Test: Ibanez RG3521, E-Gitarre

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— Rückseite der Ibanez RG3521 —

In Sachen Holzwahl orientiert man sich ebenfalls an den Vorlieben von Herrn Vai, welcher in Sachen Korpusholz dem in seiner Grundtendenz eher weicher ausgelegten Linde huldigt. Um dem Gesamtbild jedoch genügend Attack zu verpassen, wird ähnlich dem Mahagoni-Ahorn-Prinzip eine Decke aus Walnuss aufgeleimt. Die Decke hat übrigens keinerlei Wölbung und verläuft entgegen vielen anderen Gitarrendecken absolut plan.

In Sachen Halsholz greift man einmal mehr auf einen dreiteiligen Ahornhals zurück, welcher jedoch mit zwei dünnen Streifen Walnuss aus Stabilitätsgründen gesperrt wurde. Um den sehr schlanken Hals vor dem berüchtigten Schädelbasisbruch zu bewahren, verwendet Ibanez neben einer dezenten Verdickung am Übergang zur Kopfplatte einen Trussrod aus KTS Titanium, welcher neben einem geringen Gewicht ein Maximum an Stabilität gewährleisten soll. Als Griffbrett kommt Palisander zum Einsatz, als Inlays fungieren geschmackvoll dezente Wedge-Sharktooth-Inlays.

Neben Standard-Jumbo-Frets kommt bei der Ibanez RG3521, entgegen der sehr beliebten Floyd-Rose-Variante, eine feststehende Brücke mit dem schwungvollen Namen Tight-End R Bridge zum Einsatz. Diese massive und sehr eigenständige Konstruktion erinnert optisch mit ein wenig Fantasie an eine fixierte Version eines Floyd-Rose-Vibratosystems. Des weiteren werden erneut zwei alte Third-Party-Bekannte aus dem Ibanez-Stall in die Pflicht genommen. So kommen die Tuner erneut aus dem Hause Gotoh, die Pickups von DiMarzio mit den Varianten Air Norton am Hals und dem Tone Zone an der Brücke.

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