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Test: Ibanez RGIR27E-BK, E-Gitarre

(ID: 60615)

Diese „übrige Hardware“ besteht primär aus einem Edge Zero II Vibrato, das auf zwei Bolzen ruht und über einen geschraubten Vibratohebel verfügt. Wie wir ja alle wissen, nur ein Kompromiss. Denn wird die Schraube des Hebels zu fest angezogen, steht der Hebel nach der Nutzung im Weg. Schraubt man ihn zu locker ein, dann schlackert es im Gewinde. Und das hört und spürt man.

Als Tonabnehmer wurden zwei EMG 707 Pickups verbaut, die über eine Volume-Poti und einen Dreiwege-Schalter gesteuert werden. Das Poti vermittelt mit seinem weichen Lauf einen guten Eindruck, etwas mehr Sorge könnte dem zukünftigen Besitzer allerdings der Dreiwege-Schalter bereiten, denn er besitzt deutliches Spiel in seiner Führung und wirkt zudem etwas fragil.

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Als Bonus hat man der Ibanez RGIR27E-BK zusätzlich noch einen „Killswitch“ spendiert. Das stakkatoartige Aktivieren/Deaktivieren des Sounds scheint momentan wohl ein Trend in der Szene zu sein. In diesem Fall übernimmt diesen Job ein Metallswitch, welcher den Platz des Tone-Potis auf der Decke einnimmt. Gute Idee, allerdings hätte man dieses Feature auch eleganter lösen können. Denn abgesehen von dem rauen Schaltgefühl dürfte es auch nur eine Frage der Zeit sein, bis dieser Schalter seinen Dienst wohl quittiert. Besser macht es da beispielsweise Gibson mit dem von uns bereits getesteten Signature Les Paul-Modell „Buckethead“, bei der ein Taster im Arcade-Konsolen-Stil für den Stakkato-Sound sorgt.

Pickups

— EMG 707 Pickups und Edge Zero II Vibrato an der Ibanez RGIR27E-BK —

Bliebe bei der Begutachtung nur noch die Rückseite übrig. Standard bei allen RG-Modellen ist ja der sehr ergonomisch gestaltete Hals/Korpusübergang und selbstverständlich verfügt auch unsere RGIR27E-BK über dieses Feature. Weiterhin befinden sich auf der Rückseite noch die Abdeckung für die Federn des Vibratos, zwei Abdeckungen für die Elektronik und natürlich das Fach zur Aufnahme des 9-Volt-Blocks. Sämtliche Kunststoffdeckel wurden versenkt im Korpus angebracht und stehen somit einem guten Handling mit dem Instrument nicht im Weg.

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Back

Auch bei der RGIR27E-BK erwacht die Elektronik bei Einstecken des Klinkenkabels, also sollte man möglichst darauf achten, das Kabel bei Nichtgebrauch auch wieder abzuziehen, um die Batterie nicht ungenutzt ins Nirvana zu schicken.

Hinsichtlich der Verarbeitungsqualität zeigt die Ibanez RGIR27E-BK ein durchwachsenes Bild. Überzeugen können die Lackierung und die Hardware, bei der Elektronik allerdings trübt der Dreiwege-Schalter das Bild. Immerhin ein Bauteil, das dauernder Beanspruchung ausgesetzt ist. Ebenso überraschend, im negativen Sinne, zeigen sich die Bundstäbchen, die über die gesamte Länge des Halses nicht ganz sauber abgerichtet wurden. Und auch mit dem Killswitch wird sich der eine oder andere schwer tun. Schwer im wahrsten Sinne des Wortes. Und damit ab zum Soundcheck.

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