Test: Ibanez Soundgear Signature Bass MDB 2, E-Bass

8. März 2011

Ibanez Soundgear MDB

Das hat schon ein bisschen was von einer modernen Anbau-Schrankwand, was Ibanez da auf den Markt geworfen hat, aber welch eine schicke! Der Mike D’Antonio Signature Bass MDB 2 aus der dem Signature Modell zugrundeliegenden Ibanez SRX-Reihe überrascht gleich beim Auspacken mit vielen ungewöhnlichen Features. So ist es recht. Als Bassist hat man sicher schon mal irgendwo einen Ibanez Soundgear oder einen SRX-Bass am Wickel gehabt, da lege ich mich mal fest. Nicht umsonst sind die als Vier- oder Fünfsaiter erhältlichen Soundgear bzw. SRX-Bässe äußerst beliebte Einsteigermodelle und auch der ein oder andere fortgeschrittene Bassmensch bedient zufrieden einen Ibanez . Schön zu sehen, dass es basierend auf dieser bekannten Form nun auch das MDB-2 Signature-Modell mit ganz speziellen Features gibt. Die Form des MDB 2 ist im Gegensatz zu den optisch ähnlichen Soundgear bzw. SRX Modellen etwas kantiger gelassen, ein Highlight ist das eingelaserte Design. Wir haben es also mit einem Bass für den Fan zu tun, jedoch wird sich das Instrument im Test auch als guter Allround Rock- und Metalbass präsentieren.

-- Der Ibanez MDB 2 --

— Der Ibanez MDB 2 —

Ganz klar, der Bass ist von einem aus der Metal-Fraktion designt worden, das kommt schon gut rüber. Dennoch wirkt das kraftvolle Design nicht protzig oder gar billig. Der Ibanez MDB 2 schaut edel aus, der Brown Mahagoni-Farbton mit der recht ungewöhnlichen Meduas Korpus-Grafik bestärkt diesen Eindruck. Hier wurde nicht irgend ein schon 1000 mal gesehenes Tribal draufgeklatscht, sondern ein stimmiges Design gewählt, das nebenbei auch ganz dem Geschmack des Endorsers entspricht, weil er es selbst entworfen hat. Das Design zieht sich weiter in Form von Special MDB Inlays auf dem Hals, eine Cosmo Black Hardware rundet das gelungene Design ab.

-- Inlay Bund 12 --

— Inlay Bund 12 —

Rückseitig gibt es Holz pur, ohne Schnick-Schnack, es würde dort eh niemand sehen. Ach ja, wir haben es mit einem massiven Stück Holz zu tun, der Bass wird mit durchgehendem Hals geliefert. Interessanterweise gibt es ein Tuning ab Werk, das für den Großteil für Verwirrung sorgen könnte, wir notieren: 1F, 2C, 3G, 4C. Hier geht es frequenzmäßig in den Keller zum Musik machen, soviel ist sicher. Wer sich eher normal in Stimmung versetzen möchte, kann dies schnell tun, ohne dass jedoch die Saitenlage unter der veränderten Saiten-Zug-Last sichtbar verändern wird. Empfohlen wird bei Normaltuning allerdings, den Bass einzustellen oder gegebenenfalls sogar die Saitenstärke zu wechseln.

-- Der Bass von hinten --

— Der Bass von hinten —

Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    Charmaquest

    „Die Halseinteilung wird mit Medium Frets angegeben, was einer 34er Mensur entspricht.“

    Ist in meinen Augen ein gewagter Rückschluss, allerdings scheint auch der Satz

    „Die 34″ Mensurlänge, das entspricht Long Scale Saiten mit 24 Bünden[…]“

    einfach nur einen seltsamen Umgang mit dem Wort „entspricht“ nahe zu legen.

    • Profilbild
      jochen_schnur  RED

      Hallo Charmquest, danke für das Feedback, die Formulierungen sollten nicht für Verwirrung sorgen. Man kann allgemein keinen Rückschluss von Medium Frets auf die Mensurlänge ziehen, das ist korrekt. In speziell diesem Fall passen die Angaben mit 34″ Mensur, 24 Bünde/Medium Frets bestückt mit Long Scale Saiten jedoch zusammen. Wünsche viel Spass beim Antesten des wirklich tollen Basses.
      JS

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