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Test: Ibanez AS153-TQS, E-Gitarre

(ID: 92641)

Sound & Praxis

Geschmackssache dürfte das Setting ab Werk darstellen, für meine Begriffe ist die Saitenlage ein wenig hoch justiert, Abhilfe schafft man aber hier sehr schnell durch das Absenken der Bridge auf das gewünschte Niveau. Im unverstärkten Zustand begeistert die Ibanez AS153-TQS durch eine sehr knackige Tonansprache (Attack) und durch ihr schönes, kräftiges Sustain. Der Hals lässt sich auf seiner vollen Länge vorzüglich bespielen, wenn auch die lackierte Rückseite dem Vorwärtsdrang der linken Hand nicht gerade entgegenkommt. Aber auch das ist wie so oft Geschmackssache, dem einen ist es egal, dem anderen auf Dauer vermutlich zu klebrig.

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Elektrik

— Schaltzentrale im Retro-Look —

Das Frequenzbild ist recht ausgeglichen mit Betonung der Mitten, was bei der Konstruktion mit so viel Ahorn ja auch mehr oder weniger zu erwarten war. Die Tonabnehmer können allerdings diesen wirklich guten akustischen Grundsound nicht ganz rüberbringen. Hier fehlt es an Tiefe und Wärme, obwohl sich die beiden Super 58 Custom Humbucker zusammen mit dem  „Tri-Sound-Switch“ grundsätzlich als sehr vielseitig präsentieren und sich nicht zu schade sind, auch mal Overdrive-Sounds abzufeuern, die sich dabei sogar noch moderat im Nebengeräuschverhalten und der Anfälligkeit für unerwünschte Feedbacks zeigen.

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Domäne der Gitarre sind aber klar die sauberen und glasigen Sounds, wie sie nun mal viele Jazzmusiker bevorzugen. Dafür besitzt die Ibanez AS153 die besten Voraussetzungen und bei dieser ordentlichen Grundkonstruktion ließe sich durchaus über einen Tausch der Pickups nachdenken, der Markt bietet ja eine reichhaltige Auswahl.

 

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Fazit

Die Ibanez AS153-TQS präsentiert sich im Amazona-Test als eine hochwertig verarbeitete und gut klingende Semi-Akustik mit nur wenigen Schwächen. Diese beschränken sich vornehmlich auf die Pickups, die den akustisch überzeugenden Grundsound nur bedingt an den Verstärker liefern. So klingen sie zwar vielseitig, lassen aber an Fülle und Dynamik durchaus noch Luft nach oben. Die übrige Hardware, wie etwa die Mechaniken, die Schalter und Potis oder die clevere Lösung mit dem Quick Change Tailpiece kann dagegen überzeugen und sollte dem neuen Besitzer viele Jahre keine Probleme bereiten.

Klangbeispiele: Bugera V22, Shure SM58, Logic Audio

Plus

  • Verarbeitung
  • Grundsound
  • kräftiges Sustain
  • Optik
  • Formcase im Lieferumfang

Minus

  • Pickups
  • Werkssetting

Preis

  • Ladenpreis: 819,- Euro
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Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    MidiDino AHU

    Lieben Dank für diesen Test. Ein solides Instrument mit einigen Besonderheiten. Mich spricht vor allem die Variabilität bei der PU-Schaltung an. Traditionell gibt es lediglich die alte Dreiweg-Möglichkeit. Die Erweiterung eröffnet ein variantenreicheres Spiel, wenn es gewünscht wird. Besonders im Fusion kann diese einfache Möglichkeit sehr hilfreich sein. Weniger begeistert mich das Western-Abend-Rot, für eine Bonanza-Gitarre wäre sie mir zu schade, aber das ist eher Nebensache ;-)

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