Test: Hypersynth Xenophone, Analogsynthesizer

Arpeggiator / Sequencer

Als Spielhilfe besitzt Xenophone einen Arpeggiator oder alternativ einen Stepsequencer. Der Arpeggiator arbeitet, wie man es kennt: Spielrichtung, rhythmische Auflösung, Gate-Dauer und Latch (Halten) werden eingestellt, dann ein paar Noten am Keyboard gegriffen und los geht’s.
Wählt man den Sequencer aus, hat man vier Spuren zur Verfügung. Spur 1 und 2 sind an Noten und Velocity vergeben, 3 und 4 werden ihren Zielen über die Matrix zugewiesen (geht bei 1 und 2 auch). Die Programmierung der bis zu 16 Steps erfolgt über das Display oder mit Hilfe eines angeschlossenen Keyboards. Doch bei komplexeren Sequenzen geht es nicht gerade zügig vonstatten. Hier ist die Unterstützung des Editors (siehe unten) sicherlich von Vorteil.

Xeno sides

Effekte

Nicht nur für Workstations, auch für Analogsynthesizer können interne Effekte sinnvoll sein. Insbesondere wenn man die Kiste mit auf die Bühne oder in den Club mitnehmen will. Bei Xenophone gibt es einen analogen Verzerrer und einen digitalen Hall/Delay-Prozessor. Der Distortion kann nur aktiviert werden, wobei aus vier Modi von „light“ bis „massive“ ausgewählt werden kann. Außerdem hängt der Grad der Verzerrung in einem gewissen Maß von Signalpegel ab. Insgesamt bleibt die Verzerrung aber im Rahmen, definitiv kein Metal-Distortion.
Beim Reverb wählt man aus fünf Algorithmen, das Delay hat derer zwei und es gibt eine Reverb/Delay-Kombination. Neben der Dry/Wet-Reglung gibt es nur zwei Parameter zur Anpassung. Die Klangqualität geht in Ordnung, ist aber nicht grade High End. Für den Live-Gig reicht es allemal, beim Recording ist man aber mit externen Effekten oder Plug-ins in der DAW deutlich besser beraten.

Klangbeispiele
Forum
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    GEM-D  

    Ich habe lange auf das Gerät gewartet und habe ihn mir sofort nach Erscheinen geholt.
    Die Beschreibung zum Sound mit „rund“ ist sehr passend.
    In kombination mit meinem Voyager, Bassstation 2 und DSIs und anderen diversen Analogen spielt er sehr gut und passt ins Setup!
    Die Anbindung an den Windows-Rechner ist leider Frickelei!
    Man muß einen Treiber, einen Midi-Loop Adapter, einen virtuellen Midiport und den Editor installieren!
    Nur der Editor wird vom Hersteller geliefert! Den Rest muß man sich leider im Netz zusammensuchen!
    Es gibt zwar Freeware, aber da dann das Beste zu finden und erst noch rumprobieren ist recht nervig.
    Eine schickes Komplettpaket in anbetracht des Preises wäre da was feines gewesen.
    Im großen und ganzen zählt für mich aber der Sound! Und der ist super!!!

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    Filterpad  AHU

    So muss das sein! Neue Sounds braucht das Land und nicht die Kopie dutzender Vintage-Synths (wobei die ganz klar auch ihren Reiz haben), Die „analoge Wärme“ ist deutlich herauszuhören. All das bietet dieses Gerät. Ihr wisst nicht zufällig, ob das gerät als Tastensynth geplant ist. Ich kann mit einem Rack/Expander nicht unbedingt etwas anfangen und außerdem finde ich Tastensynths einfach reizvoller. Der Klang überzeugt und die Hardwarequalität macht einen soliden Eindruck. Analog und fast 900 Speicherplätze? Rock it!

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    Viertelnote  AHU

    „Nicht noch so ein Basssynthesizer“ hab ich zuerst gedacht, aber gerade das grundsolide
    habe ich bislang etwas vermisst.
    Klanglich spielt er in der oberen Liga.
    Schönes Instrument

    mfG

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    paulilein  

    1000 € für einen monophonen Synth der ein bischen zwitschert und blubbert.
    OK. Entscheidet jeder für sich. Für mich nicht nachvollziehbar wo da die Freude aufkommt.

