die Praxistauglichkeit der Hughes & Kettner AmpMan Pedale ist herausragend. Diesen Amp auf ein mittleres Floorboard geschraubt, Tuner und die persönlichen Modulations- und Raumeffekte dabei, und du bist perfekt ausgestattet für eine komplette Show. Solltest du vor Ort noch ein passendes Cabinet leihen können, besteht dein komplettes Equipment aus deinem Instrument und einer gepolsterten Tasche/Bagpack für dein Floorboard.

Diese Amps sind eine echte Bereicherung für jeden Working Musician! Volle Punktzahl mit allem Möglichen an Empfehlungen, was geht!

Hughes & Kettner Ampman Homestudio

Die Hughes & Kettner AmpMan Floorboard-Amps im Studiotest

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Mehr Informationen

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Klangbeispiele
Fazit

Die Hughes & Kettner AmpMan Pedalboard-Amps zeigen einmal mehr zwei hervorragende Produkte der Saarländer. Die Verstärker bestechen durch einen brillanten Grundsound, große Praxistauglichkeit und eine sehr hohe Flexibilität, die vom Homerecording über die tägliche Übungsroutine hin zum sehr leicht zu transportierenden, professionellen Bühnenamp reicht.

Der Verzicht auf die klassische Dreibandklangregelung zugunsten des Tone-Reglers ermöglicht einen raschen Charakterwechsel über mittenlastig hin zu Scoop und erreicht im Zusammenspiel mit dem Sagging-Regler eine klangliche Qualität, die bis jetzt in der Solid-State-Technik nicht möglich war.

Unbedingt antesten und staunen! Absolute Kaufempfehlung!

Plus

  • Sound
  • Verarbeitung
  • Konzept
  • Bionic Tone Generator
  • Flexibilität

Preis

  • 198 €
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Über den Autor
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Axel Ritt RED

Axel Ritt studierte Musik + Architektur und arbeitet(e) seit nunmehr 40 Jahren als professioneller Musiker und Tonmeister für die Bands JÄST, GRAVE DIGGER, HELLRYDER, DOMAIN und MONSTERGROOVE.

Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    CDRowell AHU

    Danke für den interessanten Artikel! 😃👍

    AmpMan mit vollanalogen Sound klingt doch geil!!!

    Ist es richtig, dass rotz der enormen Flexibilität und ansprechendem Preis einige Kompromisse nötig sind?

    Brauche ich zu den netten Boards externe Effekte?

    Für mich klingt es so, als würde es noch für einen guten Monitor-Mix über PA und ggf. einen IR-Loader benötigen, wenn ich einen vollen Amp-in-Room-Sound will…

    Bei dem Preis gibt es insgesamt nix zu meckern. 🫣

    H&K: well done! 😍

    • Profilbild
      chardt AHU

      @CDRowell Es ist eine Red Box – also eine recht einfache Speaker-Simulation – eingebaut, das kann u.U. ausreichen, wie Axel auch schreibt. Für höhere Ansprüche könnte ein separates Geräte mit Speaker-IRs besser sein. Für Dich und mich sollte die Red Box reichen 😎

    • Profilbild
      Markus Galla RED

      @CDRowell Du benötigst keinen IR-Loader, es ist eine RedBox integriert, für
      mich klanglich immer noch eine der besten Lösungen, wenn es direkt auf die PA gehen soll. Wenn du nich mit IEM spielst, musst du natürlich eine Box dranhängen. Das ist ja das Schöne an diesem Pedal. Ob du weitere Effekte benötigst, hängt doch von deiner Musik ab. Da unterscheidet sich das Pedal nicht von jedem Röhren-Amp.

      • Profilbild
        CDRowell AHU

        @Markus Galla Stimmt, dass hängt von der Musik ab. Je nach Bequemlichkeit auch davon, ob ich noch Platz für noch ein Gerät und noch ein Gerät habe… 🤪👍

        Danke für Deine Infos!

  2. Profilbild
    chardt AHU

    Hallo Redaktion, die Wiederveröffentlichung dieses Artikels hätte man doch nutzen können, um irgendwo ganz klein das Thema „Sponsoring“ zu erwähnen? Ich mache mir da bei Axel keine Sorgen, aber es sieht nunmal besser aus.

