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Test: Ibanez JEMJR-WH, E-Gitarre

Der einteilige Wizard-Hals aus Ahorn besitzt das erwartet flache Profil und ein Rosewood-Griffbrett mit 24 Jumbo-Bundstäbchen. Deren Kanten wurden nicht ganz so sorgfältig abgerichtet, wie es etwa bei den Premium-Modellen aus ebenfalls indonesischer Fertigung der Fall ist. Dennoch gibt es hier, und vor allem in Anbetracht der Preisklasse, in der sich die Ibanez JEMJR-WH bewegt, rein gar nichts zu meckern!

Inlays

— Griffbrett mit dem Tree of Life Inlay —

Auffällig erschien bei unserem Testmodell allerdings das extrem trockene Griffbrettholz, das dadurch eine sehr helle Färbung erhalten hat. Schade, denn so kommen die Griffbrett-Inlays mit dem Namen „Tree of Life“ so gar nicht richtig zur Geltung. Diese Einlegearbeiten wurden sehr sauber ausgeführt und schmücken das Instrument ungemein. Und außerdem sind sie, neben dem „Monkey Grip“, ja auch ein Markenzeichen der Ibanez JEM-Baureihe. Auch wenn sie bei unserem Testmodell natürlich nicht ganz so wirkungsvoll rüberkommen wie bei der japanischen Prestige-Ausführung.

Für die elektrische Abnahme sorgen drei Quantum-Pickups aus eigenem Hause, sie sind über einen Fünfwege-Schalter anwählbar und lassen sich mit dem Tone- sowie dem Volume-Poti weiter regeln. Ihre Positionen auf dem dreischichtigen Pickguard sind sehr präzise, so laufen alle Saiten brav über die Polepieces der beiden Humbucker am Hals und am Steg und auch über den Singlecoil in der Mitte.

PUs

— Die drei Quantum-Pickups in bewährter Kombination —

Der Schalter und die beiden Potis bieten ebenfalls keinen Anlass zu Kritik. Der Schalter rastet satt und zielsicher in seinen fünf Positionen ein und auch die Potis mit ihren weißen Plastik-Knöpfen verrichten zuverlässig und dabei nicht zu schwergängig ihre Arbeit.

Soweit also zur ersten, genaueren Begutachtung der Ibanez JEMJR-WH, die schon mal äußerst positiv ausfällt. Mängel sind wirklich keine zu finden, auch wenn das Instrument insgesamt natürlich bei Weitem nicht so hochwertig wirkt wie die etwa achtmal so teure japanische Prestige-Variante. Klingt sie deshalb auch nur ein Achtel so gut? Machen wir den Soundcheck!

Klangbeispiele
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