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      Filterpad  AHU

      Ich weiß genau was du meinst. Aber „analoge-polyphone“ wie z.B. Dave Smith bekommst du fast nicht (von einer vernünftigen Größe ausgehend) unter 2000 €. Trick 17: Mit dem Rechner incl. DAW kannst du ja alle monophonen Spuren einzeln aufnehmen und untereinander schieben. Das Ergebnis ist klanglich dasselbe wie als würdest du „poly“ spielen, nur etwas mehr Arbeitsaufwand.

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        Mick  AHU

        Das wäre aber sehr umständlich!
        z.B. würde ich ein c spielen, hätte ich sagen wir mal drei c untereinander. D.h. ich müsste z.B. für C-Dur, noch die beiden Anderen transponieren.
        Und das Prozedere dann bei jedem Akkordwechsel!
        Warum nicht das eine c -Audiofile, in z.B. NI Kontakt laden !?

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        AMAZONA Archiv

        Oder mit Automapping in einen Sampler verschiffen und dann noch hunderte Möglichkeiten mehr haben. Über Preise kann man streiten oder einfach kaufen. Es soll Leute geben die nicht 150€ für eine gebrauchte BassStation hinlegen wollen aber ohne mit der Wimper zu zucken sich ein Modularsystem für 5000€ zusammenstellen.

  5. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Der Xenophone ist from Preis so nah an eine wirklich gute Analogsynths das ich eher mir eine gute Macbeth Micromac oder sonst eine 1500€+ Monosynth holen würde. Eine gebrauchte Waldorf Pulse can schon vieles was Xenophone kann und kostet eine gute joke bei der Bier. :)

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    Elegtrosmok

    Hi Jim
    ich möchte noch anfügen, dass es über die Mod Matrix schon auch möglich ist, komplett schräge Klänge und Sequenzen zu programmieren. Sicher benötigt die kleine Brotdose etwas Eingewöhnungszeit, aber dafür hat man auch ein echt sehr flexibles Analogteil im Handtaschenformat!

    Abschliessend meine wichtigste Anmerkung: Das Deutsche Handbuch entstammt meiner Feder. War eine rein freundschaftliche Geste meinerseits an die Jungs bei Hypersynth und gleichzeitig mein Dank für die gute Kooperation bei der Umsetzung mancher Verbesserungen am Xeno und der damit einher gegangenen Updates.

    Es folgt noch eine Anleitung für die Durchführung von Updates im gleichen Look & Feel.

    All the best!
    Matt

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    der jim  RED

    Hypersynth hat die Firmware 2.0 released, inkl. Duophonic Mode. Download: http://www.....nload.html

    Das sind die Neuerungen:

    – Added Duophonic mode.
    – Now all parameters with dedicated controls (knob/button) respond to soft knobs.
    – Now you can fine-tune Filter Frequecny, Env depth and LFO rates using soft knobs.
    – Now for all buttons, first click displays parameter’s edit-page without changing the value.
    – Now LFO rate LEDs fade up/down according to LFO wave.
    – Redesigned envelope display format.
    – Now envelope page 2 and 3 are merged to show Delay/Hold/Style/Trigger in one page.
    – Now SEQ edit-pages memorize the last edit position.
    – Now you can navigate to all Arp/Seq edit-pages using [select] button.
    – Now external clock does not trigger notes when Arp/Seq set to off.
    – Now [preview] buttons do not trigger Amp envelope when „arp span=off“ (Start/Stop mode).
    – Now OSC3 does not respond to pitch wheel data when keytrk=off.
    – Minor improvements in captions and text location on the screen.

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    syntach  

    Für Industrial-, Drone-, usw Fans:
    Unebdingt antesten.

    Man braucht Zeit, um ein Gefühl für das Leveling usw zu bekommen, aber dafür hat man in einer kleinen Kiste extrem viel Potential
    was Sound und Sequencen betrifft.

    Das mit den nicht zu den Reglern passenden Menüs wurde ja behoben, der im Test angesprochene Abtörn bez Workflow kann ich nach einigen Monaten überhaupt nicht bestätigen (und ich bin kein Freund von komplizierten Maschinen),
    im Gegenteil, der Workflow ist super kreativ und wirkt nie verlangsamend.
    (vielleicht sollte man so ein Gerät aber auch wirklich einen Zeit benutzen, bevor man eine Review dazu schreibt, nicht böse gemeint, aber der Xenophon braucht seine Zeit. Dann wären auch eigenständige Soundbespiele entstanden )

    Definitiv kein one trick pony, sondern total eigenständige Kiste mit Suchtfaktor.
    Die Klangbeispiele hier im Test zeigen leider ebensowenig wie die wenigen YT Videos, was wirklich damit gehen kann.