  3. Profilbild
    Arne

    Ok, hier passt mein Kommentar besser:

    Ist es denn möglich, mit dem Direct-to-Interface Ausgang parallel ein DI-Signal auszugeben? Das wäre zwecks Re-Amping sehr praktisch, um so in mittleren und kleinen Studios zu recorden

  4. Profilbild
    Nvelope AHU

    ‚Professionell bis ins Detail‘ schreibt Axel.
    Ja, fast, würde ich sagen – zumindest auf sehr hohem Niveau.

    Aber: der Netzadapter-Anschluss ist ein üblicher Kleinspannungsstecker! Auch wenn dieser vielleicht den für das Gerät notwendigen Strom liefern kann, ab der ist völlig ungesichert gegen versehentliches Herausziehen (während Klinkenstecker ja immer noch diese kleine Nocke haben am Übergang Tip / Sleeve, sind diese Kleinspannungsstecker wirklich nicht gegen versehentliches Ziehen am Kabel abgesichert.
    Da gibt es doch verriegelbare (!) Stecker – sei’s ein BNC oder andere – ich denke, da sollte die Industrie endlich etwas kreativer sein (und das gilt für ALLE Geräte mit solchen Netzteil-Steckern in ein Audio-Gerät!).

    Zum Anderen sehe ich bei sooo vielen Musiker-Geräten weiterhin die Verwendung simpler Klinkenstecker-Verbindungen für Lautsprecherausgänge. Hatte da nicht Neutrik unweit des Bodensees schon vor einigen Jahrzehnten (!) die mechanisch und elektrisch hoch belastbaren und auch verriegelbaren SpeakON-Stecker genau für professionelle Verstärkerausgänge erfunden ?!?
    Das ist doch ein robustes Teilchen und in soooo vielen Geräten der Beschallungstechnik bestens integriert – warum denn immer noch nicht im Gitarren- und Bass-Bereich, wo auch schonmal hunderte von Watt über teils lausigste Klinkenstecker geleitet werden?
    Hier nur 25 Watt – ja, schon … aber auch DAS geht dann doch noch einen (Lichtenstein’schen) Schritt professioneller!

    • Profilbild
      chardt AHU

      @Nvelope Du packst das Ding auf Dein Pedalboard, damit ist das Thema Netzteil-Stecker erledigt. Und für 25 Watt wäre SpeakON nun wirklich Kanonen auf Spatzen. Ansonsten sind Gitarristen nunmal Traditionalisten, warum was anderes wenn es auch ein Klinkenstecker tut? (Und Gitarrenboxen mit SpeakON sind ebenfalls Mangelware.)

      • Profilbild
        Nvelope AHU

        @chardt Als Techniker bin ich nunmal überaus fortschrittsorientiert und für von der Industrie entwickelten und überall erhältlichen mitunter ja sehr robusten Lösungen sehr dankbar.
        Wenn ich über meine Jahrzehnte Erfahrung zurückblicke und mich an all diese ‚Saiten-Traditionalisten‘ erinnere, die ihr unzählbaren defekten Kabel und hunderte Geräte zu mir zum Reparieren brachten, dann verstehe ich eben nicht, was an einer Tradition positiv ist, wenn sie sich vom technischen Standpunkt – unter den von Traditionalisten offensichtlich wenig relevanten Aspekten ‚Zuverlässigkeit‘ & ‚Langlebigkeit‘ – störanfällig, folglich problematisch und einfach ‚technisch verbesserungsfähig‘ erweist.
        Nicht jeder hat bzw. arbeitet mit einem Pedalbord – diese kleinen Gitarren-Amps im ‚Stompbox‘-Format lassen sich ja auch leicht ohne Effekt-Peripherie in einem Stompbox-Gehäuse verwenden und auf der Bühne aufstellen – dann sieht die Sache ja gleich anders aus.
        Deine Kritik ‚mit Kanonen auf Spatzen schießen‘ steht diametral einer höheren Zuverlässigkeit entgegen – und ich kenne zahlreiche Musiker, die in einer absoluten Zuverlässigkeit ihres Equipments eine klare Priorität sehen, mit der sie auf der Bühne ihre Performance absichern … fragwürdige ‚Traditionen‘ aus der Mitte des letzten Jahrhunderts hin oder her!