    Tipp: Beim Anspielen im Laden mal ausführlich nur mit einem der beats rumspielen. Eye opening…

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      djkey

      Ja ich kann dir da echt nur zustimmen. Anfangs war ich auch sehr skeptisch mit der Kiste die Videos waren nicht so wirklich Aussage kräftig ( zu mindestens nicht für mich Persönlich). Nach einer gewissen Einarbeitungszeit hab ich den Xenophone immer mehr lieben gelernt! Gibt den Synth eine Chance er hat es Verdient der Support ist auch 1a! SIe versuchen so schnell wie möglich eine Lösung zu finden!

  9. Profilbild
    djkey

    Neue Firmware 2.1 & Editor für Mac Online

    Firmware v2.1 Additions & Fixes:
    -Optimized system performance.
    -Added option to copy and paste a sequence from one preset to another.
    -Added „De-zipper“ to remove zipper noise of filter freq knob and modulation wheel.
    -Removed: [Freq Enc Ratio] in global menu.
    -Now semitone knob changes the oscillator pitch smoothly without any stepping.
    -Now the OLED display makes less jumps while two knobs are tweaked at the same time.
    -Now „Arp latch“ can be set in Arp menu using soft knob [E4].
    -Increased preciseness of the numbers that are displayed for LFO rates and ENV parameters.
    -Fixed Arp pattern reset issue while changing oscillator’s transpose and cent.
    -Fixed compare button issue that sent out unwanted MIDI messages.
    -Fixed FM level issue that displayed wrong value on the screen after being modulated.
    -Fixed soft knob [E2] problem that did not transmit after touch message when „Panel TX MIDI= ON“.
    -Fixed bug that caused knobs send out of range MIDI messages when „Panel TX MIDI= ON“.
    -Fixed problem in receiving „bank select“ followed by „program change“ message via MIDI.
    -Minor improvements in updating parameters via MIDI.
    -Renamed: SEQ-T1/2/3/4 to „SQ-NOTE“, „SQ-VEL „, „SQ-AUX1“, „SQ-AUX2“ in Mod Matrix source list.

    Homepage:

    http://www.....nload.html

  10. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    ein sehr guter (kleiner) synth mono/duophone mit stereo ausgang und ein leichtgewicht. soundtechnisch hat er alles drauf, von drums/percussion bis abgefahrene effekt sound. ein sehr edeln klang bis hin zu klänge eines c64 commodores. die effekte klingen sehr warm und bieten einige einstellmöglichkeiten.er bietet einen sehr variabeln filter der auch sehr nah an eine tb 303 bzw acid erinnern kann. viele modulationsmöglichkeiten soundtechnischer art. er klingt sehr modern auf seine art. mit dem editor lässt sich alles bedienen sowie speichen übertragen usw. sehr ausgereift. mit dem neuen duophonic mode ist nun einiges mehr möglich ähnlich wie beim sub37. die performance hat sich seit dem update V2 wesentlich verbessert man kommt schnell und direkt an sein ziel. zudem alles speicherbar…zudem hat er einen audioeingang soiwe cv/gate und usb.nur das update auf neue firmware ist etwas umständlich läuft aber einwandfrei . man braucht dazu coolterm aber es ist alles genau beschrieben auf der hypersynth homepage. und soviel ich weiss gibts noch kein 64 bit editor z.b windows 10.befasst man sich ein wenig mit dem teil wird man sehen es lohnt sich wär einen besonderen sound sucht den man nicht so oft hört ,oder andere geräte nicht bieten. die kombination variabler sound/filter, sequencer, effekteinheiten audioeingang ,ergänzen sich prima.thx

  11. Profilbild
    Jauly

    Ein wunderbar kompaktes Gerät und anscheinend noch immer ein echter Geheimtipp. Die Features von 2.1 können sich mit komplexen VA’s messen, aber Workflow und Interface übertreffen dabei jeden Nord, Waldorf oder Access Synth.

    Obwohl ich üblicherweise kein Fan von Distortion bin, sorgt diejenige im Xenophone tatsächlich für ein angenehmes Anheizen. Eine semianaloge Maschine als Plug-In ist meiner Meinung nach der weitaus schmuckere Ansatz als ein volldigitales Plug-Out Teil.

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