  5. Profilbild
    Anguria

    ich verstehe diesen Test nicht so ganz. Diese Produkte sind seit über 4 Jahren auf dem Markt, sie werden z.T. bereits bei Aktionen angeboten. Nichts gegen H&K, ich selber besitze auch einen Grandmeister, aber so verspätet einen Test rauszubringen macht doch keinen Sinn, oder habe ich etwas übersehen?

    • Profilbild
      Numitron AHU

      @Anguria Amazona veröffentlicht seit einiger zeit alte tests wieder
      Finde ich auch unnötig, aber gerade sommerloch anscheinend

      • Profilbild
        Markus Galla RED

        @Numitron Tests von älteren Produkten werden von Zeit zu Zeit überarbeitet und erneut veröffentlicht, wenn die Produkte nach wie vor eine hohe Relevanz besitzen und/oder gerade günstig zu erstehen sind. Das hat mit Sommerloch wenig zu tun. Gerade jüngere Leser kennen diese Produkte oft nicht. Stammlesern fällt das natürlich auf. Die hohe Zahl der Zugriffe auf diese Tests unterstreicht die Relevanz.

        • Profilbild
          THo65 AHU

          @Markus Galla Hallo Markus, Danke für deine Stellungnahme.
          Ich persönlich finde die Re-Issues nicht so schön, aber deine Erklärung ist plausibel.

          Trotzdem ist es unschön, irgendwann beim Lesen festzustellen, dass einem der Artikel bekannt vorkommt.
          Gäbe es nicht die Möglichkeit, dem Artikel einen einleitenden Satz voran zu stellen und darauf aufmerksam zu machen?

          LG
          Thomas

          • Profilbild
            Drahtzieher

            @THo65 Das Foto ist doch Hinweis genug. Wenn man dennoch weiterliest, hat man offensichtlich den Artikel und die Informationen zu den Geräten von damals vergessen. Sonst würde man sofort erkennen, dass man sie nicht braucht.

            > Achtung: Es besteht die Möglichkeit, dass du diesen Artikel schon kennst. Um eine Gefährdung deiner Laune auszuschließen, durchstöbere deine Erinnerung, ob dir Informationen zu den beschriebenen Geräten geläufig sind. Frage dich: Bin ich mir sicher, das Risiko einzugehen, einen schon einmal gelesenen Text wiederzuerkennen ? <

  6. Profilbild
    VerMona74 AHU

    Eine Frage an den Autor, setzt sich das Produkt auch im Zusammenspiel mit einem klassischen Röhrenamp durch? Mein Vergleich mit dem Spirit 200 war da, subjektiv betrachtet, eher enttäuschend. Das war aber auch schon etwas länger her. Axel hat doch das schöne Regal, das keine Wünsche offen lässt 😀. Könnte AmpMan da mit einem dieser Amps mitspielen und wäre noch zu hören?

    • Profilbild
      Axel Ritt RED

      @VerMona74 Mal sehen ob ich das richtig verstanden habe.

      Du fragst ob sich ein Ampman innerhalb eines Bandkontextes durchsetzen kann, z. B. wenn ein zweiter Gitarrist einen Vollröhrenamp spielt?

      • Profilbild
        VerMona74 AHU

        @Axel Ritt Hallo Axel, vielen Dank schon mal. Ja genau das meinte ich. Wenn meine Band Kollegin mit einem guten Röhrenamp spielt und ich mit dem AmpMan und der HB 112 Box. Wäre ich da noch wahrzunehmen?
        Die Frage kommt daher, dass ich bei den Modelern immer den Eindruck habe, dass es im Zusammenspiel mit der Röhre sich nicht so durchsetzen kann. Weiß nat. , dass das immer auch subjektiv ist und will auch keine Diskussion über Vor- und Nachteile lostreten. 😀
        Nur da Du als Enthusiast und erfahrener Gitarrist und Tester gerade über den AmpMan schreibst freue ich mich sehr über Deinen Eindruck im Vergleich.
        Und freue mich auch, dass das Thema noch mal aufgegriffen wurde, da ich so nicht danach gesucht hätte. 😀
        Danke und herzliche Grüße
        V.

        • Profilbild
          Axel Ritt RED

          @VerMona74 Dein Eindruck täuscht dich nicht. Modeler klingen im Vergleich zu einem analogen Amp weniger durchsichtig und weniger dynamisch, da bei dem Processing klanglich einiges auf der Strecke bleibt. Dass das Ergebnis für den überwiegenden Teil aller Gitarristen völlig ausreicht, insbesondere wenn es um den Sound-Matsch geht, der bei nahezu allen Metal Konzerten abgegeben wird, steht auf einem anderen Blatt.

          Der entscheidende Punkt ist aber, bei dem Ampman handelt es sich um keinen Modeler, sondern um einen vollwertigen analogen Amp, der insbesondere wenn er auf 4 Ohm gefahren wird, ganz ordentlich Luft bewegen kann.

          Natürlich kann der Amp klanglich nicht 1:1 mit einem Amp mithalten, der das Zehnfache an Ladenpreis aufruft, aber es hat seinen Grund warum ich diesen Amp sehr gerne mitnehme, wenn nur kleines Besteck möglich ist. Ich bin allerdings auch ein großer Beführworter der BS200 Serie, insbesondere des High Gain Kanals.

          Wenn dir der BS 200 Sound nicht zusagt, solltest du den Ampman einfach mal in Ruhe antesten. Letztendlich muss DIR ja der Sound gefallen. Du kannst dir übrigens auf der H&K Seite meine früheren Sound Presets für den BS200 herunter laden, dann hast du schon mal einen guten Starting Point.

          • Profilbild
            VerMona74 AHU

            @Axel Ritt Hallo Axel,
            Vielen Dank für Deine sehr hilfreiche Rückmeldung und das Teilen Deiner Erfahrung und Eindrücke.
            Da kann ich wirklich noch mal in den Test gehen.
            Vielen Dank und herzliche Grüße
            V.

          • Profilbild
            VerMona74 AHU

            @Axel Ritt Hallo Axel,
            Doch noch eine Nachfrage.
            Welche Box würdest Du denn da empfehlen können, um da mal einzusteigen. Was wäre denn da bei HB oder HK ein Testansatz?
            Danke und herzliche Grüße
            V.

            • Profilbild
              Axel Ritt RED

              @VerMona74 Schwere Frage, das hängt ganz davon ab, wo du den Amp betreiben möchtest. Bei kleinen Clubs und Proberaum kommt man problemlos mit einer 112 oder 212 Box hin. Den maximalen Sound hast du mit einer 412, aber da kommt natürlich auch das Thema Transport ins Spiel.

              Ich persönlich halte eine 212 Box immer für einen guten Mittelweg. Für kleine Clubs nutze ich seit vielen Jahren eine Variante von H&K mit Vintage 30 Speakern auf 8 Ohm, welche man ggf. mit einer zweiten parallel auf 4 Ohm schalten kann. Maximale Flexibilität.

          • Profilbild
            Bakchos

            @Axel Ritt Hello,

            Is the sound as good as the H&K Black Spirit 200? Are the A and B channels of the Modern version similar to the Clean and Ultra of the Black Spirit 200?

            Thank you.

  7. Profilbild
    uelef

    Also ehrlich: Wenn ich alte Tests (leicht überarbeitet oder nicht) neu serviert bekomme, gehört da ein Hinweise dazu. So ist das keine journalistische Transparenz.
    Davon abgesehen finde ich die verzerrten Soundbeispiele nicht mal wirklich attraktiv. Klingen einfach sehr dreckig. Aber wer‘s mag … Und wenn ich den Sound von „Modern Lead“ vorstelle, hätte ich schon gerne auch ein bisschen Sologedudel, um zu wissen, wie sie sich da schlagen.

  8. Profilbild
    Bakchos

    Hello,

    Is the sound as good as the H&K Black Spirit 200? Are the A and B channels of the Modern version similar to the Clean and Ultra of the Black Spirit 200?

    Thank you.